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Drogenkonsumräume in Wien: FPÖ warnt vor "Verharmlosungsaktionen"

17.08.2012 | 12:49 |   (DiePresse.com)

Die Wiener FPÖ lehnt eine Einführung von Drogenkonsumräumen ab und fordert Prävention, verstärkte Kontrollen im Verkehr und strengere Strafen.

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Die Wiener FPÖ hat am Freitag bekräftigt, dass sie eine Einführung von Drogenkonsumräumen ablehnt. Diese würden dazu beitragen, dass Suchtgift verharmlost werde, warnten der blaue Gesundheitssprecher Peter Frigo und Gemeinderätin Angela Schütz in einer Pressekonferenz. Vor allem für Jugendliche und Kinder könnten derartige Einrichtungen gefährlich werden, zeigten sie sich überzeugt.

"Wir verurteilen Drogenkonsumräume", betonte Frigo. Diese würden den Konsum erleichtern und damit eine schlechte Vorbildwirkung abgeben. Kinder oder Jugendliche könnten dort sehen, wie Erwachsene Suchtgift konsumieren. Statt "Verharmlosungsaktionen" sollte man Maßnahmen überlegen, um zu verhindern, dass Wien zur Drogenmetropole werde, hieß es.

Die Wiener FPÖ fordert unter anderem, Prävention im Kindergarten und in der Schule zu intensivieren, Drogenkontrollen im Verkehr zu verstärken und die Therapieplätze auszubauen. Bis zu 100 Plätze würden derzeit noch nötig sein, hieß es. Auch strengere Strafen für Dealer - bis hin zu lebenslänglichen Freiheitsentzug - solle es geben.

Die Debatte um Drogenkonsumräume war zuletzt nach einem entsprechenden Vorstoß der Grünen wieder aufgeflammt. Drogenkranke sollten nicht in Parks oder unter ähnlich problematischen hygienischen Bedingungen konsumieren, lautete das Argument.

(APA)

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8 Kommentare
Gast: Klausentalerin
19.08.2012 10:56
1 1

Man sollte lieber vor der Verharmlosung der FPÖ warnen.

Die wollen wohl mehr Drogenkonsumenten auf der Straße, damit sie leichter gegen sie hetzen können. Ideal wäre aber so ein System mit Coffeeshops wie in Amsterdam. Wenn die Leute leichte Berauschungsmittel wie Canabis unbeheligt konsumieren können, nehmen sie gar keine richtigen Drogen mehr. Holland hat so bei 17 Mil. Einwohnern nur 80 Drogentote im Jahr. Österreich bei halber Einwohnerzahl über 200. (Alle Zahle ausgenommen Alkohol und Arzneimitteltote)

Re: Man sollte lieber vor der Verharmlosung der FPÖ warnen.

nur 80 ?
na toll und dafür eigene räume ?
die gesellschaft wird vergiftet
und das gehört abgestellt.

Gast: blauer Weana
17.08.2012 19:26
3 0

kaum vorstellbar

ich denke im Drogenkonsumationsraum sind weniger Kinder als im Park !


Gast: Störrisch....
17.08.2012 14:52
2 7

FPÖ und Drogenpolitik...

...Prost und 3 Bier drauf!

10 % der Österreicher sind alkoholkrank...kein Thema, dass im Bierzelt besprochen wird, oder?

idiotie.

ich möchte einen - einen einzigen - beleg dafür, dass in konsumräumen vor jugendlichen oder gar kindern mit abhängigen gearbeitet wird.

Der "Normalbürger" hat ein Recht darauf

unbehelligt durch die Stadt zu gehen. Wären da beaufsichtigte Räume nicht besser als Spritzen auf Spielplätzen?

Antworten Gast: undvonwelcher
17.08.2012 16:47
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Re: Der "Normalbürger" hat ein Recht darauf

stadt reden sie ?

in wien wohl nur a scherz

Re: Der "Normalbürger" hat ein Recht darauf

Spritzen auf Spielplätzen und anderswo wird man nicht verhindern können, da die Anzahl der Süchtigen ständig steigt. Ich bin kein "Blauer", aber hier gebe ich den Blauen Recht, auch wenn das was sie fordern, kaum zu realisieren ist. Mehr Öffentlichkeitsarbeit kostet Geld und das ist in Wien knapp, sehr knapp. Dass ausgerechnet die Grünen für mehr Drogenräumlichkeiten sind, ist nicht verwunderlich. Sind doch die Grünen eine Partei der Widersprüche. Rauchen wollen sie verbieten, aber Drogen legalisieren. Und die wollen noch ernst genommen werden?