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Bewaffneter Überfall auf Wettpunkt-Filiale in Wien

17.07.2012 | 08:16 |   (DiePresse.com)

Ein Mitarbeiter des Lokals wurde angeschossen und schwer verletzt. Die Täter erbeuteten Bargeld in unbekannter Höhe.

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Bei einem Überfall auf eine Wettpunkt-Filiale in Wien-Margareten ist Dienstag früh ein Mitarbeiter angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Gegen 6.15 Uhr stürmten drei Täter in das Lokal in der Reinprechtsdorfer Straße 8. Mindestens ein Räuber war nach Angaben der Polizei bewaffnet. Er dürfte sofort auf den Wettpunkt-Mitarbeiter geschossen haben, der mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Täter erbeuteten Bargeld in unbekannter Höhe und flüchteten.

Bei dem angeschossenen Mitarbeiter der Wettpunkt-Filiale handelt es sich laut Zeugenaussagen um einen Boten, der jeden Tag um die selbe Zeit in das Geschäft gekommen ist, um die Tageslosung abzuholen. Der 49-Jährige ist nach Informationen der Polizei von mehreren Projektilen getroffen worden. Nachdem der Mann notfallmedizinisch versorgt wurde, ist er in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte Ronald Packert von der Wiener Rettung. Dort wurde er noch am frühen Vormittag operiert.

Mitarbeiter alarmierten benachbarten Bäcker

Neben dem 49-jährigen Geldboten befand sich ein weiterer Mitarbeiter in der Wettbüro-Filiale, der nach den Schüssen sofort den Besitzer einer gegenüberliegenden Bäckerei alarmierte. Der Mann habe ihm gesagt, dass "Mesut verletzt" sei, berichtet Bäckermeister Cengiz Demirci. Demirci habe das Schussopfer gekannt, es habe seit einem Jahr bei Wettpunkt gearbeitet.

VIDEO: Raubüberfall auf Wettcafé in Wien

Bild: (c) APA

Drei Täter stürmten Dienstagfrüh ein Wettcafé in Wien-Margareten. Ein Mitarbeiter wird dabei mehrmals angeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Laut der Zeugenaussage des Bäckers, der bereits seit 5 Uhr in der Backstube arbeitete, haben die Täter schnell hintereinander drei bis vier Schüsse abgegeben. Der zweite Wettbüro-Mitarbeiter berichtete Demirci, dass der Bote das Geld von ihm in Empfang genommen hätte, als plötzlich die Räuber das Lokal stürmten. Es sei sofort auf den Geldboten geschossen worden. Die Bewaffneten nahmen die Beute an sich und flüchteten. Laut Polizei gebe es keinen Hinweis darauf, dass der 49-Jährige sich gewehrt hätte. Der Überfall wurde vermutlich von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Die Polizei wertete am Dienstagvormittag die Bilder aus.

Ein Mitarbeiter einer anderen Wettpunkt-Filiale war im Gespräch mit der APA überzeugt, dass die Täter den Zeitplan des Angeschossenen gekannt hatten. Dieser sei dort jeden Tag in der Früh etwa zur selben Zeit hingekommen. Nach Angaben des Bäckers sei das Wettbüro schon mehrmals überfallen worden. Es sei jedoch nie geschossen worden.

(APA)

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35 Kommentare
 
12
Gast: the raptor
17.07.2012 16:37
5 1

Daß mir hier ...

... jetzt keine mein sicheres Wien schlechtredet!!!

Gast: und ...
17.07.2012 15:45
1 4

....was ...

helfen nun die videoüberwachungen? NICHTS! denn die kameras laufen den tätern nicht hinterher. daher demontage der kameras - am besten gleich bei den wiener linien damit anfangen!

1 0

Re: ....was ...

Stören Sie die Kameras beim Kabelklau?

Re: Re: ....was ...

Nein, aber in meiner Privatsphaere. Kameras verhindern nichts.

2 1

Fingerabdruck für Waffen

... wenn es stimmt, dass Schusswaffen an ihren individuellen Spuren, die sie an den Patronen-Hülsen hinterlassen, erkennbar sind - warum wird dann nicht von jeder Waffe, bevor sie in den Handel kommt, ein "Fingerabdruck" genommen ????

Re: Fingerabdruck für Waffen

Nein, an der Huelse gibts keine Verwertbaren Spuren. Es gibt Ideen ein Microstamping einzufueren, wo der Schlagbolzen der Waffe beim Abfeuern die Seriennummer der Waffe in die Patrone praegt. Nur der Schlagbolzen ist schnell zu tauschen, und mit etwas Materialkunde und einer Drehmaschine laesst sich sowas auch selbst fertigen (ohne den Code zum einpraegen).
Was bekannt ist, sind die Laufspuren am Projektil selbst: aber wie bei nahezu allen Verbrechen bei denen Schusswaffen zum einsatz kamen war das ganze wohl keine Legal besessene Waffe (so bloed ist keiner, denn die waere ja sofort zurueckverfolgbar) und die Spuren werden sich das auch im Sand verlaufen. Nach dem Krieg in Jugoslavien bzw nach dem Fall des Vorhanges sind Millionen Armeewaffen zu Spottpreisen in den Schwarzmarkt gelangt, waehrend man fuer den Besitz einer legalen Kurzwaffe schonmal ueber 300€ an Gutachten und Antragsgebuehren locker machen muss.
Und diese Armeewaffen sind unregistriert, unbekannt, und die neuen Besitzer tauchen auch in keiner Datenbank auf, bzw. muessen sich um Verwahrungskontrollen und sichere Lagerung auch keine Gedanken machen.

Re: Fingerabdruck für Waffen

Irgendwie bezweifel ich, daß Berufsverbrecher sich die Mühe machen werden einen amtlichen Beschuß für Ihre illegal besessenen Berufswerkzeuge durchführen zu lassen....

6 0

Re: Fingerabdruck für Waffen

diese Waffe wurde vermutlich in banja luka o.ä. am Flohmarkt gekauft. beantwortet das ihre frage oder brauchen sie eine Skizze?

Gast: Vishinskiy
17.07.2012 12:10
2 1

Nun, ...

wenn ein Polizist und eine In versteckt die Stoptafel IM BAUSTELLENBEREICH (!) in der Tivoligasse kontrollieren müssen um Geld in die Stadtkasse zu spülen, dann bleibt für so lapalien wie Schießereien und Raubüberfälle natürlich keine Zeit.
Wäre ja auch viel zu gefährlich... Langsam ein Nummernschild abzumahlen ist ja auch viel einfacher und wenn man genug zusammen hat, gibts auch die Beförderung...

Re: Nun, ...

"...ein Nummernschild abzumahlen" dauer eben seine zeit. Oder haben polizisten spezielle nummernschild-muehlen?

Re: Nun, ...

Ginge es anch Ihnen, müsste die Polizei jedes Wettlokal bewachen. Geht's noch?

Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
17.07.2012 22:24
0 0

Re: Re: Nun, ...

das ist nicht der punkt aber das verstehen sie nicht.

Antworten Antworten Gast: Vishinskiy
17.07.2012 14:28
7 1

Re: Re: Nun, ...

In anderen Ländern wie z.B. Rußland, Ukraine, usw. durchaus üblich, und nicht nur Juweliere, auch Kioske, etc. Und daß das alles mit der Ostöffnung nach Österreich schwappt, war für einen erfahrenen Auslandsösterreicher leicht abzusehen.
Also: es wird noch schlimmer kommen. Denn unser Staat schützt dabei die Verbrecher und kriminalisiert die Bürger.

Re: Re: Re: Nun, ...

"....für einen erfahrenen Auslandsösterreicher.." schreiben's bezueglich der ostoeffnung ziemlichen schwachsinn. Aber wenn sie die sitten und gebraeuche der ukraine so schaetzen, warum verlagern sie ihren hauptwohnsitz nicht in dieses land?

Re: Re: Re: Re: Nun, ...

Glauben Sie tatsächlich die Ostöffnung hätte nicht auch eine Kriminalitätskehrseite?

Gast: Gästchen
17.07.2012 11:30
0 0

Gefährlicher Job

Und jetzt wurde den Mitarbeitern auch erst dass Gehalt gekürzt. Mehr Gefahren weniger Geld, supr Firma!

Gast: wirleben
17.07.2012 11:01
12 0

bereits in einer diktatur

die krone hat das forum geschlossen und die kleine zeitung schreibt von einem schuss

österreich am ende dank rot grün

Gast: dankspöundgrün
17.07.2012 10:32
10 1

ist wien

bereits jenseits von gut und böse

als wochenpendler bin ich froh jedesmal wenn ich die stadt gesund verlassen kann am freitag

Re: ist wien

Montag bis Donnerstag würden wir Sie glatt vermissen.

16 1

Wien ist eine lebenswerte Stadt

Oder ich lass mir Wien nicht schlecht reden.
Ja wenns Weinderl schmeckt sieht man alles durch einen Nebel.

Es ist Zeit an der Stadteinfahrt ein Schild aufzustellen. Aufschrift: "Sie verlassen nun die sichere Zone, viel Glück ."


Antworten Gast: Kamenev
17.07.2012 11:19
7 1

Re: Es ist Zeit an der Stadteinfahrt ein Schild aufzustellen. Aufschrift: "Sie verlassen nun die sichere Zone, viel Glück ."

Unterschrift: Euer Don Promillo

12 1

Wieder ein Schengen-Opfer


Ich

laß mir mein Wien nicht schlechtreden......
Unser Bürgermeister

Re: Ich

Sie duerften nicht viele staedte kennen. Wien ist eine der sichersten dieser erde.

Re: Re: Ich

Ja, und mir scheint, das wird sich die naechsten Jahre aendern.

 
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