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Illegale Prostitution: Lage eskaliert

06.09.2012 | 18:29 |  KLAUS STÖGER (Die Presse)

Die Bewohner des Stuwerviertel beschweren sich über den Straßenstrich. Bezirksvorsteher Gerhard Kubik (SPÖ): "Wir wollen nicht die rote Meile Wiens bleiben". Die Polizei schrieb 820 Anzeigen allein im Sommer.

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Wien. „Im Stuwerviertel ist es derzeit ganz schlimm, so arg wie noch nie.“ Mit diesen Worten beschreibt Wolfgang Seidl, FP-Bezirksparteiobmann von Wien-Leopoldstadt, den Straßenstrich in diesem Teil des 2. Bezirks. Eine Situation, die es – rechtlich – gar nicht geben dürfte: Denn seit Ende vergangenen Jahres ist die Straßenprostitution offiziell nur noch in einem bestimmten Gebiet des Praters (ebenfalls im 2. Bezirk und seit Juni dort auch nur noch in den Nachtstunden) und in Auhof im äußersten Westen Wiens erlaubt. Auch wenn das neue Prostitutionsgesetz nun seit einem Dreivierteljahr in Kraft ist: Die Probleme mit der Straßenprostitution dauern an.

„Bewohner berichten mir, dass sie tagsüber auf dem kurzen Weg vom Ilgplatz zur Stuwerstraße von den oft noch minderjährigen Prostituierten angesprochen und fast schon bedrängt werden“, sagt Seidl. Die Polizei sei zwar präsent, „aber wenn sie eine Prostituierte kontrollieren, laufen die anderen weg und warnen ihre Kolleginnen.“ Jeder, der dort wohnt oder mit der Bevölkerung spricht, wisse „über diese Zustände Bescheid – nur unser Bezirksvorsteher nicht“, kritisiert der FP-Bezirkspolitiker.

„Mir ist die Belästigung im Stuwerviertel sehr wohl bekannt, sie ist über die Sommermonate etwas stärker geworden“, kontert Bezirkschef Gerhard Kubik (SPÖ). Aber auch er ist mit der Situation in dem Bezirksteil nicht zufrieden: „Im Herbst wird es darüber wieder Gespräche geben. Es kann nicht sein, dass wir die rote Meile Wiens bleiben.“ Im Prater, wo die Straßenprostitution in den Nachtstunden erlaubt ist, funktioniere die Regelung. Dem stimmt auch Seidl zu, meint aber: „In der Nacht stehen die Frauen dort in Scharen, es gibt eine enorme Verdrängung.“ Dennoch: Die FPÖ fordert ein generelles Verbot der Straßenprostitution, auch der nächtliche Strich im Prater müsse verboten werden.

Die Grünen wiederum sind der Ansicht, jene Regelung, die das „Anschaffen“ im Prater nur noch nachts erlaube, löse die Probleme nicht. „Diese zeitliche Beschränkung führt nur zu einer Verlagerung“, etwa ins Stuwerviertel, aber auch in die Wohnungsprostitution. „Gerade dort sind die Frauen aber dann für Streetworker und Polizei nicht erreichbar.“ Ziel müsse es daher sein, genügend sichere Bereiche, wie etwa behördlich bewilligte Lokale, zu schaffen. Das werde deshalb zentrales Thema bei den Gesprächen im Herbst sein, sagt Sozialsprecherin Birgit Hebein.

Dass die (unerlaubte) „Anbahnung in Wohngebieten“, wie es im Gesetz heißt, besonders in der Leopoldstadt stattfindet, zeigen die Zahlen der Polizei. Im Monat Juni gab es in den Bezirken 2 und 20 (sie werden bei polizeilichen Auswertungen gemeinsam erfasst) insgesamt 310 Anzeigen – im Schnitt also knapp mehr als zehn pro Tag. „Fast alle dieser Anzeigen kommen aus dem Stuwerviertel“, wie ein Polizeisprecher erklärt. Zum Vergleich: Im Mai 2012 schrieb die Polizei 220 Anzeigen, um 90 weniger. „Im Sommer ist es mehr geworden“, heißt es bei der zuständigen Polizeiinspektion. Zuletzt hat sich die Zahl der Anzeigen gegenüber Juni wieder leicht verringert – im August waren es exakt 253. Insgesamt gab es in den Sommermonaten 820 Anzeigen. Alle von der „Presse“ befragten Politiker meinen jedoch, die Polizei habe ihre Kontrolltätigkeit in den vergangenen Monaten verstärkt.

Frauenberger: Kritik an Bezirken

Die im Herbst 2011 von SPÖ und Grünen vorgeschlagenen „Erlaubniszonen“ auf dem Gürtel und im 9.Bezirk waren auf heftige Ablehnung gestoßen. „Leider hält sich der Wille der Bezirke, sichere Plätze für Prostituierte zu schaffen, in Grenzen“, erklärte die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) Ende Juni im Landtag.

Als eine dieser „Erlaubniszonen“ war auch ein Bereich beim Neubaugürtel – dort ist der Grüne Thomas Blimlinger Bezirksvorsteher – im Gespräch. „Die Position der Grünen ist schon komisch: Sie haben dort den Bezirksvorsteher, der sich dafür einsetzen könnte“, argumentiert Kubik. Replik von Hebein: Genau dort gebe es Bedenken. Wegen eines von der EU geförderten Mädchenspielplatzes.

Auf einen Blick

Straßenprostitution ist im 2. Bezirk nur auf wenigen Straßen im Prater, und dort auch nur noch nachts, erlaubt. Dennoch beschweren sich Anrainer über „Anbahnungen“ von Prostituierten im benachbarten Stuwerviertel. Von Anfang Juni bis Ende August gab es 820 Anzeigen. Im Herbst soll es wieder Gespräche über das Problem geben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2012)

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140 Kommentare
Antworten Gast: Felberstr
09.09.2012 05:46
0 0

"Strafgesetz"= auch Verwaltungsübertretungen die mit Strafe geahndet werden. Das Wiener Prostitutionsgesetz ist eine ordnungspolitische Massnahme.

Ihre Grundrechte werden nicht verletzt, da Massnahmen begründet u. durch Gesetz + Verordnung gedeckt. Sie können versuchen gegen das Gesetz vorzugehen - bis vor dem EGMR.

Auszüge:
§1
"Dieses Gesetz regelt .. die Anbahnung und die Ausübung der Prostitution im Gebiet der Gemeinde Wien."

"Anbahnung der Prostitution liegt vor, wenn jemand durch sein Verhalten erkennen lässt, Prostitution ausüben zu wollen"

"Straßenprostitution ist die Anbahnung von Prostitution an einem öffentlichen Ort außerhalb von geschlossenen Räumen."

§9
"Die Straßenprostitution ist unzulässig .. innerhalb von Wohngebieten .. Kleingartengebiete oder Haltestellenbereiche .. im Bereich einer Beschränkung gemäß § 10."

§ 10
Soweit es im Interesse der Öffentlichkeit oder der Anrainerinnen und Anrainer .. erforderlich ist, kann die Behörde .. zusätzlich zeitliche und örtliche Beschränkungen für alle Arten der Anbahnung und Ausübung der Prostitution verfügen. Dabei ist auch darauf Bedacht zu nehmen, dass die Wahrnehmbarkeit der Anbahnung durch die Öffentlichkeit, insbesondere durch Kinder und Jugendliche, unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse ein zumutbares Ausmaß nicht übersteigt."

§ 16
"Außerhalb der gemäß § 9 erlaubten Bereiche für Straßenprostitution ... dürfen Freierinnen und Freier ... mit Personen, die Prostitution anbahnen oder ausüben, zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen keinen Kontakt aufnehmen."

Strafen §17 (3,4,5) bis €500, Ersatzfreiheitsstrafe.

0 0

Re: Grundrechte sind nicht verhandelbar. Auch durch Anrainermehrheiten nicht.

Es gibt keine Europäer, außer im geographischen Sinn.

vielleicht löst sich das problem mit einem

PARKPICKERL !

Re: vielleicht löst sich das problem mit einem

das glaube ich nicht, denn das parkpickerl ist eine lenkungsmassnahme fuer den ruhenden verkehr!

Gast: Argesauge
08.09.2012 09:23
1 0

Hintegruende

hunderte wohnungen wurden in der gegend gebaut/topsaniert

die gut situierten zogen mit ihren familien in diese gegend

Und jetzt sollen die Prostituierten sich schleichen ?

und wohin ?

zu den armen, damit deren wohnungen noch weniger wert werden oder doch in die nobelviertel wo die nachfrage gegeben wäre?

Gast: WA. Serro
07.09.2012 19:28
5 0

Wo sind die ? Hat da jemand einen Stadtplan?


17 2

Staatlicher Eingriff in die Intimsphäre.

Ich finde der Staat darf sich nicht in die Anbahnung eines Geschlechtsaktes einmischen.
Es könnte genannten so jemanden stören dass sich Menschen in einer Aufrissbar kennen lernen. Wollen wir Feste verbieten aus Angst es könnten sich Menschen zum Sex verabreden. Ab wann beginnt Prostitution? Bei einem Drink für die Frau oder erst beim Gegenwert von einem Verkehr. Das huröse Dauerschuldverhältnis nennt man Ehe. Wie kurz oder wie lange darf eine Beziehung sein? Wie materiell darf eine Beziehung sein. Wollen wir wie der Iran die Geschlechtsorgane genauestens kontrollieren und reglementieren? Sei es durch Beschneidung Jungfräulichkeitstest oder den Deckel. Oder ertragen wir es dass andere etwas tun was unseren Neid erregt.

Antworten Gast: Felberstr.
08.09.2012 09:51
1 4

Re: Staatlicher Eingriff in die Intimsphäre.

Es geht darum, dass die Anbahnung nicht auf offener Strasse stattfindet, und darum, dass man Liebe mit Geld nicht kaufen kann. Wer das glaubt weiss nicht was Liebe ist.

Und da Sex im Idealfall ein Ausdruck von Liebe ist, ist es auch nicht sinnvoll zu versuchen für Sex auf offener Strasse zu werben, Sex finanziell zu bewerten und ein "Sex-Geschäft" anzubahnen wo dies auf Kinder und Jugendliche beispielgebend wirken kann. Insbesondere die (Selbst-) Herabwürdigung der Frau - eine Bedingung für die Strassenprostitution - muss man nicht junge Mädchen und Buben unter die Nase reiben. (Herabwürdigung, weil Prostituierte sich zum primitiven Sex-Objekt degradieren müssen, dh. den Vorstellungen der Männer wie sie zu sein haben um diese "geil" zu machen entsprechen müssen, statt einfach authentisch zu sein, sonst gelingt es auch nicht den -vorwiegend beziehungsgestörten - Männern ihr Geld abzunehmen.)

Wieviel Geld bezahlen Sie Freunde, Eltern, Kinder, damit diese Ihnen gegenüber ihr Herz öffnen und Ihnen ihre Liebe zu Ihnen zeigen? Natürlich keines. Aufrichtige Beziehungen würden Sie damit nur verderben. Und die aufrichtige Liebe zwischen Mann und Frau, ob durch Sexualität ausgedrückt oder nicht, kann mit Geld nicht bezahlt werden.

Ihren Anteil, um einen gemeinsamen Haushalt zu führen, können Sie bezahlen. Sie können materielle Geschenke auch Wohltätigkeit bezahlen.

Bezahlen können Sie für ein biologisches sexuelles abreagieren.

Aber die Mehrheit der Bürger will nicht, dass die "Anbahnung" dafür auf offener Strasse in der eigenen Wohngegend geschieht. Um mehr geht es nicht. Wo liegt das Problem? Den Wusch der Mehrheit könnte man respektieren.

MfG

Antworten Antworten Gast: anmagschön
09.09.2012 01:03
1 0

Re: Re: Staatlicher Eingriff in die Intimsphäre.

Wenn sie so gegen "Verkehr" sind Frau magschön, warum stören sie dann nicht die quietschenden Züge vor ihrem Fenster auf der Felberstrasse?

Die Menschen in diesen Zügen wollen auch ihr Verkehrsbedürfnis erfüllen, genauso wie die Freier auf der FElberstrasse...

Und - obwohl SIE nichts davon haben wenn jemand von Salzburg nach Wien fährt müssen sie doch tagein tagaus das Rattern und Quietschen der in den Bahnhof einfahrenden ZÜge ertragen.

Warum bringt sie das nicht in Rage sondern nur die Verkehrsanbahnungsgeschäfte auf der Strasse?

Trifft sie das persönlich mehr, die Mädchen quietschen und rattern wenigstens nicht, zumindest nicht im öffentlichen Raum...

Die Mehrheit will

den Kuchen behalten UND essen.

Die Mehrheit will Flughäfen, Straßen Schienen, Fabriken und Prostitution - aber bitte nicht vor der eigenen Haustür.

Letztendlich geht es der "Mehrheit" (die immer nach eigenem Gutdünken definiert wird) nur um eine möglichst erfolgreiche Anwendung des Florianiprinzips.

Welche Mehrheit darf es denn sein?
Die Mehrheit der Bewohner wird dagegen sein, die Mehrheit der Prostituierten und Freier dafür und der Mehrheit der Wiener, Österreicher und Weltbewohner ist es wahrscheinlich sehr egal.

Antworten Antworten Antworten Gast: Felberstr.
08.09.2012 11:00
0 0

Re: Die Mehrheit will

Ich bezweifle, dass eine Mehrheit ausdrücklich die STRASSENprostitution befürwortet. Prostitution hört weder auf zu existieren noch wird sie generell illegal, wenn die ANBAHNUNG auf offener Strasse in Wohngegegenden untersagt wird.

Gast: Blankensteiner Husar
07.09.2012 19:20
1 1

"FP-Bezirksobmann" - jaja, dem sind die 20 Euro AO zu teuer!

So schauts aus!

Gast: hertha b.
07.09.2012 18:26
5 0

de gailen hosn vor mainer haustür

mochen mir mainen mann abspenstig.

11 3

Triebtäter Zuwachs.

Wie viele Frauen werden dann wohl vergewaltigt werden wenn es keine Huren mehr gibt.

Die Statistik zum Prostitutionsverbot in Frankreich, spricht Welten.

Antworten Gast: @olikon
08.09.2012 22:13
0 0

Re: Triebtäter Zuwachs.

Die Mehrzahl der Vergewaltiger dort geht aber auf (massen)vergewaltigungen durch Zuwanderer-gangs zurückzuführen.

Nur ganz wenige Vergewaltigungen finden bei europäischen Franzosen statt.

das ist dort ein importiertes problem genauso wie in schweden, wo 90% aller vergewaltigungen durch islamische Männer verübt werden.

4 1

Stets das gleiche fassungslose Erstaunen . . . .

. . . . : Es könnte sein, dass Frau X. nicht nur e i n e n Mann kennenlernt, sondern deren mehrere, und dass sie sogar mit ihnen ins Bett geht!

Und das regelmäßig !!

Und - namenloses Entsetzen fasst uns an! - das alles NICHT AUS WAHRER LIEBE !!!

Antworten Gast: TheDude
07.09.2012 14:57
4 6

Re: Stets das gleiche fassungslose Erstaunen . . . .

Das Problem ist halt wenn sie dies nihct freiwillig tut, oder wie im Artikel beschrieben sogar minderjährig ist.
Ich außerdem da liegt noch einiges zwischen Monogamie und Straßenstrich.

7 0

Re: Re: Stets das gleiche fassungslose Erstaunen . . . .

Danke für die Antwort.

Wenn sie es nicht freiwillig tut, oder unmündig ist, dann geht es ums Strafrecht.

Hier aber geht 's nicht um dieses, sondern um die sattsam bekannte "unerlaubte Anbahnung" - und ich frage eben:

Wieso ist die eigentlich "unerlaubt" (im Falle der "Illegalen") ? Welches Rechtsgut verletzt eine solche Frau ?

Respective (und jetzt wird 's ganz absurd) wieso ist sie, die Anbahnung, "unerlaubt" im Fall der Registrierten, wo die Erlaubnis ja explicite besteht, jedoch aus Behördenwillkür ein schikanöser Hindernisparcours (mit permanenter Strafdrohung) absolviert werden muss ?

Warum lässt man die Frauen nicht stehen oder herumgehen wo sie wollen - und vor allem: warum besteht die Obrigkeit darauf, dass sich alles spät in der Nacht abspielen muss?

Oder, ganz anders gefragt: Was müssen wir uns als gesetzestreue, steuerzahlende Bürger eigentlich noch alles gefallen oder ERLAUBEN lassen ?

Sie sehen: Für mich liegt hier nicht nur nicht "einiges zwischen Monogamie und Straßenstrich", sondern im Prinzip auch gar nichts zwischen einer professionellen Frau und mir - insoferne als ich nämlich dringend wünsche, dass wir beide von den wohlmeinenden Interventionen des Staates genauso verschont bleiben wie von seinen bösartigen.

Prostitution - das älteste Gewerbe?

Nach Publius Cornelius Tacitus, ca. 100A.D., war im heidnischen Germanien die Prostitution unbekannt und die Ehe von unvergleichlichem Anstand ("De Germania", cap.18,2 und 20,3). Mit und nach der christlichen Mission verfiel die Ehemoral und entfaltete sich die Prostitution zu immer größerer Blüte, wie der Ehestatistik zu entnehmen und den seitenweisen Inseraten in der "Kronenzeitung" , in denen sich Frauen um den Preis eines panierten Schnitzels zur Unzucht anbieten. Es ist also falsch, daß die Prostitution das älteste Gewerbe der Welt ist - den Naturvölkern ist sie unbekannt- sie ist vielmehr das Resultat einer zivilisatorischen Fehlentwicklung. Dem gehe ich in meinem neuen Buch "Das Königreich Davids in Deutschland", August von Goethe Lieteraturverlag 2012, Frankfurt a.M., nach. Zu genau diesem Thema will ich auf der Frankfurter Buchmesse 2012 am Stand des Frankfurter Literaturverlags am 11.10. 2012, 10:40 lesen.

2 1

Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

Sehr geehrter Herr Doktor !

Leider kann ich Ihrem Inserat den Preis des Buches nicht entnehmen . . . Aber ich denke, die edelsten Strebungen eines rechtschaffenen Mannes können schon um den Preis eines Schnitzels feilgeboten werden.

Viel Erfolg in Frankfurt ! Das Thema zieht bestimmt !

Antworten Antworten Gast: Dr. Otte Ludwig Ortner
07.09.2012 16:17
2 2

Re: Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

Der Preis von "DasKönigreich Davids in Deutschland" kann in jeder Buchhandlung erfragt werden, er beträgt
€ 12,80. Dafür bekommt man kaum ein paniertes Schnitzel - jedenfalls nicht in meinem Stammlokal.

Antworten Antworten Antworten Gast: Tom123
07.09.2012 20:29
0 0

Re: Re: Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

Ja, aber leider auch keinen GV, AV und nicht einmal eine HE, Ätsch Herr Prof!

Antworten Gast: @Dr.OttoLOrtner
07.09.2012 14:02
2 0

Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

Sie sollten ihren Doktortitel mal kurz vergessen und ihr Hirn benutzen.

Dann wüden sie nämlich erkennen dass Naturvölker ein unheimlich hartes Leben hatten, und tierähnlich keine Kapazitäten frei hatten, um wild herumzuvö...eln!

Wie im Tierreich- dort gibt es bekanntlich Balzzeiten, und kein Hirsch würde draufkommen eine Hirschin zu beglücken ausserhalb der Paarungszeit.

Die urmenschen-welt war eben hart und gnadenlos, da gabs wenig Zeit und Energie für so Sachen wie professionelle Sexualität.
Die FRauen waren die meiste Zeit ihres lebens schwanger, Männer waren auf Futtersuche.

Sex war eben vermutlich nebensächlich, heute ist es eine Volksbelustigung - was die Kirche und auch die Moslems sehr stört.

Vielleicht bewegen sie sich mal aus der Studierstube hinaus in die freie Natur.
Ein Spaziergang imi STadtpark oder vielleicht sogar im Wienerwald würde ihnen vielleicht eine gewisse Erkenntnis liefern, dass Menschen vor 500.000 a eben nicht im Hörsaal oder der geheizten Stube gesessen sind und sich beim Porno-schauen aufgegeilt haben.

Bei Urmensch waren harte Sitten, allein der harte Überlebenskampf liess so Dinge wie Sex wohl als eher nebensächliche Sache erscheinen.

Vielleicht könnten sie das beim Erwerb des Doppeldoktor dann feststellen?

Antworten Antworten Gast: Jawohl!
07.09.2012 14:48
5 0

Re: Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

Super Antwort.

Und man darf auch nicht vergessen, dass Tacitus seine Germania nichts zuletzt aus der politischen Motivation heraus geschrieben hat, die verfallende Moral des Römers anzuprangern und im Gegenzug die des "edlen Wilden" - in diesem Fall des Germanen - hervorzustreichen.

Antworten Antworten Antworten Gast: @DrOttoLeitner
07.09.2012 15:01
0 0

Re: Re: Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

wir solten den lieben Dr. nicht demoralisieren!

auf eine verstaubende Dissertation die 2mal in 10 Jahren verliehen wird kommts doch auch nicht mehr an, oder?

Meine Diplomarbeit, der ich leider 1,5 JAHRE meines Lebens vergeudet habe, hat sich in 5 jahren genau EINMAL einer ausgeborgt und gelesen?

Zeitungen schreiben heute was sei wollen, quellenforschung oder gar Selbstkritik ist nicht zu finden.

dagegen die Energie uind Mühe die man in eine Diplomarbeit steckt, die dann keiner liest?

Antworten Antworten Gast: Dr. Otto Ludwig Ortner
07.09.2012 14:28
0 4

Re: Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

Zu Gast: Von Urmenschen sprach ich nicht, sondern von den Zeitgenossen Jesu in Germanien. Obwohl man sich mit ungezogenen Diskutanten nicht einlassen soll, erwiderte ich, denn es geht um das Überleben unseres Volkes.

Re: Re: Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

Ungezogenen Diskutanten? In welcher Zeit leben Sie eigentlich? lol

Antworten Antworten Antworten Gast: @Dr. Otto
07.09.2012 15:49
2 1

Re: Re: Re: Prostitution - das älteste Gewerbe?

Tja, lieber Dr. ich muss nochmal ungezogen sein und ihnen widersprechen.

Die Germanen waren zwar Zeigenossen Jesu, doch Palästina war damals INNERHALB des römischen Imperiums, somit war sicher eine höhere Zivilisation anzunehmen als im barbarischen Germanien.

Die Germanen dagegen lebten verglichen zu heute in Urmenschen-manier, weil sie weder feste STrassen noch Häuser noch eine höhere Verwaltung kannten.

Also - zeitliche Koinzidenz muss nicht zwingend Koinzidenz in allen anderen Bereichen betreffen.

Die Germanen hatten eine andere Lebenswirklichkeit als die Menschen innerhalb des römischen Imperiums!
Ob die Germanen eine Ehe kannten wiewir heute landläufig kann ich nicht beurteilen, jedoch ist es für mich schwer vorstellbar, denn die Germanen des 1. Jh. vor Christi lebten buchstäblich auf dem Baum (deshalb der AUsdruck Barbaren).

Antworten Antworten Antworten Gast: uburoi
07.09.2012 14:57
0 1

Re: Re: Re: Prostitution?

kurzsicht ist des leides marschbefehl und die regel zum brechen.

Gast: Der Troll
07.09.2012 13:25
6 1

Ein richtiges Schmankerl

Ein von der EU geförderter Mädchenspielplatz im grünen Bezirk. Die Idee dazu könnte direkt von den Saudis kommen. Die Spielplatzaufsicht machen dort vermutlich H-H. und die Gucci Tante. Und schön züchtig kleiden sonst kommt die Religionspolizei.
Man kann nur hoffen, dass kleine Buben die diesem Spielplatz zu nahe kommen von der Aufsicht nicht zerbissen werden. Ein sogenannter Genderbiss.

Jetzt sind die seit Jahren in Österreich, die illegalen,...

... und haben immer noch keine Gewerkschaftsvertretung. Ein Betriebsrat muss her!

Wie gibts das? Schlafen die alle beim ÖGB? Und was ist mit der SPÖ und den Grünossen - da gibts Steuereinnahmen: zum aus dem Fenster hauen!

Und Kammerzwang haben sie auch keinen! Chaos pur.

Der Kubik hat Probleme, na ehrlich ...

Gast: Hans im Glück
07.09.2012 12:40
0 0

Leider geht es mit der Wirtschaft weltweit bergab...

... und es ist erst der Anfang.

Entweder man findet jetzt eine Lösung, wie z. B. eine Rote Meile, oder nie.

Je länger die Wirtschaftsflaute dauern wird um so mehr Damen werden am Straßenrand stehen.


Gast: AltGast
07.09.2012 12:03
6 1

Problem? Für wen?

Das oben genannte Problem entsteht immer nur dann, wenn einige Politiker- und Magistratswürschteln glauben, dass sich die Menschen genau so verhalten werden, wie sie es auf ihren Zetteln aufschreiben.

Pech gehabt: so lange es die Evolution gibt, genau so lange wird es die Individualität geben.

Da helfen weder ein Parteiprogramm noch irgendeine Ideologie - egal aus welcher Richtung diese kommt. Aber ob das die geistig zubetonierten Schädel der Obrigkeiten jemals verstehen werden?

Antworten Gast: @AltGast
07.09.2012 14:22
3 0

Re: Problem? Für wen?

Na eh, stimmt.

Die Feministinnen im Rathaus die dort den Ton angeben haben ein eng begrenztes Sichtfeld.

Die meinen eben alle verhalten sich so wie sie es am Gender-seminar von der lila-Lesbo-gruppe gehört haben.

Die grassierende Prostitution innerhalb der weiblichen Studentinnenschaft beweist dass hier Behörden überhaupt nicht die Möglichkeiten haben, irgendwas zu erreichen.

Im Stuwerviertel versuchen die Rathaus-Femos Flagge zu zeigen, die Bulgaren-mädels spielen katzundmaus mit den "RB´s".

Derweil räumen Rumänenbanden und Ostbanden in Serie Häuser, Autos und Keller aus, können fast ungestört ihrem Werk nachgehen.

und - Prostitution ist keine krimnielle Handlung sondern eine reine Verwaltungsübertretung.
Und eine solche rechtfertigt niemals irgendeinen grösseren Ermittlungsaufwand.

Das Rundenfahren der "RB-Dosen" ist relativ primitiv im Vergleich zu den ausgeklügelten Anbahnungsmethoden der Bulgaren-mädchen mitsamt ihren männl. "Beschützern". Die arbeiten mit Handys, und warnen sich gegenseitig, der "RB"-Bus wird schon bevor er ins SV abbiegt im Rundruf angekündigt, um sich in die Hauseingänge zu verdrücken.

Und - eine Ermittlungsarbeit inkl. Telefonabhören und starkem ERmittlungsaufwand ist weder durch das Gesetz noch budgetär irgendwie gerechtfertigt!

Dsa zerlegt ihnen jeder Verwaltungsaspirant in Minuten!

So können die Studentinnen weiter "begleiten" und sich "private DAtes" mit zahlungskräftigen aber graumelierten Herren ausmachen.
Geschenke inbegriffen...

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Re: Re: Problem? Für wen?

"So können die Studentinnen weiter 'begleiten' und sich 'private Dates' mit zahlungskräftigen aber graumelierten Herren ausmachen. Geschenke inbegriffen . . . "

. . . und was mich betrifft, so wünsche ich ihnen dazu alles Gute und möglichst positive Erlebnisse.

(Ganz abgesehen davon, dass es weder mich noch sonst irgendwen was angeht . . . )

Antworten Antworten Antworten Gast: @taran
07.09.2012 15:50
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Re: Re: Re: Problem? Für wen?

naaj, wenn es gewerbsmässig und als überwiegender Lebensunterhalt betrieben wird schon.

Oder wollen sie Steuerhinterziehung und sittenwidrigkeit hier gutheissen?

2 0

Re: Re: Re: Re: Problem? Für wen?

Registrierte zahlen Steuern, so wie Sie und ich auch.

Und was die Nichtregistrierten betrifft, so wäre das ein wirklich guter Anlass einmal darüber zu sprechen, was der Staat so alles darf und was nicht, und inwieweit und in welchem Ausmaß. Überhaupt könnte man die ganze Steuerproblematik von hier aus erörtern und damit auch den ganzen Komplex der Hinterziehung.

Wär' lohnend, aber zuviel für ein Posting. Einmal im Kaffeehaus ?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: @Taran
07.09.2012 16:44
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Re: Re: Re: Re: Re: Problem? Für wen?

Mir stinkt es z.B. wenn ich sehe wie bei uns im Ort Pensionistinnen oder jHausfrauen in vielen Haushalten putzen gehen, ihre Dienste sogar am Rathaus am schwarzen Brett (!) anbieten, aber natürlich nicht daran denken isch anzumelden oder Steuern zu bezahlen.
Man bezieht ja Rente oder ist beim Ehemann mitversichert, und bruttofürnetto ist auch nicht so schlecht...

KEINER würde da auf die Idee kommen zu kontrollieren wenn das AUto einer Putzfrau vor einem Haus steht.

Dagegen die Hysterie um die "Schwarzarbeit in Handwerk und Baustellen".
Da überfallen Horden von Finanzern Baustellen und Rohbauten um die Handwerker dort zu behandeln wie Schwerverbrecher...
(gut, organisierte Schwarzarbeit ist ein anderes Kapitel aber EInzelhandwerker werden durchaus als Kriminelle auch behandelt).

Ist etwa ein Bauarbeiter oder Installateur der schwarz eine Mauer errichtet oder eine Heizung einbaut schlechter/krimineller als eine Putzfrau die illegal putzt?

Die STundenlöhne dürften eh relativ gleich sein.

Man sieht wiedermal, Frauen dürfen Dinge tun die für MÄnner streng verboten sind und hart bestraft werden...

Femo-staat...

Wenn schon Schwarzarbeit geduldet wird dann bei ALLEN Berufsgruppen nicht nur bei LehrerInnen (NAchhilfe schwarz) und Putzfrauen...

1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Problem? Für wen?

Übrigends: "Sittenwidrigkeit" kenne ich im Zusammenhang mit Sexualität nicht.

In sexualibus geht es nicht um die "guten Sitten", sondern, da strikter Privatbereich, um Mündigkeit, freien Willen und Gesundheit. Das hat der "Staat" zu schützen und sonst nichts.

(Ich glaube aber, dass auch für Sie "Sittenwidrigkeit" beim Flirt und beim Sex selbst das letzte oder vorletzte ist, woran Sie wohl denken werden)

Gast: gast1984
07.09.2012 11:29
3 1

Weg mit den SPÖ Meilen!


Antworten Gast: Häcker
07.09.2012 11:47
0 7

Re: Weg mit dir !


Weg mit dem stinkenden Schwanz von gast 1234!

Antworten Antworten Gast: gast1984
07.09.2012 21:49
0 0

Re: Re: Weg mit dir !

Wer hat sie aus dem Keller gelassen?

Antworten Antworten Gast: Quasi el Hack
07.09.2012 13:35
1 0

Na,na, na, na!

Das sind ziemlich raue Töne, Redet man neuerdings wieder so im Gemeindebau?

Gast: Whow
07.09.2012 11:14
9 2

Ursache:

Man regt sich über die Prostitution künstlich auf, möchte aber nicht ihre Ursachen wissen: Es ist vollkommen klar, dass dies hauptsächlich Frauen sind, die kaum einen anderen Beruf bekommen können. Sie sind ausgegrenzt, fallen durch die Sozialsysteme und müssen von irgend etwas leben. Und wenn es der Verkauf ihres eigenen Körpers ist. Sich darüber aufzuregen ist Dummheit.
Die Politik negiert diese Tatsache und regt sich dann künstlich auf. Diese Situation ist auf der ganzen Welt die Gleiche, egal in Rio oder Thailand, es sind immer Frauen in Nöten und Abhängigkeiten. Doch anstatt ihnen reguläre gute Arbeit zu verschaffen, werden sie nur von einem Fleck zum anderen verjagt. Das ist menschenunwürdig. Und jetzt ist es in Wien nicht anders !
Heuchler und Pharisäer, Lügner und Politiker ! Am Tag schimpfen sie darüber, in der Nacht werden diese "Dienste" im Hinterzimmer ausgelebt !

0 1

Eine Stadt in Angst . . . .


1 0

Re: Eine Stadt in Angst . . . .

. . . . vor der Frage: "Kummst mit aufs Zimmer ?"

"Kummst mit aufs Zimmer ?"

Das wird man nicht hören, sondern: "Du kommen mit nach Zimmer?"

Gast: Gastritis
07.09.2012 09:18
13 0

Rote Meile...

..aber im 2ten Bezirk regieren doch die Roten...
..so gesehn sage ich auch: Wien darf nicht mehr die rote Meile sein.

1 1

Die Überschrift darf nicht leer sein.

wie in jedem regime wird die unfaehigkeit des sozialstaates als strafbarkeit der opfer der nazitaeter diskutiert... und die sozialpolitiker erregen sich daran leicht sexuell... ich mag derartige organisierte politstraftaten nicht, da versteht man warum der staat und die kirche die kinder gerne erzieht und danach sexuell ausbeutet, denn andere dinge haben die politiker nicht gelernt...

Gast: Filipitsch A
07.09.2012 08:19
11 0

Die Bewohner des Stuwerviertel beschweren sich über Straßenstrich. Bezirksvorsteher Gerhard Kubik (SPÖ): "Wir wollen nicht die rote Meile Wiens bleiben". Die Polizei schrieb 820 Anzeigen allein im Sommer.

Ich möchte auch nicht, dass die rote SPÖ Meile erhalten bleibt nach den nächsten Wahlen.

Gast: openyoureyes
07.09.2012 07:34
5 2

Zwangsprostitution

Sehr viele der Mädchen und Frauen werden von ihren Zuhältern genötigt und ausgebeutet. Das scheint aber fast niemanden zu interessieren.