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Pädophile Priester: Papst kritisiert US-Kirche

10.04.2008 | 10:30 |   (DiePresse.com)

Benedikt XVI. reist kommende Woche in die USA. Er fordert die "sündige" US-Kirche zu einer "kollektiven Reinigung" auf. Seit 2001 erhielt der Vatikan rund 1.000 Anzeigen wegen pädophiler Verbrechen.

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Papst Benedikt XVI. nimmt sich der "sündigen" US-Kirche an: Er will bei seiner am kommenden Dienstag beginnenden Reise in die USA das Thema der pädophilen Vergehen von Priestern ansprechen, die in den vergangenen Jahren die katholische Kirche hart getroffen haben.

Benedikt will die US-Kirche zu einer "kollektiven Reinigung" aufrufen. Die Skandale um den sexuellen Missbrauch Minderjähriger - hauptsächlich Buben - durch Priester hatte in den USA wegen der Entschädigungszahlungen mehrere Diözesen an den Rand des Ruins getrieben.

Widerspruch zu erzieherischer Mission

Pädophile Verbrechen hätten "den Opfern, deren Familien und vor allem der Kirche großes Leid zugefügt, weil sie der großen erzieherischen Mission der Kirche widersprechen", sagte Bertone. Der Papst wird das Problem anlässlich des Treffens mit US-Priestern in der St.-Patrick-Kathedrale in New York am 19. April ansprechen. Benedikt XVI. werde eine "Botschaft des Vertrauens und der Hoffnung bringen, um den Weg der Heilung und der Versöhnung zu ebnen", sagte der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Tarcisio Bertone, nach Angaben italienischer Medien vom Mittwoch.

Der Vatikan hatte Anfang des Jahres die Weltkirche zum Gebet für die Opfer pädophiler Priester aufgefordert. Die Initiative zugunsten "der Opfer des moralischen und sexuellen Fehlverhaltens eines äußerst geringen Teils des Klerus" war von Kardinal Claudio Hummes, Präfekt der vatikanischen Kongregation für den Klerus, angekündigt worden.

Seit dem Jahr 2001 sind der vatikanischen Glaubenskongregation rund 1.000 Anzeigen aus den USA wegen pädophiler Verbrechen zugegangen, die in den vergangenen Jahrzehnten von katholischen Priestern begangen worden waren. Nur in zehn Fällen kam es allerdings auch zu einem Strafprozess, hatte das italienische Nachrichtenmagazin "Panorama" kürzlich berichtet.

(APA)

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5 Kommentare

Austritt


zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung der Glaubensgemeinschaft über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: http://www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html (Homepage der Bundesregierung)


Antworten Gast: Magdalena
13.04.2008 18:41
0 0

Re: Austritt

Ich amüsiere mich immer wieder über die Aufforderungen zu Sofort-Austritten, wenn wieder einmal ein Skandal in der Christengemeinde die Runde macht.

Fast täglich lesen wir in den Medien über *böse Onkeln* *guten Freund in der Familie* und keiner käme dabei auf die Idee, alle in einen Topf zu werfen und sich deswegen vorsichtshalber von seinem Freundeskreis, oder der FAmilie loszusagen.


Menschen, egal ob mit, oder ohne Kirchenamt, sind in erster Linie eben *nur* Menschen und schwarze Schafe gibt es da und wie dort.

Blindlings jemanden zu vertrauen, nur weil er in einer Amtstracht/Talar auftritt und sich dann überrascht zeigen, weil er meinen Wunschvorstellungen nicht stand halten konnte, ist wohl sehr naiv und schon ein bisserl weltfremd.

Gast: Christian
10.04.2008 14:27
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Wie bitte ?

Christen, auch noch Priester, die sich an Kindern vergehen?
Aber ich hab gedacht, die Moslems sind die bösen und die Christen die guten.
Kann mir das bitte jemand in aller Ruhe erklären ...

Re: Wie bitte ?

Weder der Christ noch der Moslem ist Böse. Der selbstsüchtige Mensch der seine eigenen Neigungen und Interessen in Namen der Religion skurpellos ausübt ist der Böse

Antworten Peregrin
10.04.2008 16:12
0 0

Re: Wie bitte ?

Leben Sie hinterm Mond?