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Wien: Geschoss einer "Stalinorgel" im Augarten gefunden

18.09.2012 | 11:21 |   (DiePresse.com)

Ein Bauarbeiter hat das zwei Meter lange und 100 Kilo schwere Kriegsrelikt gefunden. Es wurde vom Entminungsdienst entschärft und abtransportiert.

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Am Montagvormittag ist ein Arbeiter im Augarten bei Baggerarbeiten auf ein Geschoss einer "Stalinorgel" russischer Herkunft gestoßen. Das berichtet die Polizei am Dienstag. Das zwei Meter lange und 100 Kilogramm schwere Kriegsrelikt wurde vom Entminungsdienst entschärft und abtransportiert. Es wurde keine Person verletzt.

Die von der Sowjetarmee im Zweiten Weltkrieg eingesetzte und auf deutscher Seite als "Stalinorgel" gefürchtete "Katjuscha" (Katharinchen) ist ein mobiler Raketenwerfer, der ganze Salven von Raketen kleineren Kalibers abfeuern kann. In den Abschussgestellen erhalten die Raketen eine ungefähre Richtung.

Die im Zweiten Weltkrieg eingesetzte Katjuscha hatte 48 Startschienen. Das deutsche Pendant hatte nur sechs Abschussrohre. Entwickelt wurde das System, um die Trefferwahrscheinlichkeit der seinerzeit noch nicht ausreichend zielgenauen Raketen mit einer Salve zu erhöhen.

(c) Reuters Eine ''Katjuscha'' aus dem Zweiten Weltkrieg, aufgenommen am Rande einer Parade in St. Petersburg im Jahr 2009

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(red/APA)

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3 Kommentare
Gast: Ex-SpOn Leser
18.09.2012 13:27
1 1

Warum haben dies entschärft und abtransportiert?

Vielleicht hätte sich eine Grüner/in gerne eine originale Sowjet(befreier) Memorabilie über den Kamin gehängt?

Antworten Gast: feeder
18.09.2012 14:41
0 2

Re: Warum haben dies entschärft und abtransportiert?

komm her, ich fütter dich (:

Antworten Antworten Gast: giver
18.09.2012 15:05
0 2

Re: Re: Warum haben dies entschärft und abtransportiert?

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