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Mädchen aus Hamburg an Ehec gestorben

20.02.2012 | 14:05 |   (DiePresse.com)

Die Sechsjährige hatte seit vergangener Woche Symptome einer Infektion mit dem aggressiven Lebensmittelkeim gezeigt. Sie starb in der Nacht zum Sonntag.

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Ein sechs Jahre altes Mädchen aus Hamburg ist in der Nacht auf Sonntag an den Folgen einer Ehec-Erkrankung gestorben. Die Erstklässlerin habe seit Anfang vergangener Woche Symptome einer Infektion mit dem aggressiven Lebensmittelkeim gezeigt, sagte die Leiterin einer Schule in Hamburg-Blankenese am Sonntag. Sie sei in einem Krankenhaus behandelt worden.

"Wir haben Lebensmittelproben gezogen sowohl innerhalb der Familie als auch im Einzelhandel", sagte eine Sprecherin der Hamburger Gesundheitsbehörde am Montag. Näheres wollte sie noch nicht sagen. Die Ergebnisse des Instituts für Hygiene und Umwelt würden am Montagnachmittag erwartet.

"Einzelfall"

"Es handelt sich um einen Einzelfall", betonte der Behördensprecher. Im Umfeld des Kindes in Hamburg habe es keine weitere Ansteckung gegeben. "Es ist überhaupt nicht mit der Situation im letzten Jahr zu vergleichen." Bei dem größten bekannten Ehec-Ausbruch in Deutschland im Frühsommer 2011 waren 53 Menschen gestorben. Norddeutschland war damals besonders betroffen. Aus Ägypten importierte Bockshornkleesamen gelten als Quelle für die Infektionen.

Eine Ehec-Erkrankung ist meldepflichtig. Der Erreger kann lebensbedrohliche Darmentzündungen mit blutigen Durchfällen und Nierenversagen hervorrufen. Die Schulleiterin erklärte, sie habe den Eltern der Grundschüler eine Mail geschrieben und ihnen freigestellt, ob sie ihre Kinder an diesem Montag zum Unterricht schicken. Am Sonntag gab es in der Schule eine Krisensitzung.

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4 Kommentare
Gast: Blankenstein Husar
21.02.2012 13:32
0 0

Kein Einzelfall sind hingegen

der gewaltige Saustall,
die hygienischen Verhältnisse,
oder die mieselsüchtige Ernährung,

besonders unter den Migrationshintergründlern...

paulchen84
19.02.2012 21:28
2 1

Na hoffentlich

geht die Panikmache jetzt nicht wieder los.

Antworten pck0
20.02.2012 07:57
0 0

Re: Na hoffentlich

"Es handelt sich um einen Einzelfall", betonte der Behördensprecher. "Es ist überhaupt nicht mit der Situation im letzten Jahr zu vergleichen."

Klingt nicht danach.

Antworten Gast: Laus
20.02.2012 03:59
0 0

Re: Na hoffentlich

Ist sie bereits, nur knapp unter der Wahrnehmungschwelle... gerade genug um die antrainierte pawlowsche Reaktion hervorzurufen.

Würde mich nicht wundern wenn sich das jetzt wieder als hoax heraustellen würde. Denn die Entwarnung wäre dann nur eine Seitennotiz.