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Zwischennutzung: Wiens neue Pläne für leere Wohnungen

26.07.2012 | 17:44 |  von Eva Winroither (Die Presse)

In Wien stehen bis zu 80.000 Wohnungen leer. Die Stadt plant, mit einer „Agentur für Zwischennutzung“ diese Räume zu nutzen. Rund um das Vorzeigeprojekt „Fox House“ gibt es derzeit allerdings Ärger.

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Wien. Für die meisten sind es nur leer stehende Wohnungen und Gebäude: viele davon baufällig, mit nackten Glühbirnen an der Decke. Andere wiederum sehen genau darin ihre große Chance: Die leeren Räume könnten Proberäume sein, großzügige Ateliers für Malarbeiten und umfunktionierte Arbeitssäle, in denen Architekturstudenten endlich genug Platz haben, um ihre Modelle und Pläne zu zeichnen.

„Rund 60.000 bis 80.000 Wohnungen stehen in Wien leer“, sagt Wencke Hertzsch von der TU Wien. Die Universitätsassistentin arbeitet derzeit an einer Studie über Zwischennutzung und Leerstandsmanagement in Wien. Die Studie wird von der MA7 (Kulturabteilung der Stadt Wien) gefördert, am Ende soll auf Basis der Ergebnisse eine „Agentur für Zwischennutzung“ entwickelt werden. Eine Plattform, die Baustellen, leere Wohnhäuser, Wohnungen oder alte Fabriksgelände vermittelt.

Seit im rot-grünen Regierungsabkommen festgelegt wurde, eine eigene „Agentur für Zwischennutzung“ zu gründen, wird – zwar nicht rasend schnell, aber immerhin beständig – an einer möglichen Umsetzung der Idee gearbeitet. Denn die Nachfrage nach solchen Räumen ist groß: „Wir haben fünf bis sechs Anfragen pro Woche“, sagt Jutta Kleedorfer von der MA18 und inoffizielle Beauftragte für Zwischennutzung im Rathaus.

Kleedorfer hilft Künstlern und Interessierten, an leer stehende Gebäude zu kommen und die Verträge mit den Eigentümern abzuschließen. „Von den Wiener Festwochen bis zu jungen Künstlern, die oft einfach kein Budget für einen Proberaum haben“, reicht die Palette der Interessenten. Helfen könne sie am ehesten, wenn jemand ein konkretes Objekt im Auge habe. Auch die Gebietsbetreuung in den Bezirken sei in diesem Fall sehr aktiv.

Kleedorfer schätzt, dass nur zehn Prozent der rund 80.000 Räumlichkeiten tatsächlich für Zwischennutzung infrage kämen: „Aber das ist eh noch immer viel.“ Eine Agentur für Zwischennutzung hält sie für dringend notwendig. Wenn auch die Umsetzung gar nicht so einfach sei. „Das Verhältnis stimmt noch nicht. Es gibt viele Anfragen auf wenig Angebote.“ Denn viele Hauseigentümer zögern noch, ihr Eigentum temporär zur Verfügung zu stellen. Einerseits, weil das mit Aufwand verbunden sei, andererseits auch aus rechtlichen Gründen: „Viele haben Angst, dass sie die Leute nicht mehr rausbekommen.“

Ärger über das Fox House

Dass Zwischennutzung tatsächlich nicht immer glattlaufen muss, zeigt das jüngste Beispiel rund um das Fox House in der Westbahnstraße. Anfang des Jahres noch als Vorzeigeprojekt gefeiert, hat das Projekt dem Eigentümer, der Premium Immobilien AG, mächtig Ärger beschert. Obwohl das Projekt Anfang Juni ausgelaufen ist, macht jetzt eine kleine Gruppe von Anrainern gegen das dort geplante Wohnhaus mobil. Sie fordern Kultur statt Wohnungen – so, wie das eben beim Fox House der Fall war.

„Wir sind von dieser Aktion überrascht“, sagt Premium-Immobilien-Vorstand Michael Baert. In Zukunft werde man sich Zwischennutzungen gründlich überlegen müssen. Auch wenn man den Betreibern des Fox House nichts anlasten würde. Aber: „Deren Bekanntheitsgrad wird jetzt für uns offensichtlich zum Nachteil.“

Auch das Fox-House-Team selbst ist verärgert über die Proteste. „Es war immer klar, dass unser Projekt nur auf Zeit ist. Die Eigentümer haben uns sogar angeboten, eine neue Bleibe zu finden“, sagt Fox-House-Initiator Toni Tramezzini. Er hofft, dass das Vertrauen in andere Zwischennutzer durch die Protestaktion nicht zerstört wird. „Denn dadurch entsteht ein Schaden für alle.“ Abgesehen vom Fox House würde Premium Immobilien auch Studenten und NGOs in ihren Häusern beherbergen.

Wo gibt's hier etwas Temporäres?

Auch Jutta Kleedorfer ärgern solche Aktionen. „Wenn jemand länger bleiben will, verstößt er gegen das eigene Prinzip“, sagt sie. Spezielle Verträge – ausgegeben von der neuen Agentur für Zwischennutzung – sollen das in Zukunft auch verhindern.

Denn dass die temporäre Bespielung für Wien wichtig sei, davon ist sie überzeugt. „Wenn junge Leute aus New York und London nach Wien kommen, dann kennen sie das Fluc und das Flex. Aber dann wollen sie auch immer wissen: Wo bewegt sich etwas? Wo gibt es denn etwas Temporäres?“

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112 Kommentare
 
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Gast: Ottakring und Penzing und ....
29.07.2012 10:13
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Agentur für Zwischennutzung!

Schon wieder Beauftragte, die uns jeden Wahnsinn um unser Steuergeld schönreden sollen!

Keine Wohnbauten im denkmalgeschützten Otto-Wagner-Spitalsareal Steinhof, es muß Weltkulturerbe werden,
Link zur Petition:

http://www.avaaz.org/de/petition/Die_Otto_Wagner_Kirche_und_das_gesamte_Areal_des_OWS_Otto_Wagner_Spital_in_Wien_sollen_zum_Weltkulturerbe_werden/?sbc

Protest in der Westbahnstraße Teil 2

In obigen Artikel wird auch suggeriert, dass dem Grundstückseigentümer durch den Protest ein Schaden widerfährt. Das ist nicht möglich, weil es sich bei dem Protest nicht um eine Hausbesetzung handelt, die Protestierenden sich auch dem Abriss nicht körperlich entgegenstellen sondern sich dem bedienen was Bürgern mit Zivilcourage zu Verfügung steht. Jedoch die Kulturnutzung zeig, deshalb ist diese in dem Protest erwähnt, dass sich auch ein kleines Haus sehr gut nutzen und bespielen lässt.
Auch hat im Grunde der Protest in der Westbahnstraße nichts mit Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden zu tun und sollte hier nicht als Beispielgebend missbraucht werden. Auch ist eine Marginalisierung der Protestierenden nicht fair, Nachbarn die direkt betroffen sind gibt es nun mal nicht mehr als die zirka Zweihundert, die sich bereits mit den Protestierenden solidarisiert haben. Aber in Wien werden ja auch bekanntlich die Unterschriften von 150.000 in der Stadt lebenden Menschen gegen das Parkpickerl marginalisiert und nicht beachtet.

Ein Nachbar

Protest in der Westbahnstraße

Obiger Artikel schreibt leider an den Tatsachen vorbei. Betreffend Protest in der Westbahnstraße heißt das; Tatsache ist, dass das besagte Haus durch die an dieser Stelle bestehenden Schutzzone unter Schutz steht. Dieser Schutz ist im Flächenwidmungsplan einsehbar. Besteht nun die Frage unter den Nachbarn was anstelle eines Hauses, das unter Schutz steht, errichtet wird und erfahren die Nachbarn dass anstelle eines zweistöckigen Hauses ein Haus mit fünf Stöcken errichtet wird, dann sorgt das für Irritation unter den Anwohnern, das ist verständlich. Nachdem der Gesetzgeber für den Schutz des Ensembles nicht sorgt, sorgen sich die Nachbarn und protestieren. Das ist der Hauptgrund warum hier in der Westbahnstraße sich Protest formiert hat, weil die Behörde einer Immobilienentwicklungsfirma einen Nutzflächengewinn um das zirka Dreifache gegenüber der Bestandsfläche genehmigt. Eine Nutzflächenerhöhung, und das muss wohl nicht erklärt werden, bedeutet für den Immobilienentwickler einen höheren Geld-Gewinn aus dem Projekt. Darauf richtet sich der Protest in seinem Hauptaspekt. Sehr wohl schließen sich an den Hauptaspekt Nebenaspekte. Ein Nebenaspekt betrifft die Kulturnutzung und die Freiflächennutzung. Freiflächen sind im 7. Bezirk Mangel und der Mangel kann durch eine weiter bauliche Verdichtung des 7. Bezirkes nicht behoben werden, sondern diese führt zu einer fortschreitenden Zuspitzung des Mangels.

Teil 1

Obiger Artikel schreibt leider an den Tatsachen vorbei. Betreffend Protest in der Westbahnstraße heißt das; Tatsache ist, dass das besagte Haus durch die an dieser Stelle bestehenden Schutzzone unter Schutz steht. Dieser Schutz ist im Flächenwidmungsplan einsehbar. Besteht nun die Frage unter den Nachbarn was anstelle eines Hauses, das unter Schutz steht, errichtet wird und erfahren die Nachbarn dass anstelle eines zweistöckigen Hauses ein Haus mit fünf Stöcken errichtet wird, dann sorgt das für Irritation unter den Anwohnern, das ist verständlich. Nachdem der Gesetzgeber für den Schutz des Ensembles nicht sorgt, sorgen sich die Nachbarn und protestieren. Das ist der Hauptgrund warum hier in der Westbahnstraße sich Protest formiert hat, weil die Behörde einer Immobilienentwicklungsfirma einen Nutzflächengewinn um das zirka Dreifache gegenüber der Bestandsfläche genehmigt. Eine Nutzflächenerhöhung, und das muss wohl nicht erklärt werden, bedeutet für den Immobilienentwickler einen höheren Geld-Gewinn aus dem Projekt. Darauf richtet sich der Protest in seinem Hauptaspekt. Sehr wohl schließen sich an den Hauptaspekt Nebenaspekte. Ein Nebenaspekt betrifft die Kulturnutzung und die Freiflächennutzung. Freiflächen sind im 7. Bezirk Mangel und der Mangel kann durch eine weiter bauliche Verdichtung des 7. Bezirkes nicht behoben werden, sondern diese führt zu einer fortschreitenden Zuspitzung des Mangels. In obigen Artikel wird auch suggeriert, dass dem Grundstückseigentümer durch den

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Sommerwohungen als Lehrbeispiel

Viele Österreicher sind so dumm und fahren im Urlaub nicht ins Ausland sondern geben ihr Geld im Inland aus. Ein völliges Fehlverhalten in den Augen von Arbeiterkammer und Gewerkschaft, trägt es doch zur Verringerung des Handelsbilanzdefizits bei bzw. verbessert die Bilanz.
Auch hier haben, ich erinnere mich an einen Pressebericht, schon viele Vermieter blöd geschaut, als sie eines Tages bemerken mussten, dass sie plötzlich ein unkündbaren Hauptmieter hatten. Der hatte heimlich seinen Wohnsitz gewechselt, ohne den Vermieter zu fragen. Daher werden in vielen Ferienwohnungen über den Winter z.b. das Wasser ausgelassen und es wird peinlich darauf geachtet, dass in der Wohung während der Nichtbenützung keine Gegenstände etc. zurückbleiben, damit nicht ein Hauptmietverhältnis zu Stande kommt!

80.000 Leerwohnungen???

Wieviele Obdachlose Österreicher gibts eigentlich in Wien?

Gast: bergziege
27.07.2012 23:13
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Das darf in einer gut verwalteten Stadt nicht passieren

Es gibt 80 000 leerstehende Wohnungen in Wien und bloß weil damit im Moment besser verdient werden kann, lässt die öffentliche Hand hemmungslos sensible Bereiche der Stadt verbauen, nimmt uns Grünraum und zerstört denkmalgeschützte Areale, wie es in Steinhof am OWS-Gelände geschehen soll. Wenn der Stadtregierung an Wien etwas liegt, muss sie mit der Stadt verantwortungsbewußter umgehen.

die grünkommunisten lassen ihre maske fallen

und bereiten enteignungen vor.

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Aus der Familiengeschichte weiß ich, wie man per Gesetz enteignet wird.

Mein Urgroßonkel hat nach 1900 ein so genanntes Zinshaus erbaut, um seiner Frau sich im Alter ein Auskommen zu sichern. Die Wohnungen damals guter Lage wurden vermietet. Nach dem 1. Weltkrieg wurde Mieterschutz eingeführt und dann abgewertet. Das Haus wurde dann nach 60 Jahren verkauft. Der Käufer hatte sich den Dachboden ausgebaut. Nach weiteren 20 Jahren hatte dieser Käufer dann das Glück, dass tatsächlich eine der 8 Wohnungen frei wurde, die er dann selbst verwenden konnte. Das Objekt konnte mit Mühe erhalten werden. Ertrag, das ist das, wovon die Linken und Grünen so schwärmen, seit der "stillen" Enteignung mit Mieterschutz und Friedenszins 0,0 .- Schilling
Fazit: Wohnung kaufen als Anlage und für späteren Bedarf wenn günstig zu haben ist - ja. Vermieten unter keinen Umständen.

Antworten Gast: Kibietz
27.07.2012 22:20
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Re: Aus der Familiengeschichte weiß ich, wie man per Gesetz enteignet wird.

Wenn sie die Wohnung nicht selber brauchen dann kaufen sie sie nicht. Als Anlageobjekt ist sowas zu schade. Genau wegen solcher Leute wie Ihnen muß man Zwangsvermietungen einführen.

Oft

wertet eine Nutzung von Immobillien deren Lage deutlich auf, vergünstigte Räume für Menschen mit Ideen (Gastro/Handwerk/Startups/Kunst/etc.) können die Lebensqualität und Wirtschaftlichkeit einer ganzen Gegend verbessern. In Wien sind die leeren Objekte in der Krise zunehmend sichtbar geworden, die verbleibenden Probleme zwischen Mieter und Vermieter mittels Plattformen zu reduzieren ist ein guter Plan, wenn gut umgesetzt.

Gast: Gassner U
27.07.2012 18:08
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Wohnraum für Rot Grünes Stimmvieh

Können beide Parteien brauchen 2013!

Gast: da_blueht_wien_auch
27.07.2012 15:28
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Vermietungspflicht in deutschen Großstädten

Find ich irgendwie sinnvoll, denn die Infrastruktur will ja auch erhalten werden ... wenn nur mehr 2 Parteien im 15 Parteienhaus wohnen wird die Infrastruktur auch zurückgefahren .....

zB HamburgIn Hamburg zum Beispiel gibt es das "Gesetz zur Erhaltung und Pflege von Wohnraum". Dort heißt es u.a.

§ 10
Wohnnutzungsgebot bei Leerstehen, Anzeigepflicht
(1) 1 Stehen Wohngebäude, Wohnungen oder Wohnräume ohne die nach der Verordnung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum erforderliche Genehmigung leer, so kann die zuständige Behörde anordnen, dass der Verfügungsberechtigte die Wohngebäude, Wohnungen oder Wohnräume wieder Wohnzwecken zuzuführen hat (Wohnnutzungsgebot bei Leerstehen). 2 Sie kann dem Verfügungsberechtigten Wohnungsuchende benennen und ist berechtigt, Wohnungssuchenden die Angaben über die leer stehenden Wohngebäude, Wohnungen oder Wohnräume zugänglich zu machen.

Re: Vermietungspflicht in deutschen Großstädten

Man braucht keinen zwang zur Vermietung, wenn sich diese rechnet.

Leider stehen gerade im Altbau die kosten für Sanierung und das Risiko den Mieter nicht wieder los zu werden in keiner Relation zu den Einnahmen oder dem Risiko.

Zwangsvermietung ist in Anbetracht der bestehenden massiven Eingriffe ins Eigentumsrecht abzulehnen.

Antworten Antworten Gast: Argesauge
27.07.2012 16:22
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Re: Re: Vermietungspflicht in deutschen Großstädten

sich rechnen ??

gesamter altbestand in wien wurde vor 100 jahren errichtet - die kosten dafür sind mittlerweile zigfach von den mietern bezahlt worden !!!

aktuelle verbesserungen müssen natürlich von den mietern bezahlt werden - das passiert ja auch !!!

noch dazu gibts dicke foerderungen vom staat für das eigentum des vermieters !

und das jammern kann man schon nicht mehr hören - warum kaufen alle immobilien wenns so ein schlechtes geschäft ist und nur scherereen bedeutet ???

mehr als eine wohnugn wird man wohl nicht brauchen !?

alles darüberhinaus ist getrieben von der gier leistungsloses einkommen zu erzielen bzw von ihrem widerpart der angst vor der unsicheren zukunft. und diese angst sollen einem die anderen nehmen - die haben dann die doppelte angst oder wie ? die müssen dann für sich angst haben und auch noch für den vermieter, dass dieser ja ruhig schlafen kann!

wie dick ist eigentlich das brett vor den hirnern ??

Antworten Antworten Gast: Kibietz
27.07.2012 16:11
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Re: Re: Vermietungspflicht in deutschen Großstädten

Was heisst rechnet? Genau wegen Leute wie Ihnen brauchen wir eine Zwangsvermietung.
Da es sich bei Mieteinnahmen um ein leistungsloses Einkommen handeld sollte die Miete grade mal die Selbstkosten decken mit max. 5-10% Gewinnaufschlag.

Es wird Zeit das den Miethaien mal das Handwerk gelegt wird.

Alternativ können sie die Wohnung ja auch verkaufen, wenn sie sie ohnehin nicht zum wohnen brauchen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Hurz IV
27.07.2012 16:51
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Re: Re: Re: Vermietungspflicht in deutschen Großstädten

Mit so vielen guten Ideen sollten Sie halt eine schoene soziale Immogesellschaft gruenden statt hier nur unproduktiv daherzuposten. Dann lernen Sie vielleicht noch einmal, was aus Ihren "5-10 % Gewinnaufschlag" wird, wenn davon ein paarmal Steuer faellig wird. Oder wie "leistungslos" Vermietung wirklich ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Selbstkosten
29.07.2012 09:38
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Re: Re: Re: Re: Vermietungspflicht in deutschen Großstädten

mal kurz die Miete gerechnet:

Ich borge ihnen - sagen wir: EUR 150.000,- (Wert der Wohnung) zu 2 % Zinsen (die Bank verlangt sicher mehr) also 3000 Euro/Jahr
Abnützung: Küche/Bad alle 20 Jahre neu: 2000 Jahre
Ausmalen alle 3 Jahre bei Mieterwechsel gesamt 3000,- also 1000,- pro Jahr
samma schon bei 6000,- Euro und da sind noch keine neuen Fenster/Türen/Schlösser/Möbel oder Reparaturen drinne.

6000,-/12 = also 500 Euro für ca. 60 m2 sind locker die Selbstkosten, da hab ich noch nichts verdient. Und von den Mieteinnahmen zahl ich noch Einkommenssteuer, also bleibt nix, außer vielleicht mit viel Glück eine Wertsteigerung,

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
27.07.2012 22:25
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Re: Re: Re: Re: Vermietungspflicht in deutschen Großstädten

Ich schrieb ja selbstkostendeckend. Und leistungslos ist es da keine Arbeit im eigentlichen Sinne hinter der Vermietung steht. Viel Steuern werden ausserdem nicht anfallen wenn alles nur kostendeckend vermietet wird.

Bis 2001 war es so das Genossenschaftswohnungen in einem bestimmten Zeitraum ins Eigentum übergegangen sind. Die Genossenschaften blieben aber als Verwalter weiter tätig.
Leider wurde das von der ÖVP/FPÖ abgeschafft.

Besetzen

Da sollte man mal wieder ein paar Häuser besetzen, damit die Spießer merken, das Immobilien für Menschen gedacht sind, die darin wohnen und arbeiten wollen. Zwangsverstaatlichen von langzeit ungenutzten Wohnräumen!

Re: Besetzen

Wie wäre es mit Arbeiten, Sparen und dann Kaufen??

Immobilien die für Menschen gedacht sind hat auch einmal wer bauen und bezahlen müssen, die wachsen nicht einfach so.

Antworten Antworten Gast: Kibietz
27.07.2012 22:27
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Re: Re: Besetzen

Und was nutzt das wenns leerstehen? Dann handelt es sich offenbar um Spekulationsobjekte und das wollen wir nicht.
Wohnraum soll für Menschen da sein, nicht für Geldgeier

Re: Re: Re: Besetzen


Spekulationsobjekte sind Öl, Getreide, Gold, usw. auch. Und wenn sie Leerstehen verdient er auch nichts. Erst beim verkauf. Also wieso kann man sich nichts selber schaffen wenn sie einen Wohnraum haben wollen, dann wird es auch nichts aus dem Spekulationsobjekt für das er aber bezahlt hat. (Angebot/Nachfrage)
Selber was machen oder bleiben lassen, so einfach ist es.
Ist ja überall so.

Ich kann ja auch nicht sagen, ich will nicht dass sie Geld haben, also gehört mir ihr Geld für die nächsten 10 Jahre? Da hätten sie auch keine Freude wenn ich einfach so ihr Geld nehme und ausgebe.

Gast: sonnyxp
27.07.2012 15:06
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freihalten

bitte freihalten für syrische und afrikanische asylanten.

Antworten Gast: klagsfreudiger slumlord
27.07.2012 15:22
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Re: freihalten

sehr beliebt bei Schwarzvermietern

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Solange es nicht möglich befristete Mietverträge abzuschließen, wird sich daran nichts ändern!

Abgesehen von der "Dreijahresmiete" gibt es keine Möglichkeit vorab einen Räumungsvergleich abzuschließen. Aslo, wenn Sie in Wien oder sonstwo eine Wohnung haben, die Sie voraussichtlich in 10 Jahren benützen wollen, haben Sie nicht die Möglichkeit, diese Wohnung zu vermieten bei gleichzeitiger Sicherstellung, dass der Mieter auch tatsächlich die Wohnung dann räumt bzw. räumen muss. Es ist also klüger, die Wohnung nicht zu vermieten und auf Einkommen zu verzichten als die Wohnung auf nimmerwiedersehen zu verlieren, weil der Mieter automatisch mietergeschützt ist.

 
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