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Entführter Anwalt: Ermittlungen auch auf Russland ausgeweitet

05.08.2012 | 18:21 |   (Die Presse)

Die Beamten des Bundeskriminalamtes suchen im Rahmen der Ermittlungen zum Verschwinden des Wiener Wirtschaftsanwalts Erich Rebasso in Moskau zwei Männer, die einen am Tatort gesehenen Wagen mieteten.

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Wien/Red. Im Rahmen der Ermittlungen zum Verschwinden des Wiener Wirtschaftsanwalts Erich Rebasso sind nun zwei Beamte des Bundeskriminalamts nach Moskau gereist. Sie sind auf der Suche nach zwei Männern, die einen Wagen angemietet haben, der am Tatort gesehen worden ist.

Rebasso dürfte Freitag vor einer Woche in der Tiefgarage nahe seiner Kanzlei in der Innenstadt niedergeschlagen worden sein. Einer der Männer fuhr mit Rebassos Mercedes aus der Garage, der zweite Mann im Mietwagen hinterher. In beiden Fahrzeugen wurden Blutspuren des Anwalts gefunden. Die zwei Männer haben sich beim Anmieten des Autos mit russischen Pässen ausgewiesen. Ob diese Dokumente echt sind, soll jetzt geklärt werden, so Polizeisprecher Roman Hahslinger.

Aus der Bevölkerung sind bisher keine brauchbaren Hinweise eingegangen. Keiner hat die Entführung und das Abstellen des Mercedes des Anwalts auf einem Parkplatz in Simmering mitbekommen. Dort gab es zwar Videokameras an der Stelle, an der der Wagen stand, diese waren aber nicht einsichtig.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2012)

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15 Kommentare
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i glaub der typ ist schon lange geschichte!


Entführungen können in Österreich sehr, sehr lange dauern!

Und wenns zurück sind, sagen sie kein Wort.

PS: Das FBI müsste ja noch in Österreich sein. Evtl. könnte mal bei denen mal nachfragen, ob sie helfen?

Gast: Die Erfahrung lehrt
08.08.2012 22:39
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Der "Wirtschaftsanwalt" taucht nicht mehr auf, weder lebendig noch tot

Selbst wenn Vater eine Millionen Euro bieten.
Es ist davon auszugehen, dass die Tat von Profis begangen wurde

Gast: Pech gehabt
07.08.2012 19:32
1 0

Wirtschaftsanwälte vertreten sehr oft Gauner

Wenn die Gauner das Eigentum der Republik stehlen (wie Grasser, Strasser und CO), ist es nicht gefährlich. Wenn die Gauner aber die Mafia sind, dann ist es gefährlich

Gast: Tut mir leid
06.08.2012 22:31
3 2

Aber das Schicksal dieses "Wirtschaftsanwalts" ist mit völlig egal

Er wollte wohl schnel steinreich werden, auf welchem Weg immer. Das ging daneben.
Da wird es auch keine Lösegeldforderung geben, er hat sich mit Leuten eingelassen, die keinen Pardon kennen. Und das hätte er vorher wissen müssen.

Antworten Gast: Dermak
09.08.2012 10:14
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Der Neid ist a Hund.

Da sitzt ein kleiner Zivilversager am PC und sagts mal so richtig rein, für Sekunden froh, dass seine eigene erbärmliche Existenz nicht einmal den Briefträger interessiert.

Gast: Immer dasselbe
06.08.2012 21:14
2 1

Jetzt macht ihn der Bruder zum Heiligen, vorher saß er mit der Mafia an einem Tisch

Und an diesem Tisch krachte es eben, wenn man versucht, zu hoch zu pokern

Gast: Man soll sich nicht wundern
06.08.2012 19:45
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Wer sich mit der Mafia an einen Tisch setzt, riskiert immer sein Leben

Auch wenn er für einen Top-Anwalt gehalten wird und im Theresianum war. Die Mafia, egal welche, russisch, sizilianisch, US, japanisch etc., lässt sich davon nicht beeindrucken.
Im übrigen glaube ich, dass der Fall nie aufgeklärt werden wird

Antworten Gast: MiliTanteGästIn
06.08.2012 22:41
2 1

Re: Wer sich mit der Mafia an einen Tisch setzt, riskiert immer sein Leben

Sie haben Beweise, dass er mit der Mafia am Tisch gesessen sind? Ich geh davon aus, dass sie diese wichtige Information schon der Piolizei übergeben haben (?)

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aha

nur "UNeinsichtige " VideoKameras ?
KRONE-Niveau

Gast: Eisenstein
06.08.2012 08:33
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Schöne Worte ...

... und nur allzu verständlich, da es um den eigenen Bruder geht. Nur ist er nun mal kein unbeschriebenes Blatt. Zu viele Dollars haben über Jahre hinweg den Besitzer von Rußland nach Österreich gewechselt. Wieviel davon redlich war? Er wird es schon wissen.

Gast: xxxx
05.08.2012 21:03
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Mei, Moskau im August! Leiwand!

Und dann bezahlt anstatt Urlaubstage verbraten.

Gast: Hirter
05.08.2012 19:28
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WIR wissen NICHT, um was es geht.......

....jedoch dürften die Täter und der WA selber wissen, um was es geht.......Das es da um NICHTS geht, das glaube ich NICHT, jedoch wären im Normalfall die Gerichte dafür zuständig, wenn sich jemand geprellt gefühlt hat, JA, die Russen dürften da anders denken!

Gast: Wasserlaeufer
05.08.2012 19:21
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Bei den Anwaelten

gibts Solchane und Solchane.

Und bei den Klaegern gibts nur Wahnsinnige
wie mir ein Anwalt einmal glaubwuerdig
erklaert hat.

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...

verstehe typischer fall von nicht einsichtig, da ist wohl die polizei selbst schuld...