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Vassilakou will Ausweitung auf Währing

05.10.2012 | 18:25 |   (Die Presse)

Verkehr. Bezirksvorsteher Homole solle umdenken und eine „Kurskorrektur“ vornehmen.

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Wien/Red. Fünf Tage nach Einführung des Parkpickerls im 15. und in Teilen des 12., 14., 16. und 17. Bezirks hat Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) eine erste Bilanz gezogen. Die Ausweitung der Gebührenzone habe den Bewohnern weniger Lärm und Durchzugsverkehr gebracht, die Auswirkungen seien „sensationell“.

Problematisch sei aber die Verdrängung der Parkplatznot vor allem in Richtung Währing. Deshalb appelliert sie an Bezirksvorsteher Karl Homole (ÖVP), eine „Kurskorrektur“ vorzunehmen und die Pickerleinführung zu beschließen. Homole hatte die Bezirksbewohner abstimmen lassen, ob sie künftig fürs Parken zahlen wollen. Die Mehrheit votierte mit Nein.

„Wir haben gewarnt“, zeigt sich Vassilakou wenig überrascht von der „drastischen Situation“. Eine Parkraumbewirtschaftung sei nur in großen zusammenhängenden Gebieten sinnvoll. Sie habe Verständnis für aufgebrachte Anrainer, diese sollten sich an die politisch Verantwortlichen – also an Homole – wenden. Provokante Statements liefert indessen der Grüne Kultursprecher Klaus Werner-Lobo – so twittert er etwa: „zielgruppe von övp & fpö sind radikale autofundis, unsere zielgruppe sind menschen, die gut zu kindern sind. welche wächst in zukunft mehr?“

Insgesamt gibt es in den fünf neuen Bezirken bis jetzt knapp 39.000 Neo-Pickerlbesitzer. Gestraft wird seit Donnerstag. 1624 Organmandate wurden am ersten Tag ausgestellt. Am Freitag (bis 13.30 Uhr) waren es 563.

Von der Ausweitung der Gebührenzonen sind einer Studie des Landes Niederösterreich zufolge 16.000 niederösterreichische Pendler betroffen. Daher werde es Gespräche zwischen Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) und Vassilakou über mögliche Konzepte geben, berichten die „Nön“. Eine Überlegung sei, dass sich Niederösterreich finanziell an Wiener Park-and-ride-Anlagen beteiligt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.10.2012)

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234 Kommentare
 
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Gelebter Stalinismus

Vassilokou meint, dass sich die Waehringer bei ihrem Bezirksvorsteher bedanken sollen. Bitte?

Er hat sie direkt befragt, und sie haben ihm eine Antwort gegeben. Gelebte Demokratie.

Aber so was versteht Vassilokou nicht. In ihrem Weltbild muss die Fuehrungselite, vulgo Nomenklatura, das Denken fuer die Leut uebernehmen, und das machen, was fuer die Leut am Besten ist. Auch wenn sie's noch nicht verstehen.

Das Foto ist genial


Die Realitaet ber noch gruseliger

Gast: Gastnals
08.10.2012 12:13
3 0

Keine Parkplätze im 17.

Bitte wo soll da jetzt was frei sein am Abend???
Kreise genausolang wie bisher.

Antworten Gast: Gast 1170
08.10.2012 18:29
0 0

Re: Keine Parkplätze im 17.

Genau, so erlebe ich es auch.

1. wieder keine Parkplätze am Abend.

2. Sinnlos leerer Parkraum tagsüber, jedoch Chaos außerhalb der Zonengrenze.

3. Pendler weden keine brachbaren Alternativen geboten, die dringend nötige Rrweiterung der Park und Ride Plätze wird frühestens 2015 fertig.

Das ist verantwortungslose Politik.

Gast: Garst
07.10.2012 21:35
1 0

Statt Parklücke: Zahnlücke!

Haha, ich halts nicht aus, so ein Chaos. Wann räumts ihr endlich die Schare to Car Kraxn von meiner Wohngegend weg?

Gast: nichtsgebracht
07.10.2012 16:44
4 0

Vassilakou lebt in Traumwelt

Auch ich muss leider die negativen Meldungen desr Anrainer des 17. Bezirks bestätigen. Es gibt am Abend KEINE Parkplätze für die Anrainer - tabsüber schon, aber da braucht sie keiner!!! Jetzt zahlen wir noch für´s stundenlage Suchen - kann man da die Verantwortlichen eigentlich nicht VERKLAGEN - wegen Irreführung und Falschaussagen (siehe obiger Artikel!)????

Viel Spaß dann in Währing....

Auch ihr werdet trotz des Pickerls am Abend kreisen. Ist echt lustig........

nach einer Woche in Hernals

Noch mals Danke.
Supertolles Konzept.
Für so was muß man nicht studieren. Oder doch???

Bereich Lacknergasse---Rosensteingasse.
Am Tag. Parkplätze im Überfluß. Weil ja jetzt die Pendler fehlen. Die mir arbeitender Person eh vollkommen wurscht sind. Die sind am Nachmittag eh weg.
Und am Abend geht das muntere im Kreisfahren (jetzt aber mit schönen BLAUEN Pickerl weiter)
Bekommt man nicht mal ein Fahrrad durch.

DANKE!!!!!!!!

Hoffentlich kommt bald eine offizelle Deppensteuer........dann hat das Ding endlich einen würdigen Namen.

Tolles konzept. Am Tag jetzt Parkplätze im Überfluss. Und am Abend.geht das das muntere suchen weiter. Da kannst nicht mal ein Fahrrad durch schieben. Bereich Rosensteingasse , Lacknergasse. Aber was durchaus beruhigt ist das man jetzt mit einem schoenen Pickerl im Kreis fahrt. Frau Stadtraetin sie sind einfach Super. Fuer so einen Bloedsinn hat man nicht studieren müssen. Oder etwa doch?????

Tolles Konzept.
Am Tag jetzt Parkplätze im Überfluss.
Und am Abend.geht das das muntere suchen weiter.
Da kannst nicht mal ein Fahrrad durch schieben.
Bereich Rosensteingasse , Lacknergasse.
Aber was durchaus beruhigt ist das man jetzt mit einem schoenen Pickerl im Kreis fahrt.
Frau Stadtraetin sie sind einfach Super.
Fuer so einen Bloedsinn hat man nicht studieren müssen. Oder etwa doch?????

Gast: Wasserlaeufer
07.10.2012 03:19
0 5

GroePPAZ

Gottseidank ist Wien nicht mehr Groepaz:

"Groesster Pendler Parkplatz aller Zeiten"

Gast: allesnurnichtgrün
06.10.2012 19:03
7 0

Wie lange wollt ihr unsere Gutmütigkeit noch auf die Probe stellen, ihr GrüninnInnen?

"Insgesamt gibt es in den fünf neuen Bezirken bis jetzt knapp 39.000 Neo-Pickerlbesitzer. Gestraft wird seit Donnerstag. 1624 Organmandate wurden am ersten Tag ausgestellt. Am Freitag (bis 13.30 Uhr) waren es 563."

Gut so. Wieder mehr als 40.000 Stimmen mehr für die FPÖ bei den nächsten Wahlen!

Gast: schlauer
06.10.2012 19:00
1 0

denken angesagt!

ich finde es absurd, davon zu sprechen, dass das parkpickerl wirkt, weil jetzt in den neuen parkpickerl-flächen weniger autos parken. diese autos weichen gegenwärtig auf die noch nicht vergebührten bereiche aus. und wenn diese bereiche vergebührt werden, dann wird sich wieder überall die situation von vorher einstellen. also ist das jetzige parkpickerl-konzept völlig gescheitert. es bedarf gesamthafter lösungen. ein vorschlag von mir: gratis-parken für menschen, die im jeweiligen bezirk wohnen. ansonsten kurzparkzonen in weiten bereichen. also kein sinnloses abcashen mehr.

jo na eh

zuerst ein Problem schaffen mit dem Parkpickerl, anstatt die folgen zu sehen wird das als neues Problem behandelt, und der gleiche Blödsinn noch einmal gemacht...

Gast: schade
06.10.2012 10:43
1 0


2 4

Warum soll sich Wien an P&R Anlagen nur beteiligen?

Pröll soll sie in NÖ an den SBahn - Bahnhöfen bauen und endlich aufhören die Budgets von der Bahn auf die Strasse umzuschlichten. Das ist einfach nicht zukunftsfähig.

Höhere S-Bahn Taktzeiten (und rund um die Uhr) sowie großzügige P&R Anlagen sowie Zubingerbusse und überdachte Fahrradparkplätze an den den Bahnhöfen.

NÖ könnte sich finanziell am Ausbau der Citybikes (ev. mit E-Antrieb und viel mehr Standorte) beteiligen.

DAS löst das Problem. Der Platz zwischen den Wiener Häusern ist seit dem Ende der Monarchie nicht mehr geworden - und wirds auch nimmer. Der Trend zum Zweit- Dritt- und Viertauto sowie zum Pendeln und im Speckgürtel wohnen wollen nimmt weiter zu. Es braucht neue Lösungen - so wie bisher einfach weiter machen ist rein logisch keine Option, auch wenns noch so bequem wäre.

Gast: mir reichts
06.10.2012 09:27
5 0

ich habs doch geahnt

das ist mit der grund, warum es z.b. das magistrat für den 12. bezirk nicht schafft, nach drei wochen ein parkpickerl zuzusenden.

man will noch mehr abzocken.

2200 ca stra fen à 37 euro. ein schönes zusatzkörbergeld.

Re: ich habs doch geahnt

Falls Sie ein Ticket bekommen sollten, dann brauchen Sie nur die Bestätigung vorzeigen, dass Sie ein Pickerl geordert haben. Dann gibt's keine Strafe.

Antworten Antworten Gast: mir reichts
06.10.2012 10:36
3 0

Re: Re: ich habs doch geahnt

mein antrag ist vom 17.9.

vorigen montag erst erlagschein erhalten, sofort eingezahlt, bis heute, samstag noch immer kein pickerl.

drei wochen!!!!

Antworten Antworten Antworten Gast: Feldfüller
06.10.2012 10:54
2 0

Re: Re: Re: ich habs doch geahnt

macht ja nichts, oder? es geht doch nur darum, dass sie parken dürfen, und das ist durch ihre überweisung legitimiert.

wie schon der vorposter gesagt hat: sie sind auf der sicheren seite. sollten sie gestraft werden, melden sie einfach, dass sie bereits bezahlt haben, und das wars.

Gast: Gastfratz
06.10.2012 08:51
15 0

Exempel..

..Hier wurde ein Exempel staturiert: Bürger haben nicht Demoktarie zu fordern, sondern sollen sich dem (kranken) Willen der Autokratie beugen. Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt....

So schaut es aus: Demokratie ade.

12 0

Wann endlich

ist diese Frau endgültig Geschichte?
Wie kann denn um Gottes Willen so jemand in eine Stadtregierung geraten?

Re: Wann endlich

Hoffentlich bald.....Griechenland braucht so fähige Geldeintreiber.......

Gast: spezi
06.10.2012 00:34
7 0

P

1. Muss man Parkplätze schaffen und nicht sie vernichten wie sie das machen das ist ja unlogisch ich kann nicht überall radwege machen wo früher Parplätze waren und dann behaupten die anderen sind schuld nie war der Hass auf die NÖ so groß wie jetzt sie hetzen die Menschen gegeneinander auf und das kann so nicht akzeptiert werden! Die Stadtregierung ist für diese Hetze verantwortlich! So und jetzt soll mir mal einer sagen wo es in Wien seit der Einführung weniger Lärm gibt bzw. was hat überhaupt Lärm mit der Parkplatznot zu tun! Das heißt wenn man das Pickerl picken hat hört man den Motor beim losfahren nicht oder wie soll ich mir das jetzt vorstellen? Das ist eine Abzocke bei der nächsten Wahl werden die G nicht mehr in den Gemeinderat kommen so schauts aus. Es gibt familien die haben 3-4 Autos das ist das Problem an der ganzen Geschichte und noch dazu werden die Parkplätze vernichtet! P+R in Spittelau ist überlastet um 06:00 kriegst fast keinen Parkplatz mehr so schaut es aus das sind die Tatsachen.

Antworten Gast: Feldfüller
06.10.2012 10:34
0 9

Re: P

Man muss nicht Parkplätze schaffen! Wo steht denn das geschrieben?

Gast: Zwei Lehren bleiben!
05.10.2012 20:50
9 1

Es gibt ein Auto Problem und so geht's nicht!

Daher sofortige Rücknahme dieser Aktion, und dann sollen sich alle Parteien zusammensetzten eine für alle befriedigende Lösung zu suchen.

Viel wäre ja schon erledigt, wenn all jene Autos von den Parkplätzen verschwinden die nicht täglich benutz werden, wie man das macht dafür gibt's Politiker und Entscheidungen.

All jene die von Niederösterreich kommen und irgendwie klarlegen können, es gibt keine sinnvolle Alternative, sollten detto eine Parkbewilligung bekommen, Sinnvoll heißt, wenn die Wegzeit der Alternativen länger als 15min ist, alles andere ist nicht zumutbar, gleiches gilt natürlich auch für Wiener, gibt viele Gegenden die eine Katastrophale öffentliche Infrastruktur haben, keine Straßenbahn, keine U-Bahn.

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Re: Es gibt ein Auto Problem und so geht's nicht!

sie wollen's kompliziert machen! allein er Verwaltungsaufwand kostet einvielfaches. jemand der aus einer unwegsamen Gegend in nö kommt, soll mit dem Pkw zu einem Bahnhof in nö fahren und von dort nach Wien. wo, bitte, ist das Problem? oder er verdient so viel Geld, dass er sich einen Garagen oder Stellplatz leistennkann. batsat

 
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