Alte Donau: Mähboot kämpft gegen den Unterwasser-Dschungel


Die Presse Digital (Stefan Tesch)
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Damit beim Schwimmen nichts an den Beinen kitzelt, wird an der Alten Donau in Wien unter Wasser gemäht. Ein Mähboot im Auftrag der Gemeinde Wien (MA 45) rückt dem Unterwasserdschungel zu Leibe. DiePresse.com war mit an Bord.

Von Stefan Tesch

Bild: Die Presse Digital (Stefan Tesch)

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19 Kommentare

Und im Februar 2014

Wurden die Boote welche ungenutzt unter der Praterbrücke standen um teueres Steuergeld verschrottet.

Gast: Konservator alter Werte
20.08.2012 15:24
0

UW- Schafe

Unterwasserschafe wären in der Anwendung und in der generellen Haltung umweltfreundlicher.
So versagt wieder einmal die rot- grüne Rathauspartie

Gast: Steuermann
16.08.2012 20:17
0

vor 60 Jahren

vor 60 Jahren konnte man bis auf den Grund der Alten Donaus sehen, wo die Schlingpflanzen aus dem Boden
herauswuchsen. So klar war das Wasser. Ich erinnere mich noch an die Überfuhr von Kaisermühlen zur Großen Bucht, da sah man vom Boot aus bis auf den Grund.
Dabei gab es noch keinen Kanal, die Senkgruben waren alle undicht.
Daher verstehe ich nicht, warum das Wasser heute nicht klarer ist.

Antworten Gast: alte donau ist schön
23.08.2012 11:30
0

Sonnenmilch

eventuell wegen der ins wasser gelangenden Sonnencremerückstände...

Gast: M. Wolf
25.07.2012 17:00
3

Mähboot kämpft gegen den Rathaus-Dschungel,

ja im Rathaus sollte das Boot schippern,
gezogen von kräftigen Parksheriffs.

Die alte Donau

verdreckt eben mehr und mehr weil beim Bau der Donauuferautobahn eine Dichtwand (Schmalwand) zur Donau errichtet wurde, die den natürlichen Grundwasserstrom absperrt. Daher tauscht sich das Wasser der alten Donau fast nicht mehr aus womit sich Nährstoffe anreichern (Biomasse die ins Wasser fällt). Und irgendwann kippt die Suppe dann und Algen vermehren sich schlagartig. Viel Spaß beim Baden!

Erfahrungen eines Anrainers

Genau das war vor 14 Jahren der Fall. Allerdings hat man das durch Öffnung der Grundwasserströme gut in den Griff gekriegt, wichtig war auch der Ringkanal, der den Dreck aus vielen (absichtlich?) undichten Senkgruben abfängt.

Derzeit scheint die Wasserqualität jedes Jahr ein wenig besser zu werden, was auch eine Folge des Mähens sein könnte, werden ja dadurch tonnenweise Nährstoffe herausgeholt.

Vor 50 Jahren war das Wasser zwar im Frühling sauberer, begann aber durch die Überlastung im Hochsommer zu stinken. Das ist nun nicht mehr der Fall.

Ich bin zufrieden.

Re: Erfahrungen eines Anrainers

Die Pflanzen, die rausgeholt werden, sind erstmal keine Nährstoffe, sondern die Umwandler.

Algen & Co. reinigen das Wasser! Das ist ja das, was die wenigsten kapieren.

Re: Re: Erfahrungen eines Anrainers

Pflanzen, die wachsen, binden die Nährstoffe in ihrer Biomasse, sodass sie nach dem biogenen Abbau wieder zur Verfügung stehen. Wasser, das so eutrophiert ist, dass es zu massivem Wachstum von Algen kommt, ist nicht unbedingt als Badegewässer geeignet, da man dann davon ausgehen muss, dass es auch zu Ansammlung von Bakterien kommt und dabei können dann auch Coliforme Keime dabei sein.

Re: Re: Re: Erfahrungen eines Anrainers

Ich stimme vollständig zu.

Der Irrtum der Masse ist jedoch, dass die Wasserpflanzen das Problem darstellen, genauso wie die rinnende Nase, erhöhte Temperatur, Husten oder Akne.

Letztlich sind dies alles nur Symptome bzw. Gegenmassnahmen der Natur bzw. des Körpers. Sinnvoll wäre daher eine Ursachenbekämpfung.

Antworten Gast: Der Steuerzahler
24.07.2012 01:54
7

Re: Die alte Donau

Aus diesem Grund gibt es künstliche Zuleitungen. Die MA45 ist ned auf der Nudlsuppe dahergeschwommen.

Die Zeiten, in denen die Alte Donau noch regelmäßig kippte, sind seit ein paar Jahren vorbei.

Re: Re: Die alte Donau

Ach so? Woraus wird den dotiert? Und wo?

Antworten Antworten Antworten Gast: PaulShark
24.07.2012 21:56
1

Re: Re: Re: Die alte Donau

am Ende der "unteren alten Donau (Seestern)" gibt es eine Verbindung zur neuen Donau und im Wasserpark ebenfalls.

Re: Re: Re: Re: Die alte Donau

Da ist doch die A22 dazwischen, die eine dichte Wanne darstellt und den Grundwasserstrom bis zum Stauer absperrt. Wie gibt es da eine Verbindung?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: PaulShark
26.07.2012 23:14
1

Re: Re: Re: Re: Re: Die alte Donau

es gibt ein Pumpwerk an beiden Stellen, damit läßt sich der Wasseraustausch regeln (in beide Richtungen) und das geht unter der A22 durch.
Wenn Du mal mit einem der zahlreichen Mietboote ans Ende der untern alten Donau fährst, siehst Du rechts den vergitterten Durchfluß.
Gruß Paul

Und was passiert mit den Pflanzen?

Getrocknet brennt das Zeug sicher gut,
womöglich etwas für die Fernwärme.

Oder vielleicht Biodiesel?


Antworten Gast: nestbeschmutzer
17.08.2012 09:29
0

Re: Und was passiert mit den Pflanzen?

Na sicher, Biodiesel. 1800to von dem Zeugs geben vielleicht 10 bis 20.000 Liter Biodiesel. rechnet man die Kosten auf, ist der Stroh ALk um etliches billiger....

Antworten Gast: apfelmännchen
25.07.2012 11:12
1

Re: Und was passiert mit den Pflanzen?

Gleiches hab ich mich auch gefragt, nachdem ich mich durch alle Bilder dieses interessanten Berichts geclickt hatte.

Das Sommerloch....

..., doch trotzdem recht unterhaltsam.

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