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Gerüste bis 2024: Das Wiener Rathaus wird saniert

16.08.2012 | 10:56 |   (DiePresse.com)

Derzeit läuft noch das Vergabeverfahren. Die Arbeiten sollen im September beginnen und werden zumindest zwölf Jahre dauern.

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Wind und Wetter haben der Fassade des Wiener Rathauses jahrzehntelang zugesetzt, nun wird sie auf Vordermann gebracht. Verläuft alles nach Plan, starten die Sanierungsarbeiten im September. "Derzeit läuft das Vergabeverfahren", berichtete eine Sprecherin des zuständigen Stadtrats Michael Ludwig (SPÖ). Die Arbeiten werden mindestens zwölf Jahre dauern, danach soll das Gebäude ein deutlich helleres Erscheinungsbild haben.

Der 130 Jahre alte Prunkbau wurde aus mehr als 40.000 Quadratmetern unterschiedlichster Natursteintypen errichtet. Diese stammen aus Regionen der ehemaligen Kronländer, aber auch aus Italien, Frankreich und Deutschland. Der Stadtrats-Sprecherin zufolge zählt das Rathaus zu den bemerkenswertesten Natursteinbauwerken Europas. Die Witterung, rauchende Industrieschlote und der sogenannte Hausbrand haben jedoch im Lauf der Zeit Spuren hinterlassen und dafür gesorgt, dass die ursprünglich fast weiße Fassade nun viel dunkler geworden ist.

Erste umfassene Fassadensanierung

Eine umfassende Fassadensanierung hat bisher noch nie stattgefunden. Einzig Reinigungsaktionen wurden in den vergangenen Jahrzehnten durchgeführt. Bei der nun stattfindenden Renovierung werden Spezialisten zum Einsatz kommen, kündigte die Sprecherin an. Dies soll einen behutsamen und fachgerechten Umgang mit den Materialien gewährleisten.

Die Kosten der Arbeiten belaufen sich auf 35,7 Millionen Euro. Geplant ist, dass im September mit der Erneuerung begonnen wird. Einen exakten Zeitpunkt konnte die Sprecherin mit Verweis auf das noch nicht abgeschlossene Vergabeverfahren nicht nennen.

Gerüste bis 2024

Die Wiener müssen sich jedenfalls für lange Zeit an einen neuen Anblick gewöhnen: Bis mindestens 2024 wird das Rathaus immer an irgendeiner Stelle eingerüstet sein - teilweise auch in den Innenhöfen, da auch deren Fassaden bearbeitet werden. Geplant sind elf Bauabschnitte, die jeweils eineinhalb Jahre dauern. Bei jeder Etappe werden im Schnitt 3.000 Quadratmeter Fläche renoviert. "Das entspricht einer Größe von 11,5 Tennisplätzen", verdeutlichte die Sprecherin. Der Betrieb im Zentrum der kommunalen Macht soll von der Sanierung nicht beeinträchtigt werden.

 

(APA)

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18 Kommentare

12 Jahre!

Er lebt,der real existierende Sozialismus.........

12 Jahre!


Gast: Recht herzlichenDank für die Veöffentlichung
17.08.2012 06:58
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Es müsste aber…haben wir im Rathaus längst ad acta gelegt.“ I waaß woas i ois halb ausgebildet-akademischer Aktenverschleißbewahrer…heißen


Gast: Der prähistorisch-ziaglmarode Stanahaufen sull bleib´n wiara is. Die Mitzi Krautwaschl (ihres Zeichens wohlbestallte Huatmacherin aus der Naglergassen) hasst die dort einquartiert-speckschwartigen Ärmelschoner. Einmal war sie daselbst mit einem verbeamteten Müßiggänger auf einige Reblausachterln liiert. Der woa vielleicht ein begnadeter Gschichtenerzööhla.
17.08.2012 06:03
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Er sei halb akademisch ausgebildeter Aktenverschleißbewahrer. Und obendrein ein besonderer Intimus der Dauerstressigen Staanahaufenpsychologin. Bei der stehen sie Schlange. Von ganz OBEN bis nach ganz UNTEN.

Und alle oder die meisten davon wollen schleunigst in den Vorruhestand. Die Anträge stapeln sich bei der weit überforderten Seelenklempnerin. Die nassschweißige Furcht geht um: Dann wenn der blue Rambo blue-Strache kummt. Der wüü olles umkrempeln. Da Burgamasta sööba is schon am Verzweifeln. Seine delikat-politischen Fehltritte de heit noch im Verborgenen nie aufgedeckt vor sich hinverwelken kumman dounn ans Tageslicht. Und erst die Eingrüsterei. Dann derfst ka Fensta mehr aufmachen. Die Bauhackla san vielleicht Spitzel von Irgendwoher.
Die Mitzi hat Mitleid: „Sans wirklich a halb entwickelter Akademika?“
„Liebe Frau Mitzi, i bin ein durch und durch Rathaus gestyltes voll entwickeltes Mannsbüüd-gemma kuscheln?“
„I waaß net, mei Patrizierhaus in der Naglergassen wird grad einghaust.“ „Von wegen Wärmedämmung und so…“
„Und mei Dauerkuschler der Schurl Schlapptschil is in seiner misstraurischen Eifersüchtelei ziemlich unberechenbar…“
„Den bestech ma. I hab damit die besten Erfahrungen.“ „Wär ja glacht wenn ihr Herr Schurl grad als anziger Wiena existiert der net korrupt is?“
Die Mitzi: Bei sowas hab i imma a schlechtes Gwissen und sündig (hinterher die ewige Beichterei) fühl ich mich am Rande auch noch.“
„Solche unverbesserlich-menschlichen Charaktereigenschaften liebe Frau Mitzi, haben wir im Rathaus längst ad acta gelegt.“ I waaß von woas i ois halb ausgebildet-akademischer Aktenverschleißbewahrer den gounzen Tag im Rathaus hin- und heaschlepp“?!?


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und wer bekommt den auftrag? der peppi oder der seppi? da koarl oder die maria? ein freund vom oberfiaker vielleicht?


Gast: Karl56
16.08.2012 18:06
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wie üblich

Könnte man bereits jetzt die Staatsanwaltschaft einschalten, weil diverse Rechtsbrüche mit 100%iger Wahrscheinlichkeit passieren werden.

Gast: nixwissen
16.08.2012 14:54
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Derzeit läuft noch das Vergabeverfahren.

Und wie es "läuft", wissen wir vom Pratervorplatz, Skylink, AKH-Reinigungspersonal, Stadthallenbadsanierung...

Zum Schluss geht der Auftrag rein zufällig an das SPÖVP-Formengeflecht, und die Kosten explodieren rein zufällig um das 50-Fache.

Gast: ZARA
16.08.2012 14:26
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Das wären ja

dann knapp 3 Mille / Jahr. Das geht sich in Korruptistan nie und nimmer aus.

Antworten Gast: globetrotterneu
17.08.2012 15:55
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Re: Das wären ja

aus drei werden 10 wie bei der feuerwehr am hof.
http://www.wien-heute.at/p-49898.php

Gast: Filzokratie
16.08.2012 13:35
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12 Jahre soll es dauern....

Da können wir sicher sein, daß es 25 Jahre dauert und zehnmal so viel kostet wie angeboten.
Aber der Bestbieter hat den Auftrag bekommen........


Gast: Wiener Insider
16.08.2012 13:35
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Der Rathausmann kommt weg,

stattdessen kommen Statuen vom Häupl und der Vassilakou, eine Frau fehlt momentan ja ganz an der Spitze des Rathauses.
Weiters:
Die Fenster werden vergittert und auch sonst für Politiker adaptiert (rote Seitentapeten).
Vor dem Rathaus soll ein Springbrunnen kommen.

Gast: Lilli
16.08.2012 13:18
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Wer da wohl die Zuschläge bekommt?

Ja genau, schmieren und nochmals schmieren, und zwar schön abgestuft von oben nach ganz untern, damit alle dicht halten.
Und einem Unternehmen muss es schon recht gut gehen, dass es monatelange Zahlungsziele
aushält......
Prost, Mahlzeit! :-(

"betrieb nicht beeinträchtigt"

...welcher "betrieb"???

oder seit wann arbeitet im rathaus irgendwer irgendwas??? (außer spritzer für den wampo holen...)

Gast: globetrotterneu
16.08.2012 12:39
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wie immer bei der spö

schmieren schmieren schmieren

bitte neben der Fassade..

... gleich auf die belegschaft entfernen und durch neuere moderne modelle ersetzen! Danke!

Gast: sdfagdfag
16.08.2012 12:17
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"Derzeit läuft das Vergabeverfahren"

Na, da werden die Kuverts aber tief fliegen

Re: "Derzeit läuft das Vergabeverfahren"

naja, der erste filter ist die parteizugehörigkeit, dann die dicke des tieffliegenden kuverts und zuletzt dann die anzahl der spritzer, die man mit dem wampo gepürstelt hat

Antworten Antworten Gast: Das Ekel Alfred
16.08.2012 16:34
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Re: Re: "Derzeit läuft das Vergabeverfahren"


Das erste Filter ist kein Problem in Ösistan.
Jeder Baumeister hat natürlich alle nötigen Parteibücher in der Jackentasche.