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Parkpickerl-Befragung: Van der Bellen hat Bedenken

06.09.2012 | 11:13 |   (DiePresse.com)

Der designierte Gemeinderat sieht die geplante Volksbefragung zur Parkraum-Bewirtschaftung kritisch. Die ÖVP stellt morgen einen Neuwahlantrag.

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Der Grüne "Neo-Stadtpolitiker" Alexander Van der Bellen sieht die von Rot-Grün angekündigte Volksbefragung zur Parkraumbewirtschaftung kritisch. "Ich habe immer meine Bedenken bei Befragungen", sagte der designierte Gemeinderatsmandatar der Wiener Grünen in einem Interview mit der Austria Presseagentur.

Die "Parkpickerl"-Debatte selbst habe er "höchstens aus dem Augenwinkel" verfolgt - denn: "Wenn in einer Stadt politische Parteien, die Medien und 100.000 Bürger (die dagegen unterschrieben haben, Anm.) kein anderes Leibthema haben, über das sie sich wahnsinnig echauffieren können, dann muss es dieser Stadt verdammt gut gehen."

"Wenn sich (bei der Befragung, Anm.) etwa bei einer Beteiligung von 30 Prozent davon 70 Prozent für die Variante A entscheiden, mache ich die politische Entscheidung von insgesamt ungefähr 20 Prozent der Bevölkerung abhängig", erklärte der Professor seine Skepsis gegenüber dem für das Frühjahr angekündigte Bürgervotum. "Ich bin gern bereit, das zu akzeptieren. Ich sage nur: Aber erzählt mir bitte nicht, dass das der Inbegriff einer demokratischen Entscheidung ist." Ein solches Ergebnis "hochzustilisieren als Wille des Volkes, und was ich ab und zu heraushöre, die repräsentative Demokratie sei überhaupt für'n Hugo - da kann ich nicht mit", unterstrich Van der Bellen.

Neuwahlantrag zur Angelobung

Van der Bellen wird am morgigen Freitag im Gemeinderat angelobt. Der frühere grüne Bundessprecher und Ex- Nationalratsabgeordnete wird für die Rathaus-Grünen als Wissenschaftssprecher fungieren.

Bei der Rückkehr des Gemeinderates aus der Sommerpause wird die Stadt-ÖVP morgen übrigens einen Neuwahlantrag stellen. Die VP wehrt sich so gegen das Parkpickerlmanagement der Stadtregierung. Die Stadt betreibe die Ausweitung der Kurzparkzone gegen den Willen der Bürger, kritisieren die Schwarzen. Rot und Grün werden dem Antrag auf Auflösung des Gemeinderates naturgemäß nicht zustimmen.

Zuletzt hat die VP den Bescheid bekommen, demzufolge es keine Volksbefragung zum Parkpickerl geben werde, da über Gemeindeabgaben nicht abgestimmt werden könne. "Wir gehen in Berufung. Ist das erfolglos, gehen wir zum Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof", kündigt VP-Klubchef Fritz Aichinger zuletzt an.

Diskussion um Volksbefragung

Die ÖVP hatte, wie auch die FPÖ, Unterschriften für eine Volksbefragung zur Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung gesammelt. Von den etwa 150.000 eingebrachten Unterschriften waren letztendlich etwas mehr als 106.000 gültig (DiePresse.com berichtete). Die notwendige Hürde von 57.266 Signaturen, ab der eine Volksbefragung zwingend abzuhalten ist, wurde damit locker genommen. Die Stadtregierung argumentiert allerdings mit der Stadtverfassung, die Volksbefragungen zu bevorstehenden Gebühren nicht erlaube. Ob dem so ist, prüft nach wie vor die zuständige Magistratsabteilung 62.

Eine Unmfrage will Rot-Grün, wie oben erwähnt, aber dennoch abhalten, wenn auch nicht zum Parkpickerl im Speziellen, sondern generell zur Zukunft der Parkraumbewirtschaftung im Wien. Die Befragung soll es im Frühjahr geben, die Fragestellung wird derzeit erarbeitet.

(APA/red.)

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98 Kommentare
 
12 3
Gast: Aaron Rosenholz
08.09.2012 17:21
2 0

• KEIN PARKPICKERL für die Bezirke außerhalb des Gürtels!

NEUE BELASTUNGSWELLE für
WIENER FAMILIEN & PENSIONISTEN

Wieso denn schon wieder?

Na durch die großflächige Einführung des „PARKPICKERLS“ in MEIDLING!

Kurz zur Info:

SPÖ und GRÜNE haben völlig undemokratisch, über den Wunsch der Mehrheit in Meidling hinweg, beschlossen das sogenannten „Parkpickerl“ einzuführen.

Wir sollen angeblich durch das 180,-- EURO teure „Parkpickerl”, laut einem offiziellen Schreiben aller SPÖ-Gemeinderäte: „Mit dieser Regelung … doppelt entlastet werden.“ Über uns Meidlinger wird also nicht nur in demokratiepolitisch bedenklicher Weise drübergefahren, nein, wir werden auch noch für die uns abgepreßten finanziellen Opfer verhöhnt!

rein formale begründung,

die der überprüfung durch den VfGH nicht standhalten wird. prima vista widerspricht sie dem demokratischen Prinzip, indem die Behörde selbständig Rechtsnormen erzeugt.
Starrsinn und Überheblichkeit der beiden BM führen in eine donnernde Niederlage.
ist es eigentlich wahr, dass die VizeBM privat einen V8 Geländewagen fährt?

Gast: 3er BMW
08.09.2012 00:27
0 1

Dieses Gejammere ist ja nicht mehr zu ertragen.


Gast: Vissarionovich
07.09.2012 19:45
2 1

Gegen die ROTEN in Wien! (Gemeint sind die Ampeln!)

Wien leuchtet GRÜN! (Aber selbstverständlich NUR bei den Ampeln!)
Die Stadt Wien hat, wir erinnern uns, zur EURO 2008 werbewirksam ein neues, sündteures Verkehrsleitsystem eingeführt, mit dem die wiener Ampeln zentral gesteuert werden und somit ein rasches Vorankommen der Autofahrer ermöglichen könnten.

Soweit die Theorie. In der Praxis werden die Autofahrer jedoch tagtäglich durch sinnlose ROT-Wellen behindert, gegängelt, bis zum absoluten Stillstand eingebremst. Die Un-Sozialistische Partei Österreichs und ihre grünlichen ErfüllungsgehilfInnen sind eben der Meinung wir Autofahrer dürfen nicht schneller, bequemer, einfacher, streßfreier an unser Ziel gelangen als die stinkenden, dreckigen, überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel der SPÖ-dominierten Wiener Linien.

Diese beschert uns darüber hinaus jeden Tag zig-tausende Stunden an unsinnigem Zeitverlust, unnötige Feinstaub, CO und CO2 Belastung. Es ist also nichts mit grünem Klimaschutz sondern man zwingt uns zusätzliche Schadstoffbelastungen auf und die Ölkonzerne freuts besonders aufgrund des viel höheren Spritverbrauchs und die Autofahrer werden dafür von so lächerlichen Typen wie jene der linken Vorfeldorganisation VCÖ sogar noch an den Pranger gestellt!

Darum muß ein von der Politik unbehinderter Individualverkehr - inklusive freier Parkplätze - seine Stellung behalten bzw. wiedergewinnen !

Für eine freie Fahrt für freie Bürger!

Re: Gegen die ROTEN in Wien! (Gemeint sind die Ampeln!)

Sie meinen also, die Verkehrsflächen und Parkplätze sollten ausgeweitet werden?

Re: Re: Gegen die ROTEN in Wien! (Gemeint sind die Ampeln!)

nein, die Parkplatzvernichtung sollte gestoppt werden!

Killerargument "behördliche Angelegenheit"

Mit dem Argument "behördliche Angelegenheiten" ließen keine Volksbefragung zu wird jede Bürgerbeteiligung an der Gestaltung der Stadt verunmöglicht, außer die Politiker oder der Magistrat planen von Haus aus die Bürgerbeteiligung. Für die Verbauung der Steinhofgründe hat der Magistrat mit der Beauftragung zur Planung eine "behördliche Angelegenheit" geschaffen die alle Einsprüche der Bürger nach obiger Auslegung nicht mehr zuläßt. Ebenso wäre es beim Bau von Tiefgaragen, aber siehe da, es wurden schon Tiefgaragen verhindert.

Gast: K. K. Rokossovskiy
07.09.2012 15:22
2 1

NEUES THEMA für unser WIEN! Wien leuchtet ROT!

Ist aber kein politisches Statement, da wäre "Wien leuchtet GRÜN!" schon wesentlich besser! (Aber selbstverständlich NUR bei den Ampeln!)

Nein gemeint ist die unsinnige Rote Welle der Roten Verkehrs(ver)planer bei den wiener Ampeln. Diese beschert uns nichtswürdigen Untertanen tagtäglich zig-tausende Stunden an Zeitverlust, unnötige Feinstaub, CO und CO2 Belastung durch unsere linken "ObertanInnen" und grünen WeltverbesserInnen!
Es ist also nichts mit grünem Klimaschutz sondern die linken zwingen uns zusätzliche Schadstoffbelastungen auf und die Ölkonzerne freuts besonders aufgrund des viel höheren Spritverbrauchs! Dieses Pack gehört für all den Schwachsinn gnadenlos haftbar gemacht!
“Danke” liebe Un-Sozialistische Partei Österreichs und “danke” an die grünlichen ErfüllungsgehilfInnen!

PS: Wer kassiert da eigentlich die Provisionen für den durch die unzähligen roten Ampeln ordentlich gesteigerten Spritverbrauch in Wien?? Löwelstraße oder Rathaus?

Freie Fahrt für freie Bürger!

Antworten Gast: Simon Tannenbaum
07.09.2012 19:43
1 0

Re: NEUES THEMA für unser WIEN! Wien leuchtet ROT!

Zum neuen Thema "Wien leuchtet Rot"...
kann ich auch eine Geschichte beitragen.

Vor nicht allzulanger Zeit wird eine Ampel am äußeren Lerchenfelder Gürtel völlig aus der Reihe geschaltet. Ergebnis, ein gigantischer Stau bis zum Döblinger Gürtel und pflichtgemäß melden die Stauradios die übliche aber erlogene "Verkehrsüberlastung".
Bei einem Anruf beim Radiosender erfahren ich von einem offenen jungen Mann (Name bekannt), daß er GEZWUNGEN ist die Radiohörer VORSÄTZLICH zu BELÜGEN, andernfalls ein ANRUF aus dem RATHAUS ihm und seinem Chef den Job kostet.

Im ROTEN WIEN herrschen Zustände wie in ROT CHINA. Aber das ist ja das Vorbild von Don Promillo und seinen linken KonsortInnen.

Bald sind Wahlen! Gehen wir auch hin!

KEIN kostenpflichtiges PARKPICKERL in Wien!!!

Gast: niq
07.09.2012 14:24
6 0

120 % Auslastung (!) - -der Juristen

Im Lauf der Zeit waren auf der Homepage der Stadt Wien
http://www.wien.gv.at/verkehr/parken/kurzparkzonen/ausweitung/hintergrund.html
schone einige, immer wieder abgeänderte Begründungen für das Pickerl genannt
(ursprünglich hatte Fr. V. sogar nur Kinderasthma angesprochen).
Heute wird dort unter anderem Verkehrspolitik oder Gesundheitspolitik angeführt (sogar die EU wird bemüht).

Von einer Gebühr/Steuer etc. war und ist dort nicht die Rede.

Also ??

Der letzte Mohikaner

jetzt ist mir der letzte grüne Symphatieträger abhanden gekommen. Hätte er nur weiter geraucht......

Gast: mitdenkenbitte
07.09.2012 09:02
12 0

seit wann ist das magistrat der bezirksrat

Da sieht man wieder, was rot-grün von Demokratie verstehen ...
wenn die Erweiterung eine behördliche Angelegenheit des Magistrats ist ... wieso hat sich dann Vassilakou eingemischt ... wieso haben dann die einzelnen Bezirksräte über die Einführung und Zonen abgestimmt. ...
????

5 0

bitte ab in die Pension. wohlverdient, aber ab...


Gast: gst 856
07.09.2012 06:17
12 0

Hauptsache, recht viele Wiener merken sich, was die (derzeitigen! es sind schon recht viele Hausherrn g'storben!) Rathausgewaltigen so von sich geben und was man darauf halten darf! Bald ist Wahljahr!


Gast: Fatty Greek
06.09.2012 23:19
20 0

Rathausdiktatur

Das ist doch wieder nur ein feines intrigantes Spiel einer vollgefressenen Rathausdiktatur, die jede Bodenhaftung verloren hat. SPÖ und Gründ haben mit Demokratie nix zu tun. Traurig!
Ich empfehle beide zur Abwahl!

20 0

„Die geltende Rechtslage ergibt, dass eine enge, automatische Verknüpfung der Abgabepflicht mit der Festlegung von Kurzparkzonen besteht,


Und wie war das bei der CITYMAUT ?

Bestand da etwa keine Verknüpfung mit der Abgabenpflicht?

Miese Ausreden und schäbiges Lavieren-ich hoffe, die Wiener werden in der Wahlzelle die Antwort geben...

3 0

Re: „Die geltende Rechtslage ergibt, dass eine enge, automatische Verknüpfung der Abgabepflicht mit der Festlegung von Kurzparkzonen besteht,

Die Citymautfrage wurde ja bekanntermaßen von Hrn. Häupl höchstpersönlich gestellt.
Daß für ihn und seinen grünen Freunden andere Gesetze gelten ist doch wohl selbstverständlich oder?

Gast: Hermann vom Gipfel
06.09.2012 22:41
0 0

Es ist ja wohl klar wer von wem abschaut.

Die ÖVP schaut vom Magistrat ab. Daraus ergibt sich impliit, dass der Magistrat immer Erster ist und die ÖVP sich "brausen gehen kann".

Gast: Hubertus
06.09.2012 22:07
14 0

Ein lupenreiner Demokrat

Zuerst ein Wählertäuscher, jetzt ein Ausgedingeabsitzer(aber privilegiert) und auch noch Mathematiker. Na bumm. Bei der letzten Wahl haben in Wien sagen wir 60% der Wahlberechtigten abgestimmt. Davon haben nicht einmal 10% grün gewählt. D.h. 6% der Wahlberechtigten Wiener haben grün gewählt. Und sowas darf eine (griechische)Vizebürgermeisterin stellen? Mit etwas absonderlichen Urlaubsgewohnheiten. Na griechisch eben. Und diese kümmerlichen 6% sollen ein Plädoyer für die repräsentative Demokratie sein?Da könnte man ja direkt sagen: Also erzählens mir bitte nicht, daß das der Inbegriff einer demokratischen Entscheidung ist. Früher war vdB wenigstens manchmal erheiternd.Tja, die Auswirkungen des Alterns und des Rauchens auf das zerebrale System sind nicht zu übersehen.

Gast: Hubertus
06.09.2012 21:56
12 2

Traurig aber wahr

Da bleibt wohl nur eine Alternative. FPÖ wählen. Nicht die ÖVP. Denn die wird von den ÖVP Granden bedrängt werden nicht mit der FPÖ zu koalieren. Und den verbliebenen RestÖVPlern in Wien ist ein sicherer Posten bei Zusammenarbeit unter der Knute der SPÖ immer noch lieber als das Risiko mit der FPÖ. Und was wird erst Raiffeisen dazu sagen. Das geht doch net, daß wir mit jemanden koalieren mit dem eine neue Politik gemacht werden könnte. Wir (die ÖVP Wien) wir wollen ja die alte Politik aber mit Versorgerposten für Schwarze. Dann ist alles OK.

DANKE

ganz schön abgehoben und arrogant zum thema parkpickerl im ersten absatz....und wir haben halt nicht alle titel wie proff. oder dr. wir sind halt nur kleine hackler und uns tun auch in der heutigen zeit schon ein paar euro mehrkosten weh....danke für das unwichtige thema das man nur aus den augenwinkeln betrachtet.
ein unwichtiger wiener!!!
Ps: und dieser stadt geht es gut...nicht aber der bevölkerung (es reicht mit den mehrbelastungen)!!!!
wir können leider nicht alle politiker werden und wie maden im speck leben

Re: DANKE

Nachsatz: Ajah die lustigen 2 Autofahrerclubs die immer nur protestieren und die Oppositionsparteien haben aber der Stadtregierung ganz schön das fürchten gelehrt!!!! Beeindruckend!!!! Prost und Yamas

Gast: Martin_S
06.09.2012 20:09
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Der Typ

entpuppt sich immer mehr als absolut verzichtbar! Na bitte: Wenn 100.000 gegen etwas sind, dann "gehts der Stadt gut". Asooooo Wenn die 100.000 damals NICHT gegen Zwentendorf gestimmt hätten, wo wäre der alte Knacker eigentlich jetzt mitsamt seinem grünen Abfallhaufen???

Antworten Gast: Gastus
06.09.2012 22:58
0 0

Re: Der Typ

Damals haben aber über 30 mal so viele Menschen eine Stimme abgegeben: 3 183 486 gültige Stimmen, was einer Beteiligung von 64,1% entsprochen hat.

Soso, der Professor ist also gegen direkte Demokratie

Scheinbar lautet die Neue Ma(r)xime der sog. Ökopartei, "... Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke"

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Die Aussagen des Herrn Professors erinnern stark an die Aussagen des Herrn Ellenson,

der die Vereinbarung zur Änderung des Wiener Wahlrechts auch damit vom Tisch fegte, indem er meinte, was drei Leute unterschrieben hätten, sei doch nicht bindend.

Grünes Demokratieverständnis und grüne Handschlagqualität eben !!

 
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