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Der langsame Start des Wiener Hauptbahnhofs

05.08.2012 | 16:39 |  von Köksal Baltaci (Die Presse)

Für den Wiener Hauptbahnhof wird es langsam ernst. Ab heute fahren bereits die ersten Züge durch, mit Fahrplanwechsel 2014/2015 wird er den Westbahnhof als wichtigsten Fernverkehrsbahnhof ablösen.

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Wien. „Nach Ägypten wäre es ja nicht so weit, aber bis zum Südbahnhof muss man erst kommen.“ Wenn es um den künftigen Wiener Hauptbahnhof geht, zitiert ÖBB-Chef Christian Kern gern den Schriftsteller Karl Kraus, der mit diesem legendären Satz vielen Wienern aus der Seele sprach. Denn die größte Baustelle Österreichs, die nach der Fertigstellung des Prestigebauprojektes im Dezember 2014 zu einem der wichtigsten Verkehrsknoten Europas werden soll, sei „die absolute Anti-These“ dazu. Kern: „Die Bahn rückt in das Herz der Stadt“. Durchfahren werden erste Garnituren bereits am heutigen Montag. Reisenden steht der Bahnhof dann erstmals ab Dezember 2012 zur Verfügung.

Wenn es so weit ist, werden Züge aus allen Himmelsrichtungen den Hauptbahnhof ansteuern. „Wien ist zwar bautechnisch einfacher als etwa Berlin, aber eisenbahntechnisch deutlich schwieriger“, erklärt Gesamtprojektleiter Karl-Johann Hartig. Denn am Berliner Hauptbahnhof würden Züge auf zwei Ebenen kreuzen, ober- und unterirdisch. In Wien wird es nur eine Ebene geben. Allerdings verlief die Ostbahn bisher auf einer anderen Höhe und musste auf die Ebene des Hauptbahnhofs gebracht werden: „Der Höhenunterschied zwischen Ost- und Südbahn wurde mit einer Million Kubikmeter Erdmaterial ausgeglichen.“

Nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 wird der provisorische, aus Containern bestehende Ostbahnhof abgerissen. Hier treffen derzeit die Regional- und Nahverkehrszüge aus dem Osten (beispielsweise aus Bratislava) in Wien ein. Reisende der Ostbahn (über Gramatneusiedl, Bruck an der Leitha) und der Marchegger Ostbahn (über Simmering, Stadlau) kommen als erste in den Genuss der neuen zentralen Wiener Bahnstation, die ab 9. Dezember mit vier Gleisen in Teilbetrieb geht.

Neues Stadtviertel

Rund um die Baustelle entsteht in den nächsten Jahren zudem ein neues Stadtviertel mit Büro- und Wohnkomplexen. Für den südlichen Teil des Areals – im Bereich der Sonnwendgasse, Gudrunstraße und dem Bahnkörper – fiel im Februar der Startschuss für den Bau.
Hier sollen 5000 Wohnungen gebaut werden.

Im Bahnhofs-Einkaufszentrum, das seine Pforten im September 2014 – also noch vor der Fertigstellung des Bahnhofs – eröffnen soll, werden rund 115 Geschäfte auf einer Verkaufsfläche von 20.000 Quadratmetern errichtet. Für die Beleuchtung des Bahnhofs sollen Sonnendächer mit 1200 Quadratmetern Photovoltaik-Kollektoren sorgen. Die Panele werden auf dem Dach über den Bahnsteigen montiert. Vier Milliarden Euro werden in den Bahnhof und das Stadtentwicklungsgebiet investiert.

Erste „BahnhofCity“

Der neue Hauptbahnhof wird den Westbahnhof als Wiens wichtigsten Fernverkehrsbahnhof ablösen. Mit Fahrplanwechsel 2014/2015 wird der Hauptbahnhof eröffnet, sodass auch der Fernverkehr über den Lainzer Tunnel mit Halt in Wien Meidling zum Hauptbahnhof Wien fahren wird. Inwieweit es auch danach nationale ÖBB-Fernverkehrszüge geben wird, die ab/bis Wien Westbahnhof fahren, steht noch nicht fest. Die S-Bahn-Station Südtiroler Platz wird dann „Wien Hauptbahnhof“ heißen, die Station Südbahnhof „Quartier Belvedere“.

Die Arbeiten zur Erweiterung des Westbahnhofs zur ersten „BahnhofCity“ Österreichs starteten 2008. Im Dezember 2010 wurde die generalsanierte Bahnhofshalle eröffnet. Rechts und links neben der Halle wurden Neubauten errichtet. In den beiden Trakten sind Büros untergebracht. Zudem gibt es seither auf 17.000 Quadratmetern auch ein Einkaufszentrum.

Die ÖBB wollen auch den Flughafen Wien-Schwechat für Zugreisende besser erreichbar machen. Dafür bauen die Bundesbahnen in den kommenden zweieinhalb Jahren eine 2,1 Kilometer lange Neubaustrecke. Sie verbindet künftig die Ostbahn mit der Flughafenschnellbahn S7. Dadurch wird auch der Hauptbahnhof direkt an den Airport angebunden. Die neue Spange wird im nationalen Fernverkehr ab Dezember 2015 genutzt.

Ob auf der Strecke überhaupt Regionalzüge fahren werden, ist aber alles andere als fix. Denn dafür müsste die Stadt Wien die entsprechenden Mittel bereitstellen. Aus dem Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou hieß es dazu lediglich, dass es sich um „ein mögliches Zukunftsprojekt“ handle. Der Trassenverlauf der S7 führt derzeit weder über den neuen Hauptbahnhof, noch ist er unmittelbar mit der Ostbahn verknüpft. Dies soll sich durch das Vorhaben ändern. Die ÖBB planen, den Inlandsfernverkehr stündlich von Salzburg über den Hauptbahnhof und weiter ohne Zwischenhalt zum Flughafen zu führen. Die Fahrt zwischen Hauptbahnhof und Airport wird rund 15 Minuten betragen.

Der Südbahnhof wurde im Dezember 2009 gesperrt, die Schnellbahnstation ist davon nicht betroffen, es gibt einen provisorischen Zugang vom Schweizergarten aus. Alle Züge, die am Südbahnhof angekommen bzw. abgefahren sind, enden derzeit in Meidling. Fernverkehrszüge (etwa aus Tschechien oder Polen) enden bzw. beginnen ebenfalls dort oder fahren bis Wiener Neustadt durch.

In der Serie „Wien mobil“ bisher erschienen: „So ist Wien unterwegs“ (17. 7.), „Parkplatzproblematik“ (20. 7.), „Rad fahren“ (23. 7.), „Auto fahren“ (30. 7.)

Auf einen Blick
Megaprojekt. Der Hauptbahnhof soll im Dezember 2014 fertiggestellt und eines der wichtigsten Verkehrsknoten Europas werden. Im Bahnhofseinkaufszentrum, das seine Pforten im September 2014 eröffnen soll, werden 115 Geschäfte errichtet. Rund um den Bahnhof entsteht in den kommenden Jahren ein neues Stadtviertel mit Büro- und Wohnkomplexen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2012)

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86 Kommentare
 
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Hauptbahnhof Wien ist sehr gut gelungen

Ich finde der Hauptbahnhof Wien ist sehr gut gelungen.
Mir gefallen vor allem die Rautendächer sehr gut.
Da haben sich die Architekten endlich einmal etwas getraut.
Ich finde die Bauzeit von fast 3 Jahren für die 1. Hälfte des Hauptbahnhofs gar nocht so lang, wenn man bedenkt welche Dimensionen der Hauptbahnhof hat.
Bin schon sehr auf die Teilinbetriebnahme am 9.12.2012 gespannt.

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Und wieder ein Planungsmeisterwerk

Wenn die in der Aera des Kaisertums auch so dämlich gewesen wären ,wäre es hier wie in einem Dorf.
Siehe Westbahnhof eine Scheußlichkeit sondergleichen.

Hauptbahnhof ohne Öffi Anschluss. Dagegen ist Skylink ein Meiserwerk.

Das nächste Bauskandal fährt auf Gleis eins. Planer: Bitte zurücktreten.

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S1, S2, S3, S4, S60, S80, U1, D, O, 18, 13A, 69A, diverse Regionalbuslinien...

Das sind alles keine öffentlichen Verkehrsmittel?

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Re: Hauptbahnhof ohne Öffi Anschluss. Dagegen ist Skylink ein Meiserwerk.

Reden's doch bitte keinen solchen Propagandamist. Kritik soll man ja üben, aber keine sachlich völlig falsche: Die U1 ist auch nicht weiter weg als die U6 vom Westbahnhof - sagen's da auch, der Westbahnhof hat keinen Anschluss? Die Stammstrecke fährt zu allen Tageszeiten praktisch in U-Bahn-Intervallen.

Weiters der 18er, D, O, die erwähnten 13A und 69A, die direkt unterm Bahnhof wegfahren.

Also was wollen Sie noch, bringens bitte Argumente und trollen's nicht herum.

Re: Re: Hauptbahnhof ohne Öffi Anschluss. Dagegen ist Skylink ein Meiserwerk.

Niemand wird ernsthaft behaupten, dass der Westbahnhof gut an das U-Bahn Netz angeschlossen ist. Die Situation ist akzeptabel, aber keineswegs gut. Das ist in anderen Städten viel besser gelöst.

Re: Re: Hauptbahnhof ohne Öffi Anschluss. Dagegen ist Skylink ein Meiserwerk.

Na dann vel Spass beim 250 m Koffer schleppen von dem angeblichen "U1 Anbindung" bis zum Bahnhof. Erst Pläne studieren, dann posten. MfG Trawler

Antworten Antworten Antworten Gast: uibel
08.08.2012 11:49
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Re: Re: Re: Hauptbahnhof ohne Öffi Anschluss. Dagegen ist Skylink ein Meiserwerk.

Was machen Sie eigentlich auf den Flughäfen dieser Welt?
Sitzstreik?
250m ist gar nichts...

Re: Re: Re: Hauptbahnhof ohne Öffi Anschluss. Dagegen ist Skylink ein Meiserwerk.

Bist schon mal am Westbahnhof angekommen? Ja? Hast es überlebt? Ja?

Die Distanz ist dort vom Bahnsteig zur U-Bahn nämlich gleich lang. Also mal runter vom Gas.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: nahotanet
06.08.2012 23:34
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Re: Re: Re: Re: Hauptbahnhof ohne Öffi Anschluss. Dagegen ist Skylink ein Meiserwerk.

Na, hot a fast net. Der mußte nämlich durch den ganzen Einkaufszentrum durch. Jetzt hat er sich erholt.

Re: Hauptbahnhof ohne Öffi Anschluss. Dagegen ist Skylink ein Meiserwerk.

U1, Stammstrecke (Intervall wie bei der U-Bahn), 18er, D, O, 13A, 69A...

Informieren, bevor man Stuss schreibt.

Grüne

in den südlichen Bezirken Wiens wohnen eher wenige Wähler der Grünen - aus diesem Grund werden von der Frau Stadtrat die Wünsche nach besserer Anbindung dieser Regionen an den öffentlichen Verkehr in der Regel ignoriert.

Antworten Gast: solldassheissen
06.08.2012 14:51
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Re: Grüne

Die werden eh weniger - soll dass dann heissen, der Öffi-Ausbau wird überhaupt eingestellt?

Gast: richarda12
06.08.2012 11:03
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Wette

Ich wette darauf, das unsere obersten Stadt verantwortlichen allen voran Häupl und Vassilakou
der Öbb schon bald wieder einen Strich durch die Rechnung machen werden so wie sie es schon jetzt den Einwohnern Wiens Verweigern das öffentliche Netz verstärkt auszubauen und die U-Bahnen direkt bis zur Stadtgrenze oder darüber hinaus fahren zu lassen. Auch hier wird es so sein, das Häupl bestimmt mit einer Ausrede kommen wird wie bei der U-Bahn und NÖ.. Und der V. wirds sowieso nicht taugen, weil die Bahn ja auf Schienen fährt und die Trasse leider kein weiterer sinnloser Radweg ist. Aber seien wir mal ehrlich, was tut die Stadt für uns schon in Bezug Öffis ? VIIIEL ZUWENIG ! Nur weil es ein paar Klima U-Bahnzüge und Busse gibt brauchen die WL nicht stolz zu sein. Denn so manche Haltestelle der Öbb Schnellbahn in Wien ist moderner, sauberer und besser klimatisiert als so manche U-Bahnhaltestelle.

Re: Wette

Hörts mir endlich mit dem U-Bahn ins Umland Schwachsinn auf. Das ist dermaßen dämlich, dass es schon weh tut. Wie wär's mal mit denken? Dann wirst schnell draufkommen, warum ein absolutes Massentransportmittel, wie die U-Bahn nichts um Umland verloren hat.

Re: Re: Wette

In Stockholm funktioniert's ;) Die Kommunen Danderyd, Huddinge und Botkyrka werden noch gut angefahren. Solna zählt da noch nicht so wie sich der Ort ins Zentrum von Stockholm bewegt hat.

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Re: Wette

Die Stadt Wien braucht nichts zu verweigern ,die sind Pleite ist ja ganz leicht am Straßenzustand in Wien zu erkennen.
So miese waren die seit 1960 noch nie.

Antworten Gast: BraS
06.08.2012 13:43
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Re: Wette

die U-Bahn gehört dort eingesetzt, wo auch das entsprtechende Fahrgastpotantial zu finden ist.

An der Stadtgrenze ist das NICHT der Fall, daher hat die U-Bahn dort auch nichts verloren.

Dort gehören flotte Lokalbahnen wwie die Badner Bahn hin, die diese dünner besiedelten Gebiete weit besser erschließen können als eine U-Bahn.

Re: Wette

u-bahnen in die pampa zu führen ist ökonomischer und verkehrstechnischer schwachsinn - ; schon innerhalb wiens sind die u-bahn-linien an den rändern mehr als schwach ausgelastet. die u-bahn ist per definition ein verkehrsmittel für dicht bebaute gebiete, für den regionalverkehr muss ein sinnvolles system aus s-bahnen, bussen und straßenbahnen entwickelt werden. und - wer es noch immer nicht kapiert hat - der autoverkehr muss beschränkt werden, sonst steigt sowieso wieder keiner um.

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Re: Re: Wette

Wenn der Autoverkehr beschränkt gehört, damit die Leute umsteigen, zeigt das nur, dass die "Abstimmung" erfolgt ist: Die Menschen fahren lieber - wenn es sich irgendwie einrichten lässt - mit dem Auto.

Akzeptiert das endlich und hört auf die Menschheit zwangszubeglücken!

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Re: Re: Re: Wette

Klar fahren die Menschen lieber mit dem Auto. Und ruinieren dabei die Umwelt, die Stadtstruktur, die lokale Wirtschaft und die Gesundheit der anderen Menschen.

Und dabei darf die Politik nicht zusehen, wenn sie wirklich das Wohl aller und nicht nur den Egoismus von Einzelnen zum Ziel hat.

Das ist keine Zwangsbeglückung, denn Ihr Glück tut nichts zur Sache -- Ihnen wird ganz bewusst etwas weggenommen, damit Ihre Kinder auch noch eine lebenswerte Umgebung haben.

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Re: Re: Re: Re: Wette

Macht "linkes Denken" wirklich blind?

Welche Umwelt wird ruiniert? Das höre ich seit 20 Jahren. Aber die Menschen leben immer länger (und sind gesünder dabei). Die Bäume blühen und die Grünflächen in Wien werden immer mehr. Alle Schadstoffe, die seit zumindest 20 Jahren in Wien gemessen werden haben sich verbessert.

Autos ruinieren die lokale Wirtschaft? Schon mal BIPs aus Wien im Zeitablauf über 40 Jahre verglichen? Glauben Sie ernsthaft eine "Fußgängerstadt" kann soviel Wertschöpfung erzielen, um all die Sozialleistungen zu bezahlen, die Sie vermutlich auch nicht reduzieren möchten? Sie sind ahnungslos!

Und was die Zukunft unserer Kinder betrifft: Die ist höchstens durch (Gut-)Menschen wie Sie gefährdet, die sich anmaßt zu beurteilen, was für andere gut oder schlecht ist. Was für Sie eine lebenswerte Umgebung ist, kann für jemand anderen ein Albtraum sein.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: toro
08.08.2012 11:50
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Re: Re: Re: Re: Re: Wette

Wieder falsch.
Grünflächen in Wien werden weniger.
Schließlich wird gebaut im grünland - oder wurden heimlich die Stadtgrenzen erweitert?

Antworten Gast: onomom
06.08.2012 11:49
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Re: Wette

gerade jetzt werden doch in wien die öffis forciert...

... und die ubahn fährt nicht nach pröllistan weil seine niederösterreichische durchlauchtheit nicht zahlen will, sie kaspar.

Jedes grosse Bauprojekt in Wien wurde am Ende zu einem Megaskandal

Mal sehen, wann die ersten Berichte über Kick Back und ähnliches auftauchen. Unter die Top 10 der Wiener Bauskandale sollte es der HB locker schaffen.

Gast: Fata Morgana
06.08.2012 09:07
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Schildbürgerstreich...

Laut dieser Quelle:

http://www.westbahnhof.at/lage-geschichte/

werden nationale Fernzüge (z. B. Railjet von Bregenz nach Wien) weiterhin den Westbahnhof anfahren, was ein unglaublicher Schildbürgerstreich wäre. Aber wie sonst würde man den Millionen Euro teuren Umbau des Westbahnhofes rechtfertigen?

Bleibt nur zu hoffen, dass bis zur vollständigen Inbetriebnahme ein Umdenken bei den ÖBB erfolgt.

 
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