19.06.2013 09:23 Merkliste 0

16-Jähriger überlebte Harpunenschuss in den Kopf

19.06.2012 | 20:06 |   (DiePresse.com)

Der Pfeil trat fünf Zentimeter über rechtem Auge ein und am Scheitel wieder aus. Lebenswichtige Teile des Gehirns sind verschont geblieben.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Ein 16 Jahre alter Schüler aus den USA hat einen Harpunenschuss in den Kopf überlebt. Der Jugendliche war vor zwei Wochen beim Speerfischen von einem Freund mit einer Harpune im Kopf getroffen worden. Er entging nur knapp der Erblindung: Der spitze Pfeil trat fünf Zentimeter über seinem rechten Auge ein und am Scheitel wieder aus. Ärzte des Jackson Memorial Hospital in Miami (Florida) konnten die Harpune Anfang Juni in einer riskanten, dreistündigen Operation entfernen. Um ihren Sohn zu schützen, hatten die Eltern bisher jegliche Meldungen über den Vorfall untersagt. Das Krankenhaus berichtete erst jetzt über den Vorfall.

Der 16-Jährige hatte großes Glück. "Es wurden keine lebenswichtigen Bereiche im Gehirn getroffen und auch keine großen Blutgefäße zerstört", sagte der zuständige Neurochirurg bei einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit). 91 Zentimeter des Speers hatten aus dem Kopf des Patienten herausgeragt. Bevor eine Röntgenaufnahme gemacht werden konnte, wurde der Speer mit Hilfe eines Bolzenschneiders auf 45 Zentimeter verkleinert. Erinnern kann sich der Jugendliche an den Unfall nicht. Die nächsten zwei bis drei Monate wird er im Krankenhaus verbringen.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
6 Kommentare
Gast: Wir haben ALLE einen Balken im Kopf!
20.06.2012 21:50
0 0

Wir Menschen haben ALLE einen Balken im Kopf.....

....er verbindet die linke und die rechte Hirnhälfte!
Be.es: irrtümlich lebt in Wien der Proletenspruch "host an Balkn im Kopf"...damit wollen sie einen anderen Menschen beleidigen, in Wahrheit beleidigen/bestätigen diese Proleten, damit, ihre eigene Dummheit;-))
.............und nicht zu vergessen, alles Gute den Beharpunierten, aber der schafft das locker, bei so viel Glück!

Gast: Gast 0000
20.06.2012 08:28
2 1

Dinge...

... die an ein "Wunder" glauben lassen... oder kann man sowas wirklich nur Glück nennen?
Man müsste den Lebensweg beobachten, ob nicht etwas spezielles aus dem Jungen wird...
Hochachtung an die Ärzte...

Antworten Gast: Tarek Farid Hussein
20.06.2012 10:25
2 0

Re: Dinge...

Was soll "spezielles" aus dem jungen Mann werden? Er kann z.B zum Zirkus gehen, als "Mann mit Loch im Hirn". Das wars dann aber auch. Besondere Fähigkeiten wird er durch diesen Unfall wohl nicht erlangt haben.

Re: Re: Dinge...

Tarek die Schwarze Perle ?

Gast: Na und?
20.06.2012 07:02
4 0

Gestern war ein Artikel über den Tod einer 4-jährigen...

...da sieht man, wie eng Glück und Unglück zusammen liegen...

Den einen wünscht man Beileid, den anderen gute Genesung. Das Leben schreibt oft die zynischsten Geschichten!

12 0

Ein Wunder

Ich hoffe, er hat keine bleibenden Schäden. Den Ärzten gebührt höchstes Lob.

Das Hochwasser auf Twitter