Es handelt sich dabei um die schwierigste Bergungsaktion, die je durchgeführt wurde. Sie wird mindestens 300 Millionen Euro kosten. Selbst die Reederei Costa Crociere in Genua, die die Kosten tragen muss, nennt sie „ein zyklopisches Projekt“.
Dass man das Schiff als ganzes in eine Werft schleppen will, könnte ein Hinweis darauf sein, dass man den Plan einer Reparatur und einer damit verbundenen Renovierung nicht ganz aufgegeben hat (wage ich als Laie zu behaupten). Dann würden sich die hohen Kosten wohl eher lohnen.
Bei einem Neupreis von etwa 400 Mio Euro stellt sich wirklich die Frage nach dem Sinn der Bergung. Vielleicht sollte man das Schiff nur sichern und als Touristenattraktion bzw. als Mahnmal in dieser Lage belasssen.