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Auch City-Chefin Stenzel für Fahrrad-Nummernschilder

27.07.2012 | 11:56 |   (DiePresse.com)

Im Gegensatz zur Rathaus-ÖVP kann sich Stenzel eine Einführung vorstellung. Voraussetzung sei eine "administrativ schlanke" Umsetzung.

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Der Vorschlag von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), über Nummerntafeln für Fahrräder nachzudenken, sorgt weiter für Debatten. Und anders als die Rathaus-ÖVP kann die schwarze Bezirksvorsteherin der Wiener City, Ursula Stenzel, der Idee viel abgewinnen. Sie begrüße den Vorstoß, betonte sie am Freitag in einer Aussendung.

Sie habe schon vor Jahren Kennzeichen für Fahrräder verlangt, da es immer wieder zu Unfällen "mit zu rasch und rücksichtslos fahrenden Radfahrern" gekommen sei. Fußgänger seien "Fahrrad-Rowdys" bisher hilflos ausgeliefert. Stenzel berichtete von Bitten an die Bezirksvorsteherin, sich doch für Radler-Nummerntafeln einzusetzen.

"Aggressive Radpolitik der Grünen"

Denn oft komme es zu Fahrerflucht oder auch zu "Fast-Unfällen". Mangels Kennzeichen könnten die Radfahrer nicht ausfindig gemacht werden, beklagte Stenzel. Die aggressive Radpolitik der Grünen habe nun offensichtlich dazu geführt, dass Bürgermeister Häupl entsprechende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zum Schutz der Fußgänger prüfen lassen wolle.

Ein großer Aufwand soll laut Stenzel vermieden werden: "Es muss natürlich eine Lösung gefunden werden, die beispielsweise in Kombination zum Beispiel mit einer Haftpflichtversicherung unkompliziert und administrativ schlank umgesetzt werden kann."

Juraczka gegen Fahrrad-Nummernschilder

Genau das befürchtet aber Stenzels Stadtparteichef, Manfred Juraczka. Er glaubt , dass durch die Einführung von Nummernschildern für Fahrräder ein "enormer Verwaltungsaufwand und Kosten für die Wienerinnen und Wiener" zukommen würde. Was man wirklich brauche, seien mehr Schwerpunktaktionen und Kontrollen, eine Aufstockung der Fahrradpolizisten und eine verpflichtende Haftpflichversicherung für alle Fahrradfahrer.

 

 

 

(APA/Red.)

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164 Kommentare
 
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Gast: biersauer
06.08.2012 06:51
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Die Warnweste für Fußgänger,..

gibts in Ungarn, damit man die Torkler rechtzeitig sehen kann. Auf unseren Radwegen gehts es auch so zu. Anziehungskraft für >Fußgeher, welche telefonieren oder in die Luft schauen und beim Klingelzeichen zumeist böse ausrasten.
Ganz wenige sehen den Radweg was er ist.

Gast: lolak
02.08.2012 12:17
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natürlich gleich für alle

am besten wir führen eine "Ausgehuniform" ein, diese könnte man dann gleich nach Geschlecht und dem Alter ensprechend farblich gestalten und somit Risikogruppen markieren. Die Nummer wird einfach auf dieser Kleidung aufgebracht. Der Vorteil davon - nicht nur Radfahrer und Fussgänger sind markiert - schlechtes Verhalten in der Bar - Radau im Stadion - alles sofort klar wer es war. Das ganze gehört dann natürlich besteuert und versichert. Die entsprechende Versicherungsprämie errechnet sich dann aus der farbigen Codierung und viell. dem IQ, Körbchengröße oder Penislänge! Und wenn wir schon dabei sind machen wir ein Bonus-Malus System für diese Versicherung - für jedes Monat in dem keine Leberkässemmel gegessen wurde eine Stufe runter .....
schön das wir keine wichtigeren Dinge zu klären haben.

Gast: Autofahrer mit Affinitäten zum Radfahren
31.07.2012 15:39
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vom Radfahren und zu Fuß gehen

wenn die Räder Nummerntaferln bekommen, sollen die Fußgänger auch welche bekommen,
dann wird vielleicht nicht mehr so oft auf Fahrradstreifen gegangen. Viele Fußgänger wissen anscheinend nicht dass sie Nachrang haben wenn sie die Straße überqueren (Zebrastreifen ausgenommen). Viele Fußgänger pfeifen einfach darauf. Also Nummerntaferln für Fußgänger wären da nur sinnvoll, und Nachschulungen in zu Fuß gehen und die Straße benützen, wenn Fußgeher es nciht schafft links und rechts zu schauen, gegebenenfalls zu warten und erst danach die Straße zu überqueren...

Antworten Gast: Erich J. Schimek
04.08.2012 10:57
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Re: vom Radfahren und zu Fuß gehen

...es ist sicher richtig, dass wir wichtigere Dinge zu klären haben, vor allen Dingen für die Betroffen, welche von einem Raudi als Radfahrer, angerempelt und verletzt werden und dieser, da kein Kennzeichen, auf Nimmerwiedersehen, sanktionslos verschwindet.

Schon lange überfällig!

Die Radchaoten müsse endlich aus der Anonymität geholt werden.

Alles wird kontrolliert

Nur unsere Verantwortlichen haben keine Verantwortung.

Gast: globetrotterneu
30.07.2012 15:23
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HÄUPL UND DIE SPÖ NEIN DANKE

WAS WIEN WIRKLICH BRAUCHT IST DAS HÄUPL SEINEN HUT NIMMT UND TSCHÜS SAGT:

Gast: Baptist
30.07.2012 12:21
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Restösterreich braucht keine teuren Kennzeichen für Fahrräder

Nun wissen diese "Poli - tiker wirklich nicht mehr was Sie zur Geldbeschaffung Ihrer Parteien noch alles einführen sollten und wollen dem Wahlvolk dies unter Vorspiegelung der Sicherheit auf der Strasse verkaufen. Es wird doch niemand glauben das dies alles gratis ist. Ist es allgemeines Steuergeld oder müssen die Radfahrer alleine alle diese Kosten zahlen. Wer soll all die Anzeigen die dann kommen werden bearbeiten: Die neuen Beamten die dann wieder aufgenommen werden müssen? Eine solche Diskussion vom Zaun zu brechen ist eine Verachtung der Bevölkerung.

damen im alter der frau stenzel ...

das gleiche gilt für herren) sollten sich prinzipiell mehr mit eigener muskelkraft fortbewegen; das ist gut für den kreislauf und den stoffwechsel... ;-)

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Fragen zur Durchführung

Ist die Nummerntafel dann dem Rad oder der Person zugeordnet? Wenn dem Rad, dann genügt eine Nummerntafel alleine nicht, es bedarf dann einer Zulassungsbescheinigung für jedes Fahrrad um eine entsprechende Relation herstellen zu können.
Wenn das Ganze nur in Wien eingeführt wird, was macht man dann mit den "einpendelnden" Niederösterreichern? Müssen diese eine entsprechende Nummer nebst Zulassungsschein anfordern?
Wie ist es mit den Minirollern, die sehr oft am Gehsteig benützt werden? Bekommen Inline-Skater auch eine entsprechende Nummer?.

Antworten Gast: Baptist
30.07.2012 12:39
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Re: Fragen zur Durchführung

Hoffentlich haben auch alle "Nicht-Radfahrer" darüber nachgedacht, daß diese anfallenden Kosten hauptsächlich von der Allgemeinheit der Einwohner getragen werden und unsere Steuereinnahmen auch dazu verwendet werden.

Gast: Österreichischer Verkehrsverein (ÖVV)
29.07.2012 13:56
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Nummerntafel für Fußgeher

Der Österreichische Verkehrsverein würde es für sinnvoll finden, auch für Fußgeher Nummerntafeln einzuführen. Denn manche Fußgeher verhalten sich saublöd. Und die Radfahrer und die Autofahrer werden bestraft wenn etwas passiert. Bei Alkoholisierung in der Öffentlichkeit gehört den Fußgehern die Nummerntafel für eine bestimmte Zeit entzogen, Sie haben dann "Hausarrest".

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Radfahrer

Was nützt schon eine verpflichtende Haftpflichtversicherung, die ausgesprochen wichtig wäre, schon um das Gleichheitsprinzip hochzuhalten,wenn der Unfallverursacher nicht identifiziert werden kann.
Aber es geht ja in der FRage nicht nur um Unfälle. Wir haben zur Zeit folgende Realität: Wenn in eine Richtung ein Radweg führt, ist es wohl klar, dass man in der Gegenrichtung den Gehsteig benützt. Wo und wie Radwege angelegt werden, stellt sich häufig als Katastrophe heraus.
Hauptsache, es gibt sie.
Vieeleicht kommt auch Häupl`s Rarhausfraktion einmal drauf, dass es den Grünen ja nicht um Verkehrsfragen geht. Die wollen sich einfach eine Klientel heranzüchten, von der man erwartet, dass sie Grün wählt !! Als Vorleistung schafft man bewusst eine Gruppe von "Verkehrsteilnehmern, der man signalisiert, dass sie tun und lassen kann, was sie will.
Die Wiener Grünen, deren Leitfiguren sehr oft auf das kommunistische Lager zurückgehen, sind "grün" geworden, weil die KP keinen Anklang mehr fand.
Der Bürgermeister wird aufpassen müssen, dass seine Partei nicht von "rechts" und "ganz links" zerrieben wird.


Gast: TT1
28.07.2012 20:17
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Stenzel ist immer für die Einschränkung von Bürgerrechten zu haben

Abstossender Mensch

Gast: Häuple
28.07.2012 17:15
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Innere Stadt nur mehr für Fußgänger!


Gast: anachronist
28.07.2012 17:04
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Fussgeher, welche am Radweg torkeln, sind da weit gefährlicher!

..ist de Grund warum ich dieInnere Stadt meide.

alles kennzeichnen!

jeder mensch bekommt eine gut lesbare, identifizierungsnummer an den linken unterarm....
die idee gabs sogar schon mal.

Antworten Gast: Ideen ham die Leut...
28.07.2012 18:08
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Re: alles kennzeichnen!

Bei den Radlern würde ich das auch dort erlauben, wo viele ihr "Arschgeweih" tragen. Zumindest im Sommer, weil da liegt da hinten eh alles frei.

Zuerst denken, dann schreiben!

Ich verstehe viele Kommentare hier nicht ganz. Ungeachtet dessen, dass ich Herrn Häupl ansonsten rein gar nichts abgewinnen kann, ist dieser Vorschlag jedenfalls eine Diskussion wert. Denn wie sich manche Radfahrer im Straßenverkehr aufführen, ist wirklich gefährlich.

Antworten Gast: biersauer
28.07.2012 17:00
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Re: Zuerst denken, dann schreiben!

Angeheiterte fühlen sichmimmer gefährdet, ganz gleich ob durch ein Rad oder irgendwas anderes, speziell, wenn der Spiegel nachlässt.

Re: Zuerst denken, dann schreiben!

geh. außer in zahlreichen onlineforen findet sich weit und breit kein rad-opfer..... lediglich in der anonymität des internets werden solche horrorstorys zusammengezimmert.

Gast: Rotluchs
28.07.2012 15:40
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So oder so, ihr werdet euch daran gewöhnen müssen

Eigentlich müsste es ja Nummertafel heißen, weil ja nur eine Nummer auf einer Tafel ist. Sollte allerdings eine Tafel vorne und eine hinten Vorschrift werden, wäre die Bezeichnung Nummertafeln korrekt.
Vor der kommenden Einführung sollten sich die Beamten deshalb schon mal Gedanken darüber machen, wie die amtlich korrekte Bezeichnung auf den diversen Schriftstücken zu lauten hat.
Und selbstverständlich muss im Zuge des Fahrradführerscheins neben der polizeilichen Prüfung auch eine Fahrprüfung abverlangt werden. Das wäre sogar sehr dringend vonnöten, wenn man sich anschaut, wie so manche Radler unterwegs sind.
Und dann natürlich das Punktesystem wie beim Autof fahren, wo bei einer bestimmten Anzahl von Punkten der Fahrradschein eingezogen und ein Fahrverbot verhängt wird.

Antworten Gast: antitroll
28.07.2012 17:12
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Re: So oder so, ihr werdet euch daran gewöhnen müssen

..desgleichen auch für Fussgänger, denn da gelten dieselben Gesetze.
Jeder Fussgänger, de sich am Radweg befindet, mus das erste Mal abgemahnt, das Zweitemal vom Radwegpolizisten für die Vormerkung angezeigt und beim Drittenmal muss ihm die Wegeerlaubnis entzogen werden. Damit können solche Gefährdungssituationen mit fast Unfällen
zukünftig sicher vermieden werden, weil der Radfahrer hat am Radweg den Vorrang!

Antworten Antworten Gast: gast6478
29.07.2012 09:31
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Re: Re: So oder so, ihr werdet euch daran gewöhnen müssen

... und desgleichen auch Autofahrer, die Radwege verparken, beim Abbiegen den Radweg schneiden etc. Ups - die haben ja Nummernschilder und machen das trotzdem. Vielleicht löst das doch nicht alle Probleme.

Antworten Antworten Gast: auchganztrollig
28.07.2012 18:04
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Re: Re: So oder so, ihr werdet euch daran gewöhnen müssen

bin ich voll dafür!

Gast: Bürger von Schilda
28.07.2012 14:36
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Schildbürgerstreich im wahsten Sinne des Wortes..

Leider ist zu befürchten, dass diese unglaublich blöde Idee mit den Nummernschildern noch einige Zeit durch die Medien geistern. die Anti-Rad-Fanatiker stilisieren die beiden (Häupl und Stenzel) schon zu gurus hoch. Ja wer Schwachsinn von sich gibt, kriegt die Verehrer, die er verdient.

 
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