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Verparktes Währing denkt nicht an Pickerl-Einführung

03.10.2012 | 15:44 |   (DiePresse.com)

Der 18. Bezirk ist vom "Verdrängungseffekt" der Parkpickerl-Ausweitung besonders betroffen. Die SPÖ wettert gegen den "einzigen Bremser".

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Der Wiener Bezirk Währing (18. Bezirk) ist von der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung besonders betroffen - weil er nicht mitmacht. Seit Anfang der Woche ist es dort eher schwierig, einen freien Parkplatz zu finden. Grund dafür sind oft Pendler, die in anderen Bezirken ihr Auto nicht mehr abstellen können und die nun in Währing ihr Glück versuchen. Der Verdrängungseffekt sei zu erwarten gewesen, zeigt sich Bezirksvorsteher Karl Homole (ÖVP) am Mittwoch wenig erstaunt. An die Einführung des Pickerls denkt er aber trotzdem nicht.

Andere Bezirke außerhalb des Gürtels bzw. Bezirksteile wurden mit Anfang der Woche in eine Kurzparkzone umgewandelt. Lediglich Anrainer mit einer Ausnahmegenehmigung, dem sogenannten Parkpickerl, können dort ihr Auto länger abstellen. Doch Währing ist anders: Dort war von der Bezirksvorstehung eine Befragung angesetzt worden, die ein klares Resultat ergab: 64 Prozent der Bewohner sprachen sich gegen das Pickerl aus.

Einführung würde Problem verlagern

Er habe, so betonte er, das Parkpickerl in Währing nicht verhindert, sondern die Bürger gefragt. Und an diese Abstimmung werde er sich halten. Auch wenn er bestätigt, dass derzeit deutlich mehr Autos auf der Suche nach einem Stellplatz durch den Bezirk kreisen. In manchen Gegenden gebe es kaum mehr Parkplätze.

Würde man nun das Parkpickerl einführen, käme es dadurch nur erneut zu einer Verlagerung des Problems: "Wir müssten im Bezirk eine Grenze ziehen, dann hätten wir den Krieg innerhalb des Bezirks." Denn nicht nur in Währing, sondern auch in Hernals oder in Ottakring gebe es außerhalb der Pickerlzonen kaum mehr freie Plätze.

"Jetzt muss die große Politik eine Lösung finden", forderte Homole. Die Stadt müsse nun endlich die Vorschläge für ein künftiges Modell der Parkraumbewirtschaftung präsentieren, über das bei der Wiener Volksbefragung kommendes Jahr abgestimmt werden soll. Noch höre man nämlich davon nichts. "Auch die Bezirke sind bei der Vorbereitung nicht eingebunden", kritisierte Homole.

SPÖ: "Einziger Bremser"

Die SPÖ macht Bezirksvorsteher Homole für die angespannte Situation im 18. verantwortlich. Die akuten Probleme seien absehbar gewesen, befand Bezirksvorsteher-Stellvertreter Josef Eichinger (SPÖ) in einer Aussendung: "Wir haben daher immer gefordert, dass sich ÖVP-Bezirksvorsteher Karl Homole mit den Nachbarbezirken in der Parkpickerl-Frage gründlich abstimmen soll. Das hat er sträflich unterlassen."

Homole sei der "einzige Bremser" für eine konstruktive und zielführende Verkehrslösung im 18. Bezirk und trage an dem nun herrschenden "Parkplatzchaos" die Hauptschuld, ärgerte sich Eichinger. Nach Ansicht des SP-Politikers sei Homoles einzige Amtshandlung zum Thema Parkpickerl eine "freihändig vergebene Bürgerbefragung" gewesen.

Opposition: "Schlimmste Befürchtungen"

Die Opposition im Rathaus macht sich unterdessen für eine Aufhebung der neuen Parkpickerl-Regelung stark. Was sich seit Montag abspiele, übersteige die "schlimmsten Befürchtungen", befand etwa Wiens VP-Chef Manfred Juraczka in einer Aussendung. Inzwischen würden sogar schon Unternehmer klagen, dass Arbeitnehmer aus dem Umland kündigen, weil sie sich die Parkgebühren nicht leisten können, berichtete der VP-Politiker. Nun sei es an der Zeit, die Notbremse zu ziehen und ein neues, sinnvolles Verkehrskonzept zu erstellen.

Von "Wildwestszenen" berichtete FP-Klubchef Johann Gudenus. Beschimpfungen, Drohungen und aufgebrachte Anrainer seien direkte Folge der rot-grünen Verkehrspolitik. Der Verdrängungswettbewerb bringe in den neuen "Inkassozonen" nur wenig Erleichterung für die Autofahrer, in den angrenzenden Bezirksteilen bzw. Bezirken gehe es dafür rund. Auch Gudenus forderte, das Parkpickerl bis zur Volksbefragung auszusetzen.

Strafen ab Donnerstag

Ungeachtet aller politischen Debatten wird es nun bald ernst. Die in den ersten Tagen gewährte Schonfrist endet: Autofahrer, die ab morgen, Donnerstag, in den neuen Pickerl-Bezirken ohne Pickerl oder Parkschein erwischt werden, müssen zahlen. Die Strafgebühr beträgt 36 Euro.

(APA)

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192 Kommentare
Gast: Währingdauerparker
04.10.2012 12:03
1 1

Dann halt nicht - mich freuts!


Verdrängungseffekt

Ja das mag sein. Ich frage mich nur, wieso jene, die von diesem Verdrängungseffekt bisher betroffen waren (und darunter gelitten haben) durch Rücknahme der letzten Reform wieder zum Handkuss kommen sollen? In unserer Wohngegend gibts mittlerweile spürbar weniger Verkehr und somit einen deutlichen Gewinn an Wohnqualität.

Gast: GRÜNER KAKTUS
04.10.2012 11:53
1 10

Die vielen Wienverpester können ja in den Westen pendeln! Denn in Tirol oder Vorarlberg ist das Lohnniveau sowieso höher!

Und Parkplätze haben die so viel, da kann jeder mit 2 Autos hinfahren!
Und Tschüss!

Re: Die vielen Wienverpester können ja in den Westen pendeln! Denn in Tirol oder Vorarlberg ist das Lohnniveau sowieso höher!

auf die idee, dass die pendler in wien deshalb arbeiten, weil die wiener betriebe sie brauchen sind sie wohl noch nicht gekommen?

wenn die pendler weg sind, sind auch die betriebe weg und somit einiges an steuerleistung, die diese stadt aber dringenst braucht

Antworten Antworten Gast: hinterfragergast
04.10.2012 14:01
0 5

Re: Re: Die vielen Wienverpester können ja in den Westen pendeln! Denn in Tirol oder Vorarlberg ist das Lohnniveau sowieso höher!

No, da werden vielleicht manche Wiener wieder einen Arbeitsplatz in "ihrer" Stadt finden … Gut für die Wiener Arbeitslosen zahlen.

Antworten Antworten Gast: GRÜNER KAKTUS
04.10.2012 13:34
0 4

Re: Re: Die vielen Wienverpester können ja in den Westen pendeln! Denn in Tirol oder Vorarlberg ist das Lohnniveau sowieso höher!

Ihre Rechnung ist eben falsch!
Wien hat genug Arbeitslose, die dann eine Arbeit hätten.

Gast: Garst
04.10.2012 11:38
4 0

Und aus Kaisermühlen

haltet eure Sch. Car to share Kraxn raus. Oder ich räum so eine Sardinenbüchse das nächste Mal mit meinem Benz weg.

!3! Sardinenbüchsen im Umkreis von einem Block. Wer verdient da? Seid ihr noch ganz dicht?

Gast: Grünsiedel
04.10.2012 11:19
6 0

Verdeckte Parteienfinanzierung in Wien

ist doch merkwürdig, zuerst subventioniert die Stadt die Garagenbauten der APCOA, dann verknappt die Stadt frei verfügbare Parkplätze, Garagengebühren werden erhöht. So einer Stadtregierung muss man ja zu Dank verpflichtet sein. Investigativer Journalismus sollte sich einmal anschauen, welche direkten und indirekten Zahlungsflüsse es zwischen Betreibern von Parkeinrichtungen und der Gemeinde Wien sowie zu den Roten und Grünen gibt (Parteien, Vorfeldorganisationen, Funktionäre). Einem wird dieses Thema sicher nicht interessieren: Peter Pilz.

Re: Verdeckte Parteienfinanzierung in Wien

Genau!!
Wurden offene Parkplätze auf öffentlichem Grund (z.B. Gänsehäufel) zur Verpachtung ausgeschrieben?
Wer sind die Eigentümer der Parkraumbeteiber?
Wohin fließen die Einnahmen?


Gast: Hubertus
04.10.2012 11:09
6 0

Nicht überraschend

Was will man :griechische Zustände halt. Und der "Gspritzte hat immer Saison" macht mit. Wenn schon Unsinn, dann kann man auf die SPÖ Wien vertrauen, daß sie mitmacht.

Gast: gurkensalat
04.10.2012 11:08
0 4

ausländische Kennzeichen ...

viel viel weniger ... alleine dafür bezahle ich gerne.

warum muss ich mich mit polen, serben, ungarn und bulgaren um parkplätze in wien streiten ?

Re: ausländische Kennzeichen ...

Sie können sich sicher nicht leicht entscheiden welche Partei nächstes Mal zu wählen, die grünInnen oder die FPÖ, wenn es um Ihre Xenophobie und Ausländerhass geht, es gibt kaum noch Unterschied zwischen den beiden.

1 0

Xenophobie...

...ist nur mehr gegen Einpendler zulässig!

Antworten Antworten Gast: Karl der Kleine
04.10.2012 15:23
2 0

Re: Re: ausländische Kennzeichen ...

der linke und der rechte Rand hat mehr gemeinsam als jeder Linke und Rechte glaubt. Schließt sich der politische Kreis, sind der linke und rechte Rand unmittelbare Nachbarn. Totalitär, xenophobisch, menschenverachtend. Bekanntlich war ja der Faschismus das kleine Kind des Kommunismus. Die Grünen sind ebenfalls nach der FPÖ entstanden.

Gast: Uridil
04.10.2012 10:38
11 0

Durchhalten

Liebe Währinger, haltet durch, bis diese Rot-Grüne Chaotenpartie abgewählt ist und danach eine sinnvolle Verkehrspolitik in Wien gemacht werden kann. Eine Wien-weite Volksbefragung zum Thema Parkpickerl Ja oder Nein ohne Wenn und Abers trauen sich die Rot-Grünen nicht. Es ist so typisch für Rot-Grün, zuerst keine ausreichende Infrastruktur zu schaffen, undurchdachte Maßnahmen verbunden mit Gebühren einzuführen und dann mit einer Hetzkampagne gegen Pendler und die Mobilität innerhalb Wiens (Autofahrten zwischen Wiener Bezirken) zu beginnen. Warum Juraczka diese Zustände nicht mehr anprangert, ist mir ein Rätsel.

Ich werde nie ganz verstehen...

für was man in einer kleinen Stadt wie Wien ein Auto haben muss, wenn man nicht außerhalb arbeitet.

Und wer unbedingt eins braucht, echauffiert sich darüber dass Parken nicht gratis sein soll?
Die Infrastruktur Wiens stammt noch aus dem 19. Jahrhundert und wurde großteils für Kutschen konzipiert. Ist doch schön wenn die Blechkisten wieder zurückgedrängt werden!

Gast: und weiter gehts
04.10.2012 10:12
1 0

Gestern mit einem Grünen geredet

die hatten so eine Station betrieben, wo für Jugendliche Fahrrad Sicherheits Checks gemacht werden. Zur Park Situation: Endlich haben wir den Häupl jetzt so weit, aber wahrscheinlich kommt eh das Anrainer Pickerl um 40€. It looks like, als hätten da so manche einen Kilo zu viel gelöhnt.

Gast: Fr
04.10.2012 10:09
7 0

Das Chaos war ja wohl von unverbesserlichen Autohassern programmiert!


Nicht nur im Wesrten Wiens gibt es Probleme!

Wien 13

Autobusintervall eine halbe Stunde....
Parken um wenigstend die U4 zu verwenden - seit dieser Woche unmöglich! Bis zu 1/3 der Parkplätze werden - ganz logisch (und absehbar) - von Nichtwienern benutzt (und -zig Parkplätze hat (Rathaus)man(n) den Botschaften geschenkt die sowieso eine Menge Parkplätze auf ihrem eigenen Gelände haben...)

Es fehlen Kurzparkzonen neben U-Bahnstationen um jemand hinzubringen oder abzuholen....
(ich mache seit Jahren vergeblich darauf aufmerksam)

Eine eigenartige Marktwirtschaft haben wir... Durch dramatische Verteuerung von knappem Gut soll es mehr werden?

Seit 1945 - der Zeit der Ruinen - weiss man dass es die Vollmotorisierung geben wird. Aber geschehen ist nichts!

Oder: Den Wienfluss nutzt man für halbjährig Radfahrer.... anstatt ganzjährig für Parkplätze...

Ein ähnliches Versäumnis ist die gleichzeitige Verwendung der Straßenfläche für ein Dutzend oder mehr Nutzer
- Schienen
- fliesenden Verkehr
- Parkplatz
- Fußgänger
- Wasser
- Kanal
- Gas
- 230 V Netz
- Hochspannungsnetz
- TV-Kabel
- Telefon
- div. Signalkabel
usw..
Kein Wunder dass durch Abnutzung und gegenseitige Störung andauernd gegraben wird...

Wozu leisten wir und Stadtplaner? Wo sind Vorschläge der Wissenschaft und Unis?

Geistlose Abzocke ist zuwenig!

Gast: Gast Parkhaus
04.10.2012 09:29
8 0

Volle Parkhäuser U3 U4

Am Mittwoch und Donnerstag waren die Park und Ride Parkhäuser in Hütteldorf U4 und Ottakring U3 voll, ab ca. 8:45 keine Einfahrt mehr möglich.

Trifft Wiener die ungünstig Wohnen und in die U-Bahn umsteigen wollen genauso wie auswärtige PKW-Fahrer.

Zuerst ausreichende Infrastruktur schaffen, dann Parkpickerl einführen, nicht umgekehrt.

Interessanterweise waren die neuen Zonen ab ca. 19:30 wieder zugeparkt, also ein Bewohner der neuen Pickerlzonen hat wieder nicht die Garantie, am Abend einen Parkplatz zu bekommen.

Punkuell wird man sicherlich Wohnsammelgaragen bauen müssen, mit oder ohne Pickerl. Ebenso müssen die Park und Ride Anlagen maßiv ausgebaut werden.
Straßen, U- und Schnellbahnen sind in der Stoßzeit übervoll und verspätet, auch hier sind Verbesserungen dringend nötig, um Verkehr von der Straße wegzubekommen.

Pickerl ohne Infrastrukturmaßnahmen führt nur zu Chaos und Auseinanderdividieren der lokalen Bevölkerung.

Antworten Gast: toro
04.10.2012 12:05
0 4

Re: Volle Parkhäuser U3 U4

Man bekommt jederzeit einen Garagenplatz. Zahlen will halt niemand dafür.

Antworten Antworten Gast: bergziege
04.10.2012 16:07
2 0

Re: Re: Volle Parkhäuser U3 U4

Sind Sie bei den P+R von U3 und U4 kontrollieren gewesen? Auf Verdacht so etwas zu behaupten, ist inakzeptabel.

Antworten Gast: Parkhäuserl
04.10.2012 11:48
4 0

Re: Volle Parkhäuser U3 U4

@Gast Parkhaus:

Ihre Aussage "Zuerst ausreichende Infrastruktur schaffen, dann Parkpickerl einführen, nicht umgekehrt." setzt Hirn bei den dafür Verantwortlichen voraus - damit ist wohl alles gesagt !

8 0

Re: Volle Parkhäuser U3 U4

das ist in wien nichts neues erst wird gemacht danach wird gedacht.

Gast: xxxx
04.10.2012 09:25
0 9

Soweit ich Währing kenne denkt da gar keiner irgendwas!

Istein sehr eingebildeter Haufen.

Antworten Gast: Gast 1180
04.10.2012 09:55
6 0

Re: Soweit ich Währing kenne denkt da gar keiner irgendwas!

Bitte sachlich bleiben, Beleidigungen sind nicht hilfreich.

Gast: ösi
04.10.2012 08:54
5 0

Die Lösung wäre ein Gratispickerl

Liebe Genossen! Ihr wollt eine Erleichterung. Mein Vorschlag: Kurzparkzone für den 18ten und Gratispickerl für alle Anrainer. Aber da es euch nicht um den Verkehr sondern nur ums Geldkassieren geht und ihr wiedereinmal den Ärmeren das Geld aus der Tasche holen wollt, wird dieser Vorschlag wohl auf taube Ohren treffen.

Gast: sepperldepperl
04.10.2012 07:51
7 1

Verstehe ich nicht ! bitte um Hifle !

Geht ma in die betroffenen Bezirke, dann findet man jetzt Gassen udn Strassen, die fast leer sind!.

Eh, und wozu?
In anderen Bezirken, fehlen eben diese Parkplätze weil die Bevölkerungsdichte höher ist oder es eben mehr Autos gibt.

Warum gibt es eigentlich ein Pickerl für Wiener Bezirkbezogen?
Wo ist hier der Sinn?

Wenn jenmand ein Auot braucht und fahren will, dass setzt er sich trotzdem ins Auto.
Die meisten haben am Arbeitsplatz einen PP und fahren deswegenmit dem Auot ( siehe 19 Bezirk)

Wiener gehen nur noch in die großen Shoppinghalls einkaufen oder dort wo ich einen PP habe (Hofer bsp)
Nahversrogung wird es bald keine mehr geben

Antworten Gast: zufussmitdemautounddemrad
04.10.2012 14:06
0 4

Re: Verstehe ich nicht ! bitte um Hifle !

Für den Nahversorger benötigt man kein Auto! Dorthin geht man zu Fuß!

0 8

Re: Verstehe ich nicht ! bitte um Hifle !

Sie verstehen es einfach nicht.
Nachdenken hilft!

10 1

Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":


Wie ZERSTÖRE ich in ein FUNKTIONIERENDES SYSTEM und richte ein CHAOS an ?

Jetzt müssen wir uns das auch auf Bundesebene vorstellen !!

Antworten Gast: bergziege
04.10.2012 16:22
1 0

Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

Dazu passend ist das grüne Schweigen, wenn es um das OWS am Steinhof geht. Dort regiert zur Zeit noch die grüne Natur. Aber aus Opportunismus vergessen die GrünnInen darauf , dass sie 2006 GEGEN die Verbauung des Geländes stimmten. Jetzt, da sie in der Stadtregierung sitzen, stört sie zusätzliches Verkehrsaufkommen in dieser wunderschönen, höchst sensiblen Gegend nicht mehr. Dafür gibt es nun stadteinwärts das Parkpickerl, zu jeder sich bietenden Gelegenheit wird am Ring der Rasenteppich gerollt und der Verkehr zu Staus umgeleitet. Ist das noch Grün? Nein. Das ist, so wie Sie es nennen "GRÜNES REGIEREN" - CHAOS!!!

Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

... das hab' ich in Athen gelernt ...

Antworten Gast: k.u.k Feldmarschall
04.10.2012 08:49
1 0

Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

Das ist wohle eher eine typische Frauendomaine.

Antworten Gast: funktion
04.10.2012 07:33
2 10

Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

Wenn für sie die langwierige Parkplatzsuche rund um die eigene Wohnung - nur weil dort Autos aus halb Europa parken - "ein funktionierendes System" darstellt, dann wurde dieses wirklich zerstört.

Ich habe gerne einen Parkplatz in der Nähe meiner Wohnung - und zwar ohne unnötige Suche. Seit der Einführung des Parkpickerls funktioniert das einwandfrei.

2 9

Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

Das Chaos war VOR dem Pickerl in den betroffenen Bezirken.


Antworten Antworten Gast: sepperldepperl
04.10.2012 07:41
10 1

Re: Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

nix wissen von auskennen.
vorher hatte ich im 18 kein Parkplatzproblem, aber Dank dem Pickerl habe ich eines

1 9

Re: Re: Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

Dank der Abstimmung der Bewohner und event. der eigenen Fehlentscheidung und Dank des Bezirksvorstehers haben Sie ein Problem!

Die Währinger sind selber Schuld an der Situation! Recht so!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: K(r)ampfposter
04.10.2012 10:16
8 1

Re: Re: Re: Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

Lieber GRÜNER Kampfposter namens "JoeJo":

Tun's lieber was arbeiten oder sind's Rathausbeamter ?

0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Ein Beispiel für "GRÜNES REGIEREN":

Tja, ich habe heute frei...soll Leute geben die Schicht arbeiten, schon mal davon gehört? Oder haben Sie nur Termine am Arbeitsamt?

Gast: ZurFi
03.10.2012 21:41
13 5

Ich sitze neuerdings drei mal soviel im Auto wie davor.

Nämlich um einen Parkplatz zu suchen. Seit in Teilen des 14. Kurzparkzone ist, gibt es im restlichen 14. und im 13. keine Parkplätze mehr. Zusätzlich zur Parkplatzsucherein kann ich mir jetzt noch einen neuen Hausarzt und eine neue Autowerkstatt suchen, obwohl ich mit beiden zufrieden bin. Aber leider sind sie in der Kurzparkzone. Zum zu Fus gehen zu weit und für die Öffis zu nah und dadurch zu teuer. Sinvolle Kurzstreckenfahrscheine gibts ja in Wien auch nicht. Ich habe langsam keine Lust mehr, ir das noch anzutun und denke ans wegziehen.

Antworten Gast: gast128
04.10.2012 11:14
0 4

Re: Ich sitze neuerdings drei mal soviel im Auto wie davor.

Soll das eine Satire sein? Ihr Hausarzt ist zu nah für Öffis und deswegen zu teuer, daher fahren Sie lieber mit dem Auto 3x solange wie bisher??? Was suchen Sie denn nun? Einen Hausarzt im 20, damit sich die Öffis auszahlen, Pickerl gibst dort auch, also besser einer im 21? Fragen Sie mal Ihren derzeitigen, der wird Ihnen vermutlich zum Fahrrad raten. Zur Autowerkstatt: müssen Sie dort daneben parken? Also eigentlich alle meine bisherigen hatten einen eigenen Parkplatz. Aber ich seh's mal positiv. Bei den vielen Plus für Ihr Posting gibts in Wien vielleicht sogar mehr als einen freien Parkplatz mehr.

Re: Ich sitze neuerdings drei mal soviel im Auto wie davor.

endlich eine Person weniger in Wien

Gast: Alt-Währinger
03.10.2012 20:06
8 16

Das ist eben direkte Demokratie

In Währing wurde die Bevölkerung befragt. Die Mehrheit hat sich gegen das Parkpickerl ausgesprochen. Die Währinger müssen sich nun mit den Konsequenzen ihres Handelns leben. Vielleicht überlegt sich der ein oder anderer bei einer nächsten Befragung die Konsequenzen seiner Stimmabgabe und folgt nicht nur blind den Populismus eines Lokalpolitikers.

Re: Das ist eben direkte Demokratie

die konsequenzen enden bei der nächsten wahl (dass rotgrün ne volksabstimmung zambringt traut ihnen sowieso keiner mehr zu) und dann haben die währinger immerhin 135€ gspart.

0 12

So kann wenigstens

Homole Garagenplätze im (schwarzen) Wifi verkaufen ...

Gast: HB4242
03.10.2012 19:29
13 0

Wieder mal ein tolles Thema von den wahren Problemen dieses Landes abzulenken ...

... die Bürger werden abgezockt, so oder so ....

Gast: Gersthofer
03.10.2012 19:24
13 1

Parkplatznot

Es ist sicher richtig, dass vor Einführung des Parkpickerls in Gürtelnähe keine Parkplätze zu finden waren, aber jetzt ist alles bis weit über das orthop. Spital Gersthof Richtung Schafberg und Türkenschanzpark verparkt. Teilweise mit Wiener Kennzeichen, teilweise mit anderen Kennzeichen.
Warum Wiener jetzt auch massenhaft draußen Parken ist die Frage.
Es kann sein, dass sie kein Pikerl für Ihr Gebiet kaufen wollten, oder ihr Antrag nicht nicht erledigt ist, oder das sie Pendler innerhalb Wiens sind.
Grundsätzlich sind die Zustände außerhalb der Pickerzone derzeit unhaltbar.
Ob eine Weltstadt ohne MIV auskommt?
Hat Wien wirklich schon genug öffentliche Verkehrmittel?
Machen sie in der Haptverkehrszeit einen Lokalaugenschein in den Staßen- oder U-Bahnen.
Im 43 beginnt man bereits Sitze zu entfernen um mehr Menschen hineinzwängen zu können.

Gast: andersdenker365
03.10.2012 19:20
4 10

ja, der liebe Homole

Der Homole hat aber den Vogel abgeschossen
Gerade in Währing wäre es sinnvoll gewesen, die Befragung nach Bezirksteilen (dicht Bebaut am Gürtel bzw. entlang der Währinger Straße, Cottageviertel, Randbereich) auszuwerten. Ob das insgesamt überall eine ABlehnung stattgefunden hätte ist zu bezweifeln.

Aber für die Währinger zum Trost:
Die Pendler können "eure" Parkplätze nur dann wegnehmen, wenn ihr mit eurem Auto wegfährt.
Bleibt einfach mit dem Auto stehen und fahrt mit den Öffis.
Dann findn auch die Pendler keinen Parkplatz und fahren ihrerseits mit den Öffis bzw Parken in den NÖ Gemeinden am Stadtrand entlagn der Schnellbahn!

und bald wird besser!

Antworten Gast: iona
03.10.2012 20:42
9 1

Re: ja, der liebe Homole

toll daß sich die nichtwähringer so viele gedanken darüber machen was die währinger tun und nicht tun sollten, entgegen ihren eigenen wünschen.
von so viel (unerwünschter) anteilnahme können andere bezirke nur träumen.

2 1

Re: ja, der liebe Homole

Bißchen Rechennachhilfe?

Wenn es in Gürtlenähe dichter besiedelt ist, als weiter draussen, welche Anrainer haben quantitativ das größere Gewicht?

Gast: Vereinfacht gesagt
03.10.2012 18:48
13 7

Immerhin betriffts ca. 300,000 Pendler und ca. 500,000 Wiener

Liebe Leute, was rot-grün am Besten kann, ist das Auseinanderdividieren der Menschen. Reagieren wir also auf diesen rot-grünen Terror dadurch, dass wir in Kurzparkzonen grundsätzlich nicht mehr einkaufen gehen. Sollten die ca. 800,000 Betroffenen dies wirklich konsequent durchziehen und zumindest 70-80% der Waren inklusive des täglichen Bedarfs außerhalb Wiens einkaufen, wäre der Spuk namens Vassilakou und Häupl innerhalb kurzer Zeit vorüber.