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U1-Teilsperre: Fahrgäste weichen auf U2 und U4 aus

13.07.2012 | 13:13 |   (DiePresse.com)

Eine Woche ist der südliche Teil der Wiener U-Bahnlinie U1 bereits gesperrt. Fahrgäste weichen vor allem auf die Linien U2 und U4 aus.

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Seit Samstag ist die Wiener U-Bahnlinie U1 teilweise gesperrt: Der Betrieb zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz wurde aufgrund von Sanierungsarbeiten bis 26. August eingestellt. (Alle Fakten dazu lesen Sie hier.) Als Ersatz fahren die neuen Linien 66 und 68. "Es läuft alles nach wie vor gut", zog eine Wiener-Linien-Sprecherin am Freitag nach knapp einer Woche Sperre Bilanz. Die Fahrgäste würden vorrangig auf die U-Bahnlinien U2 und U4 ausweichen. "Dadurch sind die Ersatzlinien nicht überlastet."

U1-Sperre: Umwege ja, Chaos nein

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Gerne genutzt werde außerdem die Straßenbahnlinie 6, die vom Zentralfriedhof (4.Tor) zur Station Burggasse-Stadthalle führt. Hier sollen die Intervalle verkürzt werden. Laut Wiener Linien müssen die Benutzer des Ersatzverkehrs mit rund 15 Minuten Zeitverlust rechnen.

Die Umstellung sei gut verlaufen: "Die Fahrgäste waren wirklich gut vorbereitet", so die Sprecherin. Eine Auswertung der Anfragen, die telefonisch oder per Mail in der Woche vor Beginn der Sperre bzw. vergangenes Wochenende bei den Wiener Linien eingegangen sind, hat ergeben, dass es 527 Anfragen zur U1-Modernisierung gab. Zudem sind zwischen 2. und 8. Juli 137 positive Reaktionen und 67 Beschwerden eingegangen. Bei letzteren ging es meist um den Zeitverlust durch die Teilsperre. Es wurden außerdem 960 Fahrplanauskünfte erteilt, bei einem Großteil davon sei es um die U1-Sperre gegangen. Eine Auswertung der Anfragen für diese Woche gab es noch nicht.

Unbekannte schilderten Radroute aus

Neben den Öffi-Ersatzlinien gibt es in Wien auch eine U1-Ersatz-Route für Radfahrer. Diese wurde jedoch nicht von den Verkehrsbetrieben oder der Stadt eingerichtet. "Das war eine Guerilla-Aktion. Die Schilder waren über Nacht da", erklärte der Radverkehrsbeauftragte der Stadt, Martin Blum, der APA. Wer dahinter steckt, ist nicht bekannt. Die ausgeschilderte Strecke führt vom Schweden- zum Reumannplatz. Blum ist die Route sogar schon gefahren: "Es funktioniert gut." Die offiziell anmutenden gelben Schilder sollen während der U1-Sperre hängen bleiben, allerdings wird noch geprüft, ob sie keine Gefährdung darstellen.

(c) DiePresse.com/klepa

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(APA)

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9 Kommentare
Gast: geniesser
13.07.2012 22:02
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na was für eine überraschung

wenn die ubahn nicht fährt, weichen die fahrgäste auf andere linien aus.

na wer hätte das gedacht?

echt investigativ, die presse redakteure!

ich dachte, die warten alle in den stationen, bis ende august die u1 wieder fährt!?

Antworten Gast: ichduze
13.07.2012 23:19
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Re: na was für eine überraschung

@letzter satz: na sicher, was glaubst du denn?

Die "Pannenlinie" U4 schreit geradezu nach Generalüberholung.


Antworten Gast: Gehbitte
09.08.2012 13:05
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Re: Die "Pannenlinie" U4 schreit geradezu nach Generalüberholung.

Stimme voll zu. Gestern bin ich nach längerer Zeit wieder mal U4 gefahren, und was war? Wieder mal ein schadhafter Zug un die Fahrt vom Schwedenplatz nach Heiligenstadt dauerte 3x so lang....

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Re: Die "Pannenlinie" U4 schreit geradezu nach Generalüberholung.

ja, besonders wenn ich von Hietzing am Reumannplatz will fällt die U4 öfters aus.

Gast: Gastuser
13.07.2012 15:55
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Selbstbeweihräucherung

Fahrgäste waren halbwegs gut vorbereitet - die Wiener Linien gar nicht!

Die Ersatzstraßenbahnen wurde in den gleichen Intervallen gefüllt, wodurch diese hoffnungslos überfüllt waren.

Soviel zur tollen Vorbereitung!

Antworten Gast: Hans Burgstaller
16.07.2012 20:20
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Re: Selbstbeweihräucherung

wo bleiben eigentlich die versprochenen täglichen Reinigungstrupps?
die Durchsagen auf der U1 betr. Ausstieg links/rechts sind noch immer falsch..
ebenso die Anzeigetafeln..eher verwirrend am Schwedenplatz..
Intervalle verkürzen..
nicht alle Wiener sind auf Urlaub..
nicht vergessen: Aufzüge sanieren,einbauen,ebenso Rolltreppen..
wer rastet ..der rostet..liebe WL

Gast: Tramfahrer
13.07.2012 14:05
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Wird gebraucht

66 und 68 sollten erhalten bleiben, wenn der neue Bahnhof in betrieb ist, wird es auf der U1 eng.

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Re: Wird gebraucht

Dann müsste man fast das Linksabbiegen beim Hauptbahnhof Richt. Schwarzenbergplatz ermöglichen. Derzeit gehts ja nur über die D-Umkehrschleife.
Und ob soviel Straßenbahnen auf der Wiedner unterm Jahr zweckmäßig und zumutbar sind, sei dahingestellt.