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Beliebte U-Bahn: Plus 37 Prozent seit 2001

16.08.2012 | 18:22 |  ANDREAS WETZ (Die Presse)

Mit 567 Millionen Fahrgästen hat Wiens Untergrund inzwischen eine höhere Nutzungsdichte als die berühmten Metro-Netze von Paris oder London. Was die Fahrgäste stört, liegt meistens an ihnen selbst.

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Wien. Man könnte fast meinen, der Mann wäre Wiens neuer Bürgermeister. Christian Nebois‘ Foto hängt derzeit in U-Bahn-Zügen, Stationen und deren Eingängen. Statt Anzug und Schnauzbart trägt er Warnweste und Schutzhelm. Nebois ist Bauinspizient und dafür verantwortlich, dass die Generalsanierung der U-Bahn-Linie U1 möglichst reibungslos über die Bühne geht.

Spätestens am 27. August fünf Uhr früh muss der gesperrte Abschnitt zwischen Karlsplatz und Reumannplatz wieder befahrbar sein. Damit das auch klappt, kümmert sich der Tiefbauingenieur derzeit täglich fast 24 Stunden um Wiens längste Baustelle.

 

Kurze Stationsabstände

Wobei: So viel weniger Verantwortung als der ebenfalls häufig plakatierte Mann aus dem Rathaus trägt Nebois gar nicht. Er und sein Team arbeiten nämlich mit schwerem Gerät an der Hauptschlagader des Personenverkehrs. Steht die U-Bahn still, steht das Leben still. 37 Prozent aller Wege legen die Bürger inzwischen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Das ist ein internationaler Spitzenwert. Noch besser steht die U-Bahn alleine da. 567 Millionen Fahrgäste befördern die fünf Linien im Jahr. 2001 waren es 413 Millionen. Das entspricht seit damals einem Zuwachs von 37 Prozent. In kaum einer anderen europäischen Großstadt muss man enger zusammenrücken. Ja, die Metros von Paris (1,4 Mrd.), London (1 Mrd.) und Madrid (634 Mio.) bewegen zwar insgesamt mehr Personen. Dafür sind die Netze mit 215, 402 und 293 Kilometern ungleich größer als jenes von Wien (74 km). Das trifft übrigens auch auf die Einwohnerzahlen zu.

Warum die Wiener gerne in den Untergrund gehen, hat mehrere Gründe. Experten nennen u.a. die Trassierung. Auch die vergleichsweise kurzen Abstände zwischen den Stationen (im Schnitt 730 Meter) sorgen für Kundenfrequenz. Zum Vergleich: In London sind es 1,5 Kilometer.

Ein weiterer Faktor für die Beliebtheit sind die Ticketpreise. Während die Wiener Linien bei Einzelfahrscheinen kräftig zulangen, sind Vielfahrer spätestens seit heuer konkurrenzlos günstig unterwegs. 365 Euro kostet die Jahreskarte, die ja auch zur Nutzung von Bahn, Bus und Straßenbahn berechtigt.

Kostendeckend ist all das freilich nicht. 400 Mio. Euro schießt die Stadt jährlich aus dem Steuertopf allein für den Betrieb zu. Der U-Bahn-Bau wird zu jeweils 50Prozent von Bund und Stadt getragen. Im Vorjahr waren das pro Partner 280 Mio. Euro. Und auch Wiens Unternehmen zahlen seit 42Jahren in das System ein. Bis Mai waren pro Arbeitnehmer und Kalenderwoche 0,72 Euro „Dienstgeberabgabe“, auch U-Bahn-Steuer genannt, fällig. Mit 1. Juni erhöhte sich der Betrag auf 2 Euro. Bei 777.174 unselbstständig Erwerbstätigen entspricht das einem jährlichen Aufkommen in der Höhe von 80,8 Mio. Euro.

Allerdings stößt der Siegeszug der U-Bahn auch auf Kritik. Als die Grünen noch in der Opposition waren, bemängelten sie, dass zugunsten des U-Bahn-Baus das Straßenbahnnetz verkleinert wurde. Die Folge: Seit 2001 sanken die Fahrgastzahlen der Tramway um fünf Prozent auf 194 Mio. jährlich.

 

Ärgernis Gratiszeitungen

Verkehrsplanern wie dem Vorstand des Instituts für Verkehrswesen an der Boku, Gerd Sammer, fehlt es bis heute an Effizienz. Er ist der Meinung, dass das Milliardeninvestment U-Bahn noch beliebter wäre, wenn Nutzer des Kraftverkehrs mit restriktiven Maßnahmen gezielt auf öffentliche Verkehrsmittel umgelenkt würden. „Push-and-Pull-Strategie“ heißt das dann in der Sprache der Wissenschaft.

Und: Im Gegensatz zu den alten Trassen standen die neuen immer wieder im Fokus der Kritik. Die Verlängerung zum Flugfeld Aspern wurde mehrfach als „Geisterbahn“ bezeichnet. Dass die U2 am neuen Hauptbahnhof vorbeifährt, will auch niemand verstehen. Immerhin, so Zyniker, bekommt die Therme Wien im Nirgendwo von Oberlaa eine Station.

Die Mängel aus Sicht der Fahrgäste sind meistens zwischenmenschlicher Natur. Laut einer Umfrage zur Wiener Charta sind die größten Ärgernisse in Wiens U-Bahn grantige Gesichter, Fast-Food-Essensreste und zurückgelassene Gratiszeitungen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.08.2012)

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86 Kommentare
Gast: frechheit
17.08.2012 10:31
2 1

die modernisierung ...

.. ist eine aufstockung der überwachungskameras! eine frechheit.

und was heißt: "Was die Fahrgäste stört, liegt meistens an ihnen selbst."

-, es fehlt an PERSONAL, STATIONSAUFSICHT (früher gab es immer stationswarte - heute werden mehrere stationen von der gleichen anzahl überwacht; ein sicherheitswahnsinn; schnelles persönliches eingreifen nicht mehr möglich!)
-, es stört, dass NIEMAND darauf achtet, dass personen die füße auf die sitze legt, mit essen einsteigt etc.
-, man ist permanent überwacht; unschuldige werden zu kriminellen abgestempelt, während um die ecke gedealt wird
-, es bleiben (speziell auf der u4) die züge permament stecken

und das haben die fahrgäste alle selbst in der hand???
ein HOHN!

Antworten Gast: WiLiMi
18.08.2012 03:06
0 0

Re: die modernisierung ...

- es gibt mehr personal als früher. stationswarte gibt es immer noch, die heute u-bahn aufsicht genannt werden. stationsüberwachungen bzw. neutituliert stationsaufsichten werden eingespart, dafür gehen aber mobile stationswarte die stationen ohne überwachung/aufsicht täglich mehrmals ab.
- es stört stationswarte wie auch fahrer sehr wohl, wenn personen heute die füße auf die sitze geben und sagen auch was dagegen. grundproblem ist aber das sich früher das niemand getraut hätte wie so vieles andere auch nicht. heute aber lässt man sich nicht mal mehr was von der polizei sagen, sondern mischt sich bei der ausübung der polizeilichen arbeit ein. dies ist ein gesellschaftliches problem und keiner der wiener linien. essen in der ubahn ist nicht verbot auf wunsch der fahrgäste.
- kameras gibt es seit der ubahn. wieso ist das plötzlich ein problem, wenn stationswarte wie schon seit 30 jahren mit hilfe der kameras schauen das alles in ordnung ist und bleibt. zb das keiner auf die gleise fällt.
- einsparungen bei den wartungen?

Klar, Wien ist anders

Wien verfügt über Konzepte im Verkehrsbereich, für die man einen akademischen Abschluss braucht, damit man Lösungen unterhalb des Niveaus autistischer Sonderschüler entwerfen kann. Als nicht parteiindoktinierter normal denkender Mensch sourced man den daraus entstehenden Stress auf die stadteigenen Verkehrsverhinderungsbetriebe aus.

Die Witzebürgermeisterin sollte sich einmal bei den Fahrerinnen und Fahrern schon alleine bei den Wiener Linien umhören, was man täglich im Rathaus verbricht.

Gast: u-bahn
17.08.2012 09:50
3 5

nicht beliebt

die ubahn ist NICHT beliebt! sie ist nur ein notwendigs übel, rasch von a nach b zu kommen.
und die ubahn sowie die restlichen öffis werden immer unbeliebter, weil dort die fahrgäste pausenlos kriminialisiert werden, indem sie laufend gefilmt und diese daten auch gespeichert werden. dem nicht genug bauen die wiener linien die überwachung der fahrgäste exzessiv aus.
in wirklichkeit geht es nicht um die sicherheit der fahrgäste (die aufzeichnung kostet - erwiesener massen - mehr als sie bringt! personal in den stationen ist effektiver) sondern um eine totalüberwachung. wir haben uns dagegen zu wehren.
äußerst bedenklich, dass sich die grünen hierzu NICHT zu wort melden und dieses überwachungssystem unterstützen.

http://derstandard.at/1343744796343/Ueberwachungssystem-TrapWire-soll-Verbrechen-vorhersehen
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http://de.wikipedia.org/wiki/Indect" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Indect

13 0

Diesen Artikel

haben die Wr Linien geschrieben, oder? Das größte Ärgernis sollen die Gesichter der Fahrgäste sein? Die Fahrgäste sind selbst an allem schuld, was sie ärgert? Kann mir schwer vorstellen, dass sich viele mehr über die Zeitungen ärgern als darüber, dass täglich Züge liegenbleiben und man wieder eine Viertelstunde herumstehen kann. Oder darüber, dass der Fahrer einer Mutter mit Kinderwagen auf die Frage, ob er ihr beim Einsteigen helfen könne raunzt, sie solle auf einen Niederflurwagen warten. Vielleicht waren diese Fragen aber auch einfach auf dem Wiener-Linien-Mitarbeiter-Fragebogen, der offenbar diesem Artikel zugrunde liegt, nicht abgedruckt....

Gratiszeitung

was zahlen die Gratiszeitung - Verlage eigentlich der Gemeinde Wien an anteiligen Reinigungskosten ?

Antworten Gast: SV3
17.08.2012 15:30
2 0

Re: Gratiszeitung

Gar nichts, bekommen sogar noch von den Parteien (insbesondere SPÖ & FPÖ) noch Millionen (aus der Parteienfinanzierung = Steuergelder) für Parteipropaganda ausgezahlt...

Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 06:57
0 7

Re: Gratiszeitung

Genug, denn sie leben von Anzeigen und die sind steuerpflichtig.
Zusätzlich dienen sie auch "Sprachrohr" der Politik.

6 0

Re: Re: Gratiszeitung

Ein lautes Sprachrohr des roten Teils der Stadtpolitik. Wohl billiger als jeden Tag Parteiwerbung zu verteilen.

Was die Fahrgäste stört, liegt meistens an ihnen selbst.

Äh ja. es liegt also an mir selbst, dass, wenn die ubahn mal wieder eine Störung hat, selten ein zug von der Gegenrichtung umgeleitet wird, damit sich der Bahnhof nicht so füllt? obwohl am gegenbahnhof im 3min Takt die Züge einfahren, während in meiner Richtung seit 15min keine kam?

es ist liegt wohl auch an mir, dass man dieses nervige (oft mit Musikinstrumenten begleitete) Bettlerproblem (zB in der U6) nicht in den Griff bekommt?

Es liegt wohl auch an mir, dass ich es komisch finde, dass man die U-Bahnen immer wieder Umbaut (teilweise mit komischen Dingen ausstattet wie zB Blinklichter oder Infofernseher) aber es nicht schafft eine Klimaanlage in die alten Garnituren zu integrieren.

und wieso setzt man nicht mehr neue Garnituren ein?

Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 07:19
3 9

Re: Was die Fahrgäste stört, liegt meistens an ihnen selbst.

Mir wären mehr Sitzplätze und kürzere Intervalle lieber als krankmachende und Umweltschädigende Klimaanlagen.

Die Blinklichter und die Infofernseher hätte man sich sparen können, da haben sie recht.
Allerdings ist ersteres deswegen eingeführt worden weil es immer noch Leute gibt die noch schnell einsteigen wollen obwohl der Zug schon abfährt (bzw. die türen schliesst) und dadurch auch den eigernen Nachwuchs gefährdet.

Dummheit, Hektik oder beides?

Gast: Kibietz
17.08.2012 01:37
8 6

Pr-Artikel für die Wr.Linien?

Dieser Artkel deckt sich leider nicht mit meinen Erfahrungen.
Teure Ticketpreise, kein Komfort haufenweise Kleinkriminalität (Taschendiebe, Schläger, Süchtige, usw.), versiffte Stationen und U-Bahn Züge, unfreundliches Personal haben mich wieder aufs Auto umsteigen lassen.
Der Komfort ist unglich höher, ich kann rauchen wenn ich will, die Reisezeiten meist kürzer und ich bin unabhängiger (Vorallem bei Fahrten mit viel Gepäck und bei Großeinkäufen

Als Protest gegen die viel zu hohen Ticketpreise sollten eigentlich alle Benutzer schwarz fahren. Man ist ja schliesslich nicht verpflichtet seinen Ausweis herzugeben und auch nicht dazu mit einen Kontrollor zu kooperieren.
Ich persönlich fahre prinzipiell schwarz und gehe einfach davon wenn ich erwischt werde. Das führte bis jetzt immer dazu das ich straffrei davonkahm.
Ein Kontrollor ist nicht berechtigt irgendjemanden festzuhalten!!! Tut ers dennoch macht er sich strafbar.


Antworten Gast: tutep
17.08.2012 18:08
0 0

Re: Pr-Artikel für die Wr.Linien?

Sie sind ein Träumer... "...nicht berechtigt..." DOCH! Es ist sein Job!

2 3

Re: Pr-Artikel für die Wr.Linien?

Ah, Sie waren das, der am Mittwoch am Westbahnhof einen Fahrscheinkontrollor weggestoßen hat und davongelaufen ist? Das war nicht sehr nett von Ihnen.

Ich persönlich finde ja 1 Euro pro Tag nicht besonders teuer. Da geben Sie für irgendeinen Blödsinn (z.B. Zigaretten) sicher mehr aus.

Sie bestehlen durch Ihr Schwarzfahren

letzten Endes die zahlenden Fahrgäste. Das ist kaum ein sinnvoller Protest.

Antworten Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 09:31
1 0

Re: Sie bestehlen durch Ihr Schwarzfahren

Ich meinte ja auch das die Mehrheit schwarzfahren soll, sowas nennt man passiven Widerstand.

Stellen sie sich vor jemand macht eine Regel und niemand hält sich daran weil sie einfach nicht aktzeptiert wird...

Schliesslich sind wir ja keine dummen Lemminge, oder?

Antworten Antworten Antworten Gast: Lemming
17.08.2012 18:09
0 0

Re: Re: Sie bestehlen durch Ihr Schwarzfahren

Wenn wir keine Regeln hätten, gäbe es nur Mord, Diebstahl und Totschlag.

Re: Pr-Artikel für die Wr.Linien?

Das kurzfristige Anhalten eines „Schwarzfahrers“ durch Kontrollorgane (vulgo "Schwarzkappler") zur Identitätsfeststellung durch die Polizei ist durch das Selbsthilferecht gemäß §§ 19, 344 ABGB gerechtfertigt. Dieses dient der Bewahrung und Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche durch angemessene private Gewaltausübung für den Fall des Zuspätkommens behördlicher Hilfe.

http://www.rechtsfreund.at/news/index.php?/archives/151-Schwarzkappler-duerfen-Schwarzfahrer-anhalten.html

Antworten Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 08:15
2 1

Re: Re: Pr-Artikel für die Wr.Linien?

Nach Lektüre dieses von Ihnen eingestellten Artikel geht eindeutig hervor das Kontrollorgane NICHT berechtigt sind Schwarzfahrer mit Gewaltanwendung festzuhalten da Schwarzfahren maximal eine Verwaltungsübertretung darstellt und etwaige zivilrechtliche Ansprüche (vulgo "Strafe") nicht hoch genug sind um dies zu rechtfertigen.

So jetzt sagen sie mir mal wie sie einen Schwarzfahrer der flüchtet anhalten wollen OHNE Gewalt anzuwenden da dies dann auf jeden Fall rechtswidrig wäre.

Beachten sie bitte auch den §99 Abs1 bezüglich der Freiheitsenziehung. Selbsthilfe kann man nur geltend machen wenn sie ohne Gewaltanwendung (ausser der Kontrollor selbst wird verletzt) stattfindet.

0 0

Re: Re: Re: Pr-Artikel für die Wr.Linien?

Das stimmt nicht. Das Recht nach § 86 StPO besteht nicht; das Recht nach §§ 19, 344 ABGB schon - es muss verhältnismäßig ausgeübt werden und die Anhaltung darf nicht zu lange erfolgen, da sonst der Tatbestand der Freiheitsentziehung erfüllt sein könnte.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 10:27
0 0

Re: Re: Re: Re: Pr-Artikel für die Wr.Linien?

Das ist ja das worauf ich hinaus will, das festhalten selbst ist vielleicht ok. doch wenn sich der Schwarzfahrer versucht loszureissen und da wird zb ein Kleidungsstück kaputt oder er kommt zu Fall und verletzt sich vielleicht noch ist es unverhältnismässig und der Kontrollor muß sich im schlimmsten Fall wegen Köperverletzung, Sachbeschädigung und Freiheitsentzug belangt werden.

Das können sie aus dem von Ihnen geposteten Artikeln entnehmen.

Gast: nochanadaun
17.08.2012 01:01
0 0

bittesche

Kann man dann auch endlich einmal die U2 von Karlsplatz bis Schottenring angehen. Die Ubahn fährt jeden monat die Strecke wieder 10 sekunden langsamer kommt es mir vor.

Antworten Gast: War so nie geplant!
17.08.2012 07:50
2 0

Re: bittesche

Die USTRA war zwar eine Vorleistung für ein künftige U-Bahn, allerdings hätte sie am Schottentor geteilt werden sollen und diese scheußliche Kurve nur mehr als Betriebsgleis eine Funktion gehabt, und dieser Zustand bleibt auch, sollte je eine U5 gebaut werden, so wird sie nicht dort zerhackt sondern an der Station Rathhaus.

Inzwischen ist der Stadtverwaltung ohnedies klar das die U2 zwischen Karlsplatz und Jonas Reindl ein Schnapsidee war, offiziell zugegeben wird das wohl nie werden, intern Flucht jeder über diese Blödheit!

Bleibt nur die Frage ob es tatsächlich zum Lernprozeß gekommen ist, wenn ja wird der 41er und 43er am Jonas Reindl zusammengefaßt und als USTRA Herrngasse bis Karlsplatz geführt und dann weiter, wenn nein wird die U5 gebaut die 50mal mehr kostet und das Provisorium Jonas Reindl bleibt detto für alle Zeiten...

Gast: globetrotterneu
17.08.2012 00:09
5 6

u-bahn nein danke

Beliebte U-Bahn das ich nicht lache.

Klar ist die Ubahn voll

wenn man den Autofahrern das Fahren verleidet, Parkpickerlzonen gegen den Bürgerwunsch erweitert, Ampelphasen demoliert (Rote Welle), Parkplätze vernichtet um Radln aufzustellen und alles nur erdenkliche tut, um den Individualverkehr zu stören, dann ist das "gelungene" Grünpolitik.
Hier bei den Kommentaren kann man dann eine Linkslastigkeit erkennen, wie man sie nur vom Standard kennt. Ein weiterer Schritt in Richtung Neue Presse (= Reserve-Standard). Gratulation!

Re: Klar ist die Ubahn voll

"grantige Gesichter, Fast-Food-Essensreste und zurückgelassene Gratiszeitungen."

welches dieser größten ärgernisse in der u-bahn repräsentierst du?

ich finde es richtig, dass du so blöd bist, dein leben mit stau-stehen und parkplatzsuchen zu vergeuden.
denn würdest du u-bahn fahren, dann wäre für die größten ärgernisse dort die steigerungsform zuständig.

bitte teile mir mit, wo du dich sonst so herumtreibst, denn ich würde diese gegenden in zukunft meiden. (apropos: bin ich der einzige, der dir aus dem weg geht? mag dich IRGENDJEMAND?)

Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 01:42
4 0

Re: Klar ist die Ubahn voll

Ich gebe Ihnen recht. Vorallen die Parkplatzvernichtung (längeres Suchen nach einem geeigneten Stellplatz) und die Rote Welle (längere Fahrzeiten mit erhöhtem Verschleiss und Verbrauch) sind nicht gerade positiv für die Wiener Umwelt- und Klimabilanz. Doch sie füllen das Staats- bzw. Landessäckel.

Antworten Gast: Wasserlaeufer
17.08.2012 00:24
0 4

Re: Klar ist die Ubahn voll

Jetzt heisst es eben den Charm
eines Steward Crangers (Scaramouche) zu entfalten um das Herz der wunderschoenen
Janet Leigh zu gewinnen.

http://www.flickr.com/photos/greenman2008/5404783251/
" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/greenman2008/5404783251/


Weil das Auto-Imponiergehabe
ist jetzt fuer immer passe.

"Ade Adee Passe Passe:

Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
17.08.2012 08:20
3 0

Re: Re: Klar ist die Ubahn voll

Braver Wasserläufer - voll auf die linke Gehirnwäsche reingefallen ...

Antworten Antworten Antworten Gast: ist
17.08.2012 18:13
0 0

Re: Re: Re: Klar ist die Ubahn voll

Braver VPler, voll auf ihre Propaganda reingefallen...

blablabla....

Ideologien sind tot.

Antworten Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 07:28
4 0

Re: Re: Klar ist die Ubahn voll

Ich fahre Auto weil es praktischer ist als die Öffis, meine Lebensqualität steigert und ich kürzere Reisezeiten habe.

Ich fahre ein 0815 Dieselauto in serienmässigen Zustand welches sehr wenig verbraucht und auch sehr günstig bei der Versicherung ist.

Weiß nicht warum den Autofahrern immer imponiergehabe unterstellt wird. Entweder ist es der Neid weil man sich selber keines leisten kann oder weil man Feindbilder braucht? Klären sie mich auf.
Vielleicht haben sie ja auch nur ein Kindheitstrauma?

3 0

Re: Re: Re: Klar ist die Ubahn voll

Na klar, als Autofahrer werde ich von jenen beneidet, die in den Öffis in Wien, speziell, von den Düften der Kebab-FresserInnen und Knoblauch-Liebhaber, dem Krach der MP3-Ohrwaschelverstoppelten und den schmuddelnden BettlerInnen verwöhnt und "gesellschaftlich integriert werden.

Schließlich kann ich im Auto auch noch im längst Stau gemütlich rauchen, jene Musik oder Radioprogramm hören, die ich will und nicht ein gehörgeschädigter Techno-Trampel aus dem Handyplayer dröhnen lässt - ja, ja.

Ach so, und meinen Sixpack-Mineralwasser mit 10 kg muss ich auch nicht herum schleppen und aufpassen - damit mir nicht einer unserer allerliebsten Taschelzieher aus Ost-Südost dieweilen die Brieftasche im Gedränge aus der Rocktasche fleucht.

4 2

Re: Klar ist die Ubahn voll

wer viel in anderen städten europas unterwegs ist wird merken, in keiner anderen stadt wird mehr freifläche dem individualverkehr gewidmet als wie in wien. auch jede noch so kleinste gasse wird befahren und ist rechts und links verparkt. höfe und plätze dienen oft nur als grindige parkplätze. ich kann somit ihre aufregung nicht verstehen, zumal diese zustände nicht unbedingt optimal sind für eine behagliches stadtklima. erfühlen sie mal den unterschied. das alte wien wurde nie für einen massiven autoverkehr geplant. die historischen häuser werden als ensemble geschützt, aber promenaden und prachtstrassen sind längst zu quälenden autobahnen mutiert. geschäfte werden zu garagen umgebaut, das ist der schleichende tod einer stadt.

Antworten Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 01:57
4 0

Re: Re: Klar ist die Ubahn voll

Das Wien anders ist als andere europäische Hauptstätde sehe ich nicht negativ. Grad die bisher geboterne Indibidualverkehrsfläche ermöglicht einen großen Bewegungsspielraum für alle Bürger mit dem Verkehrsmittel Ihrer Wahl.

Promenaden und Prachtstrassen sind dienem dem Autoverkehr und auch dem Tourismus, so ist es möglich z.B bei einer Fahrt über den Ring gleichzeitig viele historische Gebäude zu bewundern.
eine gute Alternative zu dem was man sonst so eigentlich an Bauten zu sehen bekommt.

Das aus manchen (kleinen) Geschäften Garagen werden so liegt das eher darin das ständig Parkraum vernichtet und verteuert wird und diese schon lange Leerstehen da sich einfach kein neuer Pächter findet (zu hohe Mieten, unrentabler oder ungeeigneter Standort).

Mich stören parkende Autos nicht, ich sehe auch nicht inwiefern das das Stadfklima stören soll. Sicher gibts da noch was zu verbessern (Grüne Welle, mehr und kostenfreie Parkplätze, Förderung von schalldichten Isolierungsfenstern und Türen, udgl.)

Da Wien zu eier stark wachsenden Stadt gehört kann ich hier kein schleichendes Sterben erkennen

Re: Re: Re: Klar ist die Ubahn voll

und atemmasken ;) ernsthaft- es stört sie nicht, dass mehr Platz für autos, die fast 24 stunden stehen am Tag ist, als für spielende Kinder oder die Erholung von erwachsenen? ich finde das pervers, jeder braucht ein auto, um in die natur fahren zu können, um von der Stadt zu erholen ;) wie paradox

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 07:30
2 0

Re: Re: Re: Re: Nachtrag

Wenn die meisten Autos 24 Stunden am Tag parken würden dann wäre 65% weniger Verkehr in Wien.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
17.08.2012 07:04
4 1

Re: Re: Re: Re: Klar ist die Ubahn voll

Wenn sie das glauben kennen sie Wien nicht.

Es gibt in Wien massenweise Kinderspielplätze, Naturbadeplätze, die Donauinsel und sogar einen Nationalpark (Lobau). Von den vielen "normalen" Parks mal abgesehen. Ich sehe da keinen Konflikt.

sie brauchen auch nicht zwingend ein Auto, denn mit den Öffis kann man das alles auch erreichen. Mit dem Auto ists natürlich bequemer und besser für das Land (Steuern).

Es ist mir schon klar,

dass körperlich (genital) und geistig (intellektuell) zu kurz gekommene, auf eine Prothese wie das Auto angewiesen sind. Therapeutisch ist es sicher besser, Sie fahren mit dem Auto, als dass Sie fremde Leute belästigen, im Park oder in Öffis. Nur, aus ökologischen und volksgesundheitlichen Gründen sollten Sie es doch einmal mit Medikamenten und/oder ärztlichem Beistand versuchen. Wirklich.

*schnarch*


Re: *schnarch*

Na bitte! Wirkt schon. Starke Müdigkeit ist ein typischer Nebeneffekt bei starken psychotropen Medikamenten. Aber Sie werden sehen, in 2, 3 Jahren verschwinden die Nebenwirkungen und Sie werden ein neuer Mensch sein. Naja, so weit man halt mit Ihren politischen Ansichten Mensch sein kein...

Gast: GRÜNER KAKTUS
16.08.2012 22:35
2 8

Wir Grünen, einfach gut! Man braucht nichts anderes.

Alle anderen sind Dodeln!
Sagen die Wahlergebnisse, sagen die Erfolge.

5 12

Jubelpropaganda ...

... für den Proletenschlauch. Ebenso billig wie durchschaubar.

Re: Jubelpropaganda ...

Alternative du Nörgler?

5 11

Re: Re: Jubelpropaganda ...

Eigenes Auto. Keinen Meter mit dem Massentransport.

Antworten Antworten Antworten Gast: eerkert
17.08.2012 21:54
1 0

lieber ein Vehikel des 19. Jahrhunderts

als modernen städtischen Verkehr?

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Re: lieber ein Vehikel des 19. Jahrhunderts

Wenn Sie Unbequemlichkeit, Gestank und Grind oder alternativ Wind und Wetter als "modernen Verkehr" betrachten, ist es Ihnen unbenommen, diese Attribute des 18. Jahrhunderts zu genießen.

Antworten Antworten Antworten Gast: vollbequem
17.08.2012 18:18
0 0

Re: Re: Re: Jubelpropaganda ...

Was brauche ich die Route kennen? Ich steig einfach ein und bin schon da!

0 0

Re: Re: Re: Re: Jubelpropaganda ...

Was brauche ich die Route kennen? Mein Navi kennt sie, falls ich sie nicht kenne. Und ich fahre tatsächlich vom Ausgangsort zum Ziel, ohne erst zu einem Wurmloch pilgern zu müssen.

Antworten Antworten Antworten Gast: hihaha
17.08.2012 18:17
0 0

Re: Re: Re: Jubelpropaganda ...

Sie sind ja so niveauvoll...

Antworten Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
16.08.2012 23:57
2 1

Re: Re: Re: Jubelpropaganda ...

ich auch nicht lieber gehe ich zu fuss.

Gast: Wasserlaeufer
16.08.2012 21:54
14 8

Sitzplaetze gibt es keine mehr

dafuer kann man alle moeglichen
Aslylantensprachen lernen.

Fuer alle auswandernden Oesterreicher
sicher ein Vorteil ;-)