Argentinien: Staatstrauer nach Zugsunglück

23.02.2012 | 18:47 |   (Die Presse)

Bisher mindestens 50 Tote und 650 Verletzte nach Crash in Bahnhof in Buenos Aires.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Buenos aires/Ag. Argentinien weint: Nach einem der schlimmsten Bahnunglücke in der Geschichte des Landes, bei dem am Mittwoch in Buenos Aires mindestens 50 Menschen starben und 650 verletzt wurden, wurden alle noch anstehenden Karnevalsfeiern in der Hauptstadt abgesagt. Staatspräsidentin Cristina Kirchner ordnete zwei Tage Staatstrauer an und sagte sogar eine Veranstaltung über den Streit mit Großbritannien um die Falklandinseln ab. Die Fahnen im Land hängen auf Halbmast.

Wohl wegen defekter Bremsen war ein Zug ungebremst in den Kopfbahnhof Once gefahren und gegen die Barriere gekracht. Er fuhr zwar mit kaum 30 km/h, aber die Waggons des voll besetzten Zuges wurden wie Kartonschachteln ineinandergeschoben. Argentiniens Eisenbahnwesen gilt als veraltet, unsicher und unverlässlich.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.02.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    10:00
    Wien
    15°
    Steiermark
    14°
    Oberösterreich
    14°
    Tirol
    13°
    Salzburg
    13°
    Burgenland
    15°
    Kärnten
    14°
    Vorarlberg
    14°
    Niederösterreich
    13°

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden