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Stadthallenbad: Sanierungsbudget fast ausgeschöpft

04.10.2012 | 12:59 |   (DiePresse.com)

Vor einem Jahr hätte die Sanierung fertig sein sollen, im Jänner gab es dann einen Baustopp. Insgesamt sind bereits Kosten von fast 17 Mio. Euro angefallen.

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Das desolate Wiener Stadthallenbad ist seit Monaten gesperrt. Sachverständige sind seit geraumer Zeit mit der Beweissicherung beschäftigt, um einen Überblick über entstandene Schäden im Zuge der Renovierungsarbeiten festzustellen. Einstweilen ist das vom Stadtparlament beschlossene Sanierungsbudget von 17 Millionen Euro nahezu ausgeschöpft. "Die derzeitige Kreditauslastung beträgt rund 16,4 Millionen Euro", berichtete Sportstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) am Donnerstag in der Fragestunde des Gemeinderats.

In dieser Summe seien auch schon die an das Gericht gelegten Vorschüsse enthalten, so der Ressortchef. Oxonitsch betonte allerdings, dass die im Zuge des Beweissicherungsverfahrens anfallenden Kosten im Regressweg geltend gemacht würden. Zudem werde man jene Summen einklagen, die mit einem Fehlverhalten der beauftragten Unternehmen bzw. einer mangelhaften Ausführung zusammenhängen.

Wiener Stadthallenbad: Original-Konzept nach Sanierung

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Baustopp im Jänner

Für die Gesamtsanierung des 1974 von Roland Rainer errichteten Baus, die nach ursprünglichen Plänen bereits im Herbst 2011 abgeschlossen hätte sein sollen, wurden im Gemeinderat 17 Millionen Euro beschlossen - mit einem Spielraum von plus/minus 20 Prozent.

Die Stadt veranlasste mit der Stadthalle und dem Sportamt jedoch im heurigen Jänner einen sofortigen Baustopp, nachdem die Arbeiten immer noch nicht abgeschlossen waren. Schwere Mängel - u.a. undichte Becken und technische Gebrechen am Hubboden - waren festgestellt worden.

Gutachten im Dezember erwartet

Oxonitsch sagte nun, dass die Beweissicherung in puncto Hubboden, der das Heben und Senken des Beckens ermöglicht, mittlerweile abgeschlossen sei. Ergebnisse könnten aber noch nicht bekannt gegeben werden, da diese noch Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens seien.

Andernorts sind die Sachverständigen noch zugange. So werden bekanntlich derzeit testweise die Becken wieder befüllt. Ein Gutachten wird frühestens im Dezember erwartet. Wann das Schwimmareal in Rudolfsheim-Fünfhaus wieder aufsperren wird, ist weiterhin unklar. Der Stadtrat betonte einmal mehr, man übernehme nur ein fertigsaniertes und funktionsfähiges Bad.

(APA)

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16 Kommentare
Gast: hättmas net so tättmas net...
04.10.2012 18:47
2 0

für 17 mio €,"freunde und paddeifinanzierer"

baut euch JEDER baumeister VIER stadthallenbäder.

SO SCHAUZ AUS!!!!!!!!!!!

:-((

(ca. 230 millionen alte ats sind das)

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A geh ...

... was jetzt mit Parkpickerl verdient wird, damit könnens zwei Bäder bauen, inkl. Garage versteht sich! ;-)

Verstehe ich nicht.

Wo doch Wien, laut Aussage der Stadtregierung, sooo gut verwaltet wird :-)

Gast: Mrs. Thatcher
04.10.2012 16:28
2 0

"I want my money back"

Geld spielt im rot/grünen Wien keine Rolle - "Wir hams ja" - der dumme Steuerzahler wird zur Kasse gezwungen, Parkpickerl, usw. usf.
und armselige Figuren - die Namen sind bekannt und werden im Text erwähnt - spielen sich als Politiker und unsere Wohltäter auf!

Um UNSER GELD ist denen nichts zu teuer.
Schlecht wirds einem.

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Re: "I want my money back"

aber kommen: die Mutbürger - die Wutbürger -und -die BrutWÜRGER.

2 0

Typisch,

der Staat (hier die Stadt) ist bekanntlich ein schlechter Kaufmann. Einem Privaten wäre das so sicher nicht passiert. Aber es ist ja nicht das Geld der Stadt, sondern das Geld der Bürger, das hier verschwendet wird und das ist Häupl und Konsorten herzlich egal.

Gast: 23
04.10.2012 15:38
2 0

Geld spielt ka Rolllo

...mit dem Geld hät man wahrscheinlich das Bad niederreißen und neu bauen können....
..sonst : wieder mal eine perfekte Maßarbeit einer Stadtverwaltung.....

alternative

man haett es ja so lassen und jeden tag nachfuellen koennen,
aber der versickernde urin waere nicht durch die UVP gekommen

Stadthallenbad desolat, Stadtverwesung desolat, Häupl ....., etc., etc.



Sie können es nicht ....

und werden es halt nie erlernen ....
Sozialisten und ordentlich wirtschaften - das ist ein Widerspruch in sich.
Übrigens: wie es der Frau Laska? noch in Florida?

Re: Sie können es nicht ....

ja, deshalb sollten hier schuessel grasser, rumpold, meischi, wirtschaften.
die frau rumpold wuerde in ener PK um 97000 dann alles erklaeren.


Gast: santino santan
04.10.2012 14:03
4 0

das gibts doch nicht ...

.... dass da monate- und jahrelang saniert wird und dann 2 monate vor der Wiedereröffnung, wird festgestellt, dass gar nicht saniert werden kann.

Wer ist der verantwortliche Projektleiter auf Seiten der Gemeinde?

Ich glaube, da will sich irgendjemand ein Denkmal setzen und irgendwoanders ein neues Bad errichten lassen!

Gleichzeitig wird jetzt auch das Amalienbad bis Dezember restauriert ... Wer plant so was?

Da soll das Volk gesunden Sport machen und es stehen keine Bäder zur Verfügung, in denen man tatsächlich schwimmen kann!

Wo ist die politische Verantwortlichkeit, die hier Steuergelder versenkt???

Gast: weinberg63
04.10.2012 13:45
1 1

Rainer =

= Schrottgebäude, Schrottdesign etc.

Antworten Gast: smilefile
04.10.2012 15:21
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?? Roland Rainer ,....Schrottdesign,....

1954: Preis der Stadt Wien für Architektur
1962: Österreichisches Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft
1962: Großer Österreichischer Staatspreis für Architektur
1969: Österreichischer Bauherrenpreis für die Siedlung Puchenau in Linz
1973: Ehrenmitglied („Honorary Fellow“) des American Institute of Architects
1979: Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst
1985: Ehrenring der Stadt Wien
2000: Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich[4]
2006: Österreichischer Bauherrenpreis für die Gartenstadt Roland-Rainer-Siedlung in St. Pölten posthum

Re: Rainer =

ganz schön d..m ...

Gast: HelleOlga
04.10.2012 13:39
5 0

Ein paar Beamte werden bei der Vergabe schon mitkassiert haben ...