Am Freitag hat Ursula Stenzel (ÖVP), Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt, im APA-Interview den von der Stadtregierung geplanten "Baumkahlschlag" am Ring scharf kritisiert: Dort sollen wegen des Ausbaus des Ringradwegs 70 Bäume gefällt werden. Stenzel sprach in diesem Zusammenhang sogar von einer Gefährdung für das Weltkulturerbe-Prädikat für die Wiener City. Der grüne Mandatar Christoph Chorherr wies in einer Aussendung die Vorwürfe als "Unwahrheiten" zurück.
Für die Errichtung des äußeren Ringradwegs würde lediglich ein kleiner und kränklicher Baum entfernt werden, versicherte Chorherr. Diese Maßnahme sei zudem seit Monaten bekannt. Alle anderen Vorhaben am Ring würden in keinem Zusammenhang mit der Radpiste stehen und lägen nicht im Verantwortungsbereich von Stadträtin Maria Vassilakou (Grüne), betonte er. Stenzel habe sich durch ihre Aussagen "disqualifiziert". Dies sei offenbar nur ein weiterer Versuch der ÖVP, um "mit Dreck um sich zu werfen." Daher forderte Chorherr die Bezirksvorsteherin auf, die "Verbreitung von Unwahrheiten" zu beenden und öffentlich zurückzunehmen.
(APA)
Der American Dream platzt an der Grenze
Liu Bolin Der ''unsichtbare Künstler''
WienDie Votivkirche, eine ewige Baustelle
SpeiseplanErobern Würmer die Teller Europas?