Vor fünf Monaten, in der Nacht des 13. Jänner, lief die Costa Concordia auf Grund. Mehr als 4200 Menschen mussten in einer chaotischen Rettungsaktion das havarierte Schiff verlassen, 32 kamen ums Leben. Nun soll das Kreuzfahrtschiff, nach wochenlanger Verzögerung, geborgen werden.
Dass man das Schiff als ganzes in eine Werft schleppen will, könnte ein Hinweis darauf sein, dass man den Plan einer Reparatur und einer damit verbundenen Renovierung nicht ganz aufgegeben hat (wage ich als Laie zu behaupten). Dann würden sich die hohen Kosten wohl eher lohnen.
Bei einem Neupreis von etwa 400 Mio Euro stellt sich wirklich die Frage nach dem Sinn der Bergung. Vielleicht sollte man das Schiff nur sichern und als Touristenattraktion bzw. als Mahnmal in dieser Lage belasssen.