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Petrovic will Parkgebühr für Wiener in Niederösterreich

19.07.2012 | 14:35 |   (DiePresse.com)

Kritik an der Wiener Parkpickerl-Ausweitung kommt aus Niederösterreich und dem Burgenland, wo viele Pendler wohnen. Niederösterreichs Grüne lassen mit einem drastischen Vorschlag aufhorchen.

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Die Ausweitung der Wiener Parkraumbewirtschaftung sorgt auch jenseits der Landesgrenzen für Gesprächsstoff. Madeleine Petrovic, Klubobfrau der Grünen im niederösterreichischen Landtag, trat am Donnerstag in einer Aussendung für ein "Parkpickerlmodell für parkende Wiener in Niederösterreich" ein. SPÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl sprach bereits am Vortag von einem "zumindest unfreundlichen Akt" der Bundeshauptstadt für niederösterreichische Pendler. Sogar Salzburgs SPÖ-Bürgermeister Heinz Schadenwirft seinen Wiener Kollegen "Pflanzerei" vor.

Petrovic: "Zahlen oder auf die Öffis umsteigen"

Petrovic ist für eine Parkraumbewirtschaftung des Wiener Umlands, weil die Ausweitung in Wien "logischerweise Konsequenzen für Niederösterreich" habe. "Parkplatz- und Raumnot sind bei uns ebenso akut wie in Wien." Daher sollten im Wiener Umland "die freien Parkflächen künftig nur noch den Menschen mit Hauptwohnsitz in Niederösterreich zur Verfügung stehen".

Wiener und Nebenwohnsitzer sollten fürs Parken "zahlen oder auf die Öffis umsteigen", so die Klubobfrau. Das Thema soll in der kommenden Sitzung des Landtages behandelt werden.

Appell für Dialog zwischen Bundesländern

Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) erteilt dem Ansinnen laut ORF bereits eine Absage. Er halte die Entscheidung über das Wiener Parkpickerl für falsch und lehne diese ab. Deshalb sei er auch nicht bereit, eine solche für Niederösterreich zu wiederholen.

"Die Menschen, die auf ihren Pkw angewiesen sind, praktisch von ihrem Arbeitsplatz auszusperren, ihnen das Parken zu verteuern oder ihnen die Anfahrt zu ihrem Arbeitgeber zu erschweren bzw. über Gebühr zu verlängern, sollte nicht zu Umgangsformen zwischen Ländern gehören", kritisierte SPÖ-Landesgeschäftsführer Steindl. Vor der Umsetzung einer derart weitreichenden Maßnahme, "die ja eigentlich mehrere Bundesländer betrifft", sollten Gespräche gesucht werden.

''Pickerl'' gegen Pendlerströme
Wien will mit der Ausweitung der sogenannten Parkpickerl-Zone vor allem eines: die Pendlerströme eindämmen. Oder genaugenommen: All jene, die bisher mit dem Auto aus dem Umland anreisen, sollen zum Umstieg auf die Öffis motiviert werden. Die aktuellsten Zahlen in Sachen Pendlerströme stammen aus dem Jahr 2010 - und beweisen eindrucksvoll, dass Bus, Schnellbahn oder Zug dabei noch enormen Aufholbedarf haben. Mehr ...

Kritik auch aus dem Burgenland

Auch im Burgenland, einem Land mit Zigtausenden Wien-Pendlern, zeigten sich die beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP wenig erfreut. "Als isolierte Maßnahme ohne begleitende Entlastungsangebote für die Pendler ist eine Ausweitung des Parkpickerls in Wien nicht akzeptabel", teilte SP-Pendlersprecher und Landtagsabgeordneter Wolfgang Sodl mit. Er forderte eine Gesamtlösung zur Entlastung durch günstigere Park & Ride-Angebote in Wien, sowie die Umstellung der Pendlerpauschale auf ein kilometerabhängiges Pendlergeld.

Einen "Anschlag auf die Brieftaschen der Steuerzahler" ortete Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (ÖVP). Es sei zynisch und zeuge von völliger Abgehobenheit, wenn zuerst die "Parkpickerl-Abzocke" durchgezogen und dann angekündigt werde, irgendwann später eine "Volksbefragung zu irgendwelchen Verkehrsthemen" durchzuführen. VP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz kündigte für morgen, Freitag, eine Pressekonferenz zum Thema "Protest-Aktion gegen die rot-grüne Ausweitung des Wiener Parkpickerls" an.

Wiener Politik verständnislos

Für den Klubchef der Wiener Rathaus-SPÖ sind die "Zurufe" aus den benachbarten Bundesländern erklärungsbedürftig: Denn das Konzept des Parkpickerls gebe es in Wien bereits seit Jahren, "daher sollte der Neuigkeitswert für die Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbarbundesländern enden wollend sein", befand Schicker am Donnerstag in einer Aussendung. Über die geplante Ausweitung selbst seien die niederösterreichischen Kollegen seit über einem Jahr informiert. Daher mute der Zeitpunkt der Kritik doch recht seltsam an.

Die Stadt-Blauen rätseln unterdessen über den Petrovic-Vorschlag: "Felder, Scheunen, Weingärten? Welche Örtlichkeiten meint Madeleine Petrovic genau, wenn sie von Parkflächen im Wiener Umland spricht, die nach ihrer Meinung ausschließlich für Niederösterreicher kostenlos benützbar sein sollen", fragte sich der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik. "Unser benachbartes Bundesland ist wunderschön, hat jedoch den kleinen Nachteil, dass die ÖVP Hunderte Steuermillionen verspekuliert hat, statt sie etwa in den Bau von Park-and-Ride-Anlagen für die Pendler zu investieren", beklagt der FP-Politiker.

"Pflanzerei"-Vorwurf aus dem roten Salzburg

Für die geplante Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung setzte es aus Niederösterreich und dem Burgenland Kritik an der Wiener Stadtregierung. Sogar der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) sprach im "Kurier" von einer "Pflanzerei" - weil die Wiener nicht vor der Umsetzung der Maßnahme befragt werden.

(APA)

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1352 Kommentare

Re: kilometerweit?? wo leben sie? parken sie mal in wr. neustadt!! oder bei uns in der siedlung auf der straße >> anzeige weil strasse weniger als 5 meter breit ist.. unsere gäste sind begeistert...

Ich hab' geschrieben "am Land".

Seit wann ist wr. neustadt "Land"? Da haben wir offenbar andere Vorstellungen....

Re: Ja what the...


Voll gegönnt!

Sie wollen ja auch die flächendeckende Abzockerzone in Wien, wie ich lesen konnte!


Re: Re: Ja what the...

Der Unterschied ist folgender, das sollten - vielleicht - auch Sie verstehen:

a) Am Land gibts genug Parkplätze für mehrere LKW-Flotten. Zumindest dort, wo ich herkomme.

b) Am Land gibts keine öffentlichen Verkehrsmittel. Und ja, das "keine" ist durchaus wörtlich gemeint. Will man von Kaff A nach Kaff B muss man von Kaff A nach Wien und von Wien nach Kaff B fahren.


weg

mit der Pendlerpauschale, zuerst wollen alle raus aus Wien, dann noch kassieren und bemitleidet werden.sollte es nicht egal sein wie man zu seinem Arbeitsplatz kommt, das ist wirklich nicht das Problem der Steuerzahler.

Antworten Gast: Üzi Güzi
19.07.2012 12:56
6 1

Re: weg

schmeiß das zeug welches du rauchst weg, wie man sieht, es tut dir nicht gut

0 0

Re: Re: weg

Sei nicht so streng zu ihm.

Besser wäre es wenn er das Zeug ordentlich und tief einatmet.

Dann hat er es schneller hinter sich und die Umwelt Freud sich auch.

Gast: Grünologe
19.07.2012 12:45
12 0

Typsiche Handschrift

das ist die typische Hanschrift von links-linken:
1. entweder die Leute gegeneindander ausspielen bzw. aufhetzen (Wien vs. NÖ)
2. Volkswillen ignorieren
3. Die Parkghettos innerhalb einer Stadt auf ein ganzes Land ausweiten damit möglicht wenig Mobilität herrscht.

Es grenzt schon an reinen Zynismus wenn sollche Vorschläge überhaupt diskutiert werden oder soll jetzt jeder der die Grenze Wien-NÖ überschreitet zusätzlich Maut zahlen? Wenn es nach der grünen Schnappsideologie geht schon.


Re: Typsiche Handschrift

Wussten ihr schon das die Stadt Wien einen Radbeauftragten hat?

Ich habe eigentlich nichts dagegen, aber dann bitte alle Verkehrsteilnehmer's Interessen waren. Bitte nich aussortieren welche man lieber hat.

Re: Typsiche Handschrift

Ich habe es satt, dass die Menschen/Bürger gegeneinnander aufgespielt werden. Radfahrer gegen Autofahrer (und umgekehrt); Niederösterreicher gegen Wiener (und umgekehrt).
Die Grüne Vize hatte schon vorab eine Meinung wie die Parkraumbewirtschaftung ausschauen sollte. Der Rest ist Frotzlerei.

Da haben Sie recht...der Volkswillen wird beinhart ignoriert. Ich kann nur sagen, dass die Politiker VOM Volk gewählt wurden, FÜR das Volk. Und nichts anders.

Gast: Garst
19.07.2012 12:44
9 0

Haha, bald zerfleischen sich die grünen ZickInnen selbst.

Köstich dieses Polittheater!

Gast: Fin. Anz
19.07.2012 12:43
2 0

Maximale Einnahmen für die Bundesländer!

Noch besser: Beim Einfahren in ein anderes Bundesland zahlt man jeweils eine Gebühr an das jeweilige Bundesland. Super!!
Der Pendler zahlt morgens und abends, jedesmal beim Überfahren der Grenze und die übrigen zahlen z.B.: beim Ausflug morgens bei der Hinfahrt und abends bei der Rückfahrt.

Gewiefte Autofahrer wechseln jeweils an der Landesgrenze das Fahrzeug um die Gebühr zu sparen. Lediglich bei Schlechtwetter, vor allem im Winter ist das weniger lustig.

So jetzt hast Dich wieder mal melden düfen

und jetzt ist wieder Schluß mit den guten Ideen, liebe Madleine

Gast: jajajaja
19.07.2012 12:37
0 2

30% der wiener grundflaeche hat in zukunft das parkpickerl

argumentiert wird wie bei 100%. bitte schon etwas realistisch bleiben.

9 0

Es scheint, die Grünen hätten sich abgesprochen


damit das Parkpickerl auf ganz Österreich ausgedehnt wird

4 0

Netter Versuch.

Aber offensichtlicher Zangenangriff. Petrovic, auch so eine Quotilla, die sogar für Wien untragbar war, nutzt jetzt in schönstem Einvernehmen mit der Vassilakuh den verständlichen und berechtigten Ärger der Niederösterreicher aus, um ein paar Stimmen einzuheimsen und das natürlich - in bester grüner Tradition - auf Kosten der Wiener.

Die konsequente Antwort darauf wäre ein Schulterschluß zwischen Niederösterreich und Wien, um die grüne Bagage auf 0,5% zu bringen. Wenn überhaupt soviel.

Mit den Roten müssen wir Wiener dann leider selbst fertig werden.

ALZHEIMER ??????

Schon in so jungen Jahren???? Frau Petrovic sollte sich dringendst medizinisch behandeln lassen..................

Gast: Na und?
19.07.2012 12:30
6 0

Grün Wien vs Grün NÖ...

...das nenne ich Brutalität!

0 0

Re: Grün Wien vs Grün NÖ...

Das ist nicht Grün gegen Grün. Das ist Grün und Grün gegen Wiener Bevölkerung mit der Option auf "gegen alle", denn das ist natürlich ein Dominospiel, da man in NÖ kaum Parkgebühren nur für Wiener einführen kann. Also für alle - und dann breitet sich der Brand auf das nächste angrenzende Bundesland aus.

Nur glauben die Grünossen, daß man das nicht durchschaut.

Gast: smilefile
19.07.2012 12:27
4 0

Tja,..



..eigentlich eine einfache Angelegenheit. Wir montieren (in der Stadt) alle die Nummerntafeln unserer Kfz's ab,...

Und dann sehen wir einfach weiter,...was geschieht,..;O)))

Der Autofahrer ist die grösste Finanzkuh weltweit,...! / Es wäre eigentlich an der Zeit,...

Gast: Susi Sorglos
19.07.2012 12:26
1 0

Parken in NÖ

Die von Wien noch NÖ ausgewanderten Firmen verfügen über genügend eigene Parkflächen für die Pendler aus Wien - das ist ja in Wien nicht so der Fall.

Die Parkplätze der Wochenendhäusler sind ja wohl nicht das Problem: die parken ihre Großstadt-Geländenwagen im eigenen Garten.

Parken ist in NÖ auch nicht ganz gratis: Tulln Baden haben beispielsweise sehr wohl Kurzparkzonen - soweit zur Abzocke.

Gast: Ausdehnung
19.07.2012 12:21
1 2

Parkraumbewirtschaftung

Ich bin für eine Parkraumbewirtschaftung in ganz Österreich. Ganz Österreich sollte eine einzige Kurzparkzone sein! Im Nu sind wir ALLE Schuldenfrei und haben jede Menge Arbeitsplätze geschaffen.

Na endlich !! Jetzt geht´s erst wirklich los !!


Die Dilettantin Vasi hat sich das alles so einfach vorgestellt...
Ein Bisserl gegen die Pendler hetzen und passt schon..
Köstlich !!

Gast: gast45
19.07.2012 12:18
5 0

warun nicht gleich nägel mit köpfen ..

die sogenannte öffentliche verkehrsflächen benützungsgebühr .. (ÖVBeGe) .. es ist doch nicht einzusehen, dass öffentliche verkehrsflächen so mir nix dir nix benutzt werden. wenn man sich überlegt, das ein fuszgänger sagen wir mal ein viertel des platzes von einem auto braucht , dann sollte man natürlich auch von jedem fuszgänger, wenn er sich ausserhalb seines bezirkes bewegt was verlangen .. gleiches gilt für radeln, und weil es natürlich auch hundemarken gibt, sollte das natürlich auch für die hiessigen kampfdackeln gelten ... kurz alles was sich bewegt und nicht im bezirk wohnhaft ist .. besteuern :-):-):-):-)

Gast: Held der Arbeit
19.07.2012 12:10
12 1

was mir nicht ganz klar ist

warum das niemand aus wettbewerbsrechtlicher sicht aufgreift. die stadt wien ist monopolist in der oberflächenparkraumbewirtschaftung und gleichzeitig einer der größten parkgaragenbetreiber. die willkürliche anhebung (verdoppelung!!!) der parkgebühren und die flächenmäßige ausweitung nutzen diesem monopolisten damit gleich doppelt (durch mehreinnahmen im oberflächenparken und dadurch dass vermehrt autofahrer in die parkgaragen gedrängt werden, wo sie großteils wieder an die gemeinde zahlen). wenn das nicht das ausnutzen einer marktbeherrschenden stellung ist, was dann???

Gast: Kamenev
19.07.2012 12:07
16 2

WIDERSTAND JETZT!


Gast: peterprest77
19.07.2012 12:05
21 2

Ich kann nur Vorschlagen

DIE GRÜNEN NICHT MEHR ZU WÄHLEN

Antworten Gast: Nicht wählbar
19.07.2012 12:41
5 0

Re: Ich kann nur Vorschlagen

Die Grünen kann man schon lang nicht mehr wählen !

Gast: Dr. Sperber
19.07.2012 12:04
12 2

KEIN kostenpflichtiges PARKPICKERL in Wien!!!

NEUE BELASTUNGSWELLE für
WIENER FAMILIEN & PENSIONISTEN

Wieso denn schon wieder?

Na durch die großflächige Einführung des „PARKPICKERLS“ in MEIDLING!

Kurz zur Info:

SPÖ und GRÜNE haben völlig undemokratisch, über den Wunsch der Mehrheit in Meidling hinweg, beschlossen das sogenannten „Parkpickerl“ einzuführen.

Wir sollen angeblich durch das 180,-- EURO teure „Parkpickerl”, laut einem offiziellen Schreiben aller SPÖ-Gemeinderäte: „Mit dieser Regelung … doppelt entlastet werden.“ Über uns Meidlinger wird also nicht nur in demokratiepolitisch bedenklicher Weise drübergefahren, nein, wir werden auch noch für die uns abgepreßten finanziellen Opfer verhöhnt!

Antworten Gast: Kohlmeise
19.07.2012 18:53
0 0

Re: KEIN kostenpflichtiges PARKPICKERL in Wien!!!

in den Schrebergärten Meidling rumort es bereits kräftig. Obwohl mehrheitlich und traditionell rot orientiert, sind die Leute jetzt blauer eingestellt als je zuvor.

Petrovic will Parkgebühr für Wiener in Niederösterreich

Na aber unbedingt.
Wie kommt NÖ dazu, sich Platz wegnehmen zu lassen - v.a. weil Wien sein Terretorium jetzt alleine für sich beansprucht.
Dasselbe gilt ja auch für Würmla und Heiligeneich. Und diese Dauerparker vor meinem Gratenzaun ärgern mich sowieso.

Die Grünen überraschen mich immerwieder. Letzte Woche noch die Retter des Kontinents, die Verfechter des grossen Friedensprojekts gewissermassen.
Heute schon wieder die kleinkarierten Grenzhäuschen-Aufsteller.

Gast: Kritiker12345
19.07.2012 12:03
12 1

Es gibt einen Grund warum die Petrovic in NÖ ist....

.... weil die Wiener sie dort hingestampert haben...

Gast: Dr. Sperber
19.07.2012 12:03
11 2

KEIN kostenpflichtiges PARKPICKERL in Wien!!!

Weiters bedeutet das, in anderen Außenbezirken eingeführte „Parkpickerl“, daß jeder Autofahrer, auch SIE, sobald SIE Ihren Wohnbezirk verlassen, um, z.B. so alltägliche Dinge zu erledigen wie zur Arbeit zu fahren, Freunde zu besuchen oder Einkäufe zu tätigen, künftig zusätzlich IMMER ZWEI EURO pro STUNDE an Parkscheinen zahlen müßten!! Das wären PRO ARBEITSTAG alleine zumindest SIEBZEHN EURO! Und das JEDEN ARBEITSTAG!
Das alles noch dazu bei STRAFEN von zumindest 36 EURO!!
Im günstigsten Falle müßten SIE als Arbeiter oder Werktätiger also mit 374,-- EURO zusätzlichen Belastungen PRO MONAT rechnen. Woher werden SIE dieses viele Geld nehmen?

Und wo, um ein oft strapaziertes Zitat abzuwandeln, liebe SPÖ und GRÜNE "bleibt da die Leistung?"

Somit ist das „Parkpickerl” gerade für die finanziell schwachen Familien und für mobile Rentner hochgradig unsozial und unausgewogenen und wird diese über Gebühr belasten. Das soll nicht sein!

Daher:
• KEIN PARKPICKERL für die Bezirke außerhalb des Gürtels!
• KEIN teures PARKPICKERL für MEIDLING!
• KEINE weiteren finanziellen Belastungen!
• KEINE Schikanen für autofahrende Familien und Pensionisten!
Sprechen auch SIE diesbezüglich ihre Bezirksvorstehung an und geben auch SIE den politischen Parteien den klaren Auftrag solche bürgerfeindlichen Unsinnigkeiten zu unterlassen! Stimmen Sie ab!

Gast: Pendler
19.07.2012 12:00
10 0

Wenn Blinde vom Licht sprechen

Anstatt an geeigneten Stellen dafür zu Sorgen, dass man auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen kann, werden halbfertige "Lösungen" umgesetzt. Hätten Pendler ausreichend Parkplätze bei den Bahnhöfen (Negativbeispiel Wiener Neustadt) oder wären die P&R Anlagen an verkehrsungünstigen Lagen (vom Süden braucht man ~30min nur um von der Abfahrt Mödling bis Siebenhirten zu kommen, oder über die Tangente bis zur P&R Erdberg) würden viele Pendler auch auf die Öffis umsteigen. Vielleicht sollte man anstelle der Gehälter für diese Superpolitiker das Geld für neue Parkanlagen außerhalb der Stadt verwenden.

Wenn die Wiener Bevölkerung keine Parkplätze zur Verfügung stellen will, dann sollen sie auch am Wochenende in der Stadt bleiben - oder auch Parkgebühr außerhalb Wiens zahlen.

Antworten Gast: Kagrina
19.07.2012 13:08
0 1

Schon mal darüber nachgedacht

dass jeder Pendler nach Wien einem Wiener den Arbeitsplatz wegnimmt ?
Da wäre ich sehr schnell gaaaanz ruhig.

Außerdem zahlt man in vielen Orten und Kleinstädten NÖ's sowieso schon Parkgebühr, das wäre nichts Neues.

Es ist nicht die Schuld Wien's dass in NÖ zuwenig Arbeitsplätze v.a im höherqualifizierten Bereich existieren, dafür ist bitte Herr Pröll zuständig. Das ist ein jahrzehntelanges Versäumnis der NÖ-Politik, nicht der Wiener. Die wiederum schafft eine Stadtplanung, die alle die nicht in Villenvierteln wohnen zwingt entweder gesundheitlich (und psychisch) dahinzuvegetieren oder am Wochenende die Flucht ergreifen ins Grüne. England mit seinen Reihenhäusern (die es auch in Wien mal gab z.B. Rosenhügel) und Parks kann das viel besser.

Dass zuwenig P+R Verkehrslösungen in NÖ und Bgld geschaffen wurden ist nicht schuld der Wiener Politik. In Bgld gibt es Bahnhöfe da weiß man bis heute nicht wo man sich hinstellen darf ohne eine Anzeige fürchten zu müssen. Was kosten ein paar eindeutige "P" Tafeln ? Wenn man als Land nicht mal die zahlt ist dann Wien schuld ? AST ist dort ein Fremdwort. Wehe sie wohnen dort 7 km vom Bahnhof weg - pro Familienmitglied ein Auto erforderlich. Ist DAS ein Wiener Versäumnis oder eins des Bglds, detto in vielen Orten NÖs.

In NÖ & Bgld hat die Verkehrs-Politik jahrzehntelange geschlafen, das Problem auf Wien abgewälzt, das wehrt sich jetzt. Wehrt ihr Pendler euch und geht zu EUREN NÖ und Bgld Politikern und verlangt gute Verkehrslösungen.

0 0

Re: Schon mal darüber nachgedacht

Wenn Blinde vom Licht sprechen oder Wiener von Öffentlichem Verkehr am Land.

AST schön und gut jedoch nicht zu einem Zug da sie einberechnen müssen das er überall stehenbleibt und damit haben sie Fahrzeiten vom 2 -3 fachen eines PKWs.

In NÖ gibt es gute öffentliche Verkehrslösungen, nur kann man sie aufgrund unterschiedlicher Auslastung und dadurch auch Rentabilität, nicht mit dem ÖV in Wien vergleichen.

Gast: globetrotterneu
19.07.2012 12:00
8 0

häupl danke

jetzt haben wir den salat es musste ja so kommen danke häupl.das heisst wenn ich jetzt wandern gehen muss ich für den parkplatz zahlen.das alles macht keinen spass mehr in diesen land in dieser stadt zu leben was häupl aus wien gemacht hat es ist einfach nicht mehr lebenswert .

Gast: Moshe Blustein
19.07.2012 11:58
9 0

Bald kommt der “Europäische Frühling”!

Vielleicht schon diesen Herbst!

10 0

Jetzt...

...wird es lustig :)

Gast: gehts noch absurder
19.07.2012 11:58
3 1

Sonst gibt sich VP ja immer so betont NÖisch, wenn dies "nicht zu Umgangsformen zwischen Ländern gehören" sollte, ABER das rotgrüne Wien bereits so ist, dann sollte man nicht die NÖ dafür im doppelten Sinne zahlen lassen Herr VP-Landesrat!

Petrovic hat diesmal völlig recht und stellt sich vor die NÖer und hinter ihre Interessen, anders als die ÖVP!

Was für eine unglaubliche Idee Frau Petrovic..

eine Frage: Wieviele Wiener parken in "pickerlrelevanten" Zonen in NÖ und wieviele Niederösterreicher parken in Wien???

Hmmmm....


1 0

Re: Was für eine unglaubliche Idee Frau Petrovic..

Was erwarten sie von solchen Leuten wie einer Petrovic...?

Gast: Chernyakovskiy
19.07.2012 11:57
6 0

Principiis obsta!

Parkpickerl = Anrainerschutzgelderpressung
durch Don Promillo und die linken KonsortInnen!

Gast: gast1984
19.07.2012 11:57
6 1

Das wird ja immer grotesker!


5 3

Das ist das erste Mal,

dass ich einer der Grüninnen recht gebe.

Was von der Grünen verlangt wird

ist nicht durchführbar und speziell die NÖ-Schwarzen (Landesregierung) sollten für den Ausbau der Öffis Richtung Wien sorgen und nicht Bahnen zusperren und die Busse alle heiligen Zeiten fahren lassen. NÖ hat in der Vergangenheit die Öffis sehr vernachlässigt und das bekommen die Pendler jetzt hautnah zu spüren. Und die NÖ-Roten haben zugeschaut. Die NÖ-Verkehrspolitik ist noch immer in einem Dilemma und das hat man den Herren Pröll und Verkehrsplaner Zibuschka zu verdanken. Dass die Wiener jetzt auf die Barrikaden steigen, kann man nachvollziehen.

Antworten Gast: Kagrina
19.07.2012 13:22
0 0

Stimmt - eingespart auf Kosten Wiens und deren Bevölkerung.

Jahrzehntelanger Parkerterror, keine Einsicht, Null Veständnis. Selbst wohnen wo die Vogerl zwitschern mit dem Abstellplatz vorm Haus (wehe da steht mal der Nachbar drauf !!!) aber jahrzehntelang täglich anderen eine Verkehrshölle aufhalsen. Es ist NICHT lustig als Wiener nach Besorgungen prinzipiell (TÄGLICH, nicht nur einen Tag am Wocheende) keine Parkplatz zuhause zu finden, alles zugeparkt mit teuersten NÖ-Autos, das Parkhaus daneben voll mit Wienern die sich dann da hineinflüchten. Aber die Besitzer der teuren NÖ-Kisten können und wollen sich das nicht leisten. Finde es gut das endlich Schluss damit ist.
Offensichtlich sind NÖ-Kirchgänger damit überfordert im Sinne der christlichen Nächstenliebe mal darüber nachdenken was sie anderen zumuten. Vermutlich Taufscheinchristen.

Die anständigen unter den Pendlern können einem Leid tun, aber sie sollen die NÖ und Bgld-Politiker schlagen die da jahrelang geschlafen haben - bestenfalls. Oder eiskalt das "eingesparte" Geld für Fußballvereine, Feste und anderes verwendet haben.

Das Problem betrifft übrigens auch Fahrräder. In NÖ oft Radwege zum Bahnhof, dort keine absperrbare Fahrradgarage damit sie das Fahrrad am Abend dort auch (ganz) wiederfinden. Das in Zeiten organisierten Fahrraddiebstahls (gegen den kaum vorgegangen wird).
E-Bikes erledigen sich somit als sinnvolle Alternative.

Vorbild einer funktionierenden Lösung: Schweiz. Dort funktioniert das alles - um (relativ) wenig Geld und mit guten Detaillösungen

Wie hoch ist denn der Stimmenanteil der Grünen in Nö?

Sodass es sich Frau Petrovic solche Aussagen leisten kann? Ach so, die demokratische Legitimität interessiert ja die Grünen nicht, wo allein die Unterschriftenaktion gegen den Ausbau der Parkraumbewirtschaftung wesentlich mehr Stimmen hat, als Wiener Grünwähler hat.

9 0

so ein zufall

ja, wenn wundert das noch..
Aber damit es endlich jeder kapiert:
Wo Grün drauf steht, ist Belastung drin!

Gast: TT1
19.07.2012 11:49
2 3

Und wieder ein Beweis

lösen wir bitte endlich diese KRANKEN Bundesländer auf? Warum bezahlen wir ALLE für solche Folklore-Politiker? Ich will Verkehrskonzepte sehen, die den Namen auch verdienen. Warum gibt es keine U-Bahn für Klosterneuburg, SCS? Es ist einfach lächerlich, wie wir alle durch sinnlose Verwaltung ausgeraubt werden.

Gast: Mir kanns recht sein
19.07.2012 11:49
6 0

Jetzt wirds resch

macht euch nur gegenseitig fix und fertig. Dann seid ihr Chaoten wenigstens endgültig weg vom Fenster.

1 0

Darüber gilt es zu diskutieren.

Muss ja nix kosten das Pickerl..