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Juwelierüberfälle: Wiener Polizei fasst sechs Verdächtige

19.08.2012 | 15:36 |   (DiePresse.com)

Eine Bande soll für insgesamt fünf Überfälle verantwortlich sein. Ein Fehler bei der Organisation eines Fluchtwagens brachte die Ermittler auf die Spur.

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Die Wiener Polizei hat am Samstag sechs mutmaßliche Juwelierräuber festgenommen und steht damit vor der Klärung einer Serie von Überfällen. Die Ermittler legten nach einem Überfall auf ein Schmuckgeschäft in der Wallensteinstraße 25 in der Brigittenau einer Bande das Handwerk, der mit dem Coup vom Samstag insgesamt fünf Raubzüge bei Wiener Preziosenhändlern seit Februar 2012 zuzurechnen sein dürften. Das teilte Oberstleutnant Robert Klug vom Landeskriminalamt (LKA) am Sonntag bei einer Pressekonferenz mit.

Neben dem Überfall vom Samstag dürften der Bande zwei Coups bei einem Juwelier in der Ennsgasse in der Leopoldstadt im Februar und März 2012, ein Überfall auf einen Preziosenhändler in der Floridsdorfer Brünner Straße und ein weiterer auf ein Schmuckgeschäft in der Jägerstraße in der Brigittenau zuzuordnen sein. Die Ermittler machen in diesem Zusammenhang vor allem den sehr ähnlichen Modus Operandi in allen diesen Fällen geltend.

Männer im Alter von 27 bis 32 Jahren

Bei den Verdächtigen handelt es sich um Männer im Alter von 27 bis 32 Jahren. Vier von ihnen sind serbische Staatsbürger, welche die unmittelbar Tatbeteiligten bei dem Überfall vom Samstag gewesen sein dürften. Zwei weitere, ein Staatenloser serbischer Abstammung sowie ein gebürtiger Österreicher, die beide in Wien wohnten, sollen für die Logistik - also die Beschaffung und Auswahl von Fluchtfahrzeugen, Telefone, Kleidung, Tarnung - zuständig gewesen sein sollen. Die beiden in Österreich lebenden Verdächtigen sind vorbestraft, aber nicht einschlägig.

VIDEO: Fehler der Wiener Juwelier-Räuber führt zu Verhaftung

Bild: (c) rca

Die Polizei kann sechs Täter verhaften. Damit dürfe eine Serie von Überfällen bald geklärt sein.

Der Fehler wurde bei der Beschaffung eines Fluchtautos begangen: Laut Klug forschte die Gruppe Fichtenbauer vom LKA einen der Verdächtigen namentlich aus und ordnete ihm ein Fahrzeug - einen Audi A4 - zu. Was genau der Fehler war, wollte der Oberstleutnant nicht sagen. "Wir hoffen, noch mehrere Wagen bei anderen Gruppen in ähnlicher Art und Weise zuordnen zu können", erklärte er. Der Verdächtige wurde am Freitag mit dem Wagen am Alsergrund lokalisiert und von da an observiert. Bald war klar, dass die ganze Bande in Wien war und etwas vorhatte.

Der Überfall in der Brigittenau selbst war laut Oberst Hannes Gulnbrein, Leiter des Eko Cobra Wien, nicht zu verhindern, weil hier ein Zugriff zu gefährlich für alle Beteiligten gewesen wäre. So nahmen die Cobra-Beamten zwei der Verdächtigen in einem der Fluchtautos auf der Friedensbrücke, die anderen vier vor und in einer Wohnung in der Liechtensteinstraße am Alsergrund hoch.

Klug geht davon aus, dass mehrere aus Serbien stammende Tätergruppen in Österreich aktiv sind. "Wir haben eine Verästelung zerschlagen", meinte er am Sonntag.

(APA)

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18 Kommentare
Gast: rolfrüdiger
20.08.2012 20:20
3 0

Staatliche Zensur des neuen Jahrtausends

Warum erzählt uns der durch Zwangsgebühren finanzierte Staatsfunk nicht, woher die Täter kommen?

http://wien.orf.at/news/stories/2546409/

Gast: Holzauge sei wachsam
20.08.2012 15:30
4 0

Was sagt da Häupl dazu?

Er könnte seine Freunde wenigstens bitten wieder einmal für 2 bis 3 Monate auszuspannen damit sich dass Österreichische Fussvolk wieder etwas beruhigt und nicht allzu wütend wird.

Nach zwei Monaten können sie wieder einen Zahn zulegen,dann haben es die Österreicher
ihren Mustafa Häupl wieder verziehen.

Dann braucht er nur noch sagen dass er sich sein Wien nicht schlechtreden lässt und schon geht die Sonne wieder auf über Mustafas Reich.


Gast: beweis
20.08.2012 10:10
2 0

wieder ein beweis

wieder ein beweis mehr, dass videoüberwachung nichts bringt, sondern nur der einsatz von MENSCHEN/PERSONAL/SICHERHEITSKRÄFTEN!

die überfälle wurden schließlich trotz der videoüberwachung begangen und keine einzige kamera konnte die diebe festhalten.

wann kommen die menschen (behörden, verantwortungsträger ....) drauf, dass videoüberwachung nichts bringt, außer horrende kosten und nur die einzige lösung ist, dass mehr sicherheitspersonal auf der strasse ist, das sofort eingreifen kann.

Gast: Bestürzter
20.08.2012 08:00
5 0

EU??? Lösung???

Serbien schnellstens in die EU. dann geht das raubern offiziell!!!

4 0

Klarer Fall für die rot-weiß-rot card


5 0

wieso wusste ich bereits intuitiv

nur beim lesen der überschrift, dass die gruppe aus herkunft ex-jugoslawien ist?

Die Täter sind begeisterte Befürworter der EU-offenen Grenzen.


Gast: Beetle Bailey
19.08.2012 19:22
11 1

Weiß man auch wie der gebürtige Österreicher heißt?


Antworten Gast: nestbeschmutzer
20.08.2012 08:01
3 0

Re: Weiß man auch wie der gebürtige Österreicher heißt?

Ja: "xxxx...witsch" alles klar?

Gast: Geoopster Rechtspraktikant
19.08.2012 19:08
2 4

"Der Überfall in der Brigittenau selbst war nicht zu verhindern."

Aha, Selbstschutz geht vor Opferschutz und den Überfall wollte man garnicht verhindern.

Wie definiert das StGB doch den Beitragstäter ? Und beim Unterlassungsdelikt war da auch was von einer Garantenstellung, oder wird auf der Juridischen da was falsch gelehrt.

Gast: Blankensteiner Husar
19.08.2012 18:46
2 18

Aaaaaah! Dem Stratsche seine Hawara!

Klar, führen sich auf wie die FPKler.

Gast: Gerne nur Gast
19.08.2012 16:08
17 1

Aha - jetzt gehts!


Vorher war der Artikel ohne "Vier von ihnen sind serbische Staatsbürger.." diese Hinweise.

Jetzt ist er umgeschrieben worden.
Mein Hinweis, dass selbst der ORF "Serbern" erwähnt ist nicht veröffentlicht = zensuriert worden.

"Die Presse - frei seit 1848", was gegenteilig zu beweisen war.

Antworten Gast: omara.zgladanovic
19.08.2012 17:24
5 0

Re: Aha - jetzt gehts!

der rest sind montenegriner.zum glück sind sie hier,ich fahr morgen dorthin auf urlaub und will sie nicht treffen:)

hehe

wer sagt es.. es geht doch das die österreicher mit den serben funktionieren :))) die integration ist gelungen!!! :)) für mich als einen serben ist das sehr erfräulich:) aber auf der anderen seite muss ich zugeben das ich mich doch ein bisschen schäme wenn ich schlechtes über meine landsleute höre... gott sei dank funktioniert hier die polizei...

Antworten Gast: gastrosoph479
19.08.2012 17:23
5 0

Re: hehe

für eine serbin: erfräulich
für einen serben: erfreulich

Re: Re: hehe

danke hab wieder was gelernt. mfg

12 0

Da fehlt doch was, …

ein kleines, delikates Detail.

Wäre der Leser nur mündig, sich aus Fakten selbst eine Meinung bilden zu können. Nein, er muß ERZOGEN werden …

Antworten Gast: wazlo
19.08.2012 15:26
0 0

Re: Da fehlt doch was, …

Ach nein die ösi presse ist nicht ernst zu nehmen!