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Lkw reißt Oberleitung ab: Sechs Straßenbahnlinien lahmgelegt

26.09.2012 | 12:29 |   (DiePresse.com)

Wegen eines Fahrleitungsgebrechens mussten sechs Straßenbahnlinien ab der Börse am Ring kurzgeführt werden. Im Frühverkehr gab es chaotische Zustände.

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Eine Unachtsamkeit löste am Mittwoch chaotische Zustände im öffentlichen Frühverkehr in der Wiener Innenstadt aus. Ein Lkw-Fahrer hatte vergessen, den Ladekran seines Schwerfahrzeugs einzuziehen. Am Schottenring bei der Börse riss er deshalb während der Fahrt eine Oberleitung ab.

Insgesamt sechs Straßenbahnlinien waren betroffen. Der durchgehende Fahrbetrieb der Linien 1, 2, D, 5, 33 und der Vienna Ring Tram war nicht möglich, gaben die Wiener Linien bekannt. Ein Schienenersatzverkehr wurde nicht eingerichtet. Die Passagiere mussten ab etwa neun Uhr längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Eine Stunde später war der Schaden behoben. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.

Die Linie D verkehrte nur zwischen Südbahnhof und Schwarzenbergplatz bzw. Nußdorf und Augasse. Die Linie 1 fuhr nur zwischen Stefan Fading Platz und Kärntner Ring/Oper. Keinen Fahrbetrieb gab es zwischen Kärntner Ring, Oper und Prater Hauptallee. Die Linie 2 verkehrte nur zwischen Ottakring und Josefstädter Straße bzw. Friedrich Engels Platz und Praterstern. Zwischen Josefstädter Straße und Taborstraße, Heinestraße gab es keinen Betrieb.

Die ebenfalls betroffene Linie 5 musste ihren Betrieb zwischen Klosterneuburger Straße, Wallensteinstraße und Lerchenfelder Straße einstellen. Sie fuhr nur geteilt zwischen Westbahnhof und Josefstädter Straße bzw. Praterstern und Bahnhof Brigittenau/Wexstraße. Die Linie 33 sowie die Vienna Ring Tram war dadurch an der Weiterfahrt gehindert.

(APA)

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30 Kommentare
 
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Gast: 1, 2, D, VRT, 5 und 33
26.09.2012 15:21
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Blöde Frage...

Wo bitte befindet sich die gemeinsame Schnittstelle vom 1, 2, D, VRT, 5 und 33 das ein Oberleitungsschaden diese Linien unterbrechen kann, einzige Erklärung wäre das es keine Trennstelle gibt zwischen Linie D (vom Ring) bis zum 5/33 (FJ-Bahnhof) , wenn das aber der Fall ist gehört den Wiener Linien mehr als gehörig auf die Zehen gestiegen!

Die ganze Sache wird noch komischer mit der Linie 2 und dem VTR und der Tatsache das der 1er nicht über die Linie O umgeleitet wurde, offensichtlich war man da in der Zentrale der Wiener Linien wie üblich hoffnungslos überfordert, als Tipp hier im Kindergarten können die Kids Modeleisenbahnen besser steuern als die WL, dann eben von dort Fachkräfte holen die ihr Handwerk verstehen!

Das kein Schienenersatzverkehr eingerichtet wurde bleibt hingegen verständlich, für eine Bim-Garnitur bräuchte man 2 Busfahrzeuge.

Die Krönung war wieder mal die Idee man möge doch bitte auf die U-Bahn umsteigen, begrenzt geht das am Ring mit der U2 und U4, im große und ganzen war die Idee voller Schnaps, weil würde das mit U-Bahn gehen, hätte man die Straßenbahnen schon längst abgetragen, hat man nicht, die Straßenbahn ist und bleibt das Rückgrad des Nahverkehrs, ob das dem Rathaus samt der ÖVP/SPÖ/ÖVP/Grüne (die sich in diesem Punkt vor allem eines sind, einig wie beste Freunde!) und den Wiener Linien gefällt oder nicht!

Gast: hubblo
26.09.2012 15:04
6 0

die frage aller fragen:

wieviele abgeordnete sind deswegen zu spät gekommen?

Gast: Wasserlaeufer
26.09.2012 14:40
1 0

Doch nicht ganz ungefaehrlich

das Obereissen (Herunter-Reissen).

Gast: Eleonora K.
26.09.2012 14:13
2 5

Bim-Linien

Bitte was sind Bim-Linien. Ich kann diesen Ausdruck nicht im Österreichischen Rechtschreib-Duden finden.

Re: Bim-Linien

Das ist das Sprachniveau auf dem diese Qualitätszeitung angekommen ist.

Antworten Gast: ido
26.09.2012 14:50
4 0

Re: Bim-Linien

Was bitte ist der "österreichische Rechtschreib-Duden"? Ich kann dieses Buch nicht in der hiesigen Bibliothek finden.

3 0

Re: Bim-Linien

Bim ist in Wien eine geläufige Bezeichnung für die Straßenbahn.

Gerne behilflich!

Re: Re: Bim-Linien

Die Draamweih! Inonation harmonisch. Seltener "die Tram". Nie "der Tram", das ist Zürichdeutsch. Bim hat allenfalls Bezirksblattniveau, Straßenbahn hat dafür eindeutig zu viele Silben.

Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

ab jetzt wird es an der Qualität gespart.

Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Bist du gelähmt, was für ein selten dämlicher Beitrag, der auch noch 11 positive Bewertungen bekommt. Der gemeine Leser der Presse-Online ist wahlich der neue kleine Mann Österreichs.

Den LKW hat wahrscheinlich ein

Grüner gefahren. Anders kann ich mir Ihren Kommentar nicht erklären ...

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Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Soviel Blödsinn in einem Satz, Respekt, das kriegt man sogar im Forum hier selten zu lesen. Bzw. ist das wohl eher ein schlechter Trollversuch.

Falls nicht:
- Wie hätten teurere Jahreskarten verhindert, dass ein LKW die Oberleitung abreißt?
- Vom Zeitpunkt des Unfalls weg die Oberleitung in einer Stunde wieder funktionsfähig machen (inkl. Anfahrt des Reparaturteams etc.) ist eine phantastische Zeit. Das wüssten Sie auch, wenn Sie nur ein bisschen Ahnung hätten.

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Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

leider wird auch an der qualität der növp-poster gespart-manche wissen nicht mal',wieviele tage das jahr...

Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Falsch!
Ich habe noch nie die Schüssel/Fekter-Partei gewählt.
Aber auch nie mehr die Vasilaku/Häupl rotgrünInnen. Demokratie findet nicht einmal alle 5 Jahre statt.

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Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Zu erwarten, dass Demokratie funktionieren kann, indem man alle 3 oder 4 Jahre ein oder zwei Kreuzerl macht, ist schon fast kindlich-naiv. Aber für Demonstrationen is man sich dann doch zu gut und zu bequem, da schimpft man lieber vom Sessel über die "Chaoten" auf der Straße.

Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

vielleicht rüstet ihr neuer favorit auf gummiseile um-vom nötigen material hat er ja genug daheim...

Antworten Gast: toro
26.09.2012 12:50
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Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Sensationell viel Unsinn in 2 Zeilen.
1. Jahreskarte kostet € 365,--.
2. Reissfeste Leitungen, die auch einem Lkw standhalten gibts wo genau?

Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Danke, ebenfalls!

1. für die Jahreskarte wird mir monatlich 37,50 EUR vom Konto abgebucht, 10x im Jahr, also 10x37,5=....365? Ka, aber nur im grünInnenparadies

2. "Ein Schienenersatzverkehr wurde nicht eingerichtet." Echt toller Service!

Antworten Antworten Antworten Gast: stoneland
26.09.2012 15:03
0 0

Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Ein Schienenersatzverkehr wurde nicht eingerichtet. Eine Stunde später war der Schaden behoben.

ein ganz klarer fall von minderer qualität, habe ich recht?

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Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Und wenn die Wiener Linien den ganzen Tag über 50 Busse + Fahrer in Bereitschaft hielten, nur falls mal ein LKW eine Oberleitung abreißt, wären Sie der erste, der sich über diese Geldverschwendung beschwert, weil die 98 % der Zeit herumstehen.

Ersatzverkehr wird immer erstmal aus freien Bussen der aktiven Buslinien gestellt, dann werden je nach Bedarf noch zusätzliche Busse aus den Garagen geholt. Das ist in Fällen eines U-Bahn-Ausfalls adäquat, weil die U-Bahn das höchstrangige Verkehrsmittel ist. Wenn dagegen die Straßenbahn ausfällt, ists vernünftiger, die Busse auf ihren Stammlinien einzusetzen, da die Leute, wenn's schon Probleme gibt, wenigstens auf ordentliche Intervalle bei den Buslinien vertrauen können.

Re: Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

welche buslinie fährt dort, auf die man umsteigen konnte?

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Re: Re: Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Jetzt san's ned so wehleidig, Wien hat eins der dichtesten Öffi-Netze der Welt, im inneren Bereich (da, wo auch die betroffenen Linien fahren) kommt man fast zu jedem Block mit einer Bim oder einem Bus. Wenn dann mal 2, 3 Linien für eine Stunde (!) teilweise (!) ausfallen, latschens halt die 5 min zur nächsten U-Bahn-Station oder fahren Bus und U-Bahn und einmal umsteigen.

Antworten Antworten Antworten Gast: toro
26.09.2012 14:08
2 5

Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Ändert nichts am Preis von 365,--.
Wenn sie natürlich die teurere Variante in Raten wählen wollen...

Nebenbei: es gibt ausschließlich die Möglichkeit von 12 Monatsraten zu 31,25, nicht 10 zu 37,50.

Also auch hier wieder: fail.

Re: Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

@ "es gibt ausschließlich die Möglichkeit von 12 Monatsraten zu 31,25, nicht 10 zu 37,50."

Gibt es eventuell einen Quellenhinweis für diese, mir bis jetzt noch unbekannte, Zahlungsmodalität? Wäre interessant....

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: toro
26.09.2012 16:46
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Re: Re: Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

Große Güte.
Homepage Wiener Linien.

"Zahlung in Monatsraten:
•Der Gesamtpreis der Jahreskarte beträgt € 375,00, welcher in 12 Teilbeträgen á € 31,25 von dem bekannt gegebenen Bankkonto mittels Einziehungsauftrag eingezogen werden."

So schwierig?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hauptsächlich die Jahreskarte wurde auf 375 EUR verbiligt

"Große Güte"...?? Sie sind offensichtlich ebenso dialogbereit wie die Frau VizebürgermeisterIn.

Auf meinem Konto finde ich aber folgende Abbuchung:

05.09.2012 Abbuchung Einzugsermächtigung ***** WIENER LINIEN GMBH & CO KG ****** 05.09.2012 -37,50

12x37,50=450 EUR!

Entweder stimmt die Information auf der Homepage der Wiener Linien nicht oder werde ich von der Wiener Linien betrogen.
Das muss ich jetzt echt klären!

 
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