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Krankenhaus Wien-Nord: Grundstein für Rohbau gelegt

18.09.2012 | 14:47 |   (DiePresse.com)

Für Ende 2015 ist bereits die Teilinbetriebnahme für das neue Krankenhaus auf dem ehemaligen ÖBB-Areal in der Brünner Straße geplant. Die Stadt spricht vom "modernsten Krankenhaus Europas".

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Die Bauarbeiten für das neue Krankenhaus Wien-Nord, auf dem ehemaligen ÖBB-Areal in der Brünner Straße, schreiten zügig voran: Bei spätsommerlich-warmen Temperaturen hat Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) am Dienstag den Grundstein für den Rohbau des Spitals gelegt. Symbolisch wurde dazu - bei Grundsteinlegungen üblich - die Bauurkunde in eine Rolle verpackt, die danach in einem quadratischen Stein am Grund des künftigen Spital-Hauptgebäudes zugespachtelt wurde. Das Krankenhaus-Nord soll bereits Ende 2015 seinen Teilbetrieb aufnehmen, hieß es.

"Der Neubau des Krankenhauses Nord ist das Herzstück der Spitalsreform", sagte Häupl. Im Zuge des Wiener Spitalskonzepts 2030 sollen sieben zentrale Spitalsorganisationen entstehen, die künftig mit modernster Infrastruktur die bestmögliche medizinische Versorgung in der Bundeshauptstadt sicherstellen sollen:

  • Das AKH Wien
  • Das Donauspital
  • Das Wilhelminenspital
  • Das Krankenhaus Hietzing
  • Das Kaiser-Franz-Josef-Spital
  • Die Rudolfstiftung
  • Das neu gebaute Krankenhaus Wien-Nord.

"Investieren uns aus Krise heraus"

Abseits der medizinischen Versorgung stehe das neue Krankenhaus auch für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum: "Wir investieren uns aus der Krise heraus", unterstrich der Bürgermeister die städtischen Bemühungen, trotz "massiver Einnahmeneinbrüche" in den vergangenen drei Jahren, die Krise als Chance für eine Weiterentwicklung - gerade im Gesundheitsbereich und in der Bildung - zu sehen.

Künftig sollen in dem neuen Krankenhaus Wien-Nord pro Jahr 40.000 Menschen stationär und rund 250.000 Personen ambulant versorgt werden. Es werde von einer komplett neuen Betriebsstruktur profitieren: "In diesem riesigen Infrastrukturprojekt waren die Mitarbeiter von Anfang an am Bau beteiligt. Ihr Know-how für höchste Qualität für Patienten und Mitarbeiter ist dabei genutzt worden", verkündete Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ), die vom "modernsten Krankenhaus Europas" spricht.

Gesamtkosten: 825 Mio. Euro

Gegen halb zwölf Uhr mittags war es dann so weit: Am Baugrund des zukünftigen Spital-Hauptgebäudes legte Häupl die Bauurkunde in einen quadratischen Stein. Die Finger schmutzig machen mussten sich aber andere: So griffen unter anderem Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ), Krankenanstaltenverbund-Generaldirektor Wilhelm Marhold, Architekt Albert Wimmer und die Gesundheitsstadträtin zur Spachtel und verschlossen den Stein.

Das Krankenhaus Wien-Nord wird über rund 800 Betten verfügen. Im neuen Spital werden laut der Wiener Spitälerverwaltung Ein- und Zwei-Bett-Zimmer zum Standard gehören. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 825 Mio. Euro.

(APA)

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23 Kommentare
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Krankenhaus Wien Nord

...wie siehts eigentlich mit der Wärmeversorgung aus....?...stimmt es dass die Fernwärme Probleme damit hat....

Gast: hannsi
29.10.2012 09:12
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Krankenhaus Wien Nord

...wie stehts mit den angeblichen Versorgungsschwierigkeiten seitens der Fernwärme Wien bei diesem Projekt...? ...stimmt das überhaupt oder ist das mal wieder nur "schlechte" Presse....Danke für die Antworten....

Bei geplanten Kosten von 825 Mio....

..kann man sicher von Endkosten über 2 Mrd. ausgehen. So wie die Wesely auf dem Foto lächelt, ist mit diesem Projekt das finanzielle Überleben der SPÖ Wien für die nächsten Jahre gesichert.

Gast: rauchmelder
19.09.2012 10:13
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Skylink 2.0

jetzt neu mit der Version AKHNord

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Re: Skylink 2.0

:-) ...guter Kommentar...smile...weißt du etwas über die angeblichen Schwierigkeiten der Fernwärme Wien bzgl Versorgung dieses Objekts...?...ich hab da was läuten gehört - angeblich schaffen die das nicht....

Grundstein für das nächste Millionengrab


wir werden uns an die hier publizierten kostenzahl gerne erinnern

.....

Re: wir werden uns an die hier publizierten kostenzahl gerne erinnern

da michi hats doch versprochen, da gibt nix drann zu rütteln, sein wort zählt, freundschaft und prost.

Gast: Otto Wagner-Spital/Steinhof
19.09.2012 07:58
2 0

Zimmer mit Aussicht

Die Bonzen, die da oben den Grundstein einzementieren, wissen natürlich ganz genau, daß Sie, ihre Freunde, ihre ganze Entourage, im Krankheitsfall sicher nicht dort in diesem scheußlichen Monsterbau in den Pampas landen werden!

Und dafür werden unsere schönen wunderbaren Spitäler verramscht - an ausländische Investoren, gemeindeeigene Baufirmen und sonstige Geldvernichtungsmaschinen?

http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=183&id=1803


Antworten Gast: Merks Wien
19.09.2012 09:06
1 0

Re: Zimmer mit Aussicht

Die haben schon vorgesorgt für ihr "Zimmer mit Aussicht" - die VANED baut ihnen bereits einen Kobel, von dem aus sie herrliches Ambiente im denkmalgeschützten Otto-Wagner-Areal genießen können - vom Fenster aus sieht man dieJugendstil-Architektur, aber nicht den scheußlichen VAMED-Bau

http://www.steinhof-erhalten.at/bauvorhaben_vamed.html

Unser Herr Bürgermeister hats dann auch nicht weit von seiner Wohnung in der Starchantgasse:

http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=183&id=1392


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Almanach AKH

1955 wurde der Bau mit 10 Jahren Bauzeit und 1 Miiliarde ÖS veranschlagt.
Fertigstellung nach 37 Jahren und Kosten von 45 Milliarden.
!970 war die organisatorische,finanziell und personell Hoheit ausschließlich in einer Partei konzentriert. (BM Forschung und Wissenschaft Firnberg,Gesundheit ,Leodolter)
SPÖ Mitglied Ing.Winter Gruppenleiter der MA 17 stieg 1975 zum Geschäftsführer der Planungs und Errichtungsgesellschaft (AKPE) auf.

Gast: africano
18.09.2012 19:17
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Na dann Prost ,es tut sich schon wieder eine Sumpfwiese auf.

Wie hat schon der Bundespräsident geheissen ,welcher die Sumpfwiesen trocken legen wollte ???
Wien der Wasserkopf von Österreich ,schockt eigentlich nur die Steuerzahler .

Antworten Gast: Kirchschläger...
19.09.2012 16:55
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Re: Na dann Prost ,es tut sich schon wieder eine Sumpfwiese auf.


Gast: bergziege
18.09.2012 18:58
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Michi & Co. sind wiedereinmal medienwirksam unterwegs

Allein die Namen der Beteiligten lassen Freude aufkommen. Nicht zuletzt, wenn Wehsely (SPÖ), ganz bescheiden vom "modernsten Krankenhaus Europas" spricht. Schon die Namen Marhold (KAV) und Wimmer, seines Zeichens anscheinend Haus- und Hofarchitekt der Stadt Wien, lassen OWS-Steinhof-Eingeweihte erschaudern. Die rote Schickeria wird doch nicht eine Neuauflage des ungemütlichen AKH's errichten, um dort unser aller Steuergeld durch Fehlplanungen in den Sand zu setzen? Leidgeprüfte, realistische Wiener können nur in diesen Kategorien denken. Wachsamkeit in jeder Hinsicht ist jedenfalls vonnöten.

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Re: Michi & Co. sind wiedereinmal medienwirksam unterwegs

Almanach AKH:

Schlüsselfigur war das SPÖ Mitglied Ing.Adolf Winter.Ursprünglich Gruppenleiter in der MA 17 wurde er Geschäftsführer der neu errichteten Allgemeines Krankenhaus Planungs und Errichtungs Gesellschaft (AKPE). Von dieser Position aus gründete er Briefkastenfirmen und eröffnete Schmiergeldkonten in Liechtenstein,auf die Leiferanten und Auftragnehmer veranlasst wurden entsprechende Zahlungen zu tätigen.

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Re: Michi & Co. sind wiedereinmal medienwirksam unterwegs

Mit dem Spatenstich wurden auch schon die Konten eröffnet wo der gewünscht Geldfluß hin muss.

Re: Michi & Co. sind wiedereinmal medienwirksam unterwegs

da nützt die wachsamkeit auch nichts mehr. das fiasko ist schon "ausgebrochen", mit dem tag an dem die in ihrem beitrag genannten protagonisten beschlossen das khn zu realisieren.

na endlich !

Die "Wunschbaufirma" aller Roten ist endlich zum Zug gekommen, jetzt geht´s an den Start und in drei Jahren, wenn das Ding halbfertig da steht, obwohl´s schon fertig sein sollte kommt das erste Mal der Rechnungshof, wird ein Baustop verhängt und die rechnungshofprüfung ergibt dann Zielkosten von max. 2 Mrd. €, wenn man die "Begleitkosten" der Medizintechnik herausrechnet, ansonsten sind´s halt 5 Mrd.-in sieben Jahren verkündet dann ein neuer roter Bürgermeister die termingerechte Fertigstellung unter Einhaltung der Kostenobergrenze von 7,5Mrd.€-wetten, daß die Geschichte auch wieder so ausgeht, wie jüngst Skylink, Stadthallenbad, Hauptfeuerwache, Pratervorplatz etc.

Gast: alex55
18.09.2012 15:33
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und wieviel..

und wieviel darf es diesmal kosten???

825 Mio. x 3 = 2.475 Mio. in Wirklichkeit?

(siehe eigentlich alle größere Bauprojekte wo Politiker die Hände offen halten.. ich meinte sich miteinmischen... aehmm... beteiligt sind)

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Re: und wieviel..

Das geht sich nicht aus von der ehemals 1955 projektierten Bauzeit von 19 Jahren und 1 Milliarde Schilling wurden dann bei Start 1975 37 Jahre und 45 Milliarden ÖS.

Von der anstrengenden Tätigkeit

wir er ganz schön Durstig gewesen sein unser Grün/ Roter Veltliner

super

unser bürgermichi beim einbetonieren des gedenkdopplers, prost und freundschaft. endlich nach dem dritten anlauf ist es geschaft die richtigen dürften endlich zum (bau) zug gekommen sein.

Re: super

ein doppler passt da nicht hinein.
für ein - mit erheblichen kostenüberschreitungen - zu errichtendes gebäude an der brünnerstrasse kommt nur eine bouteille brünnerstrassler in frage.