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Rom: Gedenken an die Opfer der Costa Concordia

13.02.2012 | 08:18 |   (DiePresse.com)

Die Rettungsteams haben mit dem Abpumpen des Treibstoffs begonnen. Italiens Präsident Napolitano sichert den Angehörigen der Opfer des Schiffsunglücks bei einem Gedenkgottesdienst seine Solidarität zu.

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Einen Monat nach der Havarie der "Costa Concordia" haben die Bergungsmannschaften mit dem Abpumpen des Treibstoffes aus den Tanks des Schiffswracks begonnen. Das teilten die italienischen Behörden am Sonntagabend mit, nachdem schlechtes Wetter die Arbeiten zunächst verzögert hatte.

Bei einem Gedenkgottesdienst in Rom hat Italiens Präsident Giorgio Napolitano sein tiefes Bedauern über das Unglück ausgedrückt. "Es war eine Tragödie", sagte er am Sonntag. Der Staatschef sicherte den Angehörigen der Opfer seine Solidarität zu und lobte die Arbeit von Rettern und Tauchern. Diese hätten alles getan, um Überlebende zu retten und Tote zu bergen.

Kardinal Angelo Bagnasco mahnte, noch müsse die ganze Wahrheit über das Unglück ans Licht kommen und der Gerechtigkeit genüge getan werden. "Das ist notwendig, um die Wunden zu heilen und das Vertrauen wiederherzustellen." Bagnasco, der Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz ist, dankte sowohl den Rettern als auch den Einwohnern der Insel Giglio, die nach dem Unglück Überlebende bei sich aufgenommen hatten. "In ihnen erkennen wir die tiefe Seele unserer Nation, die reich an Intelligenz und Herz ist."

Die "Costa Concordia" war am 13. Jänner mit mehr als 4200 Menschen an Bord, darunter 77 Österreicher, vor Giglio auf einen Felsen gefahren und gekentert. Bisher wurden 17 Leichen geborgen. 15 Menschen werden noch vermisst. Kapitän Francesco Schettino steht unter Hausarrest. Dem 52-Jährigen werden unter anderem mehrfache fahrlässige Tötung und Verlassen des Schiffes während der nächtlichen Evakuierung vorgeworfen.

Costa Concordia: Chronologie der Havarie

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(Ag.)

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3 Kommentare
Gast: Blankensteiner Husar
12.02.2012 23:55
0 0

Ich bezweifle kein bisschen, dass die Italiener technologisch und auch seefahrtsmässig voll am Damm sind

und daher stehe ich voll auf diese Spitzenkräfte und konsumiere ausgiebig Gelati und Pizza!

Gast: Kreuzfahrer
12.02.2012 17:45
0 0

Solidarität

Solidarität mit den Opern. Für mich ist das so, daß ich nie wieder ein Kreuzfahrtschiff betreten werden. Egel ob (Pseudo)italienisch oder unter sonst welcher Flagge. Mir fehlen nach ca. 60 Seetagen noch einige persönliche Ziele, aber NACH den Costa-Unglück habe ich die Überzeugung gewonnen, daß nicht Ziele wichtig sind sondern Urlaube mir Herz und Hirn. Urlaube in Österreich.

Gast: ROTFRONT
12.02.2012 16:48
0 1

Und nach der bewegenden Gedenkfeier gab es ein üppiges Buffet............

Und mit ordentlich Beluga-Kaviar im Mundwinkel wurde das Unglück heftig betrauert........