Indien: Fähre mit 350 Menschen an Bord gesunken

30.04.2012 | 21:19 |   (DiePresse.com)

Das Schiff sank in einem Sturm auf dem Fluss Brahmaputra. Rund 150 Passagiere konnten an Land schwimmen oder wurden gerettet.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Im Nordosten Indiens ist eine Fähre mit rund 350 Menschen an Bord auf dem Brahmaputra gesunken. Das Schiff sei am Montag bei einem Sturm mitten auf dem reißenden Strom im nordöstlichen Bundesstaat Assam in zwei Teile zerbrochen, teilte die Polizei mit. Etwa 100 Leichen seien geborgen worden. Rund 150 Passagiere hätten an Land schwimmen können oder seien gerettet worden.

Nach Polizeiangaben war die Fähre unterwegs vom Bezirk Dhubri zum Bezirk Fakirganjan auf der gegenüberliegenden Uferseite. Dhubri liegt rund 300 Kilometer flussabwärts von Guwahati, der größten Stadt in Assam. Ein Augenzeuge berichtete der Nachrichtenagentur AFP, er habe gesehen, wie nach dem Unglück Passagiere von dem Strom fortgerissen wurden, da die Strömung sehr stark gewesen sei. Unter den Passagieren seien auch zahlreiche Frauen und Kinder gewesen.

Assams Regierungschef Tarun Gogoi sagte, es seien Soldaten und Grenzschützer mit motorisierten Booten an die Unglücksstelle entsandt worden, doch der Einbruch der Dunkelheit und das schlechte Wetter behinderten die Rettungsarbeiten. Indiens Premierminister Manmohan Singh äußerte sich "bestürzt" über die "Tragödie" und sagte volle Unterstützung der Bundesregierung für Assam zu und versprach finanzielle Hilfen für die Angehörigen der Opfer.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    08:00
    Wien
    15°
    Steiermark
    16°
    Oberösterreich
    16°
    Tirol
    13°
    Salzburg
    12°
    Burgenland
    15°
    Kärnten
    16°
    Vorarlberg
    16°
    Niederösterreich
    13°

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden