"Drache" dockt an Raumstation ISS an

25.05.2012 | 16:27 |   (DiePresse.com)

Erstmals erreichte ein privater Raumtransporter die Internationale Raumstation. Mit einem Roboterarm wurde die Kapsel eingefangen.

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Zum ersten Mal hat ein privater Raumtransporter die Internationale Raumstation erreicht. Zwei Astronauten an Bord der ISS gelang es am Freitag um etwa 16 Uhr MESZ, die Kapsel "Dragon" mit einem Roboterarm der Station einzufangen. Zuvor hatte "Dragon", übersetzt "Drache", auf seiner Reise zur ISS eine Reihe von Tests mit Bravour bestanden.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa gab am Morgen (MESZ) grünes Licht für die erste Phase der langwierigen Prozedur. Dabei durfte sich die Raumkapsel in einen etwa 1,4 Kilometer großen Umkreis der ISS begeben. Nach etwa einer Stunde sei der Transporter zu einer Position 250 Meter unterhalb der Station geflogen, teilte die US-Firma SpaceX mit, die den "Dragon" entwickelt hat. 

Vorerst letzte große Aufgabe war es, die 4,4 Meter hohe und 3,7 Meter breite Kapsel mit dem Kranarm in die Ladebucht des ISS-Moduls "Harmony" zu hieven. Dort sollte sie dann befestigt werden. Für diese letzte Phase des Andockmanövers waren noch mehrere Stunden angesetzt. Am Samstag soll die Klappe zur Kapsel geöffnet werden und Astronauten sie das erste Mal betreten. Der Transporter hat rund 500 Kilogramm an Versorgungsgütern für die ISS-Bewohner an Bord.

(Ag.)

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2 Kommentare
Gast: ösi
26.05.2012 15:24
0

drache

Wusste gar nicht, dass die Karl in den Weltraum geflogen ist. Gestern war sie noch im TV.

Gast: Wernher von Braun
26.05.2012 10:41
0

Weltraumtourismus

Die NASA feiert diese erste Space X Dragon Mission durchaus berechtigt als historisches Ereignis.
Denn einerseits wird damit die Versorgung der ISS für die nächsten zig Jahre garantierbar-denn die 100 Mrd Investition soll in Zukunft v.a. allen interessierten Ländern für Forschungszwecke offen stehen(keine militärische Nutzung).
Andererseits erhofft sich die NASA eine budgetäre Entlastung für noch ehrgeizigere Projekte,wie Mondbesiedelung,Marsexploration,etc
Der Aufruf ergeht daher auch an Europa,sich an dieser ISS-Nutzung zu beteiligen.
Leider ist Österreich noch immer nicht in der Lage den Mikrosatelliten TUGSAT irgendjemand im Huckepack mitzugeben(geplant ist noch immer die ISRO)
Also:
Ö ist wie immer Schlusslicht,kein Geld keine Musi..wenn man bedenkt was man mit ein paar Forschungsmillionen machen könnte..
ÖBB bitte einsteigen in den Cargozug zur ISS,oder Weltraumtourismus made in Austria..
alles nur Wunschträume..aber die Mio nach greek bzw. den Banken hinten rein stecken..

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