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AKH-Skandal: Vorwürfe gegen SPÖ

05.09.2012 | 16:36 |  Von Andreas Wetz (Die Presse)

Ein Ex-Spitzenbeamter geht in die Offensive: Nicht er, sondern Gemeinderatspräsident Schuster und „höhere Stellen“ hätten Absprachen getroffen.

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[Wien] „Ich habe von diesen Vorwürfen schon auf informellem Weg gehört und sage Ihnen: Sie entsprechen nicht der Wahrheit.“ Godwin Schuster, Vorsitzender des Wiener Gemeinderats, Landtagsabgeordneter und als solcher gerne als SPÖ-Urgestein bezeichnet, ist erbost. Er hat nämlich ein Problem. Ob er selbst, oder ein anderer dafür verantwortlich ist, steht noch nicht fest. Klar ist aber: Im Ermittlungsakt der Korruptionsstaatsanwaltschaft, die seit zwei Jahren eine fragwürdige Auftragsvergabe von Personaldienstleistungen im AKH prüft, wird der 61-Jährige schwer belastet.

Anlass für den Ärger ist ein Schreiben eines beschuldigten hohen (Ex-)Beamten an den Staatsanwalt. Das 28 Seiten starke Papier liegt der „Presse“ vor. Unter Punkt 1.7 holen der inzwischen pensionierte Spitzenbeamte und sein Anwalt zum Gegenangriff auf die Rathaus-SPÖ und die Stadt Wien aus. Nicht er und die angeblich bevorzugte Firma AGO seien zu untersuchen, sondern die im Verfahren um den 50 Millionen Euro-Auftrag unterlegene Janus-Gruppe und ihr politischer Fürsprecher, Godwin Schuster.

Beschuldigter sieht sich als Opfer

Dann wird Senatsrat B., der das AKH nach langer Tätigkeit wie kaum ein anderer kennt, konkret. Er wirf Schuster sinngemäß vor, beim Chef des Spitalseigners, Krankenanstaltenverbund-General Wilhelm Marhold, mit illegal zustande gekommenen, ihn und den AGO belastenden Tonbandaufzeichnungen, negative Stimmung gemacht zu haben. Und er nennt sogar ein Motiv. Zitat: „Bemerkenswert ist, dass es sich bei Dr. Schuster just um jene Person handelt, die Janus (Janus-Gruppe Eigentümer Dragan Janus, Anm. d. Redaktion) zugesagt hat, dass er seinen (bestehenden) Dienstleistungsauftrag im AKH Wien nicht verlieren wird.“ Der Beschuldigte äußert noch einen zweiten Verdacht. Demnach soll Janus „bei weit höhere Stelle als dem AKH Wien“ interveniert haben, um den Auftrag doch noch zu bekommen.

Neu sind die Anschuldigungen gegen Schuster und Janus zumindest für die Ermittler nicht. Aus den Akten geht hervor, dass bereits Anfang Juni eine anonyme Anzeige gegen die beiden, KAV General Marhold und AKH-Direktor Reinhard Krepler eingegangen war.

Nun stellt sich für die zuständige Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) die Frage, ob es tatsächlich die behauptete Achse Schuster-Janus-Rathaus gab, denn: Immerhin erhielt nicht Janus, sondern der Akademische Gästedienst Österreich (AGO) den Auftrag, der erst eineinhalb Jahre nach dem Bekanntwerden belastender Ermittlungsdetails gekündigt wurde. Nun folgt eine Neuausschreibung des Großauftrags, bei dem es im Vollausbau um 1050 Arbeitsplätze in den Bereichen Reinigung, IT und Administration geht.

Der Anwalt des beschuldigten Senatsrats wollte seine Vorwürfe unter Verweis auf ein laufendes Verfahren nicht weiter präzisieren. Schuster, aber auch Dragan Janus weisen die Verdächtigungen zurück. Beide teilten der „Presse“ auf Anfrage mit, einander erst im Zuge des Bekanntwerdens der Ermittlungen kennengelernt zu haben.

Ermittlungen, die WKStA und das Bundesamt zur Korruptionsbekämpfung (BAK) inzwischen abgeschlossen haben. In den nächsten Monaten ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit einer Entscheidung darüber zu rechnen, ob es zu einer Anklage kommt, oder nicht. Auf Amtsdeutsch heißt der Vorgang Enderledigung.

Beschuldigte nennen Sündenbock

Dabei gerieten die Behörden zwischenzeitlich sogar selbst in die Kritik. Zwei Jahre lang musste sich der pensionierte Senatsrat als Beschuldigter – gemeinsam mit vier weiteren Personen – wegen Amtsmissbrauchs und Untreue rechtfertigen. Dann drehte er in einem Schreiben den Spieß um – und warf den Anklägern vor, selbst Amtsmissbrauch begangen zu haben, in dem sie von Dragan Janus heimlich angefertigte Tonbandmitschnitte in den Akt nahmen.

Auch wenn es in Österreich so etwas wie ein Verbot von Beweismitteln nicht gibt: Gespräche heimlich mitzuschneiden und diese weiterzugeben, ist verboten. Allerdings zog B. den Vorwurf inzwischen – zumindest formal – wieder zurück. Ob der Staatsanwaltschaft tatsächlich etwas vorzuwerfen ist, wurde deshalb nie geprüft.

Ablenkungsmanöver, oder nicht: Nach langen Erhebungen wird nun zumindest der Frontverlauf langsam klar, der sogar zwischen den fünf Beschuldigten für gegenseitige Anschuldigungen sorgt. B. und H., beide einst führend im AKH tätig, haben sich offenbar darauf verständigt, alle bestehenden Vorwürfe der Ermittler einem weiteren ehemaligen Kollegen, H., anzulasten.

Belastende Details aus den Ermittlungen (Gespräche, in dem Mitbieter bedroht wurden, Schreiben, in denen man Unterlegene zum Einspruchsverzicht nötigte) hätte dieser – Zitat – „im Alleingang“ getätigt. Und überhaupt sei H. kein unbeschriebenes Blatt, kam er doch erst aus der der MA 33 (Beleuchtung) ins AKH. Eine Abteilung, die derzeit ebenfalls unter Beobachtung steht: Bei Aufträgen rund um die Fußball Europameisterschaft 2008 soll es manipulierte Ausschreibungen gegeben haben. Eine Spitzenbeamtin wurde suspendiert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.09.2012)

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112 Kommentare
4 0

Re: SPÖ-NIEMALS ;-)))

Schuster bleib bei deiner SPO.

7 0

man muss auch einmal zugestehen

dass Ausuferung der Korruption in Österreich auch dazu geführt hat, dass sogenannte "Banken" im Spiel um Aufträge auch ins Schwanken geraten. War es doch früher undenkbar, dass z.B. das Wiener System der Auftragsvergaben ein juristisches Nachspiel hat.

Frage zur Farbenlehre:

Kann ein Roter überhaupt aus Scham noch ROT werden?

Antworten Gast: Gast:Billie
06.09.2012 11:02
12 0

Re: Frage zur Farbenlehre:

Scham und Skrupel
So etwas kennt ein echter
Roter nicht.

Gast: *** Mark Poller ***
06.09.2012 10:16
23 0

Wien darf NIEMALS Nichtrot werden!


Wien darf NIEMALS Nichtrot werden!

Denn in diesem Falle würden wohl hunderte wiener Politiker und Beamte sowie zahlreiche Unternehmer und Medienleute für viele Jahre ins Gefängnis wandern!

Kein Mensch in Österreich und schon gar nicht weltweit kann sich die Ausmaße des wiener Korruptions-Freunderl-Parteibuch-Sumpfes vorstellen! Niemand!

Mittlerweile sind jährlich viele Millionen EURO nötig, um all diese Sumpfkröten zu füttern

Und die Grünen decken mittlerweile all diese Auswüchse, ja mehr noch, die Grünen sind selbst Teil des Wiener Korruptionssystemes geworden.


Re: Wien darf NIEMALS Nichtrot werden!

sie haben gar keine ahnung wie panisch groß die angst vor einem verlust der macht der roten in wien ist. sämtliche magistratsabteilungen , ob nun für wasser , kanal, kindergärten,....., oder für bautätigleiten zuständig haben über jahrzehnte ein ausschreibung und vergabesystem gepflegt dass einem menschen mit gesundem rechtempfinden das "speiben " kommt. wenn man je das zweifelhafte vergnügen hatte mit der gemeinde wien als auftraggeber geschäfte machen zu dürfgen könnte man bücher schreiben, aber leider sind viele aufgrund von zwängen zur verschwiegenheit genötigt. und wer jetz glaubt lustig über verschwörungsänste fabulieren zu müssen und ander lächerlich zu machen, sollte schön langsam versuchen aufzuwachen und auf dem boden der österrreichischen realpolitik, und im besonderen der wiener, zu landen.

20 0

Re: Wien darf NIEMALS Nichtrot werden!

Vielleicht ein kleiner Zusatz!
Haben wir von diesen Machenschaften irgend etwas im ORF gehört? Nein, es wird zwar nicht gelogen, aber verschwiegen! Denn es trifft ja die Partei, die das Sagen im ORF hat! Stattdessen werden politische Konkurrenten dauernd durch den Kaukau gezogen. Möglicherweise zu recht. Aber wenn man das alles so bedenkt, dann kommen Zweifel auf und das ist die Sauerei! Man spielt halt mit dem Vertrauen der Menschen, die, trotz allem, noch immer an eine Objektivität im ORF glauben! Ich gehöre da schon lange nicht mehr dazu!

16 0

"Vorwürfe gegen SPÖ" ?

Sinnlos. Wird ohnehin nicht weiterverfolgt. Selbstjustiz oder gar keine, ist die wenig erfreuliche Devise.

Gast: superquan
06.09.2012 10:04
6 0

Reinigung

Ich glaube am besten wäre es wenn aus der Schweiz und Deutschland mal so 100-200 Staatsanwälte und Richter kommen würden und den ganzen Sumpf vollkommen ohne Parteienmischung trocken legen würden (Da würden zwar nur wenige Poliker überbleiben) . Wäre interessant was da alles ans Licht käme in Wien NÖ Kärtnen bei der OBB,etc.

Gast: Sekundant
06.09.2012 10:04
12 0

Die SPÖ kommt langsam mit dem Einbürgern von Analphabeten nicht nach

um die nächsten Wahlen zu gewinnen!

Ui, bitte schnell vertuschen, nicht weiter nachverfolgen!!!

Geht ja nicht, gegen die SPÖ darf man nit!!

Gemeinderatspräsident?

Es gibt bei uns den "Landtagspräsidenten", welcher wahrscheinlich gemeint ist?

Einer "Gemeinderatssitzung" steht noch immer der Bürgermeister (auch wenn er den Bezug eines LH hat) vor!

Re: Gemeinderatspräsident?

zu ihrer information
es gibt in wien einen gemeinderat und einen landtag. die abg sind diesselben, aber:
der praesi des landtages ist nicht der vorsitzende des gemeinderates, das ist eben - alle natuerlich mit stellvertretern- eine eigene person aus dem pool der abgeordneten.

wie lange leben sie schon im oesterreich? das kann doch nicht eine person in personalinion sein;-)
wollen sie hier aggressiv posten einsparen oder was?

Re: Re: Gemeinderatspräsident?

Also, heraus mit der Sprache, Herr Leher - wir ist in Wien der Präsident des Gemeinderates?

Es gibt (leider) Präsidenten des Landtages und daneben und zusätzlich soz. Vorsitzende des Gemeinderates.

Natürlich um etwas mehr gut bezahlte Pöstchen vergeben zu können.

Das Verfahren wird daher wohl eingestellt werden

weil was bei so einem öffentlichen Prozess heraus kommen kann sieht man ja in Kärnten.

Und das war für keinen der Beteiligten angenehm - außer für das Volk und die Gerechtigkeit.

Gast: et2012
06.09.2012 08:44
18 0

Offensichtlich haben alle Parteien...

...Dreck am Stecken (wenngleich über die Grünen bislang nichts zu lesen war). Keine Frage, das gehört untersucht und bestraft.

Was mich aber noch mehr zur Weissglut bringt als die Korruption an sich, ist die völlig einseitige Berichterstattung der (leider) meinungsbildenden Medien in Österreich (Österreich, Heute, Krone, ORF). Das ist mE mindestens genauso verwerflich und verantwortungslos wie die Korruption an sich.

Auch wenn es die Medien nicht hinausschreiben die Menschen kriegen es trotzdem mit

weil die sind ja nicht blöd. (Im Gegensatz zu den Politikern müssen die ja jeden Tag selber für ihr Fortkommen sorgen)

Trotzdem sind dann die selben Medien vollkommen aus allen Wolken wenn die Bevölkerung trtozdem wieder die falsche Partei wählt, weil wenn jemand einen Faymann als Spitzenkandidat aufstellt braucht er sich nicht aufregen wenn in Kärnten jemand Scheuch wählt.

Gast: Gruselbauer
06.09.2012 08:44
7 0

Korruption im Roten Wien

Oba ma

Yes, we can

16 0

Gekaufte Freunde

von dem lebt ja die Partei, besonders in Wien.

Ein Freund ist dort ein gekaufter Mitmensch, der sein Gewissen hergibt. Gut, auf Facebook hat es nicht funktioniert.

8 0

man ermittelt doch NICHT gegen die eigenen!...


Gast: perissos
06.09.2012 08:21
12 0

Ein Sittenbild...

Behauptete bzw. teilweise nachgewiesene Korruption, Verdacht auf Amtsmissbrauch, verwirtschaftetes Steuergeld, Inserate in gleichgeschalteten Medien, persönliche Naheverhältnisse zu ebendiesen, parteipolitische Dominanz im Magistrat, Pensionsprivilegien von Landesbemten zu Lasten anderer, Ignorieren von Berichten des Kontrollamtes...womit man das assoziiert, bleibt jedem freigestellt. Und als Draufgabe wird kaum einmal einer bestraft...
Mich persönlich (!) erinnert das eher an totalitäre Verhältnisse als an Demokratie.
Für alle(s) gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung.

20 0

Bei der Gelegenheit

Sollte auch endlich einmal eine Prüfung von Wiener Wohnen stattfinden ,gegen diese Organisation ist das AKH ein Engel.
Dort kommt ja auch der Inseratenkanzler her um dieses Thema ist es still im Blätterwald.
Sind schon alle gekauft ?????

AKH Skandal die 2.

Also da wären noch :
AKH die 1. Androsch
Lucona da gingen sie sogar über Leichen
Bank Burgenland
BAWAG und damit verbunden
Gewerkschaft
ÖBB ein ewiger Skandal nur noch nie ernsthaft durchleuchtet
ASFINAG wie die ÖBB der Selbstbedienungsladen wo ebenfalls nichts beleuchtet wird.

Man kann davon ausgehen, das die nächste Regierung ohne SPÖ/ÖVP sein wird.

Hoffentlich wachen meine Mitbürger endlich auf und nehmen ihr demokratisches Recht mit einem Gang zur Wahlurne dies zu beenden.


Re: AKH Skandal die 2.

ein klitzekleines hunderte millionen euro teures ausschreibungszuckerl der jetztzeit, das spital nord in floridsdorf, haben sie bei ihrer aufzählung vergessen. dort mußte um unser steuergeld so oft neu ausgeschrieben werden bis es endlich punktgenau gestimmt hat!!

Antworten Gast: Hanibal L.
06.09.2012 09:55
4 0

Re: AKH Skandal die 2.

SKYLink schon vergessen ?

Re: AKH Skandal die 2.

Natuerlich bleibt die Hoffnung bei der naechsten Wahl anders zu waehlen. Also weder SPOE noch OEVP

10 0

Keine Sorge

Da hat die Staatsanwaltschaft schon längst die Weisung erhalten wie sie sich verhalten soll.
Diese Republik ist kein Platz für reine Tische eher nach dem Motto: """Nur kane Wellen"""
Ansonst wie immer ducken und stillhalten die Zeit heilt die Wunden.
Da der Wähler ja so vergesslich ist ,wie praktisch für die Parteien !!

Gast: zwickerl
06.09.2012 07:19
17 0

so wird`s laufen:

die Vorwürfe zerreden (schon alte Vorwürfe, längst entkräftet... etc), Zuständigkeiten leugnen, auf Zeit spiewlen (die Leut`vergessen schnell) und letzten Endes die Akten beim '"richtigen" Staatsanwalt deponieren.
Wette: da kommt nix raus, ausser ein paar Beteuerungen, das nie wieder zu tun?

Gast: total crash
06.09.2012 06:28
13 2

Nau hawedere,

Korruption,Ungereimtheiten,Vorteilsnahme,Beamte in Malversationen verstrickt,Bestechung,(Be)Drohungen,Anschuldigungen,Geldverschwendung,Unkorrektheiten,Freunderl & Habarawirtschaft,Parteiverstrickungen usw usf,das alles soll es in Wien geben?
Nein nicht nur in Wien, diese Umstände sind/ist gelebte Tradition und ausgeführte, angewandter Bestandteil in der gesamten politischen Kultur Österreichs[^µ^]

Traurig aber wahr;o(

Künftig Besserung zu Erwarten?Sicher nicht, außer Hr.Stronach führt die Direkte (Volks)Demokratie ein,dann wäre Land in Sicht;o)

Na ,Hoffen darf man ja noch;o)

1 0

Re: Nau hawedere,

Stronach ?? der Kreuzelschreiber aud dem quasi Parteiblatt der SPÖ !!
Der ist doch nur genauso wie die PIRATEN eine Strategie der beiden Großparteien damit die Wechselwähler zu den Neuen drifften und damit ist das Überleben der Großen gesichert .
Je mehr Parteien antreten desto sicherer ist das für die Alten.

prater

und, hat es nicht ein naheverhältnis beim pratervorplatz zum ehemann der Laska gegeben, soweit ich mich erinnern kann?

gab es da eigentlich noch was nach den diskussionen darüber?

Gast: UKW
06.09.2012 01:17
14 0

Ist der Chef von dieser Reinigungsfirma zahlendes Mitglied bei einer politischen Partei?

Wenn, "JA", bei welcher denn? Wie oft muss man den raten? Wird das auch ein Thema sein, bei den Erhebungen oder ist das nicht relevant?

Grundsätzliche Frage: Ist es eigentlich strafbar in der demokratischen Volksrepublik Österreich (dVÖ), wenn man an eine Partei "Schutzgeld" bezahlt, und das "System" einem dann ab und zu einen Gefallen tut?

Und was tut man eigentlich, wenn einem das System ab und zu KEINEN Gefallen tut, weil vielleicht der Mitbewerber auch "Schutzgeld" an die gleiche Partei bezahlt? Kann man dagegen klagen?

Re: Ist der Chef von dieser Reinigungsfirma zahlendes Mitglied bei einer politischen Partei?

Dreimal dürfen sie raten, welche Paddei das sein könnte.

Gast: najaa
06.09.2012 00:19
5 1

Das goldene wiener beamtenherz -

- gehört zur unschuldslammvermutung für wiener politiker?

29 1

Wo die Stadt Wien und somit die Roten

die Finger drinnen haben ist die Korruption Tagesgeschäft .
Wann wird den Halunken endlich das Handwerk gelegt.

23 0

Gespräche, in dem Mitbieter bedroht wurden

Diese Selbstbedienungsmentalität schreit zum Himmel. Ist denn niemand da, der diese politische Kaste mal in die Schranken weist.Die Prinzengarde der SPÖ wird sicher still und heimlich einen Schuldigen suchen, und finden.
Aber möglicherweise den kleinsten Gauner bestrafen!

Wau, eine Nadel im Stahlwerk der Gemeinde Wien gefunden ...

....

Gast: nestbeschmutzer
05.09.2012 22:38
32 1

Standrad - Zustand

Bei Aufträgen rund um die Fußball Europameisterschaft 2008 soll es manipulierte Ausschreibungen gegeben haben.
Na geh, ganz was Neues! das ist doch Dauerzustand in der Sozialistischen Gemeidne Wien, oder?

Re: Standrad - Zustand

Wien ist anders.

Gast: Martin_S
05.09.2012 22:13
20 0

Aber geh

ist doch alles "Supersauber" abgelaufen, der Häupl ist so hübsch und schön und jung, deswegen sind ja alle neidig auf ihn...

Leute gibt's....

ein Wiener Gemeinderatsvorsitzender...
Godwin Schuster ....

nie gehört!
Was macht dieser SPÖ-Mensch neben einem Häupl und seinen Stadträttinnen außer "vorsitzen"?

6 0

Re: Leute gibt's....

der kassiert eine Menge Geld. Das macht er.

Re: Leute gibt's....

Ein fürstliches Gehalt beziehen, für nichts und wieder nichts?

Re: Leute gibt's....

Lustig, dass Sie das sagen. Es gibt in Wien 100 Gemeinderäte. Mir fallen maximal die Fraktionsvorsitzenden und 1, 2 andere namentlich ein.

Dagegen ist der Nationalrat vermutlich ein Arbeitslager.

Gast: Gasterix
05.09.2012 21:28
26 2

Wann..

..werden endlich die wirklich großen Korruptionsskandale die durch die große Koalition in Österreich, vorallem aber die rote Stadtregierung in Wien thematisiert und lückenlos aufgedeckt?
Dagegen sind die Akten Strasser oder Grasser warscheinlich ein Lercherlpfortz.


Antworten Gast: Argesauge
05.09.2012 22:54
5 1

Re: Wann..

sie haben schon recht ...

nur die buwog ist heute angeblich 3mrd wert...

verkauft wurde sie um weniger als eine !

und da reden wir noch gar nicht von den eurofightern!

oisa, immer fair bleiben!

Wie lange läuft "diese Geschichte" schon?

.... und da red´n ma irgendwas über korrupte Südländer?

Schön, daß Ö -weltweit- als vorbildlicher Rechtstaat anerkannt wird!

Supi! I steh´drauf! -- Wirklich!

33 2

Aber die Welt wird es nie erfahren


ORF: schweigt
STANDARD: schweigt, bringt dafür aber ein Jubel-Interview mit Michael Häupl

Heinz FISCHER: eh schon wissen, wo er sich aufhält
Barbara PRAMMER: schweigt nicht !! Sie stärkt gerade im Standard der Staatsanwaltschaft den Rücken gegen Martin Graf

Antworten Gast: Standard - nur das 3 Wochen Gratisangebot
05.09.2012 21:33
23 3

Ja der Standard. Der verkommt auch immer mehr zur Intellektuellen-Krone.


Gibt es eigentlich schon einen eigene SPÖ Presse Dienst? Für die ganzen befreundeten Zeitungen? Damit sie immer wissen, auf wen sie gerade los gehen müssen?

Antworten Antworten Gast: UKW
06.09.2012 01:30
11 1

Re: Ja der Standard. Der verkommt auch immer mehr zur Intellektuellen-Krone.

Neben dem Parteipressedienst, gibt es natürlich den Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien.

Von roten Parteimitgliedern gelenkt, vom Steuerzahler reich beschenkt.