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Stenzel: VP-Nein zu Radnummertafeln "ist ein Blödsinn"

03.08.2012 | 06:58 |   (DiePresse.com)

Die Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt bekräftigt ihre Unterstützung für den jüngsten Vorstoß von Bürgermeister Häupl.

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Die ÖVP-Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt, Ursula Stenzel, bekräftigt ihre Unterstützung für den kürzlichen Vorstoß von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), über Nummerntafeln für Fahrräder nachzudenken. Die schwarze Landespartei lehnte die Idee mit Verweis auf den hohen Verwaltungsaufwand hingegen ab, was Stenzel im APA-Interview mit durchaus heftigen Worten kritisierte: "Das ist ein Blödsinn, das ist einfach aus der Hüfte geschossen. Ich glaube, in der ÖVP ist da noch nicht das letzte Wort gesprochen." Sie wolle mit Parteichef Manfred Juraczka aber noch persönlich darüber reden, betonte sie.

Der Verwaltungsaufwand sei "kein gutes Argument, weil dann dürfte ich nirgends Tafeln haben", verwies die City-Chefin auf die Nummernpflicht bei Mopeds oder Autos. Es könne doch kein Aufwand sein, wenn beim Radkauf das Taferl einfach dazukomme. Das sei eine Versicherungsfrage. "Das Problem bei den Radfahrern - nicht bei allen, aber bei dieser Militanzgruppe - ist, dass sie die Straßenverkehrsordnung boykottieren", ärgerte sich Stenzel über Biker, die in Fußgängerzonen, auf Gehsteigen und gegen die Einbahn unterwegs sind. Diese könnten dank Nummerntafel dann dingfest gemacht werden.

"Warum nicht Nummerntafeln? Nur weil die Polizei dann vielleicht mehr Personal (zur Kontrolle, Anm.) bräuchte? Dann stellt man halt mehr Personal ein. Das ist mein Appell an die Innenministerin", richtete Stenzel ihrer Parteikollegin Johanna Mikl-Leitner aus.

Protest gegen Ausbau des Ringradwegs

Apropos Radverkehr: Ein Dorn im Auge ist der Bezirkskaiserin der laufende Ausbau des Ringradwegs, um ihn noch in diesem Jahr durchgängig auf beiden Seiten befahrbar zu machen. Dafür müssten 70 Bäume rund um die Prachtstraße - allein 23 beim Parkring - geopfert werden. Für Stenzel bedeutet der "Kahlschlag" eine Gefährdung des Weltkulturerbe-Prädikats für die Innenstadt: "Ich halte das für einen wirklichen Eingriff in das Weltkulturerbe."

Schließlich habe die UNESCO der City den Welterbestatus auch deshalb verliehen, weil die Ringstraße eine der schönsten Boulevards ist: "Da gehören die Bäume dazu." Sie werde jedenfalls die kürzlich eingelangten Anträge - "ein Kilo Akten" - auf Fällung nicht genehmigen. "Ich lege hier mein Veto ein. Ich gehe auf die Barrikaden für die Ringbäume", versicherte sie. Denn laut den Anträgen stellen nur vier davon eine Gefährdung für Menschen dar. Sollte trotzdem die Fällung erfolgen, "geschieht das allein unter der Ägide einer rot-grünen Stadtregierung". Stenzel hofft jedenfalls auf Widerstand in der Bevölkerung.

Abgesehen davon bezweifelt sie die grundsätzliche Notwendigkeit des "Luxusradwegs", der mit gut zwei Mio. Euro zu Buche schlage und lediglich ein "Wunsch der Radlobby" sei. Das Ring-Rund auf der Stadtinnenseite sei ausreichend. "Wenn sich Radfahrer disziplinierter verhalten würden, wäre der Weg auch weniger unfallanfällig. Man kann halt in einer Großstadt nicht rasen."

(APA)

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142 Kommentare
 
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Schnaps

Häupl, Stenzel und Schnapsidee, das ruft Assoziationen hervor. Die Ausformulierung dieser ist aber müßig, da diese entweder einfach nicht veröffentlicht oder kurz danach wieder entfernt werden würden.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass auch Hunde eine Nummerntafel haben sollten. Dann könnte man einfach bei Verschmutzung öffentlicher Flächen die Besitzer zur Rechenschaft ziehen!

Ich habe immer einen Spazierstock dabei.

Eine kurze unsichere Bewegung, wenn so ein Radelrambo daher kommt und das Ding plötzlich im Vorderrad steckt, wirkt Wunder...

Wenn eine Radnummerntafel verpflichtend wird,

fordere ich auch eine Nummerntafel für Fußgänger. Denn diese Gruppe von Verkehrsteilnehmern geht auch gern auf Radlwege spazieren oder bei Rot über die Straße.

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Sinnlos?

Warum bleibt ein Auto- oder Motorradfahrer bei einer roten Ampel stehen, obwohl kein Querverkehr in Sicht ist?
Weil man ihn identifizieren kann, wenn er bei Rot fährt.

Und warum fahren viele Radfahrer bei Rot? Klar?

Gast: UKW
03.08.2012 22:26
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Sehr geehrte Frau Stenzel,

Liebe Uschi,

wenn Sie irgendwann Zeit hätten, könnten Sie bei mir vorbeikommen. Ich habe im Garten jede Fettnäpfe aufgestellt. Ich bin überzeugt davon, dass es Ihnen eine helle Freude bereiten wird in all diesen Näpfen herumzuwaten und vor Freude zu quietschen.

Untertänigst

Ihr UKW

Gast: Hannibal8963-5356
03.08.2012 19:31
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Fahhradkennzeichen bringen Nichts,

Fahrradkennzeichen bringen nichts (und deswegen gibt es sie auch nirgends, die Schweiz hat die Versicherungsplakette abgeschafft!)weil:

a) enormer Bürokratischer Aufwand

b) erhöht die Verkehrssicherheit nicht

c) trägt nicht zu mehr Verkehrsdisziplin bei –siehe Kfz Kennzeichen, höchstens zu gegenseitigen Anzeigefluten der selbsternannten STVO Experten bzw. zu einer Law- & Order Haltung: Autofahrer zeigt den bösen Radfahrer an, der angeblich nicht weit genug rechts fährt, dieser zeigt den Autofahrer wegen üblicher Nachrede an, 10 PKW die zu knapp vorbeigefahren sind, dann noch alles die die Kreuzung blockiert haben und alle illegalen Parker.

d) kaum lesbar weil zu klein (Versuchen sie einmal eine Mopedtafel zweifelsfrei zu lesen), bei Fahrerflucht nicht einmal bei PKW Kennzeichen möglich - deswegen auch so viele "erfolgreiche" Fahrerfluchten. Lt. ÖAMTC bei 3% !! der getöten gibts PKW Fahrerflucht!!

e) Schuld nicht nachweisbar (Rad wurde gestohlen, wer ist tatsächlich gefahren)

f) Zerstörung des Radtourismus

g) Schlecht für die „Volksgesundheit“, weil die zahlreichen (Mehrheitlichen) Freizeitradfahrer vergrault werden.

usw.

Wichtig wäre, dass sich jeder selbst bei der (auch Autofahrer- und Fußgänger-)Nase nimmt und vor der eigenen Tür kehrt (und eigene STVO Übertretungen einmal wahrnimmt und einstellt)


Gast: Informat59
03.08.2012 19:28
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Kein Staat der WElt hat Fahrradkennzeichen

Die Schweiz hatte nie ein Kennzeichen, sondern ein Versicherungspickerl, das in jeder Trafik zu kaufen war.
Dieses wurde wegen Sinnlosigkeit (Haftpflicht immer gemeinsam mit Haushaltsversicherung) abgeschafft.

Wenn ein Radfahrer tatsächlich an einem Unfall beteiligt ist, kommt er meist selbst zu Sturz.
Ob Sie bei Flucht ein Fahrradkennzeichen einwandfrei lesen können und noch den Flüchtenden identifizieren können ist fraglich.

PS: Das Kennzeichen die Fahrerflucht bei Unfällen nicht verhindern, beweisen die Kfz Lenker:
"2011 gab es in Österreich 1.795 Unfälle mit Fahrerflucht. Dabei wurden 2.047 Personen verletzt, 16 kamen ums Leben. "Das sind drei Prozent aller 2011 im Straßenverkehr getöteten Menschen", www.oeamtc.at

Gast: Lawand ORderer334
03.08.2012 19:25
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Zusammenhang zwischen Taferl und STVO

Der Zusammenhang zwischen Kennzeichen und der "vorbildlichen" Einhaltung der STVO ist eindeutig erkennbar:

http://vienna.mybikelane.com

PS: wenn ich - der zwar vorwiegen Freizeitradfahrer ist, aber dennoch das Rad für ein ideales Verkerhsmittel für die Stadt halte - ein Nummerntafel auf meine Räder schrauben muss, weil dann Law & Order so viel besser ist, mach ich einmal den Spaß und zeige alle massiv illegalen Parker (Befahren Gehsteig, Radweg, Feuerwehrzufahrten) an.

Gast: hjudkiledddsf
03.08.2012 19:23
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Kennzeichen bringen trptzdem nichts1

Und was ändert ein Kennzeichen...bei einer Anzeige wegen einer angeblichen Übertretung erhebe ich Einspruch weil es nicht so war und erstatte Anzeige wegen Verleumdung.
Oder er sagt, er war das nicht, die Nummer ist falsch angezeigt worden.

bei KFz ist nicht anders, oder glauben Sie, wenn ich heute bei der Polizei sage die Nmmer W123456 ist zu schnell gefahren, dass diese Anzeige aufgenommen wird?

Deswegen macht die Polizei entweder
-) eine direkte Anhaltung (bei Radarmessung)
-) ein Foto
-) bei einem Unfall eine Untersuchung des Fahrzeuges, ob dieses in einen Unfall verwickelt war
-) beim stehenden Fahrzeug die unmittelbare Ausstellung eines Strafzettels durch ein Amtsorgan

das geht bei Rädern auch ohne Kennzeichen

Gast: Autofaher3445
03.08.2012 19:20
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Ansehen und Nachdenken

http://www.youtube.com/watch?v=nCv6gOCX4jk

wenn man das sieht weiß man, dass
1) Fußgängerkennzeichen "unbedingt !!!" notwendig sind
2.) KFZ Kennzeichen zwar nett sind, aber nichts zur Einhaltung der STVO beitragen
3.) Fahrradkennzeichen sinnlos sind

Gast: Hannibal820
03.08.2012 19:18
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Häupl macht es richtig

Was stört den durchschnittlichen Wiener?

-) ein Millionenbudgetdefizit
-) jährlich 50 Mio. nur für Eigenwerbung der Stadt Wien, dazu noch Millionen von den ausgegliederten Gesellschaften
-) intransparente Vergaben (AKH, Wiener Wohnen), Versorgung von "Freunderln"
-) ein Wahlrecht, dass der SPÖ mit 46% eine absolute Mehrheit ermöglicht
-) Parkpickerl und dessen Ausdehnung
ah geh...alles wurscht!!

den durchschnittlichen Wiener im SUV stört der Radfahrer, der zur Kreuzung gekommen ist, dort war rot, er ist stehen geblieben und nach rechts und links geschaut - nichts gekommen und ist dann über die Kreuzung gefahren (aber da war noch rot)!
Der im SUV würde das auch gerne machen.
und das dumme Wahlvolk diskutiert über sinnlose Rad-Nummerntafeln

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Tränensäcke, die zum Häupl schreinen...


Antworten Gast: Gegen Unbedarfte
03.08.2012 19:45
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Re: Tränensäcke, die zum Häupl schreinen...

Sie hat eben Tränensäcke und Hirn,
du hingegen hast keine Tränensäcke und kein...
Sonst würdest du nicht so einen Unsinn schreiben.

Gast: Ich fahre mit meinem Rad um ein Rind!
03.08.2012 17:35
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Protest gegen Ausbau des Rindradwegs???.....

....nur eine Frage: muss man auf diesem Radweg mit Rinder rechnen und wieviel???

Antworten Gast: G.D.
03.08.2012 19:46
2 1

Re: Protest gegen Ausbau des Rindradwegs???.....

Wieder mal bekifft heute, what?

Gast: Radfreund
03.08.2012 16:04
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Radtourismus

gehört zu den wichtigen Einnahmequellen an der Donau, Inn, Drau, am Neusiedlersee oder auch am Murradweg. Nachdem es keine Nummerntafellösund nur für Wien geben kann (auch durch Wien fahren Tausende Radtouristen aus anderen Ländern) frage ich mich, wie soll das gehändelt werden. Ich jedenfalls habe selten soviel Schwachsinn gelesen. Die Tourismusbetrieben werden es ihnen danken.

Antworten Gast: ArmdesGesetzes
03.08.2012 19:48
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Re: Radtourismus

Die bekommen halt einen Passierschein, wenn sie in oder durch diese alte Stadt wollen.
Wer mit dem Auto nach oder durch Österreich fährt muss sich ja auch ein Pickerl kaufen.
Wo also liegt jetzt das Problem?

Die GrünInnen müssten auch dafür sein, ist doch das knappe Gut Strasse zu bewirtschaften!

;-)

Gast: Jangtramiranan Bramhamutruba
03.08.2012 15:02
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120 km

Donau Radweg hat Frau St. offenbar in den Wadeln. Sie sieht richtig k.o. aus. Man stelle ihr eine Radrikscha mit Tretesel zur Verfügung.

Na wenn es um Überwachungsmöglichkeiten und Raub an den Bürgern geht,

da kann die ÖVP ja gar nicht anders. Das ist bei denen schon so angebohren.

Antworten Gast: Wen wollen Sie anbohren?
03.08.2012 20:10
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Re: Na wenn es um Überwachungsmöglichkeiten und Raub an den Bürgern geht,


Re: Na wenn es um Überwachungsmöglichkeiten und Raub an den Bürgern geht,

"Angebohrt" muss es heißen, nicht "angebohren".

Gast: psoft
03.08.2012 14:45
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Geschwister im Geiste

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und das Häupl und Stenzl Geschwister im Geiste sind, hat durchaus einfließenden Hintergrund. Die Idee passt also durchaus ins Blutbild. Es ist außerdem Sommerloch, und die Promillenz muss sich in Szene setzen. Prosit!

Re: Geschwister im Geiste

"... das Häupl .." ist nicht unlustig. Danke für die Spende.

Antworten Antworten Gast: erneste
03.08.2012 16:22
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Re: Re: Geschwister im Geiste

dass häupl...

müsste es heißen, wobei man da ruhigen gewissens ein s weglassen darf,

Gast: Hermann vom Gipfel
03.08.2012 14:44
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Recht hat sie.

Das macht kaum einen Aufwand und sollte wie bei den Mopeds gehandhabt werden. Inkl. Pflichtversicherung.

 
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