23.05.2013 20:26 Merkliste 0

Stenzel: Parkplatz für jeden Anrainer der Innenstadt

03.08.2012 | 18:49 |   (Die Presse)

Die VP-Bezirkschefin widerspricht auch ÖVP-Chef Juraczka bei den Nummerntafeln für Radfahrer. Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien/Apa. Derzeit läuft in drei Bezirken ein Pilotversuch für Anrainerparken. In Mariahilf, Neubau und der Josefstadt werden je zehn Prozent der Parkflächen für Bezirksbewohner reserviert. Die VP-Bezirkschefin der Innenstadt, Ursula Stenzel, will dieses Projekt ausweiten: „Alle Innenstadtbewohner sollten einen Anrainerparkplatz haben“, erklärte sie am Freitag. Denn das Parkpickerl habe nicht dazu geführt, dass jeder Bewohner des ersten Bezirks einen Parkplatz findet. Geht es nach der City-Chefin, sollte es in den reservierten Zonen trotzdem Ausnahmen geben – etwa für den Lieferverkehr. Selbst wenn für jeden Innenstadtbewohner ein Abstellplatz reserviert wäre, blieben immer noch genug Parkflächen für die übrigen Fahrzeuge, so Stenzel: „Wir haben ja einen geringen Bewohnerschlüssel und nicht jeder hat drei Autos.“

Stenzel bekräftigt auch ihre Unterstützung für den Vorstoß für Nummerntafeln für Fahrräder. Dass ihr Parteichef Manfred Juraczka wegen des bürokratischen Aufwandes gegen den Vorschlag ist, kritisiert Stenzel: „Das ist ein Blödsinn.“ Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.08.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

9 Kommentare

gute ideen

gute ideen kommen immer von der stenzl!
*hicks*

dann sollen aber auch die anwohner für die reservierte öffentliche fläche MONATLICH miete in höhe von ca. einem garagenplatz zahlen.
zusätzlich zu einem doppelt so teurem parkpickerl wie bisher.

und alles nochmal doppelt so teuer im zelinkagassen-viertel für ihre freunde.

weil warum sind die parkpickerl billiger im 16-ten und 15-ten wie in den anderen bezirken?
das verstehe ich sowieso nicht.

Gast: Kritiker12345
07.08.2012 13:28
0 0

Stenzel...

.... gebt`s ihr bitte ein Amterl beim ORF sonst will sie noch Bezirksvorsteherin bleiben...

Gast: EvaGrün
06.08.2012 22:52
0 0

Nummerntafel für Fahrräder ein toller Vorschlag!

A.) Mit der Abwicklung kann man wiederum ein paar 100 Parteigünstlinge in der Verwaltung beschäftigen.
B.) Nicht nur Autofahrer, nun kann man auch schon Fahrradfahrer abzocken.
C.) Ein eigenes "Pickerl" zur Benützung der Fahrradwege in der Stadt vorschreiben; das bringt zusätzliches Geld.


Gast: dortius
06.08.2012 11:54
0 0

Absurd.

Das geht sich rein rechnerisch nicht aus.
Der bauliche Charakter einer Innenstadt bringt es mit sich, dass wenig Parkfläche zur Verfügung steht.
Überwindet Stenzel gerade die Grenze des physisch Möglichen?

Gast: Frustriert?
06.08.2012 10:47
0 0

Stenzel

Ein in sich geschlossenes System ohne jegliches Einfühlungsvermögen der Bevölkerung gegenüber.

Anscheinend die besten Voraussetzungen für einen Bezirksvorsteher.

Gast: Gabi Kleesadl
04.08.2012 19:54
0 0

Warum braucht jemand im 1. Bezirk ein Auto?

Kann mir mal jemand sagen, wozu jemand im Ersten Bezirk ein Auto benötigt, außer aus gewerblichen Gründen oder bei starker körperlicher Behinderung (in solchen Fällen sind spezielle Behindertenautos wirklich ein Segen)?

Damit die ÖVP´Schickimicki´s weiter genug Platz für ihre SUV´s, Sportwagen und sonstigen Schnickschnack haben? Für ihren Dienstwagen wird die Frau Stenzel wohl keine Parkprobleme haben.

Ich bin keine Autohasserin, ich teile mit meinem Mann selber eines, denn wenn man wie ich in Wien und Niederösterreich im Tourismusbereich arbeitet, geht es sich manchmal nur so aus. Das Auto lasse ich in Wien meist in einem der großen Parkhäuser stehen (die zunehmend voller werden-hier muß an Ausweitung gedacht werden). Ich sehe es aber nicht ein, warum jedem Bobo-Bubi sein garantierter Parkplatz finanziert werden muß.

Antworten Gast: gast478
10.08.2012 13:30
0 0

Re: Warum braucht jemand im 1. Bezirk ein Auto?

Also, versuchen wir es mal so: ob überhaupt jemand privat ein Auto braucht, lassen wir jetzt mal beiseite. Aber wie kommen Sie darauf, dass man im 1.Bezirk weniger eines braucht als woanders (z.B. im 5. oder in Hollabrunn). Man verwendet ein Auto, um den Wohnort zu verlassen, und da ist es ziemlich egal, ob den 1.Bezirk oder einen anderen Ort. Ihre Frage klingt so, als wäre, das einzige was Sie machen, mit dem Auto in den Supermarkt zu fahren. Und dafür braucht man nirgends ein Auto. Selbst in der tiefsten Provinz gibts dann noch Alternativen, vom Fahrrad über Mofa bis zum Taxi oder Hauszustellung.

Antworten Gast: Es ist alles sehr kompliziert
05.08.2012 17:05
0 0

Re: Warum braucht jemand im 1. Bezirk ein Auto?

So eine Frage macht einen wirklich fassungslos. Das kann, mit Verlaub, nur einer Frau einfallen......

Antworten Gast: toledo
05.08.2012 16:13
0 0

Re: Warum braucht jemand im 1. Bezirk ein Auto?

sehen wahrscheinlich nicht mal bobo-bubis ein. aber diese bezirkskaiserin ist sowieso etwas weltfremd.