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U1-Sperre beginnt ohne Chaos: "Leute wissen Bescheid"

07.07.2012 | 10:55 |   (DiePresse.com)

Der Auftakt der U1-Zwangspause verlief laut Wiener Linien ohne gröbere Probleme. Kurze Zeit war allerdings eine S-Bahn-Ausweichstrecke wegen technischer Probleme lahmgelegt.

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Die Wiener U-Bahn-Linie U1 hat sich in der Nacht auf heute, Samstag, in Zwangspause begeben - zumindest auf einem Teil der Strecke. Denn der Abschnitt zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz ist aufgrund von Sanierungsarbeiten bis 26. August gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Straßenbahnen wurde eingerichtet. Der Auftakt zur Teilsperre verlief laut Wiener Linien ohne gröbere Probleme, lediglich eine S-Bahn-Ausweichroute war kurzfristig blockiert.

"Momentan läuft es ganz gut", zeigte sich eine Sprecherin der Verkehrsbetriebe am Samstagvormittag zufrieden. Es gebe kein Gedränge bei den Einstiegsstellen zu den Ersatz-Straßenbahnen. Die Überraschung über die Stilllegung der U-Bahn hielt sich offenbar in Grenzen. "Die Leute wissen Bescheid, aber natürlich gibt es Fragen", berichtete die Sprecherin.

S-Bahn-Störung behoben

Beantwortet wurden diese von den zahlreichen Mitarbeitern der Wiener Linien, die am Samstag im Einsatz waren. Die Frauen und Männer in den roten Poloshirts wiesen etwa den Weg zu den Einstiegsstellen des Ersatzverkehrs. Dieser verlief zwar mit den Straßenbahnen bisher gut, großräumig gab es jedoch Einschränkungen: Kurze Zeit war eine S-Bahn-Strecke wegen technischer Probleme lahmgelegt. Laut Wiener Linien, die das Umsteigen auf die S-Bahn im Vorfeld der Sperre empfohlen hatten, ist die Störung inzwischen jedoch wieder behoben.

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Notwendiges Lifting

Die betreffende U-Bahn-Teilstück wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Was laut den Verkehrsbetrieben angesichts des Alters notwendig war: Denn die Strecke hat bereits 35 Jahre auf dem Buckel. Zudem muss die U1 auch wegen der anstehenden Verlängerung nach Oberlaa modernisiert werden. Auf dem nun gesperrten Bereich sind jeden Tag rund 50.000 Menschen unterwegs.

In Sachen Arbeiten wurde bei den Wiener Linien jedenfalls nicht lange gefackelt: Bereits kurz nach Beginn der Sperre wurde schon in den Nachtstunden heftig gewerkt. So wurden etwa im Bereich Taubstummengasse Stromschienen beseitigt und die Elektrik deinstalliert. Auch die ersten Gleise werden im Lauf des Samstags demontiert - da unter anderem neue Weichenanlagen gebaut werden.

Ersatz-Bims im Einsatz

Seit Betriebsbeginn sind Ersatz-Bims im Einsatz, konkret die neuen Straßenbahnlinien 66 und 68. Der "68-er" verbindet den Otto-Probst-Platz mit dem Schwedenplatz. Er wird am Wochenende auch in der Nacht unterwegs sein. Die Line 66 verkehrt zwischen Oberlaa und der Oper. Auch Buslinien im Umfeld werden verstärkt.

Pausieren wird während der Sanierungsphase hingegen die Straßenbahnlinie 67, da ihr Verlauf durch die Ersatz-Bims abgedeckt wird. Laut Wiener Linien müssen die Benutzer des Ersatzverkehrs mit rund 15 Minuten Zeitverlust rechnen.

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(APA)

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26 Kommentare
 
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Gast: Kiudiud
10.07.2012 01:33
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anderswo kein Problem

In Hamburg wird das U-Bahn-Netz (das zugegeben bereits 100 Jahre alt ist) seit 1999 modernisiert. Jedes Jahr in den Sommermonaten ist ein kompletter Streckenabschnitt für jeweils 10 bis 14 Wochen gesperrt. Aktuell betrifft es die Linie U3. Ersatzverkehr in Hamburg sind ganz normale Busse, die auch ganz normal im Stau stehen. Die Fahrzeit verlängert sich um "20 Minuten" - und es geht um kaum 3 Kilometer gesperrte U-Bahn.

In Berlin ist die U6 bis Juli 2013 (ja, 2013) im Innenstadtbereich voll gesperrt. Grund: der Neubau der U5 und ein neuer Kreuzungsbahnhof mit der U6. Es gibt keinen Ersatzverkehr, Fahrgäste müssen die Sperrung umfahren oder zu Fuß durch laufen. 2008 war bereits die Linie U9, die am stärksten befahrene Linei der Berliner U-Bahn, für mehrere Wochen komplett gesperrt. Die U9 ist knapp 50 Jahre alt. Ersatzverkehr auch damals: Busse.

Die Berliner und Hamburger leben immer noch. Schadhafte Züge gibt es übrigens in Deutschland auch.

Gast: geniesser
08.07.2012 21:32
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U1-Sperre beginnt ohne Chaos

na was für ein kunststück.... dass am wochenende es keine troubles gab.

mal sehen am 16.7 wenn die erste welle urlauber wieder kommt...

kaum zu glauben..... die aussage und dass der "qualitätsjournalist" da nicht reagiert.

bei jeder besseren schülerzeitung wäre nachgefragt worden.

Gast: Lebensgefahr
08.07.2012 13:24
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Einsturz gefährlicher Tunnelbau

Da haben sie sich wieder einmal für einen richtigen Pfusch schmieren lassen, der jetzt saniert werden muss. In London und New York sind die Tunnels auch nach 100 Jahren noch stabil.

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Re: Einsturz gefährlicher Tunnelbau

Wenn Sie über London, Paris, New York mehr wüssten, als im Wikipedia-Artikel steht, wüssten Sie, dass dort oft ganze Linien monatelang zwecks Sanierung gesperrt sind.

Antworten Antworten Gast: landen
08.07.2012 23:20
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Re: Re: Einsturz gefährlicher Tunnelbau

Ja, genau: London ist kein gutes Beispiel. Da kommt es vor, das manchmal die Tube grundlos für ca. 10 Min. und mehr stehen bleibt, z.B.

Antworten Gast: Blödes Gerede!
08.07.2012 15:42
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Re: Einsturz gefährlicher Tunnelbau

Die Anlagen werden sowohl in London, NewYork, Berlin, Paris als auch in Tokio saniert, auch dort kommt es schon mal zu Totalsperren. Bei der Behauptung der Einsturzgefahr, wäre der Leser sehr interessiert an der Quelle, Sanierungen gibt's auch bei der Straßenbahn, wenn auch selten, hier sind die Anlagen einfach fast nicht umzubringen, die Schwachpunkte sind hier eher in den Weichenanlagen zu suchen. Und das ist auch einer von zwei Gründen warum letzteres für die Stadt das billigste Verkehrsmittel sind.

Den Planern von damals kann man auch kaum Vorwürfe machen wegen den fehlenden Gleiswechselnahlagen, die Vorgaben waren ganz einfach ein Taktverkehr von 300sec, und nicht wie heute im 60sec Takt, letzteres ist aber nicht unbedingt als Erfolg zu werten. sondern schlicht ein Problem durch fehlenden Oberflächenentlastungsverkehr, wurden im Zuge des Bau's auch massenweise Schienen von den Straßen gerissen!

Mit dem 90sec Takt der teilweise gefahren wird, kam es auch notgedrungen zu einer Mehrbelastung des Unterbaus der jetzt eben saniert werden muß.

Ergänzend, es ist eher Außergewöhnlich das eine Schienenanlage 35 Jahre keine Intensivere Sanierung bedurfte! Die Westbahn wird seit mehr als 20 Jahren modernisiert, Fertigstellung unbekannt, inzwischen sind die ersten Abschnitte schon wieder Sanierungsfälle ehe es überhaupt fertig wurde. Auch München-Hamburg, der DB ist eine Sanierung überfällig!

Re: Re: Einsturz gefährlicher Tunnelbau

endlich ein Insider,richtig!!!

Re: Re: Einsturz gefährlicher Tunnelbau

300 sec. Takt ist selbst zu den Hauptverkehrszeiten wunschtraum - 60sec Takt wohl eher ein Kommentar zu WL-Vera****ung ....

tja,

bin gestern am 6er so gegen 19:30 vorbeigefahren, der war gerammelt voll, bin schon gespannt, wie das zu Wochenbeginn wird....

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Re: tja,

Fuhr heute mit der Schnellbahn man merkte schon ab Leopoldau, daß mehr Fahrgäste da sind. Allerdings war der Zug dann wieder "normal" ab Südtirolerplatz!

Allerdings gibt es wieder einen Fehler im Stellwerk Süßenbrunn, was auch noch zu Verzögerungen im Schnellbahnverkehr nach sich zog. Hoffentlich ist der bis morgen behoben, denn sonst wird es ziemlich ungemütlich für die Menschen, die in die Arbeit müssen!

Gast: Stimmt nicht!
08.07.2012 11:10
1 0

Das Chaos hat schon begonnen!

Die Ringsperre wegen der Österreichrundfahrt, und es wird dank des abspulten überforderten Verkehrsstadtrats nicht bei dieser bleiben! Das Argument es gibt ein U2 ist Witzlos, wegen der 3 Stationen diese zu benutzen ist nicht mal mehr ein blöder Witz! Damit funktionierte der Ersatzwerker genau 36 Stunden Reibungslos!!!

Mal überlegt, die Fußgänger sind stink sauer wegen des Radverkehrs (Gehwege werden als Radwege benütze), die Benutzer des öffentlichen Nahverkehrs sind stink sauer (Fehlende Intervallverdichtung bei 100% Auslastung, etc...), die Autofahrer wegen der Parkpickler-Aktion und den fehlenden Alternativen im öffentlichen Nahverkehr, und dazu hat der Verkehrsstadtrat auch noch seine eigenen Wähler mit der Straßenbahnlinie 13 Verkauft und verraten, das ist eine eigene Kunst es sich derart zu verscherzen!

Bleibt die Frage ob der derzeitige Amtsinhaber in diesem Amt leicht überfordert ist?

Gast: Orakel
08.07.2012 10:51
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Chaos

Spätestens am Montag wird es Chaos geben. Und dann immer und immer wieder, wenn der Berufsverkehr einsetzt. Viel Spass beim warten und schwitzen, bei regen, hagel und später frost, eis und schnee.

Gast: Herbert Prikopetz
07.07.2012 21:59
1 0

Chaos vorprogrammiert

1. der Zeitrahmen ist sicher ambitioniert
2. die Verzögerungen kann man aber nicht an der direkten Strecke Schwedenplatz-Reumannplatz beurteilen!
es gibt eine grosse Anzahl von Behinderungen kreuz und quer in alle Umstiegspunkte U1,U2,U3,U4,U6 da der direkte Knotenpunkt Stephansplatz fehlt
3. wer denkt schon an Behinderte bzw Kinder,Kinderwagen,etc ..wo doch der Ausfall von Rolltreppen und Aufzügen ein Dauerbrenner ist
4. hier von läppischen Minuten zu reden ist Humbug..die Infoleute sollten lieber Hand anlegen...
5.man könnte in der Zwischenzeit endlich die fehlenden Aufzüge,Rolltreppen in den vergessenen Stationen machrüsten ?
6. weiters könnte man alle Garnituren einer extra Wartung unterziehen
(nicht nur wegen der extremen Fehlerquote der letzten Monate..)
trotzdem: Dank an alle MA der Wr.Linien

Re: Chaos vorprogrammiert

ja das wär mal ein punkt. dass die alten silberpfeile bei draußen 35 Grad trotzdem heizen ist eine frechheit sondergleichen.

Antworten Gast: Ergänzend!
08.07.2012 11:46
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Re: Chaos vorprogrammiert

Zu Punkt 2: Dafür ist Rathaus zuständig, die USTRA Herrngasse ist noch immer auf der Wunschliste der Verkehrsbetriebe, die fehlende Straßenbahn scheitert am Unwillen im 1. Bezirk Oberleitungsfrei Kondensatorstraßenbahnen zu betreiben.

Zu Punkt 3: Mütter mit Kinderwägen und Personen mit besonderen Bedürfnissen feiern zur Zeit Ostern und Weihnachten sofern der Ersatzverkehr mit ULF's bedient wird, 11 Plätze ohne das die restlichen Fahrgäste im Wagen beim ein uns Ausstieg behindert werden, derartigen Luxus findet Mensch nicht mal in den neuen V-Wagen, von allen anderen Problemen abgesehen, wie Auf und Abstieg in die Tunnelanlage!

Zu Punkt 5: Es sind ausnahmslos alle U-Bahn Station mit Liftanlage nachgerüstet worden, das diese Funktionieren ist ein anderes Thema, ein weiteres wohin sie führen, das es gravierende Fehlplanungen gibt, zeigt alleine die Mariahilfer-Straße!

Zu Punkt 6: Das Problem liegt ganz einfach daran, das es genügend Arbeitlose gibt die das machen könnten, der Staat dennoch lieber fürs nichts tun bezahlt als fürs arbeiten, soll heißen, das Problem liegt einzige an einer verkorksten Personalpolitik, dafür können nur die Verkehrsbetriebe nichts, die Verantwortung ist im Rathaus zu suchen! Und ohne Personal geht nun mal nichts!

Gast: M. Wolf
07.07.2012 18:03
4 1

"Momentan läuft es ganz gut", zeigte sich eine Sprecherin der Verkehrsbetriebe am Samstagvormittag zufrieden.

Am Montag ist diese Belangsendung der Wiener Linien dann korrekturbedürftig.

Gast: Frag das zeichen
07.07.2012 13:17
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Kabeln in Trockenheit und bei

nahezu konstanter Temperatur schon wechselbedürftig???

Re: Kabeln in Trockenheit und bei

wo konstant, wo trocken?

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Spannung

Na dann warten wir mal ab, ob die Baustelle auch pünktlich beendet wird oder die Josefstädter Straße einen Nachfolger bekommt.

Ich finde

die Wiener Linien haben solche Aktionen recht gut im Griff.

Und den Benützern ist es klar, dass es für sie Vorteile hat. Geraunzt wird dort, wo es der Unterhaltung dient. Wienerisch halt.

Irgendwie ist Wien eine gute Stadt!

Antworten Gast: Stimmt teilweise!
07.07.2012 19:46
0 1

Re: Ich finde

Zumindest besser als bei der U6 Sperre voriges Jahr!

Kritik haftet dennoch an, die Chance vertan Oberirdisch parallel zur U1 einen Entlastungsstraßenbahn zu entrichten, Angesicht der Tatsache das die U1 schon jetzt zu annähernd 100% fährt sinnvoll, dazu kommt noch das diese U1 auch Hauptverkehrsträger wird für den neuen Hauptbahnhof die weitere Kapazitäten benötigt, somit könnte sehr Sinnvoll der Lokalverkehr bis zu 3 Stationen von dieser Weggenommen werden, ähnlich ist die Situation an der U3 bei der unteren Mariahilfer-Straße.

Betriebswirtschaftliches Argument, die notwendige Kapazitätserhöhung an den U-Bahnen kommt bei weitem teurer als die Straßenbahnlösung, von dem abgesehen könnte die eine oder andere Station aufgelöst werden, genannt ist hier Kaiserstraße als Beispiel.

Das liegt aber weniger an den Wiener Linien als viel mehr an der Rathauspolitik!

Nicht nur irgendwie.

Es IST eine gute Stadt, und wenn Sie mir den Seitenhieb erlauben: Die FPÖ hat damit nichts zu tun, auch nicht die sogenannten "Christlichen". Wien ist Rot und das wird es auch bleiben!

Re: Nicht nur irgendwie.

..... und das ist gut so

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Re: Nicht nur irgendwie.

wien wurde zur weltstadt und den habsburgern und der övp.
rot hat nur abgestaubt und richtet wien zugrunde.

Re: Re: Nicht nur irgendwie.

Seltsam nur, dass die ÖVP bzw deren Vorgängerpartei von den Christlichsozialen seit der Gründung der I.Republik keine Wahl mehr gewonnen hat. Die müssen wahnsinnig viel geleistet haben. Im Bildungsbereich könnte man Ihnen zustimmen, wenn ich mir Ihren ersten Satz näher anschaue.

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Re: Re: Re: Nicht nur irgendwie.

bei ihnen merkt man die nms.
übens noch ne bisserl, dann dürfens mitreden.

 
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