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Marinaleda: Das Dorf, das den Sozialismus verwirklichte

23.06.2012 | 18:03 |  von Linda Osusky (Die Presse)

Häuser für 15 Euro im Monat, Vollbeschäftigung: Ein Bürgermeister in Andalusien hat seine Utopie in die Tat umgesetzt. Nur mit dem Pluralismus nimmt er es in realsozialistischer Tradition nicht ganz so genau.

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Er ist überall. Wie eine bärtige Mona Lisa mit Palästinensertuch lächelt er Passanten von Fassaden und Mülltonnen entgegen. Aufdringliche Reklame gibt es hier sonst nicht, stattdessen sprechen mit dicken Pinseln bemalte Hausmauern von „Frieden, Brot und Arbeit“ oder fordern auf, den Fernseher ab- und das Gehirn einzuschalten. Der väterliche Blick des allgegenwärtigen Mannes verfolgt die Vorbeigehenden. Wie die echte Mona Lisa im Louvre, die einen immer im Auge behält, egal, ob man links oder rechts von ihr steht.

Die Mittagssonne vertreibt die kalte Morgenluft aus den Straßen, die von braunen platt gefahrenen Orangen übersät sind. Ein weißer Wagen rollt vorbei, mit riesigen Lautsprechern, aus denen eine verzerrte weibliche Stimme wie ein Mantra wiederholt: „Morgen wird in der Fabrik gearbeitet.“ Das also ist der Ort, an dem es keinen einzigen Arbeitslosen geben soll, der Traum vom Eigenheim mit 15 Euro im Monat wahr wird und die Sozialdemokraten den rechten Rand des politischen Spektrums bilden.

Das allgegenwärtige Gesicht auf den Postern gehört Juan Manuel Sánchez Gordillo. Er ist seit mehr als 30 Jahren Bürgermeister in Marinaleda, einem 2800-Seelen-Dorf in Andalusien. „Die autonome Republik Marinaleda“, wie das aufmüpfige Dorf in den Nachbarorten belustigt genannt wird, ist der Schreck der Großgrundbesitzer.

„Was willst Du?“, fragt Sánchez Gordillo barsch, während Che Guevara herzhaft von der Wand lacht. Nicht nur wegen der langen Amtszeit und des Barts denkt man bei Gordillo eher an Fidel Castro. „Ich bin Antikapitalist, Öko, Pazifist und Utopist“, stellt er sich vor. Marinaleda ist seine wahr gewordene Utopie. Seit er 1979 bei der ersten demokratischen Wahl nach dem Ende der Franco-Diktatur zum Bürgermeister gewählt wurde, hat er den Ort seinem Traum von einer idealen Gesellschaft nähergebracht. Trotz Krise, trotz Rekordarbeitslosenrate im Land – in Marinaleda herrscht Vollbeschäftigung. „Wir investieren, statt zu kürzen wie die Regierung“, erklärt Gordillo.


Aufs Feld statt in die Schule. Hauptarbeitgeber ist die landwirtschaftliche Genossenschaft El Humoso. Auf 1200 Hektar werden Oliven, Artischocken, Paprika und Saubohnen angebaut. Die Ernte wird in der im Dorf angesiedelten Dosenfabrik weiterverarbeitet. Dolores Tejadas arbeitet seit zwölf Jahren hier, also seit es die Fabrik gibt. Gemütlich wackeln Artischocken über das Fließband, die Bee Gees füllen die Halle mit guter Laune. Früher, also bevor Gordillo den „proceso“, den Revolutionsprozess, in Gang gesetzt hatte, war sie wie die Mehrheit im Dorf Tagelöhnerin. Das bedeutete harte Arbeit während der Erntezeit von September bis Jänner – und Arbeitslosigkeit für den Rest des Jahres. Bis in die 1980er-Jahre hinein war Hunger nicht unüblich in Marinaleda, und es gab Kinder, die aufs Feld arbeiten gingen statt zur Schule.

Die Geschichte der Genossenschaft ist fester Bestandteil der Dorfidentität und der Stolz der Bewohner. Zwölf Sommer lang besetzten sie die Finca eines adeligen Franco-Getreuen. Sie blockierten Straßen, legten Schienen oder Landebahnen lahm. Marinaleda machte sich in ganz Spanien einen Namen. Es war ein langer und harter Kampf. Und keiner wusste, ob die Menschen Erfolg haben würden. Doch die erniedrigenden Knüppelschläge der Guardia Civil konnten den Willen der Tagelöhner nicht brechen. 1991, kurz vor der Eröffnung der Expo 1992 in Sevilla, gaben die Politiker nach. Andalusien kaufte dem Herzog das Land ab und überließ Marinaleda die Nutzung.


Arbeitskraft statt Maschinen. Der Süden Spaniens ist bis heute geprägt von Latifundien. Diese Agro-Unternehmen setzen auf Maschinen statt auf Arbeitskraft. Das Ziel der Genossenschaft hingegen ist es, Arbeitsplätze zu schaffen. Laut Bürgermeister Gordillo verdient jeder der rund 350 Beschäftigten das Gleiche: 1200 Euro – egal, ob Arbeiterin am Fließband, Arbeiter auf dem Feld oder Sekretärin. Oder Bürgermeister. „Alles, was ich darüber hinaus verdiene, spende ich an die Gemeinde oder an NGOs“, sagt Gordillo, der für die „Vereinigte Linke“ auch im andalusischen Regionalparlament sitzt.

Wie und wofür das Geld der Gemeinde ausgegeben wird, darüber entscheiden die Bürger basisdemokratisch in Versammlungen. Mehr als 50 sogenannte asambleas finden jährlich statt, bei denen die Bürger über alles abstimmen – etwa welche Arbeiten am „Roten Sonntag“ ausgeführt werden, an dem Freiwillige öffentliche Plätze instand halten, oder wer in die 15-Euro-Häuser einziehen darf.

Diese Häuser ziehen besonders seit der Immobilienkrise viel Aufmerksamkeit auf sich. Derzeit gibt es 350 davon. Das Rezept ist simpel: Die Gemeinde stellt das Grundstück sowie den Architekten gratis zur Verfügung, ein andalusisches Zuschussprogramm finanziert das Baumaterial. Das Einzige, was die künftigen Bewohner leisten müssen, ist die eigene Arbeitskraft. Dolores und ihre Familie gehörten 1985 zu den Ersten. Ihre Hypothek belief sich auf 50.000 Euro. Mit einer Monatsrate von 15 Euro wird ihr Haus 2262 abbezahlt sein. Utopisch? Das Haus solle nur weitervererbt, nicht aber verkauft werden, um Spekulation zu unterbinden, sagt Gordillo. „Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Ware, mit der Handel betrieben werden kann.“ Die geplatzte Immobilienblase hat außerhalb von Marinaleda zu einem rasanten Anstieg der Delogierungen geführt.


Der Tankwart widerspricht. Eine Genossenschaft, Wohnhäuser für 15 Euro im Monat und direkte Demokratie sind also die Pfeiler dieser linken Utopie.

Direkte Demokratie? Darüber kann Hipolito Aires nur den Kopf schütteln. „Die Dorfversammlung ist eine Lüge, niemand traut sich, dem Bürgermeister zu widersprechen“, sagt der Tankwart. Der Mittvierziger mit glänzender Glatze und dickem Oberlippenbart sitzt in einer spartanisch eingerichteten Kassenbude, an der Wand ein überdimensionales Holzkreuz. Der Bürgermeister kontrolliere alles, sagt Aires. „Er entscheidet, wer in der Genossenschaft arbeiten darf. Damit kauft er sich Stimmen.“ Aires ist Funktionär der örtlichen Sozialdemokraten, der einzigen Opposition hier. Ihre Anhänger würde man hier als Faschisten beschimpfen, sagt er. Von der konservativen Partido Popular hat sich zuletzt 1995 ein Politiker ins linke Epizentrum Marinaleda gewagt. Zuerst wurden Javier Arenas und seine Delegation von einem menschenleeren Dorf empfangen. In der Bar verweigerte man der Gruppe den Zutritt. Erst als Arenas beschloss, zurück nach Sevilla zu fahren, seien plötzlich alle Bewohner auf der Straße aufgetaucht und hätten die Gruppe als „Faschisten, Hurensöhne und Arschlöcher“ beschimpft.

Bisher gewann Gordillo jede Wahl mit absoluter Mehrheit. Félix Talego, Professor für politische Anthropologie an der Universität Sevilla, gibt Aires teilweise recht: Während seiner 16-monatigen Feldforschung Anfang der 1990er stellte er fest, dass Gordillo am Ende immer seinen Willen durchsetzt. Zweifler und Kritiker würden an den Pranger gestellt, als Schwächlinge oder Verräter gebrandmarkt. Entweder sie ordnen sich unter, oder sie haben nichts mehr in der Versammlung verloren. Nach Veröffentlichung seiner Dissertation wurde auch Talego von Sánchez Gordillo zur Persona non grata erklärt.

Doch nicht nur Vorwürfe undemokratischer Praktiken werfen Schatten auf Gordillos Utopie. Die aktuelle Krise nagt ebenfalls am linken Paradies. Die Einnahmen der Gemeinde seien um 45 Prozent zurückgegangen, räumt Gordillo ein. Außerdem muss die Region Andalusien ihre leeren Kassen auffüllen und will dafür Immobilien verkaufen. El Humoso steht auch auf der Liste, doch der Bürgermeister von Marinaleda zeigt sich kompromisslos. „Wir verhandeln mit der andalusischen Regierung und haben klargemacht, dass wir das Terrain nicht kaufen wollen. Wir wollen es nur nutzen.“ Sollte die andalusische Regierung das Land verkaufen, droht Gordillo mit Aktionen wie in den Achtzigerjahren. In Sevilla macht das Eindruck.

Es ist schon dunkel, als Dolores die Fabrik verlässt, aber der Tag ist für sie noch nicht vorbei. Ihre grüne Schürze hat sie gegen Jeans und Pullover eingetauscht. Sie trifft sich mit drei anderen Aktivisten im Gewerkschaftssaal, um Plakate für eine Kampagne zu kleben. Trotz acht Stunden in der Fabrik ist sie voller Energie und scherzt mit den compañeros. Gordillos Utopie ist auch das: viel Arbeit in der Freizeit. Denn eines weiß hier jeder: Engagement für die Sache des Bürgermeisters ist entscheidend, wenn man in den Genuss der Vorzüge des Modells Marinaleda kommen will.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.06.2012)

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38 Kommentare
 
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herzig, süß, schlau und rot: wir wollen ja nicht kaufen, sondern "nur" nutzen

...und zahlen für eigentumsähnliche vererbbare nutzungsrechte halt einen nasenrammel.

nicht neues unter der sonne, gibts in wien schon lange. erinnert an mietengeschützte friedenskronenzins-wohnungen, grundstücke gegen mini-baurechtszinse, kleingarten-pachtgründe in hietzing und auf dem schafberg. und dann haben die nutzungsberechtigten die horrenden verbotenen ablösen erfunden, die sie schwarz an der steuer vorbei einstecken. so lässt sichs leben.


Nichts Neues in Utopia. Landraub und Erpressung als Basis für den sozialistischen (bescheidenen) Wohlstand.


Die Grundlage dieser "Kolchose" bildet also die Erpressung des Staates durch illegale Aktionen sowie Nötigung einer Privatperson unter Missachtung ihres Eigentums.

Direkte Demokratie als Euphemismus für den Terror eines Mini-Castro und der Rest der Spanier sowie Europäer darf sein Abenteur mitfinanzieren. Andalusien kann den Grund nicht versilbern, weil der Kommunist ihn nicht kaufen, aber jedenfalls weiter nutzen will. Ich hoffe doch, dass der Staat sich dieses mal durchsetzt.


Re: Nichts Neues in Utopia. Landraub und Erpressung als Basis für den sozialistischen (bescheidenen) Wohlstand.

Konzerne machen das seit Jahrzehnten mit Staaten und Privatpersonen.

Wenn die Presse mal einen Artikel über den Kommunismuss schreiben will,

kann Sie über die EU schreiben!

Re: Wenn die Presse mal einen Artikel über den Kommunismuss schreiben will,

Süß!

jetzt weiß ich wenigstens, wohin die EU-Milliarden in Spanien geflossen sind.

Danke der Presse für die Info. Hab mir´s aber nicht anders vorgestellt.

Gast: dany blind
24.06.2012 13:20
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ich wohne in...

ich wohne in einem dorf im südlichen niederösterreich. da sind die geschilderten verhältnisse auch nicht viel anders, als im artikel beschrieben.

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Re: ich wohne in...

Aber wohl ohne 15 Euro pro Monat für ein Haus.

Antworten Antworten Gast: gäst
24.06.2012 18:13
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Re: Re: ich wohne in...

Was wohl für Marinaleda spricht.

Bei 1200 Hektar auf 2800 Einwohner kann man bei einer Zahl...

... von 500.000 die im Wiener Gemeindebau wohnen davon ausgehen dasa die Stadt Wien Grund in der Größe von 214.286 Hektar oder 2143 km² Ackerland kaufen müsste um dieselben wirtschaftlichen Grundvorraussetzungen zu erfüllen.

Also, Michi! Vielleicht hast ein Glück und der Genosse Niessl tritt dir das Burgenland ab. Problem an der Sache wird halt wohl werden das unsere Nobelsozis dann Sturm laufen werden. "Arbeiten, ich?"

Gast: NuXXbe
24.06.2012 13:07
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ICH WILL AUCH!

BITTE! Ich will auch einen Kredit der über fast 300 Jahre läuft!
Ich zahle auch ganz sicher zurück (-auch wenn bis dahin die Währungen sicher schon min. 2-3 mal umgefallen sind!)!

Als sicherheit biete ich der Bank an, mein Geld gleich direkt bei ihnen anzulegen, auf ein Sparbuch mit 3% Zinsen.

Diese Sicherheit sollte der Bank aber dann schon einen Kredit über 1.000.000 Euro wert sein!
Habe darüber nachgedacht und so kann ich meinen sozialistischen Traum, bei dem ich auf Kosten Anderer gut lebe, erfüllen denn:
50.000 Euro = 15E im Monat
1.000.000 E = 300 E/Monat
= 3.600 Euro im Jahr Zinsen.
Bei der Bank bekomme ich 3% Zinnsen im Jahr heisst bei 1 mio: 30.000 Euro
GEWINN/Jahr: 26.400 Euro
Jaaaaaaaaa! viva Sozialismus!

Bitte liebe Banken meldet euch bei mir!:
idio-t-en@sozis.eu

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Selten so gelacht...

"Ihre Hypothek belief sich auf 50.000 Euro. Mit einer Monatsrate von 15 Euro wird ihr Haus 2262 abbezahlt sein. Utopisch? Das Haus solle nur weitervererbt, nicht aber verkauft werden, um Spekulation zu unterbinden, sagt Gordillo."

Der Gläubiger, der ihr das Geld gegeben hat, hätte es genauso gut verbrennen können. Und die wundern sich tatsächlich, warum ihr Land in der Krise steckt und jammern, dass ja alles so unfair ist.
Und die Sozis in Marinaleda lachen sich krumm.

Gast: nestbeschmutzer
24.06.2012 09:02
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Wiederspruch

Genau aus diesem Grunde behaupte ich hier, dass Demokratie und Sozialismus zwei sich gegeneinander ausschließende Faktoren sind..... Sozial"demokratie" ist ein Wiederspruch, die Umbenennung tat man nur aus PR Gründen....

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Re: Wiederspruch

Eine repräsentative Demokratie ist ja keine Demokratie. Die Alimentierten sind in der Mehrheit und die wählen jene, die ihnen am meisten versprechen. Das Wahlergebnis ist vorausberechenbar. Und wenn einmal ein falsches herauskommt gibt es Sanktionen gegen das Land.

Antworten Gast: gäst
24.06.2012 13:18
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Re: Wiederspruch

Selten so gelacht!
Zum Wohle der Märkte wird grad in der ganzen EU die Demokratie abmontiert, systemrelevante Organisationen (Banken) befinden sich unter privater Verfügung und wir alle damit unter der Geiselhaft weniger.
Aber das Dorf dort ist undemokratisch, wegen patriarchaler Praktiken (natürlich ungekannt ins Brüssel, Berlin oder Wien).
Sozialismus und die Demokratisierung der Wirtschaft ist Voraussetzung für Demokratie. Demokratie gibts im Kapitalismus nur für Kapitalisten.

Re: Widerspruch

Richtig. Sozialismus kann nur mit Zwang aufrechterhalten werden, da er auf Prinzipien fußt, die der menschlichen Natur zuwider sind.

Antworten Antworten Gast: yamo
24.06.2012 14:27
1 6

Re: Re: Widerspruch

Und warum genau sollte es der menschlichen Natur entsprochen haben dass irgend so ein adeliger Großgrundbesitzer die Leute für sich hackeln hat lassen?

Ohne kommunistische Revolution wäre das immer noch so, und Sie und andere Leute würden das als Naturzustand bezeichnen. Aber dieser Kommunismus, der ist widernatürlich.

Tatsächlich ist er als Reaktion auf die vorherige Unterdrückung zu verstehen, als eine Veränderung hin zu etwas mehr Freiheit als vorher. Das trifft die menschliche Natur schon eher!

Re: Re: Re: Widerspruch

Verzeihung, ich vergaß: die größte Leistung des Kommunismus - Adelige und Besitzende sowie alles nicht systemkonforme Beiwerk zu ermorden. Und natürlich dazu große Versprechungen zu machen, die nie eingehalten wurden und werden konnten.

Dem Bauern war es sicherlich egal, ob er sich für den Kulaken oder den Fünfjahresplan halbtot arbeitet, und dem Arbeiter in der Stadt ebenso, ob ihn die Ochrana oder der GRU in den Keller steckt und foltert.

Und wie treu die Massen zum Sozialsmus standen hat man ja gesehen, als die Grenzen offen waren und die einzigen Alternativen nicht mehr nur aus Jubeln oder Tod bestanden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: yamo
25.06.2012 09:27
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Re: Re: Re: Re: Widerspruch

Wer wurde denn in Marinaleda ermordet?

Sie schreiben ganz offensichtlich völlig zusammenhangloses, wirres Zeug. Argument kann man das nicht mehr nennen.

Antworten Antworten Gast: gäst
24.06.2012 13:23
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Re: Re: Widerspruch

Wirklich, die ausgefeilteste apologetische Kapitalismustheorie seit dem Gottesbeweis...

Gast: Markus Trullus
24.06.2012 08:59
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Auf Kosten ......

Der "Traum" der Sozen (und von Laura). Nur- wie andere poster auch meldeten: Wer zahlts, wenn der Mittelstand ausgeraubt ist, die "Reichen" ihr Engagement nach Fernost /Bahamas verlegt haben, der Staat keine Schulden mehr aufnehmen kann , zur "Verteidigung des Sozialismus" alles Restgeld in Rüstung gegangen ist... Siehe Sowjetunion. Tolles Vorbild, Arbeiterparadies. Und die VRC? Milliardäre im Politbüro? Wann beginnen wir mal zu lernen, und das menschliche Selbstengagement zu fördern?

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was ist ein sozialist? einer der kein geld hat und es unbedingt mit allen teilen will!


Antworten Gast: hilarious
24.06.2012 15:36
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Re: was ist ein sozialist? einer der kein geld hat und es unbedingt mit allen teilen will!

wahrhaft trefflich!

Gast: Callisto
24.06.2012 08:02
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Also recherchieren wäre auch nett wenn man schon so eine Sozialismus Hymne schreibt.

Oder will man die tatsächlichen Geldquellen dieser tollen "Kommune" nicht nennen weil es dann gar nicht mehr so toll für den gelebten Sozialismus aussieht?
Die leben dort von den Steuern anderer was sie dem durchaus als geschickt zu bezeichnenden Bürgermeister zu verdanken haben.
Aber wie üblich müssen andere für den "Sozialismus" zahlen. Erinnert irgendwie an unsere zwangsweise eingehobenen ORF Gebühren.

Antworten Gast: Der Gastname darf nicht leer sein.
24.06.2012 13:51
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Re: Also recherchieren wäre auch nett wenn man schon so eine Sozialismus Hymne schreibt.

Ich steuere gerne ein paar Euro bei wenn Marinaleda im Gegenzug unsere Sozialisten aufnimmt ;-)

Gast: Get
24.06.2012 07:50
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War schon im deutschen Fernsehen das Kaff.

Was im Artikel vergessen wurde zu erwähnen...
Die Herrschaften dort werden großteils von der Zentralregierung und der EU finanziert und nur ein minimaler Teil ihres "Sozialismus" ist selbst erwirtschaftet.
Soviel dazu - also ein richtiger Sozialismus - nur einer muß zahlen....
Siehe Griechenland....

 
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