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Wien: Diplomaten intervenieren gegen Bushaltestelle

07.09.2012 | 11:08 |  von Georg Renner (Die Presse)

Auf Intervention der saudischen Botschaft wurde eine Station in Grinzing verschoben. Gegen Anrainerproteste: In einer „Nacht- und Nebelaktion“ sei die Verlegung geschehen, jetzt liege die Halte- an einer Engstelle.

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Wien. So mancher Wiener mag sich schon gewünscht haben, dass die Wiener Linien eine Haltestelle von direkt vor seiner Haustüre um einige Meter verlegen – etwa vor jene eines Nachbarn. Damit ein solcher Wunsch aber in Erfüllung geht, hilft es, ein besonderes Amt vorweisen zu können. Zum Beispiel jenes des Botschafters von Saudiarabien.

Der bezieht nämlich demnächst seine neue Residenz in Grinzing – nur stand genau vor der Villa in der Cobenzlgasse 33 bis vor Kurzem die Haltestelle „Reisenbergweg“ der Buslinie 38A.  Unangenehm – aber nur kurzzeitig: Vergangene Woche haben die Wiener Linien und die MA 65 nämlich beschlossen, die Haltestelle vor das Nachbarhaus Cobenzlgasse 35 zu verlegen.

Anrainer protestieren

Gegen Anrainerproteste: In einer „Nacht- und Nebelaktion“ sei die Verlegung geschehen, jetzt liege die Halte- an einer Engstelle. Und: Dort koste sie Parkplätze. Die „Nacht- und Nebelaktion“ weisen die Wiener Linien zurück: Es habe ein „ordentliches Verfahren mit Lokalaugenschein stattgefunden“, sagt eine Sprecherin. Beantragt habe die Verlegung das Außenministerium.
Dort bestätigt man die diplomatische Intervention: „Aus Sicherheitsgründen“ sei die Botschaft mit dem Anliegen der Verlegung an das Ministerium herangetreten, erklärt dessen Martin Weiss. „Sicherheitsgründe“ seien bei der Residenz insofern relevant, als viele Menschen, die aus einem Bus aussteigen, nicht so einfach zu überwachen wären – etwa sei dann schwieriger auszumachen, wenn jemand das Gebäude fotografieren möchte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2012)

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46 Kommentare
 
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Gast: Rehau
08.09.2012 11:48
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Residenzen statt Heurigen

Ein Heuriger nach dem anderen sperrt zu, eine Luxusresidenz nach der anderen sperrt auf, z.B. jene von Namibia, die einen historischen Heurigenhof mit einem riesigen Garten zu einem edlem Heim mit Schwimmbad, Wellness und mit allem erdenklichen Luxus umgebaut hat. Es muss wohl eines der teuersten Grundstücke, 3 Minuten vom Herzen von Grinzing zu Fuß entfernt, sein.
Dass Saudiarabien viel Ölreichtum hat ist ja klar, dass Namibia so reich ist, seinen Botschafter so zu verwöhnen, überrascht mich. Würde man dieses Geld nicht viel dringender in Namibia in Bildung und Medizin stecken können????

Gast: Stadtteil für Botschaft?
07.09.2012 23:48
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So meine Idee...

Mich wundert es ja nur das der 38A nicht gleich aus Sicherheitsgründen eingestellt wurde, oder das dieser mit schwarzen Fenster die Runde fährt, schließlich kann man von dem Bus noch weit Eleganter das Gebäude Photographieren als zu Fuß.

Und seit wann dürfen in Österreich öffentlich einsehbare Gebäude nicht mehr Photographiert werden, und mir welcher Begründung?

Botschaft schön und gut, nur wenn das so ausufert wie jetzt, erinnert sei an die Problem von der chinesischen Botschaft oder die US Botschaft die gleich ein ganze Straße für sich beansprucht, dann sollte man sich überlegen irgendwo in Aspern ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, samt Stacheldrahtverhau, Schlagbaum, 20 Meter Mauer und was weis der Teufel noch alles, dort drinnen kann dann nix passieren und wir haben ruhe von der Paranoia!

Da könnte man auch ein U-Bahn als Stichlinie die U2 errichten, samt Hochsicherheitsbahnhof, etc..., auch die Auslagerung nach Schwechat macht Sinn in der Umgebung des Flughafens gibt's genügend freie Grundstücke für derartigen Wahnsinn, da ist dann ein direkter Weg zum Flughafen auch zu realisieren!

Gast: political correctness
07.09.2012 21:22
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Bitte um besondere Sensibilität einem Staat gegenüber


dessen Polizei die Schülerinnen eines lichterloh brennenden Mädcheninternates in das Gebäude zurückschickt, weil sie keinen Schleier tragen.

Frau Vassilakou hat uns da eben ein sehr einfühlendes Beispiel an der Bushaltestelle gegeben

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150.000 Unterschriften zählen nichts


aber wenn ein Ölscheich knurrt, wedelt der Rathausmann mit dem Schwanz

Antworten Gast: Stimmt nicht!
08.09.2012 00:03
0 0

Re: 150.000 Unterschriften zählen nichts

Das war im Auftrag des Innenministers, an dem auch Häupl gebunden ist, er hätte noch so viel mit den Füßen stampfen können wie er wollte, noch so laut brüllen wie ein Löwe, es hätte nix geholfen, die Station muß weg, Punkt aus Schluß!

Für die Zukunft sollte es eine gewerbliche Betriebsbewilligung für Botschaften geben, deren Sicherheitszertifikat vom Innenminister ausgestellt wird, das es nicht wie jetzt und bei der chinesischen Botschaft ernsthafte Problem für eine Stadt gibt!

Gast: Grinzinger Christ
07.09.2012 20:57
1 0

Zuerst verkaufen sie uns ihr Öl teuer und jetzt Vertreibens unsere Autos von den Parkplätzen.


Gast: Rolf Apfelknab
07.09.2012 19:54
0 0

Unser Außenminister

Pipifax hat wieder einmal in die Hose gemacht....hihi....irgendwie hat er den Begriff "Außen-Minister" missverstanden...hihi

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Wunderts wen??

Der normale Bürger hat zu kuschen und aus wenn die Herrenmenschen was wollen!!

Gast: FNC 111
07.09.2012 17:49
1 0

Cobenzlgasse 35

ist das schirchste Haus in Wien. Wer hat bloss diese seltsame Drahtfassade angepickt???

Antworten Gast: Bademeisterin
07.09.2012 18:18
0 0

Re: Cobenzlgasse 35

"Schirch" gibts net...

"Schiach" heisst das, mein Bester

Gast: YES2
07.09.2012 17:47
0 2

Raunzen auf hohem Niveau,

typisch Grinzing.

Gast: Defender
07.09.2012 16:33
3 0

Die Fragen stellen sich:

Wo hat jemand dafür wieviel kassiert und wie heißt " Fakelaki" auf Arabisch, Frau Vassilakou?

Gast: Wiener Trinkverein
07.09.2012 15:31
10 0

Eigentlich sollten sich jetzt der Saudische Botschafter und der Wiener Bürgermeister zu einem klärenden Gespräch zusammen setzen.



Leider ist das unmöglich. Denn dem gläubigen Saudiarabischen Botschafter ist es untersagt, Alkohol zu sich zu nehmen. Auch nicht in vaporisierter Form durch Ausdünstungen.

Gast: jo so is es
07.09.2012 14:17
9 1

Darf's vielleicht noch was sein

Die Saudis, sollten sich besser einmal Gedanken machen über Frauenrechte, Meinungsfreiheit,...
Verfolgen Andersdenkende, unterdrücken auf vielfache Weise Frauen, Minderheiten,... haben mittelalterliche Strafen für geringe Vergehen...
aber stellen bei uns groß Forderungen.
Der größte Witz daran, unsere großartigen Volksvertreter machen auch noch bereitwillig mit...

Gast: vito c
07.09.2012 14:12
3 0

foto? wozu?

wozu gibt es google maps, earth, oder die luftbilder in herold? wer macht heut enoch einfach ein foto, was übrigens in österreich legal ist, wenn ich eute besser planen kann, als die militärs noch vor 20 oder 30 jahren

Re: foto? wozu?

die chinesische botschaft können sie(wieder)photographieren,aber die saudische?!-bladimir putin ist ein lupenreiner demokrat...

Gast: vito c
07.09.2012 14:07
2 0

flash mob

wenn es um probleme bei der überwachung der menschen geht, ichmein, was soll das, ist der umstand, das man aus einem bus aussteigt ein hinriechender verdacht um überwacht zu werden? wenns wehn überwachen wollen, dann sollen sie ihre leute zuhause überwachen. aber, was wollt ich, ja: wenn es die anreine stört, dann zieht doch mit einer größeren gruppe alle viertel stunde an der bude vorbei, dass kan kam wer verbieten. insbesondere mit kindergartenkindern, die auch noch singen. wer will schon gegen kinder vorgehen. im november mit laternen, usw. oder alle paar tage ein flashmob. uns sch...ns rein, weil sie sich selbst einsch...
oder nächtliche leuten, so die ganzen kleinen gemeinheiten die es unter nachbarn ohnedies schon gibt

Gast: achtunddreissigertram
07.09.2012 14:06
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da hat der herr bezirksvorsteher

so richtig sein rückgrat bewiesen. eine schande

Gast: 67234
07.09.2012 14:05
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Bussspur Claudia bitte übernehmen Sie den Dialog!


Gast: Kroneis H
07.09.2012 13:55
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Vor den Saudis gehen alle in die Knie

Den die haben das Erdöl und Rot Grün das "Schleimen"!

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Re: Vor den Saudis gehen alle in die Knie

Die Rot Grünen haben schon ganz braune Oberkörper vom vielen kriechen.

Ich bin sicher,

würden alle Österreicher Erdöl brunzen und die weltweit erfolgreichste Terroristengang auch aus Österreich kommen, würde man sogar U-Bahnstationen vor österreichischen Botschaften verlegen...

Wer hat, der kann, sagt man doch so schön?

Schickt's das Diplomateng'sindl doch einfach heim!

Braucht in Wirklichkeit niemand seit es Telefon und Flugzeuge gibt.

So sieht der Dialog halt dann aus.................


Antworten Gast: Sprayer
07.09.2012 13:17
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Re: So sieht der Dialog halt dann aus.................

Sollte dort nicht ein christliches Symbol
auf den Asphalt gemalt werden?

Gast: yoshi1
07.09.2012 12:33
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?

Engstelle + Parkplatzverlust?

Ist es nicht normalerweise so, dass Bushaltestellen entweder den Straßenverkehr blockieren ODER Parkplätze kosten?

 
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