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Argentinien: 49 Tote und 675 Verletzte bei Zugsunglück

23.02.2012 | 07:08 |   (DiePresse.com)

In der Hauptstadt Buenos Aires hat ein Zug aus noch ungeklärter Ursache einen Prellbock gerammt. Die Waggons hatten sich bei dem Aufprall ineinandergeschoben.

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Bei einem Zugsunglück in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind am Mittwoch mindestens 49 Menschen getötet worden. Rettungskräften zufolge wurden 675 Menschen verletzt, 200 von ihnen schwer. Der mit etwa 2000 Passagieren voll besetzte Nahverkehrszug war in der Früh mit etwa 20 Stundenkilometern in den Bahnhof Once im Westen der Millionenstadt eingefahren und gegen einen Prellbock gestoßen. Unglücksursache ist vermutlich ein Bremsschaden, wie Verkehrsminister Juan Pablo Schiavi in einer ersten Stellungnahme vermutete. Vor allem die ersten Waggons wurden bei dem Aufprall schwer demoliert.

"Das war ein sehr schwerer Unfall", sagte Schiavi. Eine Passagierin berichtete, der Zug habe nicht abbremsen können. Er sei entgleist und es habe eine Kollision gegeben. Der Zug sei aber nicht mit einem anderen Zug zusammengestoßen, sagte die Frau einem Radiosender. "Viele Menschen fielen auf mich. In meinem Waggon wurde viele verletzt", sagte ein anderer Passagier, der sich den Arm brach.

Buenos Aires: Tote und Verletzte bei Zugsunglück

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Die Waggons hätten sich bei dem Aufprall ineinandergeschoben, einer davon habe sich sechs Meter weit in einen anderen Waggon verkeilt. Schiavi zufolge gibt es Videoaufnahmen von dem Unfall, die nun bei der Suche nach der Unglücksursache ausgewertet werden sollen. Die Züge des betroffenen Unternehmens stammen aus den 60er Jahren.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie der Zugführer aus den Wrackteilen befreit und zahlreiche Verletzte auf Tragen abtransportiert wurden. "Der Zug war voll und der Aufprall war furchtbar", berichtete einer der Insassen im Fernsehen.

(APA)

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