An der mexikanischen Pazifik-Küste hat sich Wirbelsturm "Carlotta" am Freitag zu einem Hurrikan der Stufe zwei verstärkt. Der erste Hurrikan des Jahres zog nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums in Miami entlang der Küste im Bereich der mexikanischen Teilstaaten Oaxaca und Guerrero nach Nordwesten. Die Behörden verhängten Hurrikan-Alarm und richteten Notunterkünfte ein.
In seinem Zentrum erreichte der Wirbelsturm, der am Donnerstag südlich der mittelamerikanischen Staaten Nicaragua und Guatemala entstanden war, Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometer pro Stunde. Die Meteorologen gingen davon aus, dass sich der Wirbelsturm abschwächt, da sich große Teile des Zyklons bereits über dem Festland befanden.
Am Freitagabend (Ortszeit) befand sich das Zentrum des Wirbelsturms unmittelbar vor der Ortschaft Puerto San Angel (Oaxaca), von wo er sich parallel zur Küste auf die mehr als 300 Kilometer entfernte Hafenstadt Acapulco in Guerrero zubewegte.
Die Saison der Wirbelstürme im Pazifik und im Atlantik beginnt offiziell im Juni beziehungsweise im Mai. Die Stürme bringen den langersehnten Regen nach der Trockenzeit. Andererseits sind insbesondere die Regenfälle eine Gefahr für die Menschen, vor allem in Bergregionen, wo oft Erdrutsche ausgelöst werden.
(APA/Ag.)
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