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Wien Energie: Ostgeschäft Problem für Wiens Budget

22.08.2012 | 20:36 |  VON ANDREAS WETZ (Die Presse)

Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein. Trotzdem, sagt der Konzern, sei der Spargrund ein anderer.

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Jahr für Jahr überwies die Wiener-Stadtwerke-Holding ihrem Eigentümer, der Gemeinde Wien, Millionenbeträge ins klamme Zentralbudget. 2012 wird der Geldfluss versiegen: Das erste Mal seit langer Zeit ist ein Verlust prognostiziert. Ein alle Teilunternehmen treffendes Sparprogramm ist auf Schiene. Nun stellt sich die Frage: Warum?

Vertrauliche Geschäftspapiere aus einer Klausur des Konzernvorstands (Sommer 2010) könnten eine Erklärung dafür liefern. Der „Presse“ liegen diese Papiere vor. Das Dokument „Internationale Beteiligungsentwicklung“ zeigt, dass die Stadtwerke-Tochter Wien Energie in Osteuropa im großen Stil in das Geschäft mit Wind- und Wasserkraft eingestiegen war bzw. einsteigen wollte (siehe Grafik). Alles in allem war beabsichtigt, bis 2015 die Summe von 778 Millionen Euro in eine Reihe minutiös aufgelisteter Standorte zu investieren. Ein Geschäft, das nicht aufging?

--> Auszüge aus der Ost-Strategie

Zumindest der Betriebsrat der ebenfalls zur Wien Energie gehörenden Fernwärme Wien sieht das so. Anfang April sprach sich dieser in einem Schreiben an die Belegschaft gegen den allgemeinen Sparkurs aus. Es sei nicht einzusehen, warum die „riskanten Auslandsgeschäfte der Wien Energie in den neuen EU-Staaten“ plötzlich zum Problem der Fernwärme – einem Tochterunternehmen – werden sollten. Die Kritik der Personalvertretung könnte mehr sein als gewerkschaftliche Kampfrhetorik. Der Betriebsrat der Fernwärme sitzt nämlich im Aufsichtsrat der Wien Energie – und hat somit Zugriff auf alle vertraulichen Geschäftsunterlagen. Für die „Presse“ war er für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

„Keine Verlustbringer“

Gänzlich anders kommentieren Stadtwerke und Wien Energie ihre massive Auslandsbeteiligung. „Die Geschäfte in Osteuropa sind nicht die Ursache für den Sparkurs“, heißt es aus dem Holding-Vorstand. Bei Wien Energie geht man einen Schritt weiter und sagt: „Unsere Investitionen im Ausland sind keine Verlustbringer.“

Die Durchsicht der Bilanzen lässt auch auf anderes schließen. Die Tochterfirma in Rumänien wies zuletzt ein Ergebnis von minus 1,9 Mio. Euro aus. Jene in Ungarn machte im Vorjahr zwar Gewinn (1,1), produzierte davor jedoch auch tiefrote Zahlen (-1,6 Mio.). Das Gleiche galt 2010 für die Windparks in Polen sowie die Beteiligung an der Energy Eastern Europe Hydro Power, die Kleinkraftwerke am Balkan hält. Gleichzeitig verschlechterten sich mehrere betriebswirtschaftliche Kennzahlen der Wien Energie dramatisch. Jahresüberschuss: -27,2 statt zuvor 62,6 Mio. Euro. Betriebsergebnis: -29,8 statt zuvor -4,1 Mio. Bilanzgewinn: 3 statt zuvor 62,6 Mio.

Laut Wien Energie gibt es dafür allerdings andere Gründe als die Ostgeschäfte. Erstens: Aufgrund von Umstrukturierungen sei die aktuelle Bilanz nicht mit der des Vorjahres zu vergleichen. Zweitens: Die Bedingungen am Energiemarkt hätten sich für das Unternehmen teils dramatisch verschlechtert. Das Unternehmen produziere 90 Prozent seines Stroms in Gaskraftwerken. Weil der Gaspreis stieg, jener für Strom jedoch sank, rechne sich das Kerngeschäft immer weniger.

Und trotzdem kündigte der Eigentümer, die Stadtwerke Holding, im Juni an, sich aus Auslandsprojekten zurückzuziehen. Und das, obwohl diese – wie Wien Energie sagt – keine Verlustbringer sind?


Unternehmenssprecher Christian Ammer räumt ein, dass sich natürlich da und dort Rahmenbedingungen wie beispielsweise Ökostrom-Förderungen durch die öffentliche Hand zum Nachteil der Wien Energie geändert haben könnten. Und ja, man werde sich „aus dem Ausland zugunsten österreichischer Projekte teilweise zurückziehen“. Welche Kraftwerke das trifft, wie viel dort bereits investiert wurde und – wenn überhaupt – mit welchen Verlusten man bei einem Verkauf rechnen müsse, gebe man nicht bekannt. „Das würde unsere Verhandlungsposition verschlechtern.“

Die Liste an möglichen Kandidaten ist lang. Investiert wurde in 20 Wind- und 46 Wasserkraftwerke. Die Standorte sind auf die Länder Polen, Rumänien, Bulgarien, Slowakei, Ungarn, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Mazedonien verteilt. Die größten Vorhaben betreffen Polen (Dzialdowo; geplantes Gesamtinvestment mit Partnern: 102 Mio. Euro), Rumänien (Solesti; 65 Mio.) und Ungarn (Levél; 78,7 Mio.).

Kontrollamt warnte

Selbst wenn die Wien Energie derzeit ein Geheimnis aus der Geschäftsgebarung der Osttöchter macht: 2010 standen zumindest die Geldflüsse dorthin am Prüfstand des Kontrollamts. Die Unternehmen selbst blieben außen vor. Neben vorsichtigem Lob („die Forcierung erneuerbarer Energie ist grundsätzlich positiv“) wurden damals das fehlende Risikobewusstsein im Konzern sowie die schlechte Information des Aufsichtsrates über die Ostgeschäfte bemängelt.

Eine Kritik, der sich heute die politische Opposition, konkret die FPÖ, anschließt. „Vielleicht wäre es besser, auch uns ab einer gewissen Größe die Nominierung eines Aufsichtsrats zu gewähren“, ätzt Gemeinderat Dietbert Kowarik. Der Vorsitzende des Kontrollausschusses spielt hiermit darauf an, dass die Ostgeschäfte wohl auch auf Wunsch des Rathauses (bzw. der SPÖ) eingegangen wurden. Immerhin sitzen mit Dietmar Griebler (Präsidialchef im Rathaus und damit einer der engsten Mitarbeiter von Michael Häupl) und Stephan Stüger (Bezirksrat Margareten) gleich zwei dezidierte „Rote“ im Aufsichtsrat. Kowariks Parteichef, Johann Gudenus, geht sogar noch weiter und behauptet, die Wien Energie hätte im Osten zuletzt 40 Mio. Euro verloren. Zahlen, die das Unternehmen nicht bestätigt.

Doch das Kontrollamt ortete damals in dem von Politik und Öffentlichkeit völlig ignorierten Bericht noch weitere Mängel. Zitat: „Dem gesamten Finanzmitteleinsatz stehen nur geringe Rückflüsse gegenüber.“ In anderen Worten: Rentabel war das Engagement schon damals nicht. Dafür riskant, konstatierten zumindest die Kontrollore. Für alle Projekte im Ausland suchte man sich jeweils nur einen Partner. Laut Bericht „bemerkenswert“: Die Hauptverantwortung für die Kapitalausstattung lag stets bei der Wien Energie.

(c) Die Presse / JO

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255 Kommentare
 
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Antworten Gast: globetrotterneu
24.08.2012 11:01
9 0

Re: So, liebe Wiener:

genau so ist es aber das kannst du den dummen wienern nicht erzählen die leben die roten lügen ohne wenn und aber.

Ich warte

Ich warte auf den medialen Aufschrei sowie Rücktritts- und Neuwahlforderungen an die Adresse der verantwortlichen Wiener Stadtregierung.

Ich werde wohl vergebens warten, da dieses Privileg offensichtlich nur nicht-Linken vorbehalten ist.

Antworten Gast: tomb
24.08.2012 11:44
4 0

Re: Ich warte

Da kannst lang warten, wir sind doch in Wien, geh bitte ,da könnt doch jeder kommen und des war immer schon so,mir sand mir, moch kane wölln.

Gast: Schön am Boden der Realität bleiben...
24.08.2012 10:01
1 5

Wien Energie ist ein Großunternehmen...

Das 1,09 Millionen Euro keine Kleinigkeit ist, ist richtig, bei einem derartigen Großunternehmen kommt die Summe bereits zusammen wenn von jedem Kunden ein Euro dafür verwendet wird, also etwa 0,05% bis 0,3% des Jahresrechnungsbetrags.

In der Privatwirtschaft wird eine wesentlich höherer Anteil zur Befriedigung der Aktionäre aufgewendet ohne das irgendwer irgendwie brüllt oder etwas sagt.

Die andere frage ist, ob es klug ist Anlagen in Osteuropa aufzustellen als hierzulande, in der es noch genügend Kapazitäten gibt, allerdings unterscheidet sich hier Wien Energie ebenfalls mehr als positiv gegenüber der Schweiz oder Deutschland, wo Alternativenergien auf Druck der Atom und Kohleindustrie massiv auch durch Gesetzte behindert wird, setzt, unterstützt und stellt eine Technologie zur Verfügung die diese Art der effektiven Energienutzung erst möglich ist. Wien hat hier eine weltweite Vorreiterrolle ohne auf Internationale Erfahrungen setzten zu können.

Und noch eines Wien ist die einzige Metropole Weltweit in der eine autakte Stromversorgung möglich ist!

Und die Erfolggeschichte geht sicher weiter, ein Jahr mit Verlusten ist sicher keine Katastrophe, sondern der Zeitpunkt über die Notwendigkeit von Wasserhähnen in Gold nachzudenken, ein besonderes Problem wenn man im Überfluß lebt und nicht dem Druck ausgeliefert ist Aktionäre befriedigen zu müssen!

Antworten Gast: netzwerker5
24.08.2012 22:06
0 0

Re: Wien Energie ist ein Großunternehmen...

Jedes Unternehmen hat doch spekuliert- und es ist halt einmal daneben gegangen, 1€ oder so pro Kunden ist doch nicht viel? Dass sich die Leut`darüber noch aufregen in Ö, dass verantwortungsloses Handeln oft genug ungeahndet bleibt - in Ö.

Antworten Gast: Martin_S
24.08.2012 18:43
2 0

Re: Wien Energie ist ein Großunternehmen...

Nun. die Wien Energie IST NUN MAL KEIN (!!!) Privatunternehmen. Und somit darf "gebrüllt" werden! Aber Sie können ja gerne statt den Wiener Steuerzahlern für die Differenz aufkommen. Aber dann net "brüllen"!

Antworten Gast: globetrotterneu
24.08.2012 12:41
3 0

Re: Wien Energie ist ein Großunternehmen...

die löwelstraße in rein kultur.

Antworten Antworten Gast: Danke für die Blumen...
24.08.2012 13:33
0 0

Re: Re: Wien Energie ist ein Großunternehmen...

War noch nie in diesem Gebäude, dafür gibt's ein paar Links damit Leser klar wird, über was der Wiener raunzt ohne zu wissen was er hat!

Schweizer Stromkonzerne sauer
http://www.heise.de/tp/blogs/2/152632

Einspeisegesetz für Atomstrom
http://www.heise.de/tp/blogs/2/151807

Warten auf den Blackout in Frankreich
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36396/1.html

19 0

Nicht doch, es wäre ja übertrieben zu fordern, ...

... dass die Manager der Wien Energie selbst etwas von ihrem Geschäft versehen. Wie bringt man dann noch die SPÖ-Parteigünstlinge unter?

Und ein paar Ex-Stadträte müssen ja auch noch durchgefüttert werden.

Gast: Energien
24.08.2012 09:26
17 0

Lauter Linke

Wien-Energie bedient sich jetzt zur Zählerablesung der Firma Ista, welche extrem teuer für wenig Leistung ist. Ohne Zustimmung der Abnehmer.
Am 20.8.2012 Ablesung der Zähler für die Jahresabrechnung. Am 22. 8.2012 ist die Rechnung im Postkasten. Wenn das nicht nach Betrug riecht, na dann weiß ich nicht. Und obwohl weniger Verbrauch, höhere Vorauszahlungen.
Diese roten Zecken gehören vertilgt.

Das ist doch ganz normal

ist ja bei fast allen Staatsbetrieben so gelaufen. Zuerst die Kuh melken bis sie umfällt, dann mit einer Spritze verkaufen (Konsum.....AUA und jetzt dann die Wien Energie).

23 0

Aber jeden Tag ein ganzseitiges Jubelinserat im Gratisblattl


Gast: Freihammer D
24.08.2012 07:57
23 0

Rote Diletantten

Steuergeld mit beiden Händen zum Fenster hinausschmeissen und dafür noch die Bürger abzocken.

Ganz Wien ist ein einziger roter Sumpf.

Gast: Freihammer D
24.08.2012 07:56
3 0

Rote Diletantten

Steuergeld mit beiden Händen zum Fenster hinausschmeissen und dafür noch die Bürger abzocken.

Ganz Wien ist ein einziger roter Sumpf.

18 0

staaaaatsanwalt!!!!...... Ist da jemand???

Bei den Worten "Millionen" und "Berater" sollte man schon sehr sehr schnell wach werden!!!

Gast: DerPatriot
24.08.2012 06:47
12 0

Macht ja nix.....

.....zahlt ja eh alles das dumme Volk.

ELENDIGE VERBRECHER sind das!

19 0

Häuplsumpf....

...gehört trocken gelegt...

Re: Häuplsumpf....

Der Häupl aber auch gleich.

Wenn man lauter Minderqualifizierte .....


....die ihre Position nur aufgrund ihres Parteibuchs haben...

...ja, da muß man sich halt know how einkaufen.

Antworten Gast: netzwerker5
24.08.2012 10:00
3 0

Re: Wenn man lauter Minderqualifizierte .....

Wenn man sich dabei wenigstens immer was Gscheites einkaufen würde. Der besserwissenden Beraterfirmen gibt es viele, aber es kommt oftmals viel sehr teuerer Mist heraus. Doch wer Steuergeld hat, der kann natürlich leicht Gemeinplätze produzieren lassen.

14 0

... Parteienfinanzierung???


Gast: Rating Agent 007
23.08.2012 22:27
9 0

Das ist erst die Spitze des Eisbergs

Tiefer graben lohnt sich auch hier.Rating Agent 007

Antworten Gast: Argesauge
24.08.2012 08:55
9 0

Re: Das ist erst die Spitze des Eisbergs

gesamter öffentlicher bereich in wien gehört penibelst durchleuchtet

das beginnt bei der Vergabe der Standln am Rathausplatz - findet einen Höhepunkt in Immodeals samt gekauften Widmungen - und endet in desaströsen Ostdeals

Da werden hunderte Millionen an Freunderln verschoben!

Da gehts um große Summen, die wir alle über überhöhte Gebühren finanzieren!

an den Pranger mit diesen Genossen!

FREUNDERLSCHAFT

Gast: Rechtsprellter
23.08.2012 21:45
10 3

und uns zocken


diese Dreckskerle ab: Wer nicht schmiert wird sekkiert:

Die Baumafia MA37 Spetterbrücke versucht durch kriminelle Machenschaften wie Amtsmissbrauch, Beweismittelunterdrückung bzw. -verfälschung, Vertuschung entscheidender Gesetzesstellen, selektive Verfolgung und Willkürakte in die Wohnräume des BF einzudringen, um dort verwertbare Tatbestände auf gut-Glück zu suchen, mit denen sie ihr Eindringen und ihre fabrizierten Verdachtsmomente nachträglich begründen kann.

Konkret versucht die Wiener Baubehörde grundlos und ohne gerichtlichen Beschluss in die Wohnräume des BF einzudringen, indem sie behauptet sie hätte jederzeit das Recht zur „Aufsicht über den Bauzustand“ – auch wenn seit 37 Jahren keine Bautätigkeit mehr vorgenommen wurde. Unter diesem Vorwand können sich österreichische Behörden uneingeschränkten Zutritt zu jedem Wohnheim verschaffen, sodass der Schutz des Hausrechtes, des Familienlebens und der Privatsphäre bedeutungslos wird und Art.8 EMRK und analoge Grundrechte in den österreichischen Verfassungsgesetzen ersatzlos gestrichen werden können.
Ein Rechtsmittel gegen das Eindringen steht dem BF nicht zur Verfügung. Die Baubehörde weigerte sich einen Gerichtsbeschluss einzuholen, der sie zum Eindringen befugt hätte. Ebenso wurde dem BF ein Bescheid mit der Begründung verweigert, dass die Amtshandlung noch nicht eingesetzt habe. Ein solcher muss jedoch schon im Tatansatz der Menschenrechtsverletzung erlassen werden.

Re: und uns zocken

wie oft posten sie diese themenverfehlung noch?

eventuell haben sie schwarzgebaut, die nachbarn haben sie vernadert oder sie die nachbarn und jetzt gibts halt vernaderungskrieg -und die baubehörde hält völlig legal (bauPOLIZEI) nachschau, was ist.

bezüglich endringens in ihr haus, haben sie etwas zuviel schlechte western geguckt? sind sie in frühpension:-)
schauen sie bernd das brot, das beruhigt....

(ps, melden sie wienenergie auf einen anderen anbieter um, mach ich auch, zuwas sponsern doe irgendwas um meine gasrechnung, das ist die frechheit, wenns wenigstens nicht rapid wäre;-)

Antworten Gast: ökono-mist
24.08.2012 03:49
6 1

Re: "und uns zocken"


Warum nimmt sich eigentlich der Herr Bürgermeister dieses Falles nicht an?

Das ist doch der klassische Fall, wo man als Demokrat einem solcherart bedrängten Gemeindebürger beistehen muß!

Und die Frau Vasiilakou? Kann sie sich nicht wenigstens der grenzdebilen Ablenkungsdiskussion über Radnummerntafeln verweigern??

Wir werden von unseren Nabelbeschau-Politikern mit substanzlosen Sprüchen zu Tode "unterhalten" (=gelangweilt) - gleichzeitig zerfällt der Rechtsstaat in tausend Scherben. Monopolisierte Sprecher mit Allmachts-Vollmacht besetzen das freiwerdende Terrain. Alle anderen Menschen werden nicht mehr gehört, dürfen nur noch zahlen. Und wenn sie sich doch einmal erdreisten sollten, etwas von den Gemästeten zu brauchen, dann werden sie in die Warteschleife geschickt, bis sie dort verhungern. Oder sie sehen sich mit Automaten konfrontiert, die zwar rund um die Uhr Dienst nach Vorschrift machen, aber keine Fragen beantworten - während die Nutznießer dieses Systems ihre Öffnungszeiten immer mehr verkürzen können, um mit keinen lästigen Bürgerfragen konfrontiert zu werden. Den Rest erledigen ja die Automaten (und die "Foyerbürger") gratis . Hinter für Normalkunden verschlossenen Türen machen sich dann die sogenannten VIPs ihre großen Streifzüge durch die Brieftaschen der Bürger aus (selber produzieren sie ja nichts). Die Ausgänge sind von Beratern blockiert, die ihre Schutzgelder einfordern. Und auch bekommen. Trotzdem wird bei uns ein VIP eher platzen denn verhungern

Antworten Antworten Gast: ökono-mist
25.08.2012 02:05
0 0

Re: Re: "und uns zocken"


Korrektur: Schlußsatz möge lauten: "Trotzdem wird bei uns ein VIP eher aus allen Nähten platzen denn verhungern." (Seit 1.4. d. J. muß man sich nämlich durch besonders exaktes Formulieren dessen, was man ausdrücken will, vor möglichen bösartigen Fehlinterpretationen durch einzelne unkorrekte Beamte schützen, die eine Lizenz zum Bespitzeln gesetzestreuer Bürger zum Ziel haben könnten.

(Eine stille Gefahr, die vielen bestimmt schon nicht mehr bewußt ist; denn Freiheit und Menschenwürde werden ja bewußt völlig lautlos unterwandert von autoritäten Allmachts-Fantasten, die nach der Devise "alles geht hinein" schon wieder autoritär fuhrwerken dürfen!)

Antworten Gast: globetrotterneu
24.08.2012 00:45
9 0

Re: und uns zocken

in wien nichts neues Läuft wie geschmiert das system spö.

Antworten Antworten Gast: gast 2313
24.08.2012 03:29
6 0

Re: Re: und uns zocken

die mafia ist nichts dagegen.

um unsere gebühren ist denen nix zu teuer


rote parteibuch nieten!
grässlicher stall.

Antworten Gast: kommentar zur situation...
23.08.2012 23:20
1 4

Re: um unsere gebühren ist denen nix zu teuer

is bei den schwarzen,grünen oder blauen auch nicht anders...

Gast: Mieses Karma
23.08.2012 21:19
6 0

Die "Wiener Luft"

wird auch mieser - die Sparmaßnahmen, die auf dieses finanzpolitische Debakel der Wr. Stadtregierung (Häupl, Brauner ...) folgen, führt zu einer dramatischen Verschlechterung unserer Atemluft, da in den Wiener Müllverbrennunganlagen der technisch mögliche (und lt. EU-Recht gesetzlich vorgeschriebene) Standard den Sparmaßnahmen zum Opfer fällt!

http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=106&id=1834

Warum schweigt Häupl zu dieser Katastrophe - er hat ja vor langer zeit als Umwelt-Stadtrat "gewirkt" - schon vergessen?


muss man verstehen!!

in wien sitzen nur parteibuchgaenger der roten herum, die darf man alleine nicht fuhrwerken lassen, die brauchen mangels echtem fachwissen kontrolle und beratung!

schauens den kanzlerdarsteller an, der hat die bank austria beraten ... als konsulent!

so steht es in seinem lückenhaften lebenslauf!!

wo sind die fehlenden 7 jahre????

Re: muss man verstehen!!

Vielleicht war er die sieben Jahre in einer Spezialklinik für Blödgrinser. Wie, das gibt's nicht? Dann war er vielleicht sieben Jahre in Tibet in einem Mähdrescherkurs.

Re: Re: muss man verstehen!!

Klinik kommt nahe!

Man fragt sich, niemand hat den Mumm hier nachzuforschen ....

:)

Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
24.08.2012 09:53
2 0

Re: Re: Re: muss man verstehen!!

das passiert öfters als man glaubt, das politiker nach klinischen maszstäben problematisch sind .

. das reicht von grössenwahn (gibt ja ein ganz berühmtes beispiel eines österreichers, bis zu extremen realitätsverlust und narzismus ....

wenn sie was wissen, raus damit .. man muss die leute aus dem verkehr ziehen, bevor der schaden noch grösser wird .....

Re: Re: Re: muss man verstehen!!

Armin WOLF wird das garantiert beim Interview mit dem Grinsekanzler fragen.
es sei denn, die schöne Laura genehmigt so eine Frage nicht...

Gast: Kibietz
23.08.2012 18:30
12 0

Gestern waren noch die kopletten Papiere zum Download angeboten worden.

Heute nur mehr Auszüge?

5 0

„die Forcierung erneuerbarer Energie ist grundsätzlich positiv“

Euphemismus für hinausgeworfenes Geld, um irgendwelchen politisch gut vernetzten Ökobuden Förderungen zukommen zu lassen. Ergebnisse wie immer: keine.

Gast: Renate Brauner ist ein Genie!
23.08.2012 17:32
1 1

Beim nächsten Mal wählen wir alle die Partei

des Fortschritts und der Gerechtigkeit.
Wir wählen alle S P Ö - weil es Zeit ist für Gerechtigkeit............

PS: Bravo Werner F.

19 0

Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein.

seltsam oder doch nicht ?!

Überall wo speziell die roten ihre Finger im Spiel haben kostet es massiv Steuergeld, welches man dann natürlich erwartungsgemäss von den Bürgern mittels heftiger Preiserhöhungen einfordert !?

Wann hören derarte Spielchen endlich auf ?!

Eine Partei sollte weder Banken, noch wichtige Energiekonzerne oder gar Flughäfen (Skylink = Syndikatsvertrag 20% rot + ebensoviel schwarz ergebebn dort die seltsame Mehrheit) besitzen, und zusätzlich staatlich garantierte Parteiförderungen erhalten !!!

Klar, dass man diese dann für Freunderwirtschaft und Melkmaschine für Eigenwerbungen und co missbraucht, da auch das Personal dort, sich vom Eigentümer abhängig fühlen soll und muss um sich einige Stimmen ja sogar dadurch kaufen zu können.

1 0

Re: Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein.

was? wie? StimmenKAUF? pfui, ich dachte das darf nur der Stronach ?

Antworten Gast: dgsdf
23.08.2012 20:34
1 8

@überall wo die Roten

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1282383/Dorotheum-zu-billig-verkauft

Grasser ein Roter ?
Meischberger ?

Alzheimer ? Brett vor dem Kopf ?

Re: Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein.

Also wenn es nur die Roten machen würden, dann wäre das Problem leicht zu lösen: Die anderen wählen.
Da es aber mittlerweile mehrfach evident ist, dass alle Parteien die schon mal was zu sagen hatten (also alle bis auf die Grünen) es so machen, ist das Problem nicht so leicht zu lösen.
Denn ich würde jetzt den Grünen auch keinen Persilschein für sauberen Umgang mit Steuergeldern ausstellen.
Da bleibt des Wählers Problem bestehen: Wem geb ich die Stimme? Wer ist das kleinste Übel?

Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
23.08.2012 14:34
12 0

Re: Re: Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein.

in wien regiert die spö und sonst niemand bleiben sie beim thema.

Re: Re: Re: Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein.

Ja, aber in NÖ die ÖVP und die macht es genauso wie die SPÖ in Wien, und ich bin beim Thema. Aber es tut halt weh, wenn die eigene geliebte Partei genauso agiert wie die ach so verhaßte gegnerische Partei. Die Menschen sind doch alle gleich, egal bei welcher Partei sie sind.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
23.08.2012 15:26
8 1

Re: Re: Re: Re: Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein.

da liegen sie vollkommen falsch ich wähle alles ausser rot schwarz aber die övp hat mit der sache nichts zu tun nur die spö hat das zu verantworten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
23.08.2012 18:24
1 4

Re: Re: Re: Re: Re: Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein.

Dennoch hat die ÖVP eben andere Sachen zu verantworten. Die FPÖ auch und das BZÖ ebenso. Die Grünen werden es auch tun wenn sie an die Macht kommen und bei Stronach wird man sehen.
Die Piratenpartei wäre so gesehen die einzig wählbare Alternative da sich Ihre Struktur von den anderen grundlegend unterscheidet und es fraglich ist ob es aufgrund dieser Struktur überhaupt möglich wäre. Also wäre die Piratenpartei eine mögliche Alternative für sie!

Und es ist absolut keine Themenverfehlung wenn man aufzeigt das andere Parteien ebenso Dreck am Stecken haben und nicht nur die SPÖ


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
23.08.2012 19:59
4 1

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Interne Papiere offenbaren Investitionen in der Höhe von 778 Mio. Euro. Ein Teil des Geldes dürfte verloren sein.

ja is aber nicht das thema hier.wien ist spö und nichts anderes.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: sdfasd
23.08.2012 20:35
0 0

ÖVP-Containerposter-Nachwuchs ?

Oder ist der Loli ?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
24.08.2012 01:03
0 0

Re: ÖVP-Containerposter-Nachwuchs ?

wenn sie lesen könnten was sie anscheinend nicht können hätten sie schon die antwort.

 
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