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Wien: Gerichtsvollzieher veruntreute mehr als 70.000 Euro

10.07.2012 | 13:19 |   (DiePresse.com)

Mindestens 70.000 Euro wanderten bei einem Wiener Gerichtsvollzieher in die eigene Tasche. Er finanzierte damit Spielsucht und Hausbau.

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Ein Wiener Gerichtsvollzieher soll in den vergangenen beiden Jahren von ihm beschlagnahmte Geldbeträge in der Höhe von mindestens 70.000 Euro für sich verwendet haben, anstatt diese den die Exekution betreibenden Gläubigern weiterzuleiten. Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Heute".

Die illegalen Machenschaften flogen Ende Juni auf, als ein Schuldner bemerkte, dass das an den Exekutor übergebene Geld nicht bei seinem Gläubiger eingelangt war. Motiv für die Tat soll laut "Heute" die Finanzierung seiner Spielsucht und des Hausbaus sein.

"Ein hoher Teil des Schadens ist von Verwandten des Mannes bereits gut gemacht worden", erklärte Levnaic-Iwanski, Sprecher des Oberlandesgerichts Wien (OLG). Der 31-jährige Täter ist geständig. Die tatsächlich veruntreute Summe ist noch nicht bekannt, da die genaue Vorgehensweise des mittlerweile entlassenen Exekutors noch Gegenstand der Ermittlungen ist.

 

(APA)

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6 Kommentare
Gast: gmahte Wiesen
10.07.2012 18:59
1 0

Freispruch wegen Verjährung

oder bedingte. Die Behörden & Justizmafia richtet es sich.

Gast: Blankensteiner Husar
10.07.2012 18:33
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Klaro! Wieder ein anständiger Beamter, der mit 25 Jahre sich ein Häuserl baut, im Casino lebt etc, etc

Bei einem "kleinen Beamtensalair" ja gut möglich.

Gast: Controller
10.07.2012 17:53
1 0

... soll in den vergangenen beiden Jahren ...

Da scheint irgendjemand ein wenig in der Mitarbeiterführung versagt zu haben?

Gast: hulla der troll dichter
10.07.2012 17:45
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pfui

ganz uncool.

Gast: Konservativer
10.07.2012 15:07
0 1

Da wünscht man sich körperliche Züchtigungsstrafen nach Vorbild Singapur.


Gast: Hellboy
10.07.2012 14:00
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da darf's nicht verwundern,

dass manch Schuldner beim Anblick des Gerichtsvollziehers zuerst schiesst und dann fragt...