In der norditalienischen Region Emilia Romagna kommt die Erde nicht zur Ruhe. In der Nacht auf Diestag wurden wieder acht Nachbeben registriert. Die schwerste Erschütterung hatte eine Stärke von 4,3 auf der Richterskala, meldete das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie.
Das Epizentrum lag in den Ortschaften Mirandola, Carpi und Novi di Modena. Es wurden jedoch weder Verletzte, noch Sachschäden gemeldet.
Die Zahl der Obdachlosen im Erdbebengebiet ist unterdessen auf 17.000 gestiegen, wie Zivilschutzchef Franco Gabrielli mitteilte. Tausende Menschen sind in Sporthallen, Schulen und Zeltlagern untergebracht. Viele Betroffene campen in privaten Zelten in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnungen. "Wir wollen unsere Häuser nicht unbeaufsichtigt lassen", sagte ein Erdbebengeschädigter.
(APA)
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