Mineralwasserhersteller will Trevi-Brunnen retten

13.06.2012 | 12:22 |   (DiePresse.com)

Der Appell des römischen Bürgermeisters für die Rettung des barocken Meisterwerks wurde erhört.

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Der Appell des römischen Bürgermeisters Gianni Alemanno, der nach finanzstarken Sponsoren für die Restaurierung des weltbekannten Trevi-Brunnens sucht, stieß nicht auf taube Ohren. Der römische Mineralwasserproduzent Acqua Claudia hat sich bereiterklärt, für die Restaurierungskosten des barocken Meisterwerks aus dem 18. Jahrhundert aufzukommen, das zunehmend bröckelt.

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"Der Trevi-Brunnen ist ein Symbol für Rom und für Wasser. Als römisches Mineralwasserunternehmen müssen wir etwas für seine Rettung tun", kommentierte der Präsident von Acqua Claudia, Mauro De Dominicis. Aus der etwa 20 Meter breiten Brunnenanlage haben sich am Wochenende einige Gesimsteile gelöst. Der bei Touristen beliebte Brunnen musste von der Feuerwehr gesichert werden. Auf 200 Millionen Euro werden die Ausgaben für die Restaurierung des Brunnens geschätzt.

Das Mineralwasserunternehmen, das von der französischen Gruppe Nestlé/San Pellegrino übernommen worden war, ist seit 2009 wieder unter italienischer Kontrolle. Es produziert jährlich 50 Millionen Mineralwasserflaschen.

(APA)

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1 Kommentare
Gast: Beim Kauf dieser Flasche, restaurieren sie ein Stückchen Trevi-Brunnen!
13.06.2012 13:52
0 0

super Schachzug des MW-Unternehmens......

....wie könnte man einen MW-Vertrieb über Jahrzehnte besser absichern, als MW-Flaschen zu verkaufen worauf geschrieben steht, dass ein Teil des Kaufpreises für die Restaurierung des Trevi-Brunnens verwendet werden, da kann man auch den MW-Preis ein bisschen anheben.....am Ende wird es für dieses Unternehmen ein Riesengeschäft, da es auch steuerliches Entgegenkommen geben wird....zahlen tut am Ende ja doch immer der kleine Konsument;-))

Be.es: Die Wichtigkeit dieses NUR 20m-Brunnens, erklärt mir, dass die Krise nicht so gross sein kann, da man mit dieser Menge Geld sogar eine Kleinstadt aufbauen könnte und da würde es sich um viele Quadratkilometer handeln und nicht um eine 20m lange angeblich Glücksbringende Sparbüchse!

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