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Parkpickerl: Fast 30 Prozent der Unterschriften ungültig

31.08.2012 | 15:16 |   (Die Presse)

Die Prüfung der Unterschriften gegen die Parkpickerlausweitung ist abgeschlossen. Für die FPÖ setzte es im Mobilisierungsbereich eine Niederlage.

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WIEN/STU Die Mühlen des Magistrats mahlen langsam, dafür aber gründlich. Im Juni wurden von ÖVP, FPÖ und ÖAMTC die Unterschriften gegen die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auf mehrere Bezirke jenseits des Gürtels übergeben. Am Freitag schloss der Magistrat seine Prüfung darüber ab, wie viele dieser Unterschriften gültig sind. Wobei 57.266 gültige Unterschriften laut Stadtverfassung notwendig sind, um eine Volksbefragung über ein Thema zu erzwingen.

Insgesamt wurden, wie der „Presse“ im Rathaus bestätigt wurde, 150.046 Unterschriften für eine Volksbefragung über die Parkpickerlausweitung eingereicht. Davon waren 71,2 Prozent gültig, das sind 106.792 Unterschriften. Damit steht fest, dass eine Volksbefragung stattfinden muss – wenn die Frage „Sollen in Wien weitere Kurzparkzonengebiete (bezirksweise oder in Bezirksteilen) eingeführt werden?“ verfassungskonform ist – was SPÖ und Grüne heftig bestreiten und sich dabei auf ein Gutachten der Stadt beziehen. Es gibt allerdings zwei Gegengutachten von ÖVP und FPÖ, die besagen, dass die Fragestellung zulässig sei. Die Entscheidung des Magistrats ist in dieser Causa allerdings noch ausständig.

Hälfte der FP-Stimmen ungültig

Ein näherer Blick auf das Ergebnis offenbart interessante Details. Die ÖVP zeigt, dass sie doch noch mobilisieren kann. Von den 150.000 Unterschriften stammen rund 120.000 von der Stadtpartei. Genau sind es 119.247. Davon sind 88.712 gültig (74,4 Prozent), 30.535 sind ungültig.

Für die FPÖ setzte es im Mobilisierungsbereich eine herbe Niederlage – sie konnte nur 25.118 Unterschriften sammeln. Und das, obwohl die Freiheitlichen auch eine Anti-Parkpickerl-Kampagne gestartet hatten. Zusätzlich unangenehm für die Freiheitlichen: Fast die Hälfte der Unterschriften ist ungültig. In Zahlen: 13.835 (55,1 Prozent) korrekten, stehen 11.283 (44,9 Prozent) ungültige Unterschriften entgegen. Dann bleibt noch der ÖAMTC, der ebenfalls Unterschriften gegen die Parkpickerlausweitung gesammelt hat. Der Mobilitätsklub kommt auf 4245 Unterschriften, 74,7 Prozent sind gültig.

Das eröffnet die Frage: Warum sind Unterschriften ungültig? Laut Rathaus wurden Unterstützungserklärungen aussortiert, die doppelt vorlagen bzw. von Menschen unterschrieben wurden, die nicht in Wien ihren Hauptwohnsitz haben – also Pendler und Touristen.

Warum die FPÖ so viele ungültige Unterschriften abgegeben hat, erklärt sich aus der Sammelmethode. Die Freiheitlichen haben jeden, der auf der Straße greifbar war, unterschreiben lassen – mit mäßigem Erfolg und entsprechender Auswirkung auf die Qualität der Unterschriften. Die ÖVP hat versucht, Touristen und Pendler im Vorhinein auszuscheiden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 1. 9. 2012)

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46 Kommentare
 
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der Häupl an der Machtzentrale.....dem Rathaus...trau dich.....


War zu erwarten

dass fast ein Drittel der Stimmen ungültig ist. Und nach der erfolgten Ausweitung wird sich die Zahl nochmals deutlich reduzieren. Dann, wenn die Betroffen plötzlich wieder einen Parkplatz vor - oder in unmittelbarer Nähe - ihrer Haustür finden...

Gast: bergziege
31.08.2012 18:49
5 1

Sicher gibt es ungültige Stimmen

Wer kontrolliert das Rathaus, ob richtig ausgesondert wurde? Behauptet kann rasch etwas werden. In diesem Fall muss jedenfalls GEGENGEPRÜFT werden!

Re: Sicher gibt es ungültige Stimmen

Zuerst muß einmal die Prüfung nachgewiesen, der Ablauf genau dokumentiert, die Ausschließungskriterien genannt werden,.... (rechtliche Grundlage???), dann erst kann man das "Ergebnis" gegenprüfen.

Re: Sicher gibt es ungültige Stimmen

Warum regen Sie sich auf, es sind bei weitem genug Stimmen. Da ist der Prozentsatz der Gültigen nur eine Randnotiz.

Antworten Antworten Gast: bergziege
01.09.2012 18:00
1 0

Re: Re: Sicher gibt es ungültige Stimmen

Ich rege mich nicht auf. Es ist der Rot-Grüne Stil, der einen anekelt.

Re: Re: Re: Sicher gibt es ungültige Stimmen

Und was soll die GEGENPRÜFUNG (weiß nicht warum sie schreien) bringen, wenn die Anzahl der erforderlichen Stimmen sowieso erreicht ist? Sinnlos...

Antworten Gast: Parkpickerlflüchtling
31.08.2012 19:34
3 0

Re: Sicher gibt es ungültige Stimmen

Die Roten machen immer wenn es gegen ihre Abzockereien geht, freiwillige Selbstkontrolle. Unterschriftenlisten gegen das Parkpickerl würden die nie türken. Genau so wenig wie Verbrechens oder Arbeitslosenstatistiken. Dafür sind die viiiiiiiiiiiiel zu ehrlich.

Gast: Wiener
31.08.2012 17:55
11 12

Die Stimmen sind ungültig weil die roten Abzocker es so sagen.

Und die Justiz auch auf ihrer Seite steht - damit erübrigt es sich danach zu fragen.

Re: Die Stimmen sind ungültig weil die roten Abzocker es so sagen.

ÖVP, FPÖ und ÖAMTC können die von ihnen gesammelten Unterschriften selbst (beispielsweise per Stichprobe) überprüfen und die Zählung der Behörde nachkontrollieren. Aber wozu? Insgesamt wurden dank ÖVP eh mehr gültige Stimmen als nötig gesammelt…

und selbstverständlich ist, dass eingereichte Unterschriften von einer Behörde überprüft werden müssen, sonst wären Tür und Tor geöffnet, um Befragungen zu manipulieren und als Propagandamittel zu missbrauchen.

Re: Re: Die Stimmen sind ungültig weil die roten Abzocker es so sagen.

Der "Wiener" zeigt halt blinden Kadergehorsam und hat gar nicht verstanden, dass eh genug gültige Stimmen abgegeben wurden. Einfach nur noch lächerlich.

FPÖ

Ein wunderschöner Beleg für meine Theorie, dass die freiheitlichen keine Ahnung von Markt- und Meinungsforschung haben. Zusätzlich können sie auch nicht rechnen, Wirtschaft ist nicht ihres. Am besten sollten sie Kampagnen bleiben lassen, das kostet sie nur Geld und Wähler. So ungeschickt.

"Die Freiheitlichen haben jeden, der auf der Straße greifbar war, unterschreiben lassen – mit mäßigem Erfolg und entsprechender Auswirkung auf die Qualität der Unterschriften."

"Hälfte der FP-Stimmen ungültig
Für die FPÖ setzte es im Mobilisierungsbereich eine herbe Niederlage – sie konnte nur 25.118 Unterschriften sammeln. Und das, obwohl die Freiheitlichen auch eine Anti-Parkpickerl-Kampagne gestartet hatten. Zusätzlich unangenehm für die Freiheitlichen: Fast die Hälfte der Unterschriften ist ungültig."

Re: FPÖ

Schade, dass der Stronach da noch nicht mitgemacht hat. Da hätte jeder der unterschreibt einen 5er gekriegt. Der hätte sicher ganz viele Stimmen zusammen getragen.

Gast: Paddeibeobachter
31.08.2012 17:53
6 7

Unterschriften-Erfassung

Na, da hat die ROTGEMEINDE Wien ganz in Menschewikischer Tradition ganze Arbeit geleistet. Alle Unterschreiber sind nun im Computer, und werden bevorzugt als Feinde des Sozialisssmus schikaniert. Steuerpruefung, Hausdurchsuchung, Internetueberwachung. Gegen die Sozialistische Einheitspartei unterschrieben, das ist eben ein starkes Stueck, und muss SCHONUNGSLOS bestraft werden.

Re: Unterschriften-Erfassung

Wer glaubt, dass es eine Unterschriftenliste benötigt um Leute zu überwachen, der lebt in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Re: Unterschriften-Erfassung

das ist ja pathologisch, was Sie da von sich geben - dass Sie offenbar in den 1930er Jahren sozialisiert wurden, ändert wenig am Krankheitsbild

Antworten Antworten Gast: Republikbeobachter
01.09.2012 07:08
2 0

Re: Re: Unterschriften-Erfassung

Ach ja? Die 2. Republik post1970 ist jedenfalls die 1. Republik in anderer (oder besser, original-menschewikischer), harter Hand ohne Caritas, gewuerzt mit einer grossen Dosis 3. Reich (VIELE Gesetze wurden uebernommen) und einer Prise Sovietunion und Amerikanissmus. Deshalb stimme ich dem Paddeibeobachter voll zu.

Antworten Antworten Gast: 39789
31.08.2012 18:24
3 0

Re: Re: Unterschriften-Erfassung

falsch, obiger poster trifft genau ins schwarze..

parken

dann sollen die wiener halt zahlen -sind anscheinend damit zufrieden.

Wer gegen das Parkpickerl Stimmer ergreift...

...ist ein ewig gestriger, unbelehrbarer Holzkopf und wählt wahrscheinlich Freiheitlich. Nachfolgend NUR einige Argumente über die Vorzüge des Parkpickerl.

*) mehr Parkplätzen für AnrainerInnen
*) mehr Möglichkeiten für Radwege
*) mehr Platz für FußgängerInnen
*) mehr Grün und besserer Luft
*) mehr Lebensqualität

Daher JA zum PARKPICKERL!

Re: Wer gegen das Parkpickerl Stimmer ergreift...

DenkerInnenignoratIn.
Ja zum Nein, ja zur Demokratie.
Freundschaft RotInnen/GrünInnen.

Re: Wer gegen das Parkpickerl Stimmer ergreift...

sie irren gewaltig. ihre liste ist ein wuschkonzert! sie sind nicht zufällig frau glawitschnig ???

Antworten Gast: bergziege
31.08.2012 18:50
3 0

Re: Wer gegen das Parkpickerl Stimmer ergreift...

Träumer!

Re: Wer gegen das Parkpickerl Stimmer ergreift...

Ich habe ein etwas anderes Konzept im Sinn, das belohnen soll, das Auto stehen zu lassen und unnötigen Nahverkehr zu verringern. Das gratis-Parkpickerl für den Wohnbezirk, dafür höhere Kurzpark-Gebühren...

Re: Wer gegen das Parkpickerl Stimmer ergreift...

Das Parkpickerl schafft bestenfalls Parkplätze für Anrainer. Alle anderen Argumente dafür sind falsch, da unlogisch und bleiben Wunschdenken.
Du solltest die Kirche im Dorf lassen.

ich freu mich schon auf die dämlichen fragen

im nächsten jahr und werde jedenfalls so wie es nicht gewünscht ist antworten.
trotzdem sollte es zu einer demo kommen: 1.10. 8uhr rathausplatz !!! alle die unterschrieben haben kommen.

 
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