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ÖVP fordert Handyverbot und 0,5 Promille für Wiens Radler

07.08.2012 | 14:30 |   (DiePresse.com)

Klubobmann Fritz Aichinger ist weiterhin gegen Nummerntafeln, will aber strengere Regeln für die Handybenutzung und Alkohol am Radlenker. Die Radler sollen an Autofahrer angeglichen werden.

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Neben der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung wird auch das Radfahren in Wien derzeit viel diskutiert: Zuletzt stellte sogar der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) in den Raum, sich die Einführung von Nummerntafeln an Bikes vorstellen zu können. Dies soll gegen Radrowdys wirken. Abgelehnt wurde dies - neben den Grünen - auch von der ÖVP. Deren Klubobmann Fritz Aichinger forderte aber nun, dass für Radfahrer Handyverbot und strengere Alkoholbestimmungen gelten sollen.

Aichinger bekräftigte einmal mehr, dass er - im Gegensatz zur schwarzen Wiener City-Chefin Ursula Stenzel - nichts von Nummerntafeln für Radfahrer halte. "Aber wenn schon soviel Gleichstellung der Radfahrer (zu Autolenkern, Anm.) propagiert wird, dann muss auch wirklich alles gleichgestellt werden. Dafür treten wir ein", argumentierte der Klubobmann seinen nunmehrigen Vorstoß nach strengeren Regeln.

Radler dürfen noch 0,8 Promille haben

Denn zurzeit könnten Radfahrer noch mit 0,8 Promille im Blut auf den Straßen unterwegs sein, während für Autofahrer bereits ab 0,5 Promille Schluss ist. Auch das Telefonieren am Bike ist für Radler gestattet - aufgrund mangelnder Regelung. Für Autofahrer hingegen gibt es ein Handyverbot. Eine komplette Gleichstellung der Radfahrer - mit Herabsetzung der Promillegrenze und Handyverbot - wäre somit im Sinne der allgemeinen Verkehrssicherheit, so Aichinger.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) begrüßt die Forderung der ÖVP. "Ein Radfahrer ist mit Alkohol im Blut genauso reaktionsschwach und mit Handy am Ohr genauso abgelenkt, wie ein Autofahrer", betonte KfV-Direktor Othmar Thann. Es sei ein Unikum und ein "rechtlicher Lapsus", dass derzeit für Radler andere Regelungen gelten als für Autofahrer. Angesichts des stetig steigenden Radverkehrs sei es nun "an der Zeit, über diese Regelungen nachzudenken", so Thann.

(APA)

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440 Kommentare
 
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Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast386
10.08.2012 14:00
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Re: Re: Auf dieses grundlegend dumme Argument habe ich nur gewartet!

Also ich fahre in der Stadt mit einem 1000 EUR Rad. Wenn, und das istja nicht das gleiche, es lang oder gar über Nacht unbeaufsichtigt stehen alssen muss, wechsle ich auf mein billigeres Zweitrad. Aber immer mit so einem zu fahren, kanns ja auch nicht sein.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: vee
15.09.2012 13:10
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Re: Re: Re: Auf dieses grundlegend dumme Argument habe ich nur gewartet!

mir habens jetzt schon 3 stück 50 euro radln gestohlen, in den letzten zwei jahren. ist wirklich ärgerlich. anfangs hatte ich auch noch richtig teure schlösser drauf (~100€) weil ich sowas vermeiden wollte. die waren natürlich dann auch kaputt. und über nacht habe ich auch nichts stehngelassen. war immer am hellichten tag. da gehören, härtere strafen her! das sollte man gleichbehandeln wie autodiebstahl! und die 5% aufklärungquote ist auch wirklich eine schande. wir brauchen mehr polizei, die sich um straftaten, statt um verwaltungsübertretungen kümmer.

danke für's lesen.

Re: Re: Das grundlegende Problem mit dem Rad:

wer kauft sich ein rad unter 1000€??

neulich hatte ich mit einem schaffner eine diskussion, nach doppelreifenpanne, ca 19h endstation 43er ob ich aussteigen muss oder nicht. exakt 7 personen befanden sich in dem ulf (ein langer) aber es war dem herren nicht recht dass ich (mitsamt rad) bei der hintersten türe stand. nach einigem hin und her haben wir uns dann geeinigt dass es fahruntauglich und somit sperrmüll und kein fahrrad ist und ich es mitnehmen kann. aber wie lächerlich ist es bitte dass das überhaupt diskutiert werden muss.
wiegesagt rushour in der innenstadt ist was anderes.

Ob Nummerntafel oder nicht

ist auch eine Frage, welchen Stellenwert dem Fahrrad zugeschrieben wird: Verkehrsmittel oder Freizeitgerät. Für letzteres wäre eine Nummerntafel absurd. Für ersteres durchaus denkbar.

Konsequenterweise müsste dann aber auch die Radwegebenützungspflicht aufgehoben werden, da Radwege/gemischte Geh- und Radwege eher Freizeitradlern zugute kommen und für Alltagsradler oft unbrauchbar für rasches Vorankommen sind.

Gast: KoJag
09.08.2012 11:39
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Durcheinander

Ich schlage vor, dass auch für Fußgänger künftig Helmpflicht und Rechtsgeh-Gebot gelten. Überholen nur noch im gekennzeichneten Bereich. Ebenso sind einzuführen: Geschwindigkeitsbegrenzungen, Blinker, Lichtanlage, Sommer- und Winterbesohlung. Ach ja, und zur Überprüfbarkeit bzw. Bestrafbarkeit bei Nichteinhaltung haben Fußgänger künftig Nummerntafeln zu tragen. Wo diese zu befestigen sind wird selbstredend ebenso in einem Paragraphen der StVO festgeschrieben.

Suche noch Mitunterzeichner für eine entsprechende Volksbefragung.

Re: Durcheinander

Sie meinen damit die von den Stadtgrünen bereits vorgeschlagenen "Fussgänger-Highways"?

Was die Absurditäten betrifft, sind die grünInnen immer einen Schritt voraus.

Re: Durcheinander

und nicht zu vergessen: die pickerlüberprüfung! defekt (verschleiß)teile auswechseln, wie bandscheiben, meniskus etc. dann noch 0,5 promille und planquadrate.

es ist erschreckend in welch schlechtem zustand fußgänger auf die straße gehen.

Antworten Antworten Gast: KoJag
09.08.2012 14:37
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Re: Re: Durcheinander

Damit haben Sie beide vollkommen Recht. Das hatte ich vollkommen vergessen zu erwähnen...

Gast: Bank12
09.08.2012 11:23
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so stirbt die Stadt

Die Stadt wächst unbegrenzt und der Verkehr soll eingeschränkt werden! So stirbt eine Stadt! Naj, es spricht ja auch ein Experte der "Bodenkultur" - da gehts halt ländlich zu....

Re: so stirbt die Stadt

Am Land wird mehr mit dem Auto gefahren da die Entfernungen auch deutlich größer sind.

Ihr Kommentar outed Sie als Schwachkopf.

Re: so stirbt die Stadt

Irrtum. Nicht der Verkehr soll eingeschränkt werden, sondern der motorisierte Individualverkehr. Eine Stadt ist umso lebenswerter, wenn es weniger Lärm und weniger schlechte Luft durch Abgase gibt. Wenn deren Einwohner auch das Fahrrad benutzen können, ohne Angst vor dem motorisierten Verkehr haben zu müssen. Wenn Kinder wieder gefahrlos zur Schule gehen können. Das wird immer mehr Menschen bewusst.

Antworten Antworten Gast: Affffe
09.08.2012 23:36
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Re: Re: so stirbt die Stadt

Sie beschreiben treffend die Idylle eines Dorfes oder einer kleinen Stadt.


Gast: Ggrufti
09.08.2012 10:43
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Durcheinander

Dieses Durcheinander der verschiedensten Verkehrsteilnehmer ist ein absoluter Bloedsinn.

Antworten Gast: uibel
09.08.2012 11:27
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Re: Durcheinander

Bitte wie?
Wie hätten sie denn gerne die entflechtung?
Oder sind Sie einfach überfordert?

Antworten Antworten Gast: Ggrufti
09.08.2012 12:23
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Re: Re: Durcheinander

Ganz einfach so wie es urspruenglich war. Fuer Fussgaenger gibt es einen Gehweg und fuer den Motorverkehr die Strasse. Wo immer es moeglich ist gibt es Radwege fuer die Radler. Fussgaenger und spielende Kinder haben auf der Strasse nichts verloren.

Re: Re: Re: Durcheinander

aha, und wie soll man als radfahrer von einem zum anderen radweg kommen, wenn sie die straße nicht benützen dürfen?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ggrufti
09.08.2012 14:00
0 2

Re: Re: Re: Re: Durcheinander

So wie auch Fussgaenger ueber die Strasse gehen.

Antworten Antworten Antworten Gast: uibel
09.08.2012 13:32
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Re: Re: Re: Durcheinander

Haha, witzbold.
Ursprünglich und viele tausend Jahre lang:
Fußgänger, Reiter und Pferdefuhrwerke auf einer gepflasterten Straße.

Wenn schon ursprünglich, dann so.

Antworten Antworten Antworten Gast: Tim Wenders
09.08.2012 13:26
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Re: Re: Re: Durcheinander

Ich weiss nicht wie alt Du bist aber ursprünglich sind die Straßen enstanden, weil die Menschen zu Fuß von A nach B gegangen sind! Später sind dann Kutsche, Fahrrad und zuletzt das Auto dazugekommen, dass auf einmal seinen eigenen Platz auf der Straße gefordert hat, wo bisher alle zusammen unterwegs waren, weil es viel schneller und gefährlicher ist als alle anderen. Zum Glück kommt man langsam zum ursprung zurück, weil man gemerkt hat, dass nicht alle gleichzeitig mit dem eigenen Auto fahren können! Daher: Mehr Platz für Fußgänger Radfahrer und Kinder auf der Straße!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ggrufti
09.08.2012 15:49
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Re: Re: Re: Re: Durcheinander

Lieber Tim(auch an uibel gerichtet). Um Dir die Frage nach dem Alter zu beantworten: ich bin schon in den 50ern mit dem Rad durch ganz Wien und halb Oesterreich gefahren, allerdings mit weniger Autoverkehr, dafuer mehr Strassenbahnen und unter Benutzunder Strassenverkehrsordnung, auf der Strasse und ohne Radwege. Der grosse Vorteil der Strassenverkehrsordnung war die Entflechtung des Verkehrs, um das Gefaerdungspotential zu vermindern. Was jetzt hier passiert ist ein Rueckschritt nur aufgrund einer gewissen politischen Religion.

Der Kaiser an das Volk

Helm pflicht für Rad-Fuß-Auto-Fahrer also alle und Tempo 20 in ganz Wien und jeder Bürger braucht einen Tages schein Gebühr 10 Euro ohne Tagesgebühr kein Aufenthalt und Nutzung der Strassen erlaubt und mit 60 werdet ihr zu Keks Verarbeitet den Pension gibt es keine.(Spaß)

Re: Der Kaiser an das Volk

Im Auto braucht man keinen Helm,denn es gibt den Air-Bag,aber mit einspurigen Fahrzeugen peppelt man bald mit dem Kopf am Asphalt auf!

Helmpflicht für Radfahrer würde sicher den Staßenverkehr massiv entlasten,denn dann würden viele Grüninnen auf Öffis umsteigen.

Antworten Antworten Gast: uibel
09.08.2012 12:13
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Re: Re: Der Kaiser an das Volk

Machen Sie sich die Mühe, aus der hinterletzten Provinz mal nach Wien zu kommen.
Sie werden sehen, dass hier auch viele Anzugsträger (vulgo "Nichtgrüne") den Vorteil des Fahrrads zu nutzen wissen - und wer etwas zu schützen hat, trägt ohnehin einen Helm.

Gast: NochnGast
09.08.2012 10:20
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Sicher auch ein wichtiges Thema,

Aber was ist jetzt mit der GEMÄSS VERFASSUNG VERPFLICHTEND durchzuführenden Volksbefragung zur Einführung von weiteren Kurzparkzonen nach Sammlung von mehr als 57000 Stimmen?

Antworten Gast: Radfahrer
09.08.2012 11:12
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Re: Sicher auch ein wichtiges Thema,

Offensichtlich haben die vereinigten Medien Österreichs gemeinschaftlich beschlossen, dieses unliebsame Thema (möglicher Verfassungsbruch durch die Wiener Stadtregierung?) ab jetzt konsequent totzuschweigen - hoffentlich nicht auf Weisung der politisch Verantwortlichen ... :-(

Gast: biersauer
09.08.2012 10:19
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Desgleichen patscherte Spontanbestrafung für ..

Parkende in engen Gassen!
So wie das derzeit im 22. geschieht um offenbar damit Strafgelder zu lukrieren. Oder die Bestrafung abgestellter PKW, die zwar ornungsgemäß angemeldet sind, aber bei denen das Pickerl abgelaufen ist.
Beides Aktionen, welche Unmut wegen deren Unrecht, hervorrufen.
Wenn eine Gasse zu eng ist, dann ist das nicht das Verschulden von PKW-Besitzern, sondern da müssen zumindest Engstellen-Regelungen die Situation regeln und bei einem Pickerl-Terminüberlauf hat das mit der Funktion des Pickerls als Verkehrsgitachten-Ausweis nichts gemein, denndas KFZ wird ja nicht verwendet im Sinne des KFG, sondern es befindet sich statisch in ruhendem Verkehr und ist als Eigentum des Zulassungsbesitzers gehörig mit demKennzeichen versehen.
Also . solche Hysterien der Sicherheitsbehörden vermeiden, denn es gibt genügend aktive Verbrecher, wo diese Kräfte dann fehlen, wie zB. derzeit an der Ostgrenze!

Antworten Gast: BraS
09.08.2012 12:57
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Re: Desgleichen patscherte Spontanbestrafung für ..

wenn eine Straße zu eng ist, um ein Auto zu parken, dann ist sie eben zu eng und es gilt Parkverbot. Punkt. Aus.
Ein bisserl Selbstverantwortung ist zumutbar.

Und fürs Pickerl gibts ohnehin schon 4 Monate Toleranzfrist - auch das sollte mehr als reichen.

Antworten Gast: odoaker
09.08.2012 10:56
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Re: Desgleichen patscherte Spontanbestrafung für ..

Auch beim Parken auf öffentlichen Flächen müssen die Bestimmungen des Kraftfahrzeuggesetzes eingehalten werden.
Der Fall ist völlig klar. Nur auf einem ausgewiesenem Privatparkplatz dürfen Sie den Pkw so parken - allerdings mit einem Problem: wie bringen sie den wagen zur nächsten werkstätte für die erneuerung des Pickerls? Fahren dürfen sie nämlich nicht.
Haben sie auch sonst Problem mit dem Gesetz, biersauer?

Antworten Antworten Gast: biersauer
09.08.2012 14:02
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Re: Re: Desgleichen patscherte Spontanbestrafung für ..

Es ist die STVO welche
für den ruhenden Verkehr bestimmet das ein abgestelltes Fahrzeug darstellt.
Warum ein Fahrzeug abgestellt steht ist ja ein anderes Kapitel.
Es könnte ja hier auf den Abtransport warten.
Also ist es lediglich eine Sache, welche durch das Kennzeichen genügend gekennzeichnet und auch legalisiert ist,
dazu bedarf es keines Ablaufdatums.
Da dürfte ich auch die Strasse nicht für den Abtransport benutzen, wo dieser
PKW transportiert wird.
die Verfassung bestimmt, dass Eigentum im gesamten Bundesgebiet frei ist. Da gibt es kein Ablaufdatum.
Sonstwelche Probleme mit dem Gesetz?

Antworten Antworten Antworten Gast: odoaker
09.08.2012 14:30
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Re: Re: Re: Desgleichen patscherte Spontanbestrafung für ..

Ich versuche es nochmals: um Ihren Pkw auf öffentlichem Grund bewegen oder abstellen zu dürfen brauchen Sie: Nummerntafel UND Plakette.

Ist ganz eindeutig geregelt.
Da gibt es KEINE Diskussion.

Antworten Gast: Studentenvater
09.08.2012 10:50
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Re: Desgleichen patscherte Spontanbestrafung für ..

Das ein Auto mit abgelaufener Begutachtunsplakette nicht im öffentlichen Raum abgestellt werden darf, war schon immer so, wie ich 1990 in Graz am eigenen Leib erfahren durfte. Ist im nachhinein für mich auch verständlich und o.k.. Insbesondere in der Stadt, wo dieser Raum nur in engen Grenzen vorhanden ist.
Und das mit dem Parken in engen Strassen ist auch schon seit Ewigkeiten in STVO geregelt, immerhin habe ich das schon bei der Führerscheinprüfung gelernt (und das ist gut 30 Jahre her). Wo kämen wir hin, wenn man jede derartige Stelle extra mit Parkverboten kennzeichnen müßte. Jeder kann sein Hausverstand benützen und dann sollte klar sein, wo man parken kann und wo nicht.

Warum trägt diese

Dame keinen Kopfschutz?

Totale Helmpflicht für alle Radfahrer(innen) ist endlich zu fordern!

Antworten Gast: El Mariachi
09.08.2012 11:29
2 0

Re: Warum trägt diese

Und was genau würde das im bezug auf das miteinander der verkehrsteilnehmer bewirken, fischkopf?

Antworten Gast: Eigenverantwortlicher
09.08.2012 11:08
0 0

Re: Warum trägt diese

Warum ist das zu fordern? Können Sie ein Argument dafür liefern?

Antworten Gast: globetrotterneu
09.08.2012 10:42
0 0

Re: Warum trägt diese

ist es ihr kopf nein ist er nicht.

Re: Re: Warum trägt diese

Für Mopedfahrer gilt auch Helm-Pflicht!

Fahren = Rad oder Auto

scheinbar sind hier ein haufen Poster die nur Auto fahren (können ?).
Ich kann und mache beides. Darum bin ich auch für sicheres (Rad-)fahren in der City.

NB: SchwarzBlauerMob die Parkpickerldiskussion ist hier maximale Themenverfehlung.

sinnlose debatte

solange es offensichtlich ist, dass die grünen und roten einen völligen schwachsinn mit der parckpickerldebatte ausgelöst haben !

Gast: Schluß mit Freundschaft
09.08.2012 09:16
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Gleichstellung klar,...

dann aber bitte richtig - Radfahrer müssen ebenfalls Steuern zur Finanzierung der Extrawürste zahlen, müssen ebenfalls Haftpflichtversicherungen abschließen und sonstige Regelungen wie Promillegrenzen und Telefonierverbot einhalten. Auch muß es selbstverständlich zu einer flächendeckenden Fahrradparkraumbewirtschaftung kommen.

Antworten Gast: fahr rad
09.08.2012 11:27
4 0

Re: Gleichstellung klar,...

Da bin ich ganz bei Ihnen - im Sinne der Kostenwahrheit sollten sowohl Auto- als auch Radfahrer für die von Ihnen verursachten Kosten aufkommen.

In der Praxis würde dies dann wohl auf massive Steuerreduktionen für Radfahrer und eine Vervierfachung der MÖSt hinauslaufen.

Antworten Antworten Gast: Schluß mit Freundschaft
09.08.2012 12:55
0 1

Re: Re: Gleichstellung klar,...

wieso?

Re: Re: Re: Gleichstellung klar,...

weil 70% der kosten von der allgemeinheit bezahlt werden und nur 30% über möst, versicherungssteuer etc. abgedeckt sind.
als autobesitzender radfahrer bin ich sowieso der depp schlechthin bei der kostenfairness-rechnung. ich spare mir zwar möst, aber nicht vignette, versicherungssteuer, nova, parkpickerl, pickerl etc. und für jeden km, den ich mit dem rad statt mit dem auto zurücklege, nutze ich die straße weit weniger ab, belaste die umwelt weniger und entlaste die krankenkassen, weil ich gesund bleibe.

Antworten Gast: logisch
09.08.2012 10:05
2 0

Re: Gleichstellung klar,...

völlig logisch, mit einem Rad kann man natürlich gleich viel Schaden anrichten wie mit einem Auto. Und ein Radweg kostet bestimmt gleich viel in der Erbauung und Erhaltung wie eine Autobahn. Erscheint mir durchaus logisch!

Antworten Antworten Gast: Schluß mit Freundschaft
09.08.2012 10:59
0 2

Re: Re: Gleichstellung klar,...

bei 20 oder 30 km/h wird der Unterschied wahrscheinlich nicht mehr allzu groß sein. Außderdem spreche ich ja nicht davon, daß alle gleich viel zahlen. Ausgenommen sind natürlich Verstöße gegen die Verkehrsordnung - das Überfahren einer roten Ampel muß für Radler und Autofahrer gleich teuer sein.

Re: Re: Re: Gleichstellung klar,...

betrunken radfahren ist gleich teuer, obwohl die gefährdung für andere nicht mit der eines betrunkenen autofahrers vergleichbar ist. es geht um masse und geschwindigkeit. und ein betrunkener radfahrer ist zumeist sehr langsam unterwegs - je betrunkener, desto langsamer, bis zum stillstand.

und der führerschein ist auch weg.

mit 20-30 km/h ist ein radfahrer garantiert weniger eine gefahr für andere als ein auto!

Antworten Antworten Gast: sowas-aber-auch
09.08.2012 10:58
0 3

Re: Re: Gleichstellung klar,...

Es richten auch nicht ALLE Autos Schäden an, und trotzdem müssen alle eine Versicherung abschliessen.
Und trotzdem ist ein Radweg nicht umsonst, also für Herstellung, Erhaltung sollte der Nutzer bezahlen.
Auch gehört eine Helmpflicht eingeführt, da für mich ein Radfahrer nichts anderes darstellt als es einer mit einem Mofa/Motorrad, beide handeln grob Fahrlässig und Verursachen im Falle eines Unfalles höhere Behandlungskosten. Und als Teilnehmer des öffentlichen (Straßen)Verkehrs sollte natürlich auch eine Nummerntafel her.

So und jetzt darf man hinhauen :D

Re: Re: Re: Gleichstellung klar,...

ich möchte dann aber nicht gezwungen werden auf radwegen unterwegs zu sein, wenn ich eine nummerntafel tragen muss. wie sie sagen: bei gleicher ausstattung mit nummerntaferl die gleichen rechte.

und wenn sie schon über externe kosten des autfahrens schreiben: wenn man nicht nur die infrastrukturkosten heranzieht, sondern auch externe kosten wie beseitigungen von umweltschäden und behandlung von unfallopfern, dann liegt der beitrag der autofahrer an den kosten nur bei 30%. 70% werden von der allgemeinheit beigesteuert.
und viele wie ich sind autofahrer und radfahrer. soll ich für parkpickerl, motorbezogne steuer, vignette etc. bezahlen und dafür, dass ich das auto stehen lasse bestraft werden? ich subventioniere autofahren, da ich die infrastruktur (weniger) nutze und dafür das rad nutze. den energieverbrauch bzw. das stillen desselben bezahle ich mit der mwst. (kalorien).

ich subventioniere als radfahrer autofahren stärker als autofahrer selbst. und dafür soll ich bestraft werden?

lächerlich!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: sowas-aber-auch
10.08.2012 10:52
1 1

Re: Re: Re: Re: Gleichstellung klar,...

Dann wissen Sie aber auch das der Autofahrer sowieso mehrfach bezahlt, denn die "allgemeinen Steuern" zahlt jeder, auch der Autofahrer!

Umweltschäden? Dneken Sie als Autofahrer wirklich das die nur der Autofahrer verursacht?

Über die Radwege muss man nicht diskutieren, die sind meist sowieso eine Frechheit, gefährten alle Verkehrsteilnehmer. Ich bin für Umweltschutz genauso zu haben, wie für vernünftige Lösungen. Aber das was hier derzeit allen Aufgezwungen wird is ja schon krass.

Abgesehen davon bezahlt der Steuerzahler sowieso schon Unsummen, ganz gleich ob direkt oder indirekt. Leider erfüllt hier der Staat seine Aufgaben nicht gewissenhaft. Vielmehr geht er mMn viel zu sorglos mit dem Geld um. Es liegt aber an uns das es nicht mehr so einfach geht....

Re: Re: Re: Re: Re: Gleichstellung klar,...

nun ja. als radfahrer verursache ich sicher weniger schäden. für mich braucht man auch keine lärmschutzwände und umweltzonen.

was mich hauptsächlich ärgert ist, dass das wichtigste offenbar nicht die marschrichtung ist: unnötigen nahverkehr zu unterbinden. pendeln ist aus wirtschaftlicher sich sehr sinnvoll und momentan alternativlos. aber dass man in einer stadt wie wien zum supermarkt ums eck mit dem auto fährt, oder sich täglich in die arbeit staut, ist unnötig.

es sollte billiger werden das auto stehen zu lassen.

den vergleich mit 30% zu 70% finanzierung habe ich gebracht, weil viele autofahrer denken, dass sie alles alleine bezahlen, darüber hinaus noch radwege finanzieren und daher radfahrer als schmarotzer diffamieren. weils einfach nicht stimmt.

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die Chance geben

Wichtig wäre die (an sich selbstverständliche) Pflicht für alle Verkehrsteilenehmer, v.a. Fußgänger und Radfahrer, dem Anderen die Chance zu geben ihn zu sehen und reagieren zu können

Re: die Chance geben

wie stellen sie sich das vor?

diese werden nämlich nicht nur leicht übersehen, da sie kleiner sind. auch dass sie ungefährlich für einen autofahrer sind bedeutet, dass die selektive wahrnehmung sie als nicht gefährlich einstuft und leichter übersieht.

auf gut deutsch: radfahrer müssten ebenso gefährlich für das leben der autofahrer werden, damit sie durch die selektive wahrnehmung nicht zweitrangig betrachtet werden.
sollen alle eine bombe tragen, die explodiert, wenn es einen heftigen aufprall haben, den es nur mit autos gibt?

 
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