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Kinderpornos: 272 Männer angezeigt

04.07.2012 | 18:10 |   (Die Presse)

Beim bisher größten Schlag der Polizei gegen Kinderpornografie in Österreich forschten die Ermittler Verdächtige aus allen Bundesländern aus und klärten zwei Fälle von Missbrauch.

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Wien/Apa/Stög. Die Polizei hat in der „Operation Carole“ zehntausende Bezieher von Kinderpornografie in 141 Ländern der Erde ausgeforscht – 272 Personen allein in Österreich. Damit ist dem Bundeskriminalamt (BK) der bisher größte Schlag gegen Kinderpornografie gelungen. Im Zuge der Ermittlungen klärten die Fahnder gleich auch zwei Fälle von Kindesmissbrauch.

Das bei den Verdächtigen gefundene Material ist derart umfangreich, dass die Auswertungen noch Monate in Anspruch nehmen werden. Die Hauptermittlungen gingen von Luxemburg aus. „Die Exekutive arbeitet bereits seit einem Jahr an diesem Fall, die Datenmengen sind enorm“, berichtete BK-Sprecherin Silvia Strasser am Mittwoch der „Presse“.

Laut den heimischen Ermittlern waren die in Österreich ausgeforschten Verdächtigen – es handelt sich durchwegs um Männer – in nahezu allen Berufssparten tätig. Sie sind zwischen 17 und 70 Jahren alt. Einige von ihnen hatten auch beruflich mit Kindern zu tun, sie arbeiteten als Lehrer oder Kindergärtner. Geistliche waren keine darunter.

Am häufigsten rückte die Polizei in Wien zu Hausdurchsuchungen aus, dort wurden 68 Personen angezeigt. In der Steiermark waren es 44, in Niederösterreich 40, in Oberösterreich 35, in Kärnten 25, in Salzburg 20, in Vorarlberg und Tirol jeweils 14, im Burgenland zwölf. Zwei Verdächtige wurden in Haft genommen. In einem Fall hat ein 61-jähriger Salzburger die Tochter seiner Lebensgefährtin sowohl zu Hause als auch in gemeinsamen Urlauben wiederholt missbraucht. In einem zweiten Fall verging sich ein Wiener an seinen drei Taufkindern. Er hat bereits gestanden, doch laufen noch in bedien Fällen Untersuchungen.

 

Austausch in Chats und Foren

Im BK ist bereits seit dem Jahr 1998 eine Meldestelle für Kinderpornografie eingerichtet (meldestelle@interpol.at). Diese wurde 2010 um das Themenfeld „Kindersextourismus“ erweitert. Im vergangenen Jahr gingen 2589 Hinweise ein. Die BK-Spezialisten stellen fest, dass die Anzahl an kinderpornografischen Internetseiten leicht zurückgeht, allerdings wird einschlägiges Material verstärkt auf versteckten Foren und in Chats ausgetauscht. Weltweit dürften zwischen 200 bis 250 unterschiedliche Webseiten existieren.

Wer in Österreich pornografisches Material von Kindern unter 14 Jahren besitzt oder sich verschafft, kann zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren verurteilt werden. Ein Jahr droht, handelt es sich bei den Abgebildeten um „mündige Minderjährige“, also im Alter von 14 bis 18 Jahren. Strenger ist der Strafrahmen hingegen für die Herstellung oder Verbreitung von Kinderpornos. Dafür drohen bis zu zehn Jahre.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.07.2012)

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39 Kommentare
 
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Gast: fugazi
06.07.2012 12:26
1 2

...

"Wer in Österreich pornografisches Material von Kindern unter 14 Jahren besitzt oder sich verschafft, kann zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren verurteilt werden.

men bemerke "kann" und "bis zu"!

Also ihr bösen drogensüchtigen und dealer!, steigt um in das kinderpornogeschäft, da passiert euch weniger!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Re: ...

Einer dem nicht klar sein dürfte was der Unterschied zwischen "besitzen" und "Herstellen"/"Verkaufen" sein dürfte.

ansporn

hier würde ein hackerangriff durch anonymus auf die datenbestände,- um die perversen säue aufzudecken-, von großen teilen der bevölkerung sicher begrüßt werden. also liebe jungen internetforschen, ans werk und hackt was der rechner hergibt damit man die namen dieser teiweise "honorigen" bürger endlich parat hat. haben doch mehrere dieser abartigen kretins angeblich sogar kontakt mit jugendlichen bei ihrer arbeit.

Antworten Gast: sdafsdf
10.07.2012 07:22
0 1

Re: ansporn

Dazu müssten sie halt wirklich was können. Das was sie machen sind sql-injections und ein wenig DDOS. Dafür gibt`s Tools mit denen man das in wenigen Stunden lernen kann. Kapiert doch endlich: Anonymus sind keine Hacker, das sind politisch motivierte Verbrecher. Nicht mehr und nicht weniger.

Antworten Gast: globetrotterneu
06.07.2012 20:11
0 2

Re: ansporn

ja das sollten sie machen daumen hoch.

Re: Re: ansporn

Wir haben es garantiert nicht vor. Rechte Seiten defacen macht viel mehr Spaß.

Gast: höhere schicht
05.07.2012 13:03
2 2

teletext orf steht viele prominente sind *süchtig* nach fotos

aber nicht pädophil.

eh klar, jeder der *normale* pornos gerne anguckt, oder kauft würde niemals das gezeigte nachmachen wollen.


viel Lärm um nichts...

Die Opfer haben Lebenslang, die Täter bekommen einen Klapsauf die Finger!
Die Schlagzeilen sind ja super, aber wenn überhaupt jemand angeklagt wird, wirds bestimmt ein mildes Urteil (weil eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus), die Daten stehen bald wieder im Netzt und alles ist wie es war......

Re: viel Lärm um nichts...

auf den punkt gebracht, das mit den krähen und augen aushacken. schön langsam beginnt man auch verständnis für die zweifler, an der ein man theorie der kampuschtragödie, zu bekommen, wenn amn sich so ausmahlt wer da aller vielleicht interesse an der verschwiegenheit und vertuschung haben könnte,-- zum kotzen und kotzen.

Lehnt euch nicht zu sehr aus dem Fenster!

Könnte leicht sein dass in zwei, drei Jahrzehnten die Pädophilen rehabilitiert werden und ihr steht dann am Pranger.
Die Grünen wollten doch schon mal die Pädophilie straffrei machen! Momentan reden sie zwar nicht davon, aber aufgeben werden sie dieses Ziel wohl ebensowenig wie sie andere aufgegeben haben und schließlich durchbrachten!

Gast: wassolldas?
04.07.2012 20:26
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was soll die depperte anmerkung

"geistliche waren keine dabei"? ist das jetzt schon das erste anzeichen eines generalverdachtes? nach dem motto: entgegen unseren erwartungen waren keine geistlichen dabei? eine sauerei ist dieser zusatz! waren menschen mit migrationshintergrund dabei? juden, muslime? bitte um angaben!!! goebbels lässt grüßen.

Das stimmt schon, dass es eine unüberlegte Anmerkung ist, absolut.

Nur, wieviele Fälle von Kindesmissbrauch von Imamen oder Chasan/Rabbinern sind Ihnen bekannt?

Re: was soll die depperte anmerkung

Dieser Zusatz war schon wichtig. Beim Lesen des Artikels habe ich mich auch sofort gefragt, wieviele Geistliche wohl dabei sein werden, oder ob die schon ihre eigenen Server betreiben.

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Re: was soll die depperte anmerkung

Wahrscheinlich war die Anmerkung traurig gemeint. Keine Geistlichen leben ihre Phantasien im Internet aus, sondern nur in der wirklichen Welt, wo sie mehr schaden anrichten.

Antworten Antworten Gast: klugscheixxen
05.07.2012 13:08
4 2

Re: Re: was soll die depperte anmerkung

na Sie müssen es ja am besten wissen!

Re: was soll die depperte anmerkung

Warum die Aufregung?
Ich fand die Information positiv, ENDLICH einmal ist bei über 200 Beschuldigten kein Kirchenmann mit dabei. Warum regen Sie sich über die Information "ausschließlich Männer" NICHT auf?

Gast: plebs potus
04.07.2012 20:14
1 2

Wie wärs wenn man mal auch anfangen würde

die menschenhändler hinter gitter zu bringen, das passiert nämlich in den seltensten fällen, meist kommen diese sofort wieder frei....

Antworten Gast: asdasd
05.07.2012 06:47
2 0

Re: Wie wärs wenn man mal auch anfangen würde

Beispiel für "meist"?

Antworten Antworten Gast: Kriminalistin
05.07.2012 09:02
1 2

Re: Re: Wie wärs wenn man mal auch anfangen würde

Schon beim vorigen Artikel ( http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1262059/index.do ) hatte ich das Gefühl, dass recht viele Leser im Kommentarbereich unterwegs waren die meinen das Konsumieren von KiPo stellt kein gestörtes Verhalten dar und es bagatellisieren.

Antworten Antworten Antworten Gast: Kriminalistin
05.07.2012 09:46
0 2

Re: Re: Re: Wie wärs wenn man mal auch anfangen würde

Sorry - mein Posting gehört unter dem Posting von oidahund weiter unten

Gast: bergziege
04.07.2012 20:07
8 9

Wie krank sind diese Leute?

Kinder für Perversitäten zu benützen ist das Allerletzte. Wer diese Vorlieben lebt ist entwicklungsmäßig stecken geblieben. Auch wenn er studiert haben sollte. Jedenfalls sind es Menschen die in Psychotherapie gehören, wo sie lernen müssen was Moral heißt.

Antworten Gast: bergziege
05.07.2012 11:55
3 4

Re: Wie krank sind diese Leute?

Geschätzte "Rotstrichler" könnten Sie bitte ihren Moralbegriff definieren?

Antworten Antworten Gast: bergziege
05.07.2012 22:59
0 1

Re: Re: Wie krank sind diese Leute?

Die derzeit drei roten Striche bedeuten zweifelhafte Moral. Verstanden.

Antworten Gast: oidahund
05.07.2012 00:09
6 6

Re: Wie krank sind diese Leute?

wer gibt diesem kommentar bitte Rot ?

Antworten Antworten Gast: ido
05.07.2012 09:34
3 6

Re: Re: Wie krank sind diese Leute?

Pädophile?

Re: Re: Re: Wie krank sind diese Leute?

Sie haben es also mit rot bewertet?

 
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