Die offene Gesellschaft und ihre „hausgemachten Terroristen“

22.03.2012 | 18:30 |  BURKHARD BISCHOF (Die Presse)

Auch der Fall des Serienmörders Mohammed Merah zeigt: Die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus ist nicht verschwunden, sie hat sich nur gewandelt.

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Der Wandel des 23-jährigen Franzosen Mohammed Merah vom Gelegenheitsdieb zum eiskalten Killer wird die Öffentlichkeit noch einige Zeit beschäftigen. Polizeiliche Ermittler, Journalisten, Psychologen, Politikwissenschaftler werden versuchen, hinter die Fassade des Doppellebens des Serienmörders von Toulouse zu blicken und Erklärungen für seine Metamorphose vom Karosseriebauer zum Jihadisten, zum „Krieger für den wahren Islam“, zu finden. Das ist richtig und wichtig, um das Milieu zu verstehen, in dem dieser Hass und diese Kaltblütigkeit gedeihen können, und um westliche Gesellschaften präventiv gegen weitere solche Gewalttäter besser schützen zu können.

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Der totale Schutz aber wird niemals gelingen – außer vielleicht in einem Staat, der selbst terroristisch ist. Und den kann niemand wollen. Die Sicherheitsbehörden westlicher Staaten werden sich auch weiterhin mit solchen Einzeltätern besonders schwertun, obwohl diese überhaupt kein neues Phänomen sind; es hat sie immer gegeben.

Freilich hat sich dieses Phänomen in den vergangenen Jahren verstärkt – nicht zuletzt auch deshalb, weil die Terrorabwehrmaßnahmen der westlichen Staaten effizienter geworden sind und im Kampf gegen das bedrohlichste Terrornetzwerk der vergangenen 15 Jahre, al-Qaida, doch zahlreiche Erfolge erzielt werden konnten. Möglich wurden diese durch den intensivierten internationalen Informationsaustausch der diversen Nachrichtendienste und durch die verbesserte Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Ob sich diese Verbesserungen in der Terrorabwehr allerdings auch auf das präventive Vorgehen gegen die „einsamen Wölfe“ auswirken werden, ist zumindest fraglich.

Immerhin, auch Mohammed Merah war für die französischen Sicherheitsbehörden kein Unbekannter. Sie wussten von seinen Reisen ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet, sie beobachteten und verhörten ihn. Aber sie konnten dann doch nicht verhindern, dass er plötzlich durchdrehte und zum Kinder- und Soldatenmörder wurde.

Hohe amerikanische Politiker haben nach der Ausschaltung des Terrorchefs Osama bin Laden und weiterer führender Köpfe von al-Qaida erklärt, „die strategische Niederlage“ des Terrornetzwerks sei „in Reichweite“. Tatsächlich ist laut Experten der Kern von al-Qaida durch US-Kommandooperationen und insbesondere durch die Drohnenangriffe von rund 1000 im Jahr 2001 auf etwa 300 geschrumpft. Zu großen Terroranschlägen wie am 11. September 2001 in New York und Washington ist al-Qaida im Moment möglicherweise nicht mehr in der Lage, auch wenn Bin-Laden-Nachfolger Aiman al-Zawahiri seinen Führungsanspruch im Netzwerk genau mit so einem Großanschlag zu untermauern trachtet.

Vorübergehend geschwächt scheint al-Qaida auch durch den Arabischen Frühling, weil er eine Hauptthese der Netzwerkpropagandisten („Alle Anstrengungen sind zuerst gegen den gottlosen Westen und vor allem die USA zu richten, erst dann kann der Kampf gegen die Despotien beginnen“) widerlegt hat.

Zudem haben die Gewaltexzesse von al-Qaida insbesondere im Irak, denen fast nur moslemische Glaubensbrüder zum Opfer gefallen sind, den Jihadisten in breiteren Bevölkerungskreisen der islamischen Welt doch geschadet. Dennoch: Eine große Stärke des Netzwerks ist ganz offenkundig seine Anpassungsfähigkeit. Durch Bin Ladens Tod ist al-Qaida nicht von der Bildfläche verschwunden, er war in den letzten Jahren wohl nur noch eine Ikone. Das Netzwerk sorgt weiter für die Ausbildung und den Austausch von Jihadisten, es berät regionale Ableger in Nordafrika, Somalia, Nigeria, Jemen und neuerdings auch in Syrien strategisch und taktisch, es hilft mit Geld, Waffen und Sprengstoff.

Vor allem aber inspiriert al-Qaida vermehrt Einzelpersonen, die in westlichen Gesellschaften leben und im Namen eines „Heiligen Krieges“ zu abscheulichen Terroraktionen gegen Unschuldige bereit sind. Für westliche Staaten ist die Bedrohung durch den islamistischen Terror also nicht verschwunden, sie hat sich allenfalls gewandelt. Es sind die „hausgemachten Terroristen“, die gegenwärtig die größte Gefahr für die offenen Gesellschaften darstellen.

 

E-Mails an: burkhard.bischof@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.03.2012)

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30 Kommentare
 
12
Gast: pensionär
24.03.2012 06:19
1 1

lernens Geschichte

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde
von K.R. POPPER aus 1943!!!
ist ein Produkt des Westens - damals gabs noch keine Islamisten.
Die "Anatomie der Destruktivität" und "Sein und Haben "(Erich FROMM) beschreibt die Degeneration der westlichen Zivilisation. Die "Landnahme zu Kanaan" wird im Alten Testament hochgejubelt und nicht im Koran. Na ja, und die Katholische Kirche war ja auch nicht von schlechten Eltern vergleicht man sie mit den Mauren.
Lernens Geschichte, Herr Redakteuer ...

Gast: Dick Rumsfield
23.03.2012 17:25
1 6

Die Wurzel des Terrors

liegt im Westen. Die USA und das United Kingdom haben mit ihren ständigen illegalen Einmischungen in arabische und islamische Staaten die Saat für den Terrorismus gelegt.
Al-Qaida ist ja eine direkte Folge der CIA Intervention in Afghanistan zu Zeiten der russischen Intervention.
Die USA und das UK habe in in vielen moslemischen Staaten gemordet und ausgebeutet und das rächt sich mal. Aber die sogenannten Experten schauen lieber weg, als dass sie die wahren Ursachen aufdecken würden.
Auch 9/11 wäre ohne die aktive Unterstützung der Busch-Regierung NIE möglich gewesen. Aber die USA brauchten diesen Terroranschlag um im Irak einzumarschieren und Hunderttausende umzubringen!!

Hören Sie mal zu, Sie Kamoter Sie

vielleicht strengen Sie mal ihre Hirnwindungen ein wenig an, und denken über die Ursachen des "Terrors" nach.

Der Täter hat ja ziemlich klar auf die Morde an palästinensischen Kindern hingewiesen. Noch nie was davon gehört? Denke ich mir.

Damit ist natürlich die Tat nicht zu entschuldigen. Aber dennoch ist Terror nichts anderes als Widerstand, wenn man keine anderen Mittel mehr hat.

Ich empfehle folgende Filme:

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Collins_%28Film%29

http://de.wikipedia.org/wiki/Waltz_with_Bashir

Und in etwa 3 Stunden wird die trübe Sicht ein wenig klarer.


Antworten Gast: Ein Denkender
23.03.2012 17:37
1 4

Re: Hören Sie mal zu, Sie Kamoter Sie

vollkommen richtig: Terror entsteht immer wieder durch Ungerechtigkeit. Aber unsere Medien schauen weg, denn die Wahrheit wäre unerträglich...schauen sie mal nach Palästina, besser noch nach Gaza, wo die Menschen wie Tiere von den Israelis eingesperrt werden...hier finden sie den Grund für die aufegstaute Wut der Hilflosen...

Antworten Antworten Gast: bääbää
23.03.2012 18:04
4 0

Re: Re: Hören Sie mal zu, Sie Kamoter Sie

auf die Idee kommen Sie wohl nicht, dass die Restriktionen im GS als Schutz VOR dem Terror gemacht werden müssen

Antworten Antworten Antworten Gast: Ein Denkender
24.03.2012 08:28
0 2

Re: Re: Re: Hören Sie mal zu, Sie Kamoter Sie

Wer ermordet hier wen? Israel bringt Kinder im Gazastreifen um...und die sogenannten Terroristen schicken hausgemachte Raketchen nach Israel, die höchstens Sachschaden anrichten..
Also ein bißchen mehr Objektivität bitte...

Antworten Gast: bääbää
23.03.2012 15:47
7 0

i pock's nit

jetzt wird schon das Morden von jüd. Kindern und von paar komplett unbeteiligten Soldaten in F (!!!) als militär. Widerstand der Palästinenser zumindest verständnisvoll goutiert

Gast: Nicht vergessen:
23.03.2012 12:32
9 0

Unsere Gesellschaft ist im Sterben!

Einzig Geld ist wertvoll, alles andere wird als Störung empfunden: Familie, Freunde, Kinder,...

Gepredigt wird das von ganz oben und zieht sich durch alle Aspekte des Lebens, von der Schule bis zur Pension.

Nachdem "wir" uns keinen eigenen Nachwuchs mehr zulegen, spuckt die Welt auf das westliche System. Zuwanderer merken genau, daß ihnen die Zukunft gehört, wenn sie nur für Kinder sorgen.

Die Sozialnetze werden gerne benützt, aber Integration wird niemals stattfinden. Andere Menschen denken in anderen Kategorien.

Kurzum: Eine offene Gesellschaft ist nicht mehr ganz dicht...

Gast: Hans Berger
23.03.2012 10:25
12 1

Man erinnere sich an die spontanen Freudenkundgebungen am 11. September 2001 in manchen wiener Bezirken!

Darüber wurde nie berichtet.

Man möge in einer Umfrage erheben, wie viele österreichische Molsems mit Merah sympathisieren. Oder seine Taten zumindest realtivieren.

Man würde staunen.


Re: Man erinnere sich an die spontanen Freudenkundgebungen am 11. September 2001 in manchen wiener Bezirken!

Wissen Sie, warum er die Tat begangen hat?

Nicht einmal das.

Aber über die Sympathisanten schimpfen.

Sie sind ein billiger Schubladisierer, der, wie die meisten rechten und linken Österreicher, im Herzen ausländerfeindlich ist.

8 0

Re: Re: Man erinnere sich an die spontanen Freudenkundgebungen am 11. September 2001 in manchen wiener Bezirken!

Blutrache ist in unseren westlichen Staaten VERBOTEN!
Außerdem war sie nur den Familien vorbehalten. Nicht einmal diesen Vorwand kann dieser Mörder für sich beanspruchen.
Sie sollten besser versuchen, ein GUTER Mensch zu werden - ein GUTMENSCH ist davon extrem entfernt.

Gast: Schullie 69
23.03.2012 09:27
10 1

Die offene Gesellschaft und ihre „hausgemachten Terroristen“

Guten Tag, so lange das humanitäre Gedusel unserer " linken und grünen Vormacher" nicht gebremst wird, solange fühlen sich solche Religionsganster wie in Abrahams Schoss.Brauche auf die Karrieren von Schröder Fischer,Trittin und dem Vorsitzenden der Grünen im Augenblick, etc. nicht näher einzugen. Es sollen und sind leider Vorbilder unserer aus den Fugen geratenen Vorstellung eine demokratischen Zusammenlebens.Sie leben Dummheit und Verkommenheit vor!

Gast: False Flag Operation
23.03.2012 08:32
2 15

False Flag Operation?

Der "Attentäter" hat das gewusst bzw. nicht mehr mitgespielt und wollte seine Version der Geschichte der Presse mitteilen. Wie beim 11.9 und den Massenmord in Norwegen ist die Presse teil dieser False Flag Operation.

Leute fragt euch als erstes Wen nützt es!!

Re: False Flag Operation?

Alquaida ist und bleibt eine Worthülse um Hinz und Kunz den Krieg gegen den Terror zu verkaufen, wie Robin Cook richtig analysierte!Das Netzwerk sorgt weiter für die Ausbildung und den Austausch von Jihadisten...von wem kommen die Waffen und das Geld???Hillary Clinton hat vor kurzem in einem Interview zugegeben, dass Alquaida gezielt unterstützt wird, was man schon seit Jahrzehnten weiss, aber für viele ist es anscheinend doch noch neu...die uns verkauften Gotteskrieger, die aus den Höhlen Tora Boras die ausgeklügeltsten Aktionen starten und die Welt in Atem halten sind Fiktion wie viele Hollywoodfilme...

Antworten Antworten Gast: bääbää
23.03.2012 11:07
5 0

und die Moral aus der Geschicht

eine Story kann verworrener sein nicht
dass die VT-Narren keinen Wahnplan dahinter sehen nicht

Gast: Der Notar
23.03.2012 08:22
15 0

Blicken wir doch endlich der Wahrheit

ins Gesicht: 90% der Zuzügler aus der islamisch geprägten Welt passen nicht in unsere Gesellschaft. Sie schwächen uns, weil wir wertvolle Ressourcen dafür verwenden sie auf einen Minimalstandard zu bringen. Haben wir sie dann auf MS, dann hassen sie unsere Gesellschaft und werden zu Gotteskriegern. Durch die Mittelverschwendung haben wir einen irren Steuerstaat aufbauen müssen, der qualitativ hochwertige Einwanderer abschreckt. PS: und die Rückwanderung von jungen gut ausgebildeten Türken in die Türkei? Die nächste Geldverschwendung! Auch deshalb, weil unser Ständestaat keine volle Partizipation erlaubt.

Re: Blicken wir doch endlich der Wahrheit

Dann lassen wir sie doch zu Hause in Frieden, damit sie nicht zu uns auswandern brauchen!

5 0

Re: Re: Blicken wir doch endlich der Wahrheit

Solche friedfertigen Geschöpfe sind von ganz alleine nach Spanien, Judäa, ...
gekommen; sie haben viele JH. die Griechen unterjocht, über 250 Jahre den Großteil Ungarns, und sind auch nach 2mal Wien!

Antworten Gast: Holmes
23.03.2012 12:24
6 1

Re: Blicken wir doch endlich der Wahrheit

Jeder mit Verstand und offenen Augen kann das nur bestätigen. Das Problem in Österreich ist: Die Gendermedien "rechnen" uns immer wieder vor, welche Vorteile wir von Multikulti haben - und kaum jemand "rechnet nach".

22 1

unsere blöden eliten

dank unserer gierigen blöden dekadenten eliten haben wir spätestens in zwanig jahren bürgerkriegs zustände in europa. dann wird das geschwafel von der wertegesellschaft nur mehr das sein was es immer war. primitive billige polemik von den eliten für das dumme volk.

Re: unsere blöden eliten

stimmt. seit über zwanzig jahren politik der nadelstiche mittels meuchelmorde aus dem hinterhalt. sie führen die einen organisierten partisanenkrieg gegen den westen.

Gast: Österreicher
22.03.2012 21:04
5 17

Symptom-Bekämpfung reicht nicht!

Man sollte endlich die Frage stellen, was die Jihadisten zu ihren Terrorakten veranlaßt und nicht einzelne Terroristenanführer durch rechtstaatlich höchst bedenkliche "gezielte Tötungen" beseitigen, ungeachtet der dabei ums Leben gekommenden unschuldigen Zivilisten. Denn das "legitimiert" die Terrorangriffe gerade zu und erzeugt noch mehr Haß, aus dem dann weiterer Terror erwachst. Wenn dann noch ein US-Präsident vom bequemen Sofa seines Wohnzimmers den staatlichen Mord in einem fremden, souveränen Staat begangen, mitverfolgt, ist das angetan, weiteren Haß zu schüren. Und jene "Humanisten", die die Verhängung von Todesstrafen mundflink anprangern, sind auf einmal "schmäh-stad"! Eine seltsame Doppelmoral!

Re: Symptom-Bekämpfung reicht nicht!

Sie dürfen nicht so komplex hier schreiben.

Der Täter ist Moslem, es gibt nur für oder gegen Moslems :-)

Gast: Nordlicht
22.03.2012 20:51
28 1

Vom Extremismus der Mitte und von Einzeltätern

Es ist ein kleines Lehrstück über die Funktionsweise von Ideologien. Kaum hatte sich bestätigt, daß die Morde in Toulouse mit ein und derselben Tatwaffe begangen wurden, raunte es in der deutscher Presselandschaft von einem „Extremismus aus der Mitte der Gesellschaft“. Ja, ein zweiter Anders Breivik wurde von deutschen Journalisten per Ferndiagnose ausfindig gemacht. Nun, wo sich der mutmaßliche Täter mit einem Waffenlager verschanzt hält, ist von diesem „Extremismus aus der Mitte der Gesellschaft“ auf einmal nichts mehr zu hören.
Jetzt ist es ein isolierter Einzeltäter, der quasi im luftleeren Raum seine Morde geplant hat. Der plötzliche Umschwung kam, als klar wurde, daß mit Mohammed Merah wohl kein potentieller Anhänger des Front National gestellt wurde. Verallgemeinern, bis es paßt. Und differenzieren, bis es auch paßt. Dann stammt ein isolierter Einzeltäter wie Breivik „aus der Mitte der Gesellschaft“, während der über ein Netzwerk eingebundene Merah nur ein isolierter Einzeltäter ist.
Warum eigentlich nicht einfach mal die Ideologie vom Kopf auf die Füße stellen? Warum nicht bis zum Beweis des Gegenteils von einem „Extremismus aus der Mitte der islamischen Gesellschaft“ ausgehen. Warum nicht bis zum Beweis des Gegenteils von isolierten Einzeltätern der Zwickauer Zelle sprechen. Vielleicht, weil sich das Gegenteil ganz einfach nicht beweisen läßt? Möglicherweise weil es die Wahrheit ist? Aber seien wir still und leise, stören wir die deutschen Ideologieproduzenten nicht

Antworten Gast: Zitat
23.03.2012 08:59
3 0

Re: Vom Extremismus der Mitte und von Einzeltätern

Verweisen Sie doch ruhig auf die Webseite der "Jungen Freiheit", von welcher Sie diesen Beitrag kopiert haben. Ich stimme Ihnen in der Sache durchaus zu, aber schmücken Sie sich doch bitte nicht mit fremden Federn.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5a4ba789cb6.0.html

Antworten Gast: Na und?
23.03.2012 07:50
12 0

Eine Erklärung:

Seit dem 2. WK ist den Europäern, was die Selbstverteidigung angeht, das Genick gebrochen. Dieser Krieg hat uns demoralisiert, vor allem die Deutschen und Österreicher, weniger UK.

Ab diesem Zeitpunkt hat man die eigene Gesellschaft als schlecht empfunden, daher sehen das auch Zuwanderer so.

Anders ist es nicht zu erklären, daß eingewanderte Analphabeten "uns" ihren Lebensstil aufzwingen wollen oder Parallelgesellschaften aufbauen.

"Wir" attackieren auch die Kirche und empfinden und schämen uns unserer Geschichte. Alles außer Arbeit und Geld wird als unwichtig empfunden, der eigene Nachwuchs wird eher als Belastung betrachtet.

Was macht Westeuropa heute aus? Man definiert sich nur mehr über Geld. Ideologisch-gesellschaftlich sind wir erledigt.

 
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