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Parken: VP droht mit Höchstgericht

27.06.2012 | 20:48 |  MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Am Mittwoch wurde die Parkpickerl-Ausweitung formell beschlossen. Rot-Grün will eine Volksbefragung verhindern. Die VP wird in diesem Fall das Höchstgericht anrufen.

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Wien. Es war so, als wäre nichts passiert – als hätte es keine 150.000 Unterschriften gegen die Ausweitung des Parkpickerls auf Bezirke außerhalb des Gürtels gegeben. Die rot-grüne Mehrheit im Wiener Gemeinderat beschloss die Parkpickerl-Ausweitung formell am Mittwoch im Wiener Gemeinderat – gegen den heftigen Protest der Freiheitlichen und der ÖVP.

Demnach soll die Parkraumbewirtschaftung in den Bezirken Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals am 1. Oktober eingeführt werden. Für die Vorbereitungsmaßnahmen wurden von der rot-grünen Mehrheit im Gemeinderat 6,26 Mio. Euro bereitgestellt.

Hinter den Kulissen geht das Kräftemessen allerdings weiter. Immerhin hatte Bürgermeister Michael Häupl erklärt, er werde 150.000 Unterschriften nicht ignorieren, und auch die Wiener VP einbinden, die 120.000 der 150.000 Unterschriften gesammelt hat.

Nach „Presse“-Informationen beginnt Anfang nächster Woche die heiße Phase. Dann trifft sich die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou mit VP-Chef Manfred Juraczka zu einem ersten Gespräch. Das Treffen wird auch von Vertretern der SPÖ begleitet. Allerdings nicht von Bürgermeister Michael Häupl: „Das ist nicht meine Aufgabe“, erklärte Häupl der APA. „Ich habe mich zu einem Zeitpunkt eingemischt, als es darum gegangen ist, mit 100.000 Unterschriften umzugehen. Und es funktioniert. Es ist wieder ein reines Sachthema.“ Und Sachthemen fielen nicht in den Bereich des Bürgermeisters, sondern in den Bereich der Stadträte.

Der Knackpunkt dieser Verhandlungen ist die Frage, ob eine Befragung über eine Parkpickerl-Ausweitung rechtlich zulässig ist. Denn die Stadtverfassung verbietet dezidiert Befragungen über Gebühren.

Die Grünen wollen eine Volksbefragung verhindern; sie berufen sich auf ein Rechtsgutachten der Magistratsdirektion. Dieses besagt, dass eine Befragung zum Parkpickerl sinngemäß eine Befragung über Parkgebühren sei. Eine derartige Befragung sei daher rechtswidrig und dürfe nicht durchgeführt werden. Auf dieser Position hatte sich auch der grüne Gemeinderat Christoph Chorherr am Dienstagabend in der ORF-Sendung „Wien Heute“ einbetoniert.

Damit gibt sich die ÖVP, die erstmals seit Jahren die Stadtregierung vor sich hertreiben kann, nicht zufrieden. Im Gegenteil: Parteichef Juraczka verschärft im „Presse“-Gespräch die Tonart: „Für Scheinverhandlungen sind wir sicher nicht zu haben.“ Das geplante Parkpickerl-Modell von Vassilakou sei jedenfalls gestorben. Zu diesem Faktum erwarte er, Juraczka, sich auch klare Aussagen von Häupl. Und: Egal welches Parkpickerl-Modell bei den Verhandlungen mit Rot-Grün herauskommt: Es müsse auf jeden Fall einer Volksbefragung unterzogen werden, legt sich Juraczka fest.

Häupl gibt sich bezüglich einer Volksbefragung skeptisch. Auf die Frage, ob er eine Volksbefragung für verfassungskonform halte, meinte das Stadtoberhaupt: „Das ist völlig egal, ob ich das so finde. Ich bin kein Jurist.“ Gleichzeitig verwies Häupl ebenfalls auf das von Rot-Grün beauftragte Gutachten, das die ÖVP-Frage als eine Abstimmung über Gebühren interpretiert, und damit als rechtswidrig einstuft. Trotzdem ließ sich Häupl noch eine Hintertüre offen: „Das ist einmal der rechtliche Teil. Was wir da politisch machen, werden wir noch sehen.“ In den nächsten Wochen würden jedenfalls Rechtsexperten des Magistrats die Fragestellung auf ihre Zulässigkeit prüfen.

 

Juristische Schritte gegen Pickerl

Lässt Rot-Grün keine Volksbefragung zu – begründet durch das selbst in Auftrag gegebene Rechtsgutachten – wird das die ÖVP nicht hinnehmen, ist parteiintern zu hören. „Wir werden bis zum Höchstgericht gehen“, heißt es dort. Nochmals wird betont, dass bei der Volksbefragung 2010, die von der SPÖ initiiert wurde, die Frage nach der Citymaut gestellt wurde. Und wenn diese Frage nach einer Gebühr wie der Citymaut legal sei, sei auch die VP-Frage legal, heißt es in der VP.

In der SPÖ ist man optimistisch, dass Vassilakou und Juraczka bei den Gesprächen eine Einigung erzielen können. Doch bereits im Vorfeld ist die Stimmung nicht die beste. Juraczka bezeichnet den Gemeinderatsbeschluss für die Ausweitung der Parkpickerl-Zone als „Affront“. Die Einführung per 1.Oktober werde „sicher nicht“ halten: „Zuerst kommen die Verhandlungen, dann muss es eine Volksbefragung geben. Das kann sich zeitlich nicht ausgehen“, so Juraczka, der sich auf die Grünen einschießt: „Die Grünen als angebliche Bürgerbeteiligungspartei müssten eigentlich alles unternehmen, um eine Befragung zu ermöglichen. Und jetzt verstecken sie sich hinter einem Rechtsgutachten.“

Auf einen Blick

Die Parkpickerl-Ausweitung auf mehrere Bezirke jenseits des Gürtels wurde am Mittwoch formal beschlossen – die Gespräche mit der VP, die 120.000 Unterschriften dagegen gesammelt hat, starten aber Anfang nächster Woche. Falls es keine Volksbefragung gibt, droht die VP mit dem Höchstgericht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.06.2012)

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277 Kommentare
 
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Gast: Wirtschaftstreibender
28.06.2012 16:13
0 3

Fragen an die ÖVP II

7.) 41% der Wr. Haushalte hat gar kein Auto. Glauben Sie nicht, dass diese HH auch Kunden sind? Glauben Sie wirklich, dass ein „Auto-Kunde“ irgendwo in ein kleines, verzeihen Sie „Drecksgeschäft“ ohne Kundenparkplatz, Auswahl auf eine Verkehrshöllen Einkaufsstraße fährt, wenn doch das EKZ so viele Parkplatze zur Verfügung stellt?
8.) Wie erklären Sie sich in diesem Zusammenhang den Geschäftserfolg von Fußgängerzonen und überdachten FUZOS (=EKZ)?

9.) Warum treten Sie nicht für eine wienweite Abschaffung der Kurzparkzonen (d.h. insbesondere innerhalb des Gürtels und im 1. Bezirk) ein, wenn das Parkpickerl doch angeblich so teuer, schikanös und unsozial ist.

10.) Warum fordert die ÖVP ein schikanöses und unsoziales „Bewohnerparken“?
Usw.
Bitte um Antwort!

Antworten Gast: Markus1980Wien
06.07.2012 17:10
0 0

Re: Fragen an die ÖVP II

Die ÖVP foldert NUR eine Befragung.

Dabei können dann alle Stimmberechtigten Bürger Wiens (egal ob sie ein Auto haben oder nicht) darüber abstimmen ob sie ein Parkpickerl in Ihrem Bezirk wollen oder nicht. Es können also auch die 41% der Wiener Haushalte die kein Auto haben, darüber abstimmen.

Es gibt übrigens auch Haushalte die selbst kein Auto haben, allerdings immer wieder Besuch von Bekannten und Verwandten mit Auto bekommen. Dieser Besuch müsste wenn er länger als 3 Stunden bleibt in sünd-teuren Garagen parken.

Ich kann mir daher vorstellen, dass es doch einige Wiener Haushalte ohne Auto gibt, die gegen das Parkpickerl sind.

Antworten Gast: Kritiker12345
30.06.2012 09:00
0 0

Re: Fragen an die ÖVP II

Wie oft wollen Sie Ihre Ansichten noch posten?

Gast: Wirtschaftstreibender
28.06.2012 16:12
0 2

Fragen an die ÖVP I

3.) Das Auto kostet schon alleine im Besitz viel Geld (Wertverlust, Versicherung, Reparaturen, Service) für einen Kompaktwagen können schon mit 400 € im Monat rechnen (siehe www.oeamtc.at), d.h. wenn sie arm sind können sie sich kein Auto leisten, wenn sie sich ein Auto leisten können, dann wird sich in den Bedarfsfällen auch das Parken problemlos ausgehen. Das Parkpickerl ist somit weder für Pensionisten noch für Familien unsozial.

4.) Nachdem die ÖVP für Leistung und Kostenwahrheit eintritt, warum soll ein Parkpickerl eine „Schikane“ sein, es ist die ordentliche Einhebung eines Preises für ein knappes Gut.

5.) Ein Unternehmer, der auf ein Auto angewiesen ist um einen Kundentermin wahrzunehmen, kann Parkplatzkosten leicht kalkulieren und Einpreisen. Hingegen ist langes Parkplatzsuchen ein Problem, da unnötige Arbeitszeit verbraucht wird. Wie erklären Sie ihre Forderung einem Unternehmer, dass er weitaus mehr für Stundenkosten aufwenden muss als für einen Kurzparkschein?

6.) Glauben Sie wirklich, dass „Auto-Kunden“ im dicht bebauten Stadtgebiet, die keinen Parkplatz finden weil Tages- und Wochenpendler die Stellplätze verstellen, in ein Geschäft kommen wenn diese Kunden in Einkaufszentren einen Kundenparkplatz haben? Der Kundenparkplatz ist natürlich nicht kostenlos, die Kosten werden mit dem Verkaufspreis bezahlt.

Gast: Grünblatt
28.06.2012 16:06
2 0

Egal welches Parkpickerl-Modell bei den Verhandlungen mit Rot-Grün herauskommt:

Welche Verhandlungen über das Parkpickerl? Es darf kein Parckpickerl geben. Ganz einfach. Und wo nichts ist, gibt es nichts zu verhandeln. Kein Speilraum.

man könnte natürlich auch jene nö+bgl+w-jahreskarte,welche "wir" jedem schüler für €60/jahr schenken müssen,für ALLE anbieten:ca.€600 wären o.k.;die meisten pendle würden dann wohl lieber bruck oder tulln verparken-dort ist es ja sicher gratis...


Gast: Gastfratz
28.06.2012 15:31
7 0

Bitte, bitte..

...liebe Rathausopposition- lasst euch diesmal nicht kleinkriegen. Es muß einmal Schluß sein mit dem rot-grünen Abzock-Affentanz!

Gast: xxxx
28.06.2012 13:49
0 8

So ist eben die ÖVP - drohen. erpressen, nötigen.......

tägliches Kleingeschäft der Bankrotteurepartei!

Antworten Gast: Kritike12345
28.06.2012 14:46
3 0

Re: So ist eben die ÖVP - drohen. erpressen, nötigen.......

Polemik.....

Antworten Antworten Gast: xxxx
28.06.2012 16:06
0 2

Re: Re: So ist eben die ÖVP - drohen. erpressen, nötigen.......

Mitnichten!
Österreicher, nicht Pole!

Gast: gast r.f.
28.06.2012 13:08
10 0

Hochmut kommt vor dem Fall, ihr Roten und Grünen!


Antworten Gast: Mendelson
28.06.2012 16:04
5 0

Re: Hochmut kommt vor dem Fall, ihr Roten und Grünen!

Bitte politically correct und tschendergerecht RotInnen und GrünInnen. Soviel Zeit wird doch wohl noch sein? Und viel zeit bleibt denen eh nicht mehr. Bald sind WAHLEN!

Gast: fugazi
28.06.2012 11:49
0 6

...

in der von der fpö so hochgepriesenen schweiz zahlt jeder stadtbewohner je nach kanton 80 - 170 sfr für einen parkplatz... aber monatlich!

und keiner sch.... sich in die hose..


Antworten Gast: Basel
28.06.2012 21:59
2 0

Re: ...

Naja bei uns in Basel finde ich geht es parkplatztechnisch schon noch, hatte nie Probleme einen zu bekommen, zumindest um die Kernstadt drumherum.

Und auf den blauen Parkplätzen kann man ab 19Uhr kostenlos!!! parkieren bis am Morgen, auf den weissen solange kein Schild oder ne Parkuhr da ist, so lange man möchte.


Antworten Gast: AUT
28.06.2012 14:25
4 1

Re: ...

dann geh in die Schweiz - die warten schon auf dich

Antworten Antworten Gast: fugazi
28.06.2012 14:56
1 3

Re: Re: ...

bin schon lange da, keine angst.. viel spass noch beim raunzen und untergehen..

15 0

die Grünen und Demokratie

Demokratie nur wenn´s ihnen in den Kram passt,
ist man anderer Meinung, zeigt sich wie demokratisch sie wirklich sind, denn diese Meinung zählt nicht

1986 als Student hab ich die mal gewählt, weil ich mir viel erwartet habe
"Ihre Grundwerte gemäß dem Grundsatzprogramm lauten: „basisdemokratisch, gewaltfrei, ökologisch, solidarisch, feministisch, selbstbestimmt“.[2

von den Grundwerten schein nur der Feminismus übrig geblieben zu sein und der geht mir schon so was auf den Nerv, der Rest blabla

12 0

eine frechheit

d stadt verfassung verbietet befragungen über gebühren!!!!!!
frecheit
revolution!!!

interessant !

mit ach und krach regieren rot-grün GEGEN die bevölkerung....also wenn 2013 sich nicht was ändert...dann sind die wiener selber schuld !

Antworten Gast: globetrotterneu
28.06.2012 11:08
8 0

Re: interessant !

das volk ist zu dumm.

Wer ein Auto in Wien hat

ist selber schuld und dem kann nicht weitergeholfen werden!

Antworten Gast: he74589172
28.06.2012 11:25
10 0

Re: Wer ein Auto in Wien hat


sagen sie das einmal der glawischnigg oder der vassiliakou.

Gast: bergziege
28.06.2012 10:35
14 0

Typische Reaktion

von ROTGRÜN. Etwas anderes war nicht zu erwarten.

Gast: Bürger01
28.06.2012 10:32
1 10

fadenscheiniger ÖVP-Populismus ....

Die Lebensqualität für Stadtbewohner ist für die Wiener ÖVP offensichtlich ohne Belang .


Antworten Gast: Kritiker12345
28.06.2012 14:50
5 1

Re: fadenscheiniger ÖVP-Populismus ....

Lebensqualität ist Definitionssache, den Begriff "Lebensqualität" haben die Grünen NICHT für sich gepachtet. Ich sehe es zum Beispiel als Beeinträchtigung meiner Lebensqualität an, wenn in der Früh U-Bahnen unpünktlich kommen oder komplett ausfallen oder randvoll sind wie Viehtransporte. Bevor man beginnt, den Individualverkehr zu belasten und zu behindern müssen ZUERST die Öffis ORDENTLICH ausgebaut werden UND ordentlich funktionieren! Man darf nicht vergessen: Es gibt auch INNERHALB von Wien eine Menge Pendler (Bsp.: Wenn man im 22. Bezirk wohnt und im 23. Bezirk arbeitet --> unlustig!).

Re: Re: fadenscheiniger ÖVP-Populismus ....

schon wieder passiert.
mein - stricherl ist eigentlich ein + stricherl....

Re: fadenscheiniger ÖVP-Populismus ....

lebensqulität bedeutet freie fahrt für freie bürger

Ich mag es

wie die GrünnInnen eben lernen wie man Politik macht:
Die ROTEN in Wien lassen sie die unangenehmen Dinge erledigen und sich dafür prügeln lassen lerne sie auch gerade (Parkpickerl, kleiner Unfall im Suff...)
So macht der Landes-Erwin das seit vielen Jahren mit den anderen.
Und alle tun ganz aufgeregt.
Eigentlich erschreckend wie simpel und einfach man Politik machen kann, man muss nur jemanden finden der noch dümmer ist als man selbt, das allerdings ist für viele eine echte Herausforderung!

Gast: Der Rabe wacht
28.06.2012 09:56
13 0

Zu @niq: So erschreckend unprofessionell Frau Vassiliakou ihren Job auch machen mag - jedenfalls das wird sie wohl wissen:


Die größten Feinstaubbelastungen kommen durch

die vielen Diesel LKWs in der Stadt. Ihre Russpartikel sind extrem krebsfördernd. Ein paar LKWs brauchen alle, um die Supermärkte zu füllen. Die anderen fahren viel zu billig, weil seit Jahren Frau Bures verabsäumt, die Frächterlobby durch höhere abgaben von unsinnigen Transporten abzubringen.

Die Wiener Industrie.

Und den Hausbrand. Das sind die Leute, die zur normalen Heizung auch noch Öfen haben, in denen sie alles mögliche verbrennen. Das dann ungefiltert durch die Schornstein in die Luft gelangt.

Ein PKW mit Benzinmotor und funktionierendem Katalysator (wird beim Pickerl überprüft) ist für die Feinstaubbelastung, verglichen mit den aufgezählten Verursachern, beinahe vernachlässigbar.

Also versucht Frau Vizebürgermeisterin ihren ideologischen Kampf gegen die Autos der anderen (ihres gibt sie wohl, wie viele Grünen, nicht her) mit inkorrekten Argumenten voranzutreiben.

Antworten Gast: erzherz-oger
28.06.2012 12:24
0 2

Re: Zu @niq: So erschreckend unprofessionell Frau Vassiliakou ihren Job auch machen mag - jedenfalls das wird sie wohl wissen:

dann sagen sie mal, wieso kämpfen leute überhaupt gegen zu viele autos in der stadt? es muss doch einen grund geben...

5 0

Re: Zu @niq: So erschreckend unprofessionell Frau Vassiliakou ihren Job auch machen mag - jedenfalls das wird sie wohl wissen:

stimme vollinhaltlich zu!!!

Re: Zu @niq: So erschreckend unprofessionell Frau Vassiliakou ihren Job auch machen mag - jedenfalls das wird sie wohl wissen:

mutig !
sie glauben die vassilakou ist intelligent ????
die hat ja nicht einmal einen "hausverstand"

diese frau wäre in griechenland besser aufgehoben !

Antworten Gast: bergziege
28.06.2012 10:34
3 0

Ergänzung

Wie steht es um die vielen Reisebusse, die bis in die Innenstadt fahren und nicht selten Staus verursachen?
Was passiert mit LKW's, die in reinen Wohngebieten parken?

Antworten Gast: Der Rabe wacht
28.06.2012 10:15
11 0

Angeblich ist Frau Vassiliaku gerade zu einer Konferenz nach Kanada geflogen. Auch das Fliegen schädigt die Umwelt. Und gerade heute kann man Konferenzen hervorragend per Videokonferenz abhalten.


Und was immer mehr Firmen aus Kostengründen tun, sollte doch auch für eine Grünpolitikerin möglich sein. So wichtig wird ihre persönliche Anwesenheit, als Stadtpolitikerin und noch nicht als Vizekanzlerin Österreichs, auch nicht sein.

Vorbildfunktion ist das so und so keine.

So viel zur Ehrlichkeit, wenn es ihr angeblich um die Reduktion der Feinstaubbelastung geht.

Gast: Problemlöser
28.06.2012 09:45
0 5

Jetzt Nägel mit Köpfen

1.) Am besten mit 1. September alle Kurzparkzonen in Wien aufheben und dann sehen was passiert...

2.) nach 6 Monaten ein befragung über die Einfühung getrennt nach Bezirken und Bezirksteilen in den Flächenbezirken

3.) dann können die Bürger/innen objektiv entscheiden, was sie wollen und insbesondere auch die Unterschriede zwischen Parkpickerl und kein Parkpickerl am eigenen Leib spüren

4.) Die ÖVP schau ich mir dann aber an, wenn
-) Die Anrainer in den Innenbezirken nirgends mehr parken können
-) Geschäftstermine nicht mehr wahrgenommen werden können, weil die Parkplätze von Pendlern verstellt sind bzw,. man sihc immer in Garagen stellen muss
-) der Autoverkehr durch das Parkplatzsuchen sprugnhaft ansteigt
-) die Kosten für Autofahrer durch den Treibestoffverbrauch wegen des Parkplatzsuchens steigen
-) die Preise in Garagen sprunghaft steigen etc

Re: Jetzt Nägel mit Köpfen

parken kann man in der Innenstadt dann auch nicht schlechter als vorher. Durch Handyparken kann ja jeder stehen, solange er will/ es braucht. Kostet halt ein bisschen was, aber das wird am Parkverhalten keinen Unterschied machen.

Gast: Der Rabe wacht
28.06.2012 09:36
4 0

Zu @niq: So schlecht und unbedarft Frau Vassiliakou ihren Job auch machen mag - jedenfalls das wird sie wohl wissen:


Die größten Feinstaubbelastungen kommen durch

die vielen Diesel LKWs in der Stadt. Ihre Russpartikel sind extrem krebsfördernd. Ein paar LKWs brauchen alle, um die Supermärkte zu füllen. Die anderen fahren viel zu billig, weil seit Jahren Frau Bures der Frächterlobby hilft, anstatt sie mit höheren Abgaben von unsinnigen Transporten abzubringen.

Die Wiener Industrie.

Und den Hausbrand. Das sind die Leute, die zur normalen Heizung auch noch Öfen haben, in denen sie alles mögliche verbrennen. Das dann ungefiltert durch die Schornstein in die Luft gelangt.

Ein PKW mit Benzinmotor und funktionierendem Katalysator (wird beim Pickerl überprüft) ist für die Feinstaubbelastung, verglichen mit den aufgezählten Verursachern, beinahe vernachlässigbar.

Also versucht Frau Vizebürgermeisterin ihren ideologischen Kampf gegen die Autos der anderen (ihres gibt sie wohl, wie viele Grünen, nicht her) mit Unwahrheiten voranzutreiben.

Gast: tc_t
28.06.2012 09:35
10 0

tja .... was wundert es eigentlich

unter stalin wurde auch immer einstimmig abgestimmt... wieso also nicht in wien unter rot/grün (deren unterschied bestenfalls marginal zu nennen ist)

parkpickerl also doch "laterndlsteuer"...

jetzt gibt es die rot/grüne koalition endlich offiziell zu, dass das parkpickerl nichts anderes als eine "laterndlsteuer" ist - es geht vorrangig um geldbeschaffung, nicht um parkplatzerhaltung!

ha! dabei hatten sie bis jetzt immer das gegenteil betont: das parkpickerl sei keine geldbeschaffungsaktion, es ging nur um sinnvolle parkraumverteilung, die "gebühr" nur ein kostenbeitrag...

typischer fall von eigentor...

sorry! Habe eine volksbefragung über die sparbuchsteuer vorschlagen wollen;wetten,wir kriegen über 65%?


Re: sorry! Habe eine volksbefragung über die sparbuchsteuer vorschlagen wollen;wetten,wir kriegen über 65%?

nicht bös sein, aber nicht alles, was hinkt, ist ein vergleich...

Gast: niq
28.06.2012 08:46
9 1

Ikone oder Witzfigur: jedenfalls Argumentationsprobleme

In einer recht offiziellen Begründung des Parkpickerls auf der Homepage der Stadt Wien wien.gv.at hatte Frau Vassilakou ursprünglich von Asthmavorbeugung bei Kindern gesprochen.

In der aktuellen geänderten Version http://www.wien.gv.at/verkehr/parken/kurzparkzonen/ausweitung/beschluss.html
spricht Sie davon die Blechlawine verhindern zu wollen.

Abgesehen von diesem durchaus beachtenswerten Schwenk:
Beides hat mit Gebühren nichts zu tun.

Daher: MITBESTIMMUNG !!!

20 1

die Klientel der Grünen wird immer dünner

alleinerziehende, Mindestsicherung empfangende Biobergbäuerinnen in Großstädten, die unter dem Fahrradhelm ein Kopftuch tragen und ihren KinderInnen Geschichten über "die weiß-grüne Stadträtin und der das Leben fressende Benzin-Drache" vorlesen.

Häupl zeigte, wie eine Umarmung erdrücken kann.

Vassilakou blieb zwar weit hinter dem griechischen Erfolgsmodell des Beamtenwildwuchers zurück, mit den Beauftragten sind allerdings erste Anzeichen erkennbar; fehlt nur noch der Beauftragte für verlorene Wahlen.


Re: die Klientel der Grünen wird immer dünner

wo bleibe die wählerprofile der anderen?-növp steuere ich bei:mistelbacher grossbauern,die beim jährlichen wien-besuch-d.h.am rathauskirtag-ihre (b)suv gratis am radweg parken wollen(homo neandertalensis)

6 0

Re: die Klientel der Grünen wird immer dünner

stimme vollinhaltlich zu!

Re: die Klientel der Grünen wird immer dünner

ausgesprochen gut und richtig erkannt und formuliert!

9 1

Re: die Klientel der Grünen wird immer dünner


Sehr treffend !!

Im Großen und im Kleinen ...

Was der EU, Eurozone und der Merkel die Griechen sind -
das ist den Wienern die Vizebürgermeisterin

Gast: Garst
28.06.2012 05:16
10 3

Wegziehen

und der mittlerweile verslumten Heimat den Rücken kehren. Sollen sich die Immigranten die Stadt unter den Nagel Reißen. Wien muss man leider aufgeben.

auf auf!

vassliakou und häupl, nehmt's euch einen termin in der kulisse oder im rabenhof als witz-kabarettfiguren.
sicher ausverkauftes haus...

Gast: speibender regenbogen
28.06.2012 01:00
17 1

und wenn sie eine gebühr auf atemluft einführen?

dann können wir auch nicht darüber abstimmen?

der strache hat schon recht, wenn er dem system in diesem land stalinistische methoden vorwirft.

 
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