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Neu Marx: Ein Schlachthof wird zum Medienzentrum


Die Presse Digital (Stefan Tesch)
Bild 1 von 13

Am ehemaligen Schlachtof Sankt Marx sollen bis zum Jahr 2016 rund 15.000 Menschen arbeiten und wohnen. Am 37 Hektar großen Areal haben sich bisher 70 Technologie-, Forschungs- und Medienunternehmen angesiedelt.

Von Stefan Tesch

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8 Kommentare
Gast: ökono-mist
08.08.2012 02:23
0 0

Medial uninteressant?


In der Schlachthausgass'n/Ecke Erdbergstraß'n ham s' eine (die letzte Wiener?) Münzwäscherei ab'griss'n. Dabei hat sie sich eh so artig weggeduckt im Schatten der Hochhausnadeln von TownTown...

Und die überlange Firmen-Glastafel mit der schönen Gold-Inschrift liegt jetzt bestimmt zertrümmert auf irgendeiner Bauschutt-Deponie.
Daß sie bestimmt tausendmal den jungen Joe Zawinul und den jungen Thomas Klestil an sich vorbeigehen sah, hat sie auch nicht vor der Zerstörung gerettet.

P. S.: Aber so lange wir Frau Neubauer im Fernsehen lustig und kreuzfidel über das ernste Thema Denkmalschutz fabulieren sehen, muß uns wahrscheinlich wohl klar sein, daß die letzten Reste des alten Wien nun nicht mehr lange stehen werden (;>(

Gast: contrero
11.07.2012 10:19
0 0

gnocheti

bild 12: "seit ungefaehr 50 Jahren wird in Sankt Marx nicht mehr geschlachtet"
Bin ganz sicher letzte rinder war ende 1997 geschlachtet...

wer sind die Miteigentümer, wäre nicht uninteressant

zu wissen, wer aller dahinter versteckt ist!

Leerstehende Büros - typisch Wien

"Bild 6 von 13
Früher war hier eine Kassenhalle der Raiffaisenbank, heute ist das unter Denkmalschutz stehende Gebäude renoviert und in Büros umfunktioniert. An genügend Mietern fehlt es derzeit noch."

Mal abgesehen vom Tippfehler bei der Raiffeisenbank: das ist wieder typisch für Wien. Bürogebäude errichten bzw. bestehende Gebäude in Büros umwandeln, obwohl eh schon so viele Bürogebäude leer stehen, weil sie keiner braucht.

Warum nicht leistbare Wohnungen schaffen? Die wären schon längst vermietet.

Gast: Konrad L.
11.07.2012 06:37
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Warum müssen neue Bauten immer höher als die alten sein?

Damit werden letztere entwertet, und das ist ein Skandal. Warum zerstört sich Wien selbst? Prag hat durch die Bewahrung seiner alten Architektur Wien schon lange im Tourismus überholt. Wann kapiert man das in Wien?

Gast: M75
11.07.2012 06:26
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Oh Gott ist das hässlich!

Wien eifert Wuppertal nach! Die Minderwertigkeitskomplexe der Sozialdemokraten gegenüber den Leistungen der Monarchie/Bürgerlichen führen zu einer einzigartigen Zerstörungswut in Wien. Auch ein Ceausecu hat die Altstadt von Bukarest scheifen lassen. In Wien passiert Ähnliches in abgeschwächter Form. STOP!

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Re: Oh Gott ist das hässlich!

Richtig, denn wo keine Sozialdemokraten sind, werden heute noch an allen Ecken und Enden Gründerzeitbauten hochgezogen, mitsamt Stuck, Putten und allem was dazugehört! Pfui SPÖ!

Re: Oh Gott ist das hässlich!

Es werden in Wien leider generell nur mehr Betonbunker oder Stahl- und Glaspaläste gebaut. Leider auch dort, wo sie nicht hinpassen.