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Wien plant mehr Platz für Fußgänger

02.08.2012 | 14:57 |   (DiePresse.com)

Die Stadt Wien will die Fortbewegung per pedes fördern. "Highways" und Leitsysteme sollen den Fußgängern das Leben erleichtern.

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Fußgängern soll es in Wien künftig bessergehen. Deshalb plant die Stadt eine Reihe von Maßnahmen, um die Fortbewegung per pedes zu fördern zu machen. Vorstellbar sind etwa "Fußgänger-Highways", Leitsysteme mit Infosäulen im innerstädtischen Raum und behördliche Regelungen, die den Stadtspaziergängern mehr Platz verschaffen sollen, sagte der grüne Verkehrssprecher Rüdiger Maresch im APA-Gespräch.

Konkrete Konzepte und Umsetzungspläne soll der künftige Fußgängerbeauftragte der Stadt ausarbeiten. Dieser wird derzeit per Ausschreibung gesucht. Aufgabe des Geh-Lobbyisten ist es laut Maresch, Werbung fürs Zufußgehen zu machen und Ideen und Anstöße für entsprechende Verbesserungen der Zielgruppe, die oft durch andere Verkehrsteilnehmer benachteiligt werde, zu geben.

Einige Vorschläge hat die rot-grüne Stadtregierung allerdings schon in der Schublade: So sollen - ähnlich den Hauptradwegerouten - Fußgänger-"Highways" geschaffen werden. "Das sind nicht unbedingt Fußgängerzonen", so Maresch. Auf diesen eigens beschilderten Routen soll man vielmehr zügig vorankommen, interessante und sehenswerte Orte Wiens passieren sowie durch entsprechende Möblierung oder Durchschleusung durch Parks oder andere Grünzonen auch Gelegenheit haben, zwischendurch Pausen mit "Aufenthaltsqualität" einzulegen.

Als Beispiel nannte der grüne Verkehrssprecher eine Strecke, die ausgehend vom Donaukanal durch den 9. Bezirk über die Währinger Straße durch den Uni-Campus im Alten AKH und dann weiter über die Lange Gasse nach Neubau zum Naschmarkt führen könnte. Über den Karlsplatz könnte der "Highway" dann wieder am Kanal münden.

Leitsystem für Fußgänger

Darüber hinaus ist für die Bundeshauptstadt eine Art Leitsystem für Fußgänger denkbar. Die Idee: Auf Säulen in bestimmten Stadtteilen wird man via Umgebungsplan und Textflächen informiert, wo die nächste Bim-, Bus- und U-Bahnstation, Apotheke, Polizeistation, Kirche, Sehenswürdigkeit oder der nächste Park liegen, wie man am besten dort hinkommt und wie viele Minuten der entsprechende Fußmarsch in Anspruch nimmt. Ziel ist es laut Maresch, Leuten bewusst zu machen, was man alles in kurzer Zeit per pedes erreichen kann. Verschränken will man dies auch mit dem Gesundheitsaspekt, indem man etwa auch Auskunft darüber erhält, dass eine halbe Stunde Zufußgehen das Herzinfarktrisiko um einen gewissen Prozentsatz senkt. Ein derartiges Konzept gebe es bereits in London.

Neben diesen Spezialmaßnahmen stellte der Grüne auch allgemeine Schritte in Aussicht, um Fußgängern das Leben zu erleichtern. "Manchmal ist es so eng, dass ich mir aussuchen kann, ob ich mir links ein Fenstersims reinramme oder rechts mit dem Ellbogen einen Autospiegel abrasiere", ortete Maresch Handlungsbedarf. So sollen etwa Firmen, die Baustellen einrichten, behördlich dazu gezwungen werden, trotz Gerüsten das ungehinderte Passieren zu gewährleisten. Schluss sein soll auch damit, dass Pkw legal auf einem Teil der Gehsteige parken dürfen oder Biker am Trottoir unterwegs sind. Über allem stehe auch die Sicherheit für die spazierenden Verkehrsteilnehmer.

Auf einen Zeitplan wollte sich der Grün-Politiker nicht festlegen. Umgesetzt werden sollen die Maßnahmen jedenfalls noch im Laufe der Legislaturperiode - also bis 2015. Mit dem roten Koalitionspartner gebe es diesbezüglich bestes Einvernehmen, versicherte er.

Fußgänger seien sehr wichtig und ihre Anliegen ernst zu nehmen, betonte VP-Klubobmann Fritz Aichinger. Eigene "Highways" und Leitsysteme stoßen bei ihm jedoch auf Ablehnung: "Jeder Wiener weiß, wohin er muss. Da brauchen wir nicht noch zusätzlich Infosäulen."

(APA)

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64 Kommentare
 
1 2

Re: Der Schwachsinn triebt seltsame Blüten.

Höchst- bzw. Mindesgeschwindigkeit auf Radhighways?? Schritte pro Minuten, pro Kilometer, Schrittlängenverordnung, Sohlenabriebpauschale, Dienstschuhe, Gummistiefelpflicht an Regentagen, Kennzeichen für Einkaufswagerl, Höchstgewicht (Breite, Höhe) für Kinderwagen ...Fragen über Fragen - her mit dem Beauftragten!

Gast: Grauserer G
02.08.2012 14:55
7 1

Rot Grün ihrer Zeit voraus?

Zukunft in Wien:
Tschuldigung, bin ich hier auf einem Fußgänger Higway?

Nein, auf einem normalen Trottoir!

Passt, für an Higway bin ich eh fast zu langsam unterwegs in meinem Alter.


Re: Rot Grün ihrer Zeit voraus?

Nein auch dafür gibt es schon Pläne: Unterschiedlich - dem an Armbinden erkennbaren Alter entsprechend - eingefärbte Gehstreifen, verbunden mit Überholverbot im Falle der Notwendigkeit des Gehstreifenwechsels und Parkzonen für Ermüdete.

Gast: _klartext
02.08.2012 14:34
10 2

da wollen diese Falotten....

...also schon wieder Unsummen an Steuergeldern irgendwelchen Günstlingen in den A.... blasen! Also langsam reicht´s.... es wird Zeit für die nassen Fetz´n!

Gast: justerix
02.08.2012 14:33
6 1

Mehr Platz für Fußgänger?

Purer Aktionismus! Die sollen endlich dafür sorgen, dass Fußgänger auf den Gehsteigen nicht von undisziplinierten radlern gefährdet
werden.

Antworten Gast: stehenbleiben, werte herren
02.08.2012 15:32
5 9

Re: Mehr Platz für Fußgänger?

ich bin fussgänger, und darf ehrlich bekennen, dass ich von autos jeden tag und auf jedem weg 20mal mehr gefährdet werde als von radfahrern.

ich generalisiere hier nicht, also, nicht alle, aber zu viele autofahrer sind einfach rücksichtslos und die strafen lächerlich gering. das ist auf die starke autolobby zurückzuführen.

jeden autofahrer der hier rot stricherlt möchte ich bitten, beim nächsten mal abbiegen vor einem zebrastreifen stehen zu bleiben. ja, stehen, nicht einfach weiterrollen langsam oder schneller. ich werde fünfmal am tag von autos gefährdet, weil es den lenkern einfach total wurscht ist ob sie einen deppaten fussgänger umfahren oder nicht - aber bremmmmsen mit steeeehenbleibn? wäre ja wohl eine zumutung, ich doch nicht! soll doch der deppate fussgänger sich beeilen, denken die sich wohl. das letzte. was ist wenn ich einmal stolpere? dann werde ich niedergführt auf dem zebrastreifen. ohne pardon, ist eh ein kavaliersdelikt, haha

ganz abgesehen von der gefährdung und rücksichtslosigkeit nehmen mir autos zu viel platz weg. das soll der fussgängerbeauftragte ändern, schilder und infosäulen sind eine hübsche idee aber keine verbesserung der jahrzehntelangen bevormundung.

fussgänger und radfahrer gegeneinander auszuspielen versuchen ist eine dumme idee, das geht nach hinten los. hier streiten sich nicht zwei schwache gruppen um die verbleibenden 20% platz die nach autos, parkplätzen und strassen überbleiben, sondern drei gruppen um 100%. dritteln wäre fair.

Antworten Antworten Gast: Frau
02.08.2012 19:49
7 1

Re: Re: Mehr Platz für Fußgänger?

Ich bin meistens Fußgängerin. Ja, manchmal gefährden mich auch Autofahrer. Trotzdem stören mich die weniger als die Radler. Der Unterschied ist nämlich folgender: solange ich auf dem Gehsteig bin, weiß ich, dass ich vor den Autofahrern sicher bin. Bei den Radlern schaut das ganz anders aus.

Re: Re: Mehr Platz für Fußgänger?

Sie haben vollkommen Recht!

Ich gehe zwar nicht alle Wege zu Fuß, aber ich steige aus der Straßenbahn aus und dabei werde ich mehrmals täglich gefährdet. Viele AutofahrerInnen haben noch immer nicht begriffen, dass das Auto im Haltestellenbereich nicht bewegt werden darf, wenn die Türen einer Straßenbahn offen sind.
Viele Ampelphasen sind für FußgängerInnen zu kurz, wer sich bei rot noch auf dem Zebrastreifen befindet, wird angehupt, beschimpft und bedrängt. Die Kreuzung Innerer Gürtel-Nußdorfer Straße kann nicht einmal zur Hälfte überquert werden in der Grünphase für die FußgängerInnen.

2 5

Re: Re: Mehr Platz für Fußgänger?

Bevor Sie so einen Unsinn schreinen, lernen Sie erst einmal die Groß- und Kleinschreibung!

Antworten Antworten Antworten Gast: stehenbleiben, werte herren
02.08.2012 19:03
3 3

Re: Re: Re: Mehr Platz für Fußgänger?

wow, was für eine sachlich schlagende argumentation, wolfi. ich bin beeindruckt.

Gast: Fußgänger34
02.08.2012 14:20
3 1

Mir würde schon reichen, wenn wiens Gehsteige halbwegs westeuropäischen Standards erfüllen würden.

Das heisst: Pflaster statt des hässlich hingeklatschten Asphalt, der in Wien die meisten Gehsteige verunstalltet: Dort wo es möglich ist, sollten Gehsteige auch breit genug sein, dass man nicht gleich runterfällt. Erst wenn das flächendeckend umgesetzt ist, sollte man über Fußgänger-Highways" nachdenken. Nur auf die vielen Schilder, die das vorliegende Konzept beinhaltet, sollte man verzichten. In Wien gibtstjetztschon viel zu viele Schilder.

Gast: Johann S
02.08.2012 14:02
7 1

Die

Inflation an Beauftragten,wird hier einen neuen
Höhepunkt erreichen,oder gibts einen solchen schon?

Jede

Straße hat einen Gehsteig,wozu der verblödete
Aktionismus der nur horrend viel Geld verschwendet.

Antworten Gast: ab auf den schrottplatz
02.08.2012 15:35
0 8

Re: Jede

sie märchenonkel waren wohl noch nie am land, da haben nur wenige strassen einen gehsteig.

Re: Re: Jede

Das hier gegenständliche Wörtchen "Wien" kennen Sie aber schon, oder etwa nicht?

Falls nicht, wundert es nicht, dass Sie in Zusammenhang mit Gehsteigen in dieser Stadt mit dem Land argumentieren.

Schuster, bleib bei deinem Leisten.

Antworten Antworten Antworten Gast: ab auf den schrottplatz
02.08.2012 16:50
0 5

gut bittesehr, dann eben wien

Alexander H., sie wollen wetten? machen wir. sie wetten, dass jede, also ausnahmslos jede strasse im gebiet wien, einen gehsteig hat. ich wette dagegen, dass mindestens zehn strassen oder gassen innerhalb wiens keinen gehsteig haben. garkeinen, also nicht einmal lächerliche 10 cm, die da oft durchgehen. einsatz: eine kiste bier oder, falls sie kein bier trinken, mineral. sind sie dabei oder kneifen sie?

Re: gut bittesehr, dann eben wien

Lach!

Ich habe weder von Wetten gesprochen, noch ursprünglich davon, wie viele Gehsteige es in Wien gibt.

Sie haben jemanden "Märchenonkel" bezeichnet und dann damit argumentiert, dass es AM LAND keine Gehsteige gibt.

Damit hatten Sie das Thema verfehlt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich es Ihnen nicht noch genauer ausführen möchte.

Trinken Sie Ihr Bier oder Mineral, vielleicht kühlt es Sie ein wenig.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ab auf den schrottplatz
02.08.2012 17:49
0 7

Re: Re: gut bittesehr, dann eben wien

sie sitzen aber auf einem hohen roß.

"Jede Straße hat einen Gehsteig,wozu der verblödete
Aktionismus der nur horrend viel Geld verschwendet. "

Das stimmt so einfach nicht. 1. hat klaus peter nicht von wien oder einer stadt, sondern von jeder strasse gesprochen. 2. ist es ja ganz klug wenn sie daherkommen und meine wenigkeit dann darauf aufmerksam machen, dass es im artikel um wien ging. ob man die post daher auch auf wien beziehen muss, ist fraglich, aber schön, zugegeben, meine ich, geht es eben nur um die strassen in wien.

nur stimmt die aussage eben auch für wien nicht. statt das zuzugeben, beurteilen sie nun nach ihren persönlichen maßstäben die thematische relevanz. und das interessiert wirklich niemanden. in der sache habe ich recht, das wissen sie - es gibt strassen ohne gehsteige in wien.

ob ich das "thema verfehlt" habe (ist das eine schularbeit?) oder klaus peter sich ungenau ausgedrückt hat, ist irrelevant.

trotzdem, schönen abend. !

Re: Re: Re: gut bittesehr, dann eben wien

Wenn ich mir Sie anhöre,weiß ich warum in dieser Stadt (die man nicht schlechtreden darf) so viel schief läuft...........

11 2

Aber bitte dann auch mit einem ...

... Fußgänger-Highway Pickerl bemauten.

Wie viele Millionen werde dafür wieder verpulvert, um Jahre später die Erfolglosigkeit totschweigen zu müssen.

Und wieder ein Versorgungsposten

Nachdem die Grünen bis jetzt (zum Glück!) von der Regierungsverantwortung ausgeschlossen waren, sind sie jetzt natürlich besonders interessiert daran, möglichst viele ihrer Parteigänger und sonstigen Günstlinge auf steuerfinanzierte Versorgungsposten zu schieben. Man weiß ja nicht, wann der Krug bricht.

Die Inflation der "Beauftragten" - mein Kandidat für das Unwort des Jahres - ist ein schönes Beispiel dafür.

Gast: dahinspazieren
02.08.2012 13:04
3 13

ich gehe

oft zur fuss und begrüsse es wenn wir als schwächste verkehrsteilnehmer endlich mehr rechte bekommen. finde die initiative also sehr begrüssenswert, nur info säulen werden eben nicht reichen vor llem nicht wenn sie auf gehsteigen stehen, freunde. es geht um breitere gehsteige, längere grünphasen für fussgänger, ausbau der fussgängerzonen. ein bisserl fitness schadet niemandem.

Antworten Gast: dahinspazieren
02.08.2012 15:17
2 3

Re: ich gehe

übrigens, zuviele männer haben eine intime beziehung zum eigenen auspuff.

Gast: Garst
02.08.2012 12:57
13 3

Ich hab mich noch nie auf etwas so gefreut.

Weder als Kind auf Weihnachten, noch als Jugendlicher auf den Führerschein, wie ich mich heute schon auf 2015 freue.

Gast: Dobrowollny k
02.08.2012 12:36
13 4

Es grünt so grün in Wien

Zurück zur Natur!
Jeder Schritt zu Fuß, eine Sekunde länger leben.
Ein kleines Rabattl vor jedes Haus und ein Radl mit Nummerntafel.

Und die Griechin düst im schweren Dienstwagen durch Wien und pfeift auf die Fußgänger!

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Re: Es grünt so grün in Wien

Derzeit ist kaum eine Partei heilig und dass viele gar nicht mehr wissen, wen sie wählen sollen, verwundert kaum.

Eine dermaßen offene Verhöhnung des Wählers kann ich mir aber kaum vorstellen, wie die Grünen es zuletzt zur Schau gestellt haben - ankündigen, dass ab einem Interesse von mind. 4% der Wahlberechtigten an einer Volksbefragung eine solche auch abgehalten würde, dann aber bei 13% (!) einfach DRÜBERBÜGELN.

Diese Partei gehört schleunigst wieder in die Opposition, denn sie hat nun bewiesen, dass es ihr wie den anderen Parteien auch nur ums Bevormunden und um eigene Interessen geht.

Es ist ja wohl kein Gerücht (?), dass die obere Grünwienerin großartig übers Radfahren redet, dann aber ihr Klapprad in der Limousine verstaut!?

Mich widern derzeit alle Parteien für etwas an.
Natürlich fallen mir da die Blauen in Kärnten ein oder die Roten unter anderem für unseren Herrn Bundeskanzler oder für die eigenen Leserbriefe, aber solchen Brechreiz wie die Grünen verursacht bei mir bei Weitem keine Partei (man entschuldige die Diktion, aber sie kommt der Wahrheit tatsächlich nahe).

Und das sage ich als jemand, der den Grünen, als sie noch vertretbare Ideale hatten und in einem vernünftigen Ausmaß und mit akzeptablen Methoden dazu standen, nicht unbedingt völlig abgeneigt war.

Diese Zeiten aber sind vorüber.

12 2

Inklusive Schikanen?

Im 22.Bezirk erinnert sich die Polizei nach Generationen der Duldung des § 24 StVO und versucht, eine ganze Gasse damit von Pkws zu säubern - ohne den betroffenen Anrainern, deren Ahnen dort zwischen Gärtnereien gebaut haben und die erst durch die exzessiven Baumaßnahmen der letzten Jahrzehnte in das Problem gestürzt wurden, eine Alternative anzubieten! Die bedanken sich sicher bei Rot/Grün!

Re: Inklusive Schikanen?

Wieso kommt mein Beitrag nicht? Muss man hier warten, ehe der Beitrag freigeschaltet ist, auch wenn man angemeldet ist?

Re: Re: Inklusive Schikanen?

seltsam, die frage kam jetzt schon

@serafin: dass ich es rot und grün bei den nächsten wahlen danken werde, darauf können sie sich verlassen...
ich hatte jedenfalls geschrieben, dass ich zwar schon rot gewählt hab in wien, aber nun erkannt, dass diese kosntellation mittlerweile das grösste übel darstellt und ich nicht zusehen werde wie diese parteien wien weiter mit ihren krausen, grün eingehauchten ideen verschandeln.
ich weiss nur noch nicht welches das geringere ist - aber alles besser als grün in wien!!!!

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Re: Inklusive Schikanen?

Eine Bekannte von mir hat GENAU dieses Problem!

Grün wird immer lebensunwerter. Man hört in den Öffis, in Spitälern, bei Ämtern und nicht zuletzt in den Schulen mehr und mehr Sprachen, die man nicht versteht (und ich meine nicht Touristen) und wenn man Integration auch nur anspricht, kommt mit Verlässlichkeit die bekannte Keule niedergesaust. Die Grünen haben hier zwar zum Glück nicht das Zepter in der Hand, aber die Verfechter der Toleranz als Einbahnstraße sind wohl unbestritten die Grünen.

Und nun treiben es die Grünen, die bewiesen haben, dass sie von Demokratie und Bürgerbeteiligung überhaupt nichts halten (siehe ESM, siehe Parkpickerl - 13% statt 4% wollten eine Volksbefragung, die Grünen übergingen das einfach!), auf die Spitze, indem sie das Radfahren predigen (selbst aber zB ums Eck in die Dienstlimousine einsteigen), ihr Wahlversprechen (100€ Öffijahresticket) brechen und grundsätzlich ALLES tun, um Autos aus der Stadt zu verbannen und durch Öffi-Alternativen Weise Geld in die Kassen zu spülen.

Das mE wenig demokratisch zustandegekommene rotgrüne Experiment in Wien hat genügend Schaden angerichtet - es sollte nun jeder erkannt haben, was diese Partei mit dieser Stadt anstellt und sich davor hüten, diese -sorry- Chaostruppe bundesweit toben zu lassen.

Sonst fahren wir morgen mit Fahrrädern sogar auf der Autobahn.

M.E. Zeit, diese Partei, die in Opportunismus dazu beigetragen hat, uns per ESM ans sinkende Schiff EU zu ketten, wieder ins politische Aus zu wählen.

Sie würden auch dann kein Öffi-Ticket kaufen,

wenn es nur noch 100€ kostete.
Das gilt auch für alle anderen, die den Grünen vorwerfen, das 100€-Jahresticket nicht durchgesetzt zu haben.
Toben Sie sich ruhig aus. In Wahrheit kann Wien nur lebenswert bleiben, wenn der Autoverkehr eingedämmt und der ÖFFI-Verkehr gefördert wird.
Bezüglich Parkpickerl warte ich gelassen auf den Oktober, sehr bald werden die Bezirksvorsteher Homole und Tiller es auch für ihre Bezirke fordern, aber sie werden warten müssen, mindestens zwei Jahre.

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Re: Re: Inklusive Schikanen?

mea culpa - ich meinte natürlich: "Wien wird immer lebensunwerter.".

Man braucht nur durch manche Wiener Bezirke zu gehen, manche Öffis zu benutzen, oder sich ärgern, weil im AKH teilweise ganze Familien sitzen, die trotz ecard gar nicht ausdrücken können, wo es denn weh tut. Man braucht nur versuchen, mit dem Rad auf der Donauinsel zu fahren, ohne über türkische Grillgroßmeisterfamilien und deren herumtollende Kinder zu stürzen.

Aber das nur am Rande, denn das ist ein anderes Thema. Eines aber, das ganz sicher nicht weniger brisant wird, wenn ausgerechnet die Grünen weiterhin das Sagen haben. Und ich rede noch nicht vom Horrorszenario, bei dem den Grünen im Bund die Kompetenzen der Einwanderungspolitik zufallen würden - Gott (oder wer auch immer!) behüte!

Antworten Antworten Antworten Gast: tua maxima culpa
02.08.2012 16:07
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Inklusive Schikanen?

da sehen sie wie man geteilter meinung sein kann: ich finde, wien wird immer lebenswerter.

wer sich im krankenhaus ärgert weil dort familien sitzen die kein deutsch können, ist ein querulant.

ich fahre oft die donauinsel rauf und runter, die griller haben mich noch nie gestört, wenn sie sich untereinander raufen, ist das nicht mein problem.

die kinder die auf der donauinsel herumtollen sind aus allen möglichen bevölkerungsgruppen, inkl. vieler österreicher. aber die ideale lösung für querulanten wie RMoser wäre natürlich, an allen donauinselzugängen passkontrollen einzuführen. so kommen dann nur österreichische kinder in den genuss des erholungsgebietes. erinnert ein bisserl an südafrika, apartheid und so, aber das ist dem Moser sicher wurscht. er sollte dann aber die konsequenz haben, auch gleich getrennte toiletten vorzuschlagen.

die lebensqualität in wien leidet unter typen wie RMoser.

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red/green

schwachsin

Zu fördern zu machen

Heisst was?

Re: Zu fördern zu machen

und ich dachte, dass solche fehler nur im kurier auf der tagesordnung stehen.

dort sind sie aber in nahezu jedem artikel zu finden, hier wohl eher die ausnahme.

qualitätszeitung (presse) und bestenfalls mid-market (kurier) sind und bleiben eben 2 paar schuh

Re: Zu fördern zu machen

Dass unser Geld für diesen Schmonzes verwendet wird ohne dass Interesse dafür in der Bevölkerung besteht.

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Wien macht sich immer unbeliebter!


Gast: TaucherKarl123
02.08.2012 11:11
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Autsch

Ich seh schon 1000e Parkplätze verschwinden und Millionen € verschleudert.

Na die nächste Wahl kommt bestimmt.

 
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