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Wien: Heftige Explosion in der Donau

26.08.2012 | 12:19 |   (DiePresse.com)

Am Samstagnachmittag explodierte auf der Höhe Raffineriestraße eine immer noch scharfe Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Verletzt wurde niemand. Der Entminungsdienst setzt seine Arbeit am Montag fort.

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Zu einem extrem gefährlichen Zwischenfall ist es am Samstag in der Donau in Wien-Donaustadt gekommen. Gegen 15.00 Uhr explodierte plötzlich eine immer noch scharfe Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in dem Fluss. Glücklicherweise war laut Polizei kein Schiff in der Nähe der Explosion. Verletzt wurde niemand. Am Montag soll das weitere Vorgehen des Entminungsdienstes beraten werden.

Die Detonation erfolgte im Donaustrom auf der Höhe Raffineriestraße (Donaustadt) und Friedenspagode (Leopoldstadt) beim Grünen Prater. Ein Passant auf der Praterbrücke sah plötzlich die Fontäne im Wasser und alarmierte die Polizei. Schiff hatte sich dort keines befunden. Verletzt wurde offenbar niemand, teilte ein Sprecher der Wiener Polizei.

Langzeitig wirksamer Sprengkörper

"Die Explosion war offenbar heftig. Wir hatten Anrufe bis aus der Gegend um das (mehrere Kilometer entfernte Krankenhaus, Anm.) SMZ-Ost", erklärte Thomas Keiblinger, Sprecher der Wiener Polizei. Im Wasser trieben tote Fische. Bei der Bombe dürfe es sich um eine langzeitig wirksamen Sprengkörper handeln. Sobald der Zeitzünder defekt ist, kann laut Keiblinger nicht länger genau gesagt werden, wann die Bombe hochgeht. Die Explosion wurde schließlich durch eine chemische Reaktion ausgelöst.

Entminungsdienst sucht nach Ursache

Der Entminungsdienst des Innenministeriums wurde alarmiert und suchte nach Hinweisen auf die Ursache. In der Gegend hatte es im Zweiten Weltkrieg häufig Bombenabwürfe gegeben. Am Abend wurde der Einsatz vorerst beendet. Morgen, Montag, soll zunächst das weitere Vorgehen beraten werden. Möglicherweise kommt dann eine Tauchertruppe zum Einsatz. "Das ist schwierig. Man taucht da in Fünfer-Seilschaften", sagte ein Sprecher der Wiener Polizei am Sonntag.

(APA)

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27 Kommentare
 
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Gast: zudf
26.08.2012 19:21
0 0

Und warum sagt dazu der Stonach kein Wort?


Lumpen sind's!

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Eine angeblich 4 Meter hohe Fontäne

soll zu sehen gewesen sein.

Ich schätze das schafft eine Handgranate. Die Wirkung einer 250 kg Fliegerbombe (das war - glaube ich - die untere und auch häufigste Größenordnung) wäre wohl bei weitem dramatischer.

Weiß jemand mehr über die Wirkung von Sprengstoff unter Wasser?

Re: Eine angeblich 4 Meter hohe Fontäne

wenn sie ihre Handgranate in einer Pfütze zünden, vielleicht...

ich kann mir schon vorstellen, dass eine Bombe von 3-4m Wasser gut gedämpft wird - eine 35m hohe Wassersäule wird man wohl eher im Kino sehen!

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Re: Re: Eine angeblich 4 Meter hohe Fontäne

Dämpfung durch Wasser...

Genau das bezweifle ich eben - Flüssigkeiten sind nicht kompressibel.

Die Druckwelle breitet sich kugelförmig aus,

die Distanz hat also schon eine wesentliche Auswirkung auf die Intensität der Fontäne.

Ansonsten hätte die Explosion auch ein Schiff in Budapest versenken können...

0 0

Re: Die Druckwelle breitet sich kugelförmig aus,

Naja, das mit Budapest hätten Sie sich sparen können, die kugelförmige Ausbreitung ist mir auch geläufig.

Gehen wir von einer kugelförmigen Druckzone von sagen wir 8m Radius und dem Mittelpunkt (= die Bombe) in 4m Tiefe aus, in der praktisch der volle Druck wirksam ist, schneiden wir diese Kugel in 4m Abstand vom Mittelpunkt mit der Ebene Wasseroberfläche, dann kommt ein Kreis mit ca. 14m (2 mal Wurzel aus 48) Durchmesser heraus, in dem man annehmen kann, dass das Wasser "ausgehoben" wird.

Gut, wenn die Fontäne 4m hoch, aber ca 14m breit ist, dann mag es vielleicht hinkommen.

Gast: Wiener
26.08.2012 13:23
4 0

Sind die ersten Lügen der Roten explodiert?

Dann muß es ja ordentlich gekracht haben....

Gast: tzu.cc
26.08.2012 11:58
3 5

Tatsächlich hat da ein H.C. Paintball gespielt.


Antworten Gast: KL.324
27.08.2012 09:57
0 0

Re: Tatsächlich hat da ein H.C. Paintball gespielt.




G e n a u ! ! ! ! !

Antworten Gast: XFH
26.08.2012 12:49
5 2

Re: Tatsächlich hat da ein H.C. Paintball gespielt.

Und dich am Kopf getroffen? Das solltest du auch umgehend melden.

Antworten Antworten Gast: Diepresse Postings bringen mich zum lachen
26.08.2012 13:43
1 0

Re: Re: Tatsächlich hat da ein H.C. Paintball gespielt.

:-)

Geniale Postings von beiden!


Gast: Frage
26.08.2012 00:37
1 3

15.000 Kriegrelikte vom 2.Wk

Warum werden die Postings nicht online gestellt?

Antworten Gast: üpoiu
26.08.2012 11:57
3 2

Re: 15.000 Kriegrelikte vom 2.Wk


Was meinst, Hirnloser?

Gast: Explosive
26.08.2012 00:35
2 1

Problem mit ca. 15.000 scharfen Kriegrelikten

Ca. 15.000 scharfe Kriegsrelikte vom 2. WK und einige Tonnen Senfgas vom 1. WK sind in Österreich meist ungeortet im Erdreich

5 1

...nach der bombe tauchen?

dachte die ist explodiert? :D

Re: ...nach der bombe tauchen?

Das unterscheidet österreichische Entminungstrupps (Kaffeetscherl + Krapferl immer parat) von anderen :-)

Gast: Plastksprengstoff
25.08.2012 21:22
6 1

Problem mit ca. 15.000 scharfen Kriegrelikten

Vom 2.Weltkrieg liegen noch ca. 15.000 explosionsfähige Kriegsrelikte schwerpunktmäßig auf Bahnhofsarealen,Industriefächen, Verkehrsknotenpunkten, Flughäfen usw; die gefährlichsten Bomben sind jene, die mit chemischen Verzögerungszündern ausgestattet sind und die aufgrund von Ermüdungen der Plastikbehälter,die die Zündflüssigkeit beinhaltet, dann ohne äußerliche Einwirkungen von selbst ohne Vorwarnung detonieren; chemische Kampfstoffe mit mehreren Tonnen Gewicht sind vom 1. Weltkrieg in einem Sakrophag aus Beton in der Nähe einer Wiener Quellwasserleitung unentsorgt eingelagert; der Rechnunghof hat die fachgerechte Entsorgung schon vor Jahren angeregt

juhu

da kommt man sich sicher vor wohne in einem neubau nähe gewerbepark stadlau und hab die Erschütterung im 2stock wahr genommen .

Re: juhu

trotz Bemühens, ich verstehe sie leider nicht

Re: Re: juhu

Sarkasmus, versteht halt nicht jeder .

Re: Re: Re: juhu

anwenden können diesen noch viel weniger...

Gast: xxxx
25.08.2012 19:14
0 27

Ja, so schützt uns die Polizei!

Und wenns worumst, na dann wars der WKII!

Re: Ja, so schützt uns die Polizei!

Das ist tatsächlich abwegig. Wesentlich wahrscheinlicher ist ein UFO-Absturz oder der jährliche Dynamitfischerei-Ausflug des Klubs der Unterstützer für internationalen Terrorismus.

Re: Ja, so schützt uns die Polizei!

leit gibts!

Gast: biersauer
25.08.2012 18:03
6 1

Als der jetzige Heurigensänger,..

damals Stadtrat war, hab ich ihm ein solches Präsent aus dem 2.WK verehrt und ihn gebeten, er möge sich um diese Kriegsrelikte im Donaubett kümmern, was damals aber kein Echo gefunden hat, es liegen sicherlich noch genug solcher Sprengkörper im Wasser.

Antworten Gast: Kibietz
25.08.2012 18:35
3 2

Re: Als der jetzige Heurigensänger,..

Und warum haben Sie das nicht zu Silvester verwendet?
Sinds schreckhaft?

 
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